Es gibt sie noch, die Franken, die nicht aus dem oberbayrischen Paradies vertrieben werden. Sterne müssen sie halt vom Himmel holen, dem sie eh nah sind, bei 837m über dem Meeresspiegel.
Alexander Schütz ist so einer, mit seinen nur 27 Jahren hat er sich gerade einen Michelinstern erkocht, im feinen Restaurant St. Benoit. Und fast gleichzeitig stieg er für den gestrengen Gault Millau zur Entdeckung des Jahres 2009 auf. Viel Lob, viel Lorbeer, der eingefahren und permanent zur Schau gestellt werden muss.
Ja, in den Bergen tut sich was, genauer in Oberammergau, da wo sich alle 10 Jahre der Himmel mit dessen menschlichen „Darstellern“ in den Passionsspielen niederlässt. Nur einmal im Jahrzehnt in den Schlagzeilen zu erscheinen, genügt dem malerischen Gebirgsort mit seinen 5.316 Einwohnern nicht.
Seit 2007 gibt es das Hotel Maximilian, eröffnet von den beiden Rheinländern Silke und Ralf Schmidt, die aus ihrem leidenschaftlich frequentierten Urlaubsziel ihren Arbeitsstandort machten. Ein wohl erstes Fünf-Sterne-Hotel mit eigener Brauerei, dem Maxbräu, herrlich großem Biergarten und last not least dem St. Benoit.
„Wir lieben diesen Ort, seine Menschen und die wunderbare Natur der Ammergauer Alpen“, schwärmt das Unternehmerehepaar, das seine Begeisterung mit diesem aufwändigen Projekt unter Beweis stellt.
Ein Wellness – und Spa- Paradies ist bereichernde Selbstverständlichkeit für den Anspruch einer Luxusherberge. Eine Hochzeitssuite, zwei andere exklusive Suiten und 17 Doppelzimmer präsentieren sich hell und modern. Edle Materialien wie Holz, Stahl, Schiefer und Filz fügen sich in gelungener Symbiose mit den Möbeln aus heimischen Hölzern und schönen Stoffen zu einem perfekten Ambiente. Nicht krampfhaft rustikale Umgebung zitierend.
Ein Haus geboren aus alpenländischer Tradition, benannt nach dem ersten Sohn der Schmidts, technisch auf dem allerneusten Stand und innovativ durch kulinarischen Weitblick für das Gourmetrestaurant St. Benoit, hier steht der jüngste Sohn Benedikt Pate.