Werbung
FINDEN SIE DAS BESTE RESTAURANT :

Restaurant 181 First



Den Sternen nah. Essen über den Dächern der Stadt. Auf höchstem Niveau. Alle Sinne werden berührt. Schwindelig von der Aussicht und der kulinarischen Seligkeit.

Das ist keine übertriebene Werbung, dieses Versprechen wird eingelöst im Restaurant 181 First.

 

 

181m hoch liegt es.

Das ehemalige Drehrestaurant des Olympiaturms ist aufgeteilt in das 181 First und das 181 Business. Im 181 First können Feinschmecker mit höchsten Ansprüchen die kreative und zeitlose Küche von Otto Koch auf Sterne-Niveau im wahrsten Sinne des Wortes genießen. Im 181 Business befindet man sich ebenfalls sternennah, aber auch der weniger erfahrene Genießer und der schnelle Mittagsgast werden hier kulinarisch verwöhnt.

 

 

Bei der rasanten Auffahrt in die Höhen des Olympiaturms (Gesamthöhe 291,28 m, seit 1968) bewältigen wir sieben Meter pro Sekunde.

Kein Schwindel ergreift sie, die einheimische Besucherin, die jahrelang den höchsten Turm Münchens ängstlich verweigert hat und ihre sehr junge Begleiterin. Nur leichtes Grummeln im Bauch, wie im Flugzeug, kurzer Ruck beim Abheben, kurzer Ruck beim Aufsetzen. Aber dann taumelt die Seele.

Die Ahs und Ohs wollen kein Ende nehmen. Zunächst die Aussicht. München liegt allerliebst wie zu Füßen des Riesenfräuleins bei Chamisso, bunt, Modellparks und Wälder, grün, der reizende Isarfluss, Kanäle, nie und nimmer die Stadt als Moloch. Liebevoll sind die Faller-Häuschen, Türme und kühneren Gebäude samt Accessoires zusammengesetzt, es lässt sich gut spielen damit.

Und dann das Restaurant. Gerundet um einen glatten grau-grünen Sockel oder Kern, der all das verbirgt, was diesen Kosmos zum Schwingen bringt, seine Lager, seine Betriebsräume, Werkstätten, eben den Backstagebereich großer Ereignisse.

Tanzt die Stadt vorsichtig in Menuettschritten um den Turm oder erweist der Turm seine Referenz an die Stadt, indem er sich pausenlos zart verbeugt? Oder dreht sich der Turm nur um den Gast? Die Küche des Restaurants 181 tut es. Inspired by Otto Koch. Wahrlich geschaffen und den Odem eingehaucht hat Otto Koch, Jahrgang 1949. Es ist bereits alles über ihn veröffentlicht, wir variieren nur. D e r Koch, der auf die Frage, was ihn zu diesem Beruf getrieben hat, lakonisch auf seinen Namen verweist. Der Mann, der 1976 seinen ersten Michelinstern erhält im Le Gourmet, München, von 1990 - 1996 im Schwarzwälder aufkocht, der später seine anerkannten Lokale verlässt, Leben ist Welle, um kulinarischer Berater im Club Robinson zu werden. Genug ist nicht genug, zufrieden ist er nur, weil er sich nicht zufrieden gibt.

KochArt in Zürs und dann zurück nach München, wo er den berühmten Olympiaturm besteigt und auf der Plattform von 181m sein Restaurant als atemberaubendes Highlight dreht. Wer einmal oben war, will immer oben sein, bekennt er. Ohne seine 55 außergewöhnlichen Mitarbeiter, ohne Doris Graf, seine Assistentin seit vielen Jahren, ohne Jens Hädicke, den Küchenchef vom Restaurant 181 First, ohne Henning Aldag seinen Küchenchef für das 181 Business, liefe das nicht. Sitzplätze für 200 Personen wollen bespielt werden, im architektonischen Wunder verliert sich die Zahl, die Intimität bleibt gewahrt.

Jeden Freitag kocht und leitet der Patron im seriösen ARD Buffet in Baden-Baden die Zuschauer an, um abends bei Wind und Wetter und Staus zurück in seinen Turm zu kehren. Er weiß, wie man verführt und beschränkt sich nicht auf die Feinschmeckerklientel im 181 First.

 

Er bietet auch im 181 Business preiswürdige Aktionen wie das Sunset- Menu mit in Limoncello marinierter Rotbarbe, Paprikacouscous, Rinderfiletsteak mit Kartoffel-Artischockengemüse und Madeirajus, Dessert aus Türmchen von zweierlei Nougatmousse auf Schokoladenbiskuit mit Sauerkirschen. „Das Besondere erwarten, das Außergewöhnliche erleben,“ kein voll-mundiges Versprechen, genauso schmeckt es. Die Produkte selbstverständlich aus nahe gelegenen bekannten Regionen, bei Franz Riederer, dem Herrn über 600 Schafe und Lämmer. Bei solchen Züchtern geht es den Tieren gut.

Die Krönung erlebt die Besucherin, die sich im 181 First dem Reigen von Kochs kulinarischer Biographie wiegt. Seine feinen Klassiker, die ihn berühmt machten wie die falsche Prinzregententorte, die Weißwurst von Meeresfrüchten, sind kunstvolle Irritationen. Feinschmecker - Fakes als Streicheleinheit für Genießerpioniere, Traditionalisten dürfen mutig zugreifen. Kunst entwickelt sich auf handwerklicher Basis mit dem Genius zum Höhenflug. Und das schmecken wir im 181 First, im dezenten Separee mit vier Tischen.

Das erste Amuse Bouche wird augenzwinkernd aber ehrerbietig als Kochhut, kalt, vor uns gezogen. Dann die Gänseleberkirschen: Und führe den Vegetarier nicht in Versuchung.

 

 

Die Kreation mit fünferlei Stein ein Kunstwerk: Steinbutt mit Steinpilzkruste, angerichtet auf einem wunderschönen Stein, Kieselsteinkartöffelchen, die dokumentierende Erinnerung vermehrt den Wasserzufluss im Mund. Der letzte Stein, nämlich der Würzburger Stein übernimmt solistisch die Weinbegleitung zum Fisch.

Pausen zum Staunen und Schauen in die kleine sich langsam verdunkelnde Riesenspielzeugwelt unten, angenehmes Gespräch mit dem Maitre, Herrn Fritz, und heiteres Geplauder mit der sehr jungen Begleiterin, die eine Königskrabbe malt, damit wir wissen, wo die Haxe sitzt. Sie schmeckt beiden vorzüglich, bissfest, zart gewürzt, fein auf ihrer weichen Gurkenottomane. Ausruhen ist noch nicht. Nach unseren verwegenen Fantasien über den Trancheur (hinterher flatternd mit dem Messer als Kompass und Waffe?), der die Ente in der Luft zerteilen will, schaut auch die sehr junge Vegetarierin interessiert zu. In der einen Hand das knusprige Tier erhoben, säbelt Koch elegant dünne Köstlichkeiten ab, kredenzt einen würzigen Entenespresso. Seine stolze Errungenschaft, die Entenpresse aus einem Kreuzschiff der dreißiger Jahre, verarbeitet die noch wohl beleibten Karkassen zu aromatischen Suppen und Saucen. Zuschauen und Genießen, wer braucht da Theater?

Wir respektieren andächtig den Luxus, der sich bei Ruhe aus Zeit, Raum und erlesenem Genuss komponiert.

Das Riesenfräulein darf glücklich, angenehm gesättigt und gelassen herabsteigen, seine junge Begleiterin und alle begeisterten Menschen mitnehmen und sich inspiriert mit den Dingen beschäftigen, die elementar zu jedem Höhenflug, zu jeder Spitzenleistung gehören.

Wie hier auf höchstem Niveau, den Sternen nahe.

 

Autorin: Margret Buchner

 

Kontakt:

Restaurant 181

Spiridon-Louis-Ring 7

80809 München

 

+49 (89) 350948181

+49 (89) 350948517

 

info ( at ) restaurant181.com

www.restaurant181.com

 

 

Tipp: Mehr romantische Gourmethotels finden Sie beim Romantikreisen-Portal honeywish.