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Weinliteratur

Autor Nachricht
Verfasst am: 29. 09. 09 [22:53]
glauer
Moderator
Dabei seit: 14.12.2006
Beiträge: 329
Dr.Kimble schrieb:

Da ich ja mit meinem letzten kleinen Kalenderhinweis einigen Leuten schon viel Freude und Diskussionsstoff geliefert habe, hier noch zwei Hinweise, die zwar nichts mit Wein, aber zumindest mit Essen + Trinken zu tun haben.

Zum einen wurde heute der neue Lambertz-Kalender 2010 vorgestellt. Wie jedes Jahr wieder toll gemacht.

Und auch der neue Lavazza Kalender steht vor der Tür. Da bin ich gespannt, denn der 2009er war mit den Fotos von Annie Leibovitz schon phantasiereich in Szene gesetzt.

Beide Kalender finde ich nette Alternativen zum Essen+Trinken oder Küchenrezepte Kalender.

Mein Tipp: Den Lavazza ins Büro und den Lambertz nach Hause icon_wink.gif


Werter Doc
jetzt verstehe ich auch wieso die meisten Toprestaurants so abgruendige Interieurs haben, sollte Ihr Kalendergeschmack in irgendeiner Weise repraesentativ fuer die Klientel sein.....
Leibovitz hin oder her (sie braucht ja im Moment auch jeden Penny), Edelkitsch ist das alles trotzdem, at least imho.
Zusammen mit dem Jakobsmuschelbienenstich (sorry Matix, wirklich nicht gegen Sie persoenlich gerichtet) sind die 2 Kalender fuer mich das Appetitabtoernendste dieser Woche.

Essen wuerde ich aber jederzeit gerne mit Ihnen, da liegen wir glaube ich auf einer Wellenlaenge.

Verfasst am: 29. 09. 09 [23:16]
Dr.Kimble
Themenersteller
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
Bei der Inneneinrichtung der Restaurants gebe ich Ihnen recht, aber bei anderen Dingen müssen wir ja nicht unbedingt einer Meinung sein icon_razz.gif

Ich finde (nicht erst seit "Eden"), dass Essen umd Erotik durchaus einen Bezug zueinander haben. Beides ästhetisch in Szene gesetzt (wie auch in manchen Bildbänden) finde ich weder anstössig noch kitschig.

Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ...

PS
Ein gute Bezugquelle für Wein + Gourmet-Bücher ist der Buchgourmet in Köln. Da gibt es auch Bücher, die bei Amazon & Co nicht erhältlich sind.
Verfasst am: 20. 11. 09 [09:20]
Dr.Kimble
Themenersteller
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
In der Semptember-Asugabe der Vinum war ein recht interessanter mehrseitiger Artikel zum Thema "Bordeaux-Weine" aus wirtschaftlicher Perspektive . Leider ist aber der Webauftritt der Zeitung derzeit nicht zu erreichen. Sobald er wieder läuft, werde ich den Link hier einmal einstellen.

Seitdem begeistert mich Chateau Ausone noch mehr als bisher icon_cool.gif

Kurz gesagt sollte jeder Bordeaux-Fan der Familie Pontac (Haut Brion) recht dankbar sein, da sie den Bordeaux-Handel begründert haben. Interssant war auch, dass selbst die besten Bordeauxweine nicht mehr als 20 € / Flasche direkte Hersetellungskosten verursachen. Die Kapitalkosten für die Güter machen dagegen je nachdem schon einmal 80 € / Flasche aus, d. h. die hohen Bordeauxpreise sind mehr ein Finanzierungsinstrument als ein Qualitätsbeweis.

Ein recht lesesnwerter Artikel, wie ich finde.
Verfasst am: 21. 11. 09 [15:28]
soriso
Dabei seit: 16.12.2008
Beiträge: 62
Da es hier um "Weinliteratur" geht:

Darf man mal ganz bescheiden fragen warum einer der besten Weinkenner/Bordeauxweinkenner/Buchautor names Michael Broadbent hier unerwähnt bleibt?
Bis 2004 hatte er nach eigenen Angaben über 85.000 Einträge in 133 „Bändchen“ gesammelt.

Für jeden Bordeauxwein-Liebhaber (besonders älterer Jahrgänge)ist Broadbent das Nachschlagwerk schlechthin.

So wurde das anlässlich einiger duch Paula Bosch veranstalteter Weinverkostungen von den anwesenden hochkarätigen Kennern der Bordeauxweine mir gegenüber bestätigt. icon_smile.gif