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Restaurants in der Euregio (Raum AC/MG, Ost-B, NL-Limburg)

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Verfasst am: 29. 01. 08 [17:17]
Einstein
Themenersteller
Dabei seit: 04.12.2006
Beiträge: 35
Beginnen wir das schon länger geplante Thema „Restaurants in der Euregio“ mit einem Bericht aus der gastronomischen Diaspora dieses Bereichs: Wolfgang Eickes hat im vorigen Jahr Hotel und Gastronomie des „Palace St. George“ im Mönchengladbacher Nordpark übernommen. In der aufwändig sanierten ehemals anglikanischen Kirche der Britischen Rheinarmee gibt es neben dem Hotel einen Bistro- und Eventbereich, sowie ein Gourmetrestaurant, das in der Restaurant-Hitliste unter den Top-Aufsteigern des Jahres geführt wird (GM 15, Feinschmecker 2,5, Varta-*Tipp, Aral 3,5). Nun zu unserem Besuch im Gourmetrestaurant:

Ambiente:
Die Architektur des relativ kleines Restaurant (nur ca. 20-25 Plätze): moderne, bequeme Ledersessel bzw. –bank, Boden aus Marmor-Holz-Intarsien oder eine Glaswand mit Jugendstilelementen gefällt mir gut. Die Tischkultur entspricht dem Niveau des Restaurants. Der Eingang des Gourmetbereichs ist etwas schwierig zu finden: Man muss durch den Bistrobereich, wird dann aber entsprechend geleitet.

Essen:
Die Karte bietet 3 verschiedene 4-6-gängige Menüs, die beliebig kombiniert werden können. Alle Gänge sind auch a-la-carte zu bestellen. Ich entschied mich für das „Eickes-Menü“, ersetzte aber den St.Pierre im Fischgang durch den Steinbutt aus dem „Palace-Menü“. Die Küchenrichtung ist klassisch, ohne Experimente aus dem Chemiebaukasten mit kräftigen Aromen und Anleihen auch aus der regionalen Küche. Zu Beginn gab es eine Auswahl verschiedener Brotsorten und Brötchen, selbstgebacken und so lecker, dass man sich daran nicht satt essen sollte. Ein dreiteiliges Amuse geule bot verschiedene Zubereitungen von Sellerie: Eine Cremesuppe, eine Terrine und ein Salat. Ein schöner Auftakt, in GM-Wertung 15 Punkte.

1.Gang: Gänsestopfleber im Räucheraal mit glacierter Winterbirne
Der Titel hätte mich fast davon abgehalten, diesen Gang zu nehmen, da ich mir das „im Räucheraal“ nicht richtig vorstellen konnte. Eine spezielle Empfehlung bewahrte mich aber davor, dieses Highlight des Abends zu verpassen. Gänsestopfleber und Räucheraal waren zu einer Terrine verarbeitet und die ungewöhnlich Kombination schmeckte außergewöhnlich gut. In einer interessanten Idee wurde die Terrine von zwei Komponenten begleitet, die die Hauptkomponenten nocheinmal einzeln aufnahmen: Eine Gänsestopfleberpraline und ein Mousse von Räucheraal. 18 Punkte.

2.Gang: Steinbutt auf Berglinsengemüse mit Meerrettichschaum
Gut gebratener Steinbutt, der sowohl durch die rustikalen Berglinsen, als auch durch den ungewöhnlichen Geschmack des Meerrettichschaums gut ergänzt wurde. Sehr gut, aber nicht so kreativ wie der 1.Gang. 16 Punkte.

3.Gang: Hirschrücken in der Pfefferkruste auf Süßkartoffelpüree mit Rotweinschalotten
Das Gegenteil vom 1.Gang: Hier hatte ich von der Beschreibung sofort eine positive Assoziation, die aber dann durch das Gericht nicht vollständig erfüllt wurde. Die Kombination des Pfeffers mit der süßlichen (sehr leckeren) Sosse und dem ebenso süßlichen Püree erschien mir nicht so gelungen, obwohl alles einzeln durchaus gut war.Auch das Fleisch sehr zart und gut gebraten, vielleicht eine Idee zu kurz, aber da sind die Geschmäcker sehr individuell. 14 Punkte.

Ein Gruß aus der Patiserie war wieder dreiteilig und bot eine hervorragende „Creme brulee von Rote Beete“, ein Pfeffereis, das etwas mehr nach Pfeffer hätte schmecken können, und ein recht einfaches Pflaumenragout. (15 Punkte)
4.Gang: Schmandtörtchen mit exotischem Fruchtragout und Ananas-Kokossorbet
Während Desserts in Gourmetrestaurants oft etwas stiefmütterlich behandelt werden, war dieses sowohl in Geschmack, als auch in der Präsentation excellent, wieder deutlich besser als die „einfache“ Beschreibung vielleicht vermuten läßt. 17 Punkte.
Eine hausgemachte Pralinenauswahl zum Espresso rundete den guten Eindruck von der Patiserie ab.

Service:
Der Service durch Frau Dabek und Herrn Weber (Sommelier) ist ebenso kompetent wie freundlich und man fühlt sich gut begleitet durch den Abend.

Wein:
Die preisgekrönte Weinkarte (** Wine Spectator Award) wird in zwei Ordnern (für weiß und rot) präsentiert und enthält neben den üblichen „Klassikern“ auch seltener angebotene Weine aus exotischen Gebieten. Ohne die kompetente Beratung durch Herrn Weber würde man aber aufgrund der Menge wohl beim Dessert noch den Wein zur Vorspeise suchen. Meinen nicht einfachen Wunsch einen Weißwein zu Gänsestopfleber und Steinbutt und einen roten zum Hauptgang zu nehmen (möglichst offen oder in halber Flasche) setzte er perfekt um: ein fruchtiger Grünen Veltiner aus Krens, passte zur Süße der Vorspeise, erdrückte aber auch den Fisch nicht, ein Valpolicella aus der Toskana ergänzte die Pfefferaromen des Hauptgangs optimal.

Fazit:
Der Besuch bestätigte den Eindruck aus dem vergangenen Jahr. In Mönchengladbach ist „Eickes Restaurant“ klar die Nummer 1, in der Euregio in der Top-Liste, aber auch darüberhinaus ist beachtenswert. Ich würde die Bewertung bei 16 Punkten sehen und halte auch einen Michelinstern für gerechtfertigt. Die Preise sind für die gebotene Leistung angemessen: Ziemlich exakt 100 €/pro Person für alles (Aperitif, Menü, Wein, Wasser, Espresso) Menüs 62-78 €, Hauptgänge ca. 30 €
Verfasst am: 30. 01. 08 [11:00]
Dr.Kimble
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
Ein schöner Bericht und sehr interessanter Thread, zu dem ich sicher (wenn ich Zeit habe) auch noch einiges beitragen könnte.

Ich hatte ja bereits dazu einen Thread eröffnet (Herbst-Tour Teil 3 - 8: Aachen und die Euregio), daher im Folgenden noch einmal mein Bericht zu Detlef Rams - Charlemagne - Aachen

Interessant sind in dder Region u.a. auch noch:

Christoph Lang - La Becasse -Aachen
Gisela Kreus - St. Benedikt - Aachen
Rainer Hensen - Burgstuben-Residenz - Heinsberg
Hans van Wolde - Beluga - Maastricht
Christian Denis - Clos St. Denis - Tongeren

PS
Eickes finde ich persönlich auch einen sehr sympatischen Koch, bei dem ich gerne esse (wobei ich sein Zwischenspiel auf dem Golfplatz nicht ganz so toll fand). Hatte ja auch im Zusammenhang mit dem Gourmet-Festival in Wassenberg schon positives von ihm berichtet.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.2008 um 11:02.]
Verfasst am: 30. 01. 08 [11:03]
Dr.Kimble
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
Detlef Rams - Charlemagne - Aachen

1 ) Das Ambiente
Das Restaurant liegt (etwas zurückversetzt) an einer Aachener Hauptstrasse in einem wunderschönen Bruchsteinhaus, das man an dieser Stelle gar nicht vermuten würde. Das Haus hat viel Charme, der sich auch in der gemütlichen klassischen Inneneinrichtung fortsetzt. Ein offener Kamin ergänzt diese Atmosphäre, so dass (insbesondere im Winter) der (positive) Eindruck eines grossen gemütlichen Wohnzimmers entsteht. Nett auch die kleine Empore, wo man etwas ungestörter in Zweisamkeit sitzen kann. Im Sommer sehr schön ist auch der kleine Garten hinter dem Haus, der zur gemütlichen Atmosphäre passt.


2 ) Die Gäste
Das Publikum ist "bunt gemischt" im positiven Sinne. Von Geschäftsleuten (einige grössere Firmen haben in der Nähe ihren Sitz), über einige Essenliebhaber aus der Region (es gibt ja keine grosse Auswahl an Alternativen), kleineren Familienfeiern bis hin zum Heinsberger Agrarfachmann icon_wink.gif , der einfach einen besonderen Abend verbingen will, findet man alles. Da das Restaurant seinen * noch nicht sehr lange hat (auch wenn die Qualität seit Jahren konstant ist), ist die Anzahl der Leute, die dort aus Prestigegründen hingehen nicht sehr hoch. Das Fehlen dieser "Bussi-Gesellschaft" macht sich angenehm bemerkbar. Der grösste Teil des Publikums ist aus der Region und geniesst einfach einen tollen Abend (meist eher mit Wasser als mit Wein). Ingesamt daher eine lockere aber trotzdem dezente Atmosphäre, die in Kombination mit dem "Wohnzimmergefühl" einen sehr angenehmen Eindruck hinterläasst.


3 ) Der Service
Frau Weishaupt, die Lebensgefährtin von Herrn Rams, leitet den Service unterstützt von 2-4 (meist weiblichen) Servicekräften. Aufgrund der überschaubaren Grösse des Restaurants funktioniert der Service recht gut, so dass man nie lange warten muss. Allerdings sind die Servicekräfte (im Gegensatz zu Frau Weishaupt) meist eher unerfahren (was auch der Fluktation geschuldet sein kann), so dass sie Ihr Unwissen bzw. Ihre Unsicherheit mit Lächeln kompensieren müssen, um dann rückzufragen. Dieses Phänomen ist ja aus vielen vergleichbaren Restaurants bekannt. Wenn man aber bedenkt, dass man solche Servicekräfte heutzutage auch in ***-Restaurants antrifft, darf man einem *-Restaurant sicher daraus keinen Vorwurf machen, da dies aus Kostengründen vermutlich gar nicht anders möglich ist. Man muss aber hervorheben, dass der Service insgesamt trotz dieses "Handicaps" angenehem ungezwungen ist, so dass nicht die steife Atmosphäre von "Saaltöchtern" entsteht. Diese lockere Atmosphäre macht es dann auch einfach, eine Nachfrage zu stellen oder einen Wunsch zu äussern. Darüberhinaus ist Frau Weisshaupt aufgrund Ihrer Erfahrung natürlich recht souverän und kann "schwierige" Fälle immer lösen. Ihre charmante Art trägt dazu bei, dass der Service ingesamt wirklich als gut zu bezeichnen ist.

4 ) Der Wein
Die Weinkarte ist nicht extrem üppig, aber grundsätzlich nicht schlecht bestückt. Bei näherem Hinsehen stellt man allerdings fest,
dass die trinkfreudigen Jahre 2000 und Folgende deutlich Spuren in der Weinkarte hinterlassen haben. Beispielsweise gibt es nur 2 Seiten roten Bordeaux, die aber fast alle sehr hoch kalkuliert sind. Die meisten dieser Weine bewegen sich oberhalb der 200 €-Skala und sind z.T. in ***-Restaurants deutlich günstiger. Vermutlich ist das dem Umstand geschuldet, dass davon nur noch sehr begrenzte Mengen im Keller lagern und ein Nachkauf kaum noch nöglich ist. Daher muss derjenige, der "die Karte leertrinkt", dafür wohl ein gewisses "Schmerzensgeld" bezahlen. Auch dieses Phänomen ist in vielen anderen Restaurants zu beobachten, so dass man dies nicht als besonderen Nachteil hervorheben sollte. Ansonsten sind die auf der Karte vorhandenen Bordeaux durchaus interessant. Im Burgund sieht die Problematik von Preisen und Auswahl ähnlich aus. Insgesamt gibt es für mich dort nur sehr wenige empfehlenswerte Weine in der Region unter 100 €, was die Auswahl recht schwierig gestaltet. Aber damit reiht sich das Charlemagne (wie schon erwähnt) mit nahtlos in viele andere *-***-Restaurants ein.

Die Weinberatung übernimmt Frau Weisshaupt, die aufgrund Ihrer Gastronomieerfahrung auch eine grundsätzliche Beratung vornehmen kann. Wie (leider heutzutage) in den meisten Restaurants, gibt es keinen "richtigen" Sommelier. Aufgrund des (schon oben beschriebenen) Publikums, das eher wenig hochwertige Weine konsumiert, wäre das aber auch vermutlich finanziell nicht darstellbar. Wenn die Fragen oder Ideen zu kompliziert werden, kommuniziert Frau Weisshaupt das allerdings auch sehr offen, so dass man dies keinesfalls negativ interpretieren kann. Ingesamt ist die Weinkarte (auch für ein *-Restaurant) recht überschaubar und hoch kalkuliert. Mit entsprechender (im Zweifel eigener) Auswahl findet sich aber trotzdem das eine oder andere interessante bezahlbare Tröpfchen, das den Abend verschönert.


5 ) Das Essen
Herr Rams ist als Koch einfach ein Naturtalent. Er ist jemand, der eine Gabe hat, "richtig lecker" zu kochen. Im Zeitalter der Köche, die sich für Künstler und Philosophen halten gehört er zweifelsohne zur klassichen Gattung der Köche, was keinesfalls negativ gemeint ist. Er ist ein grandioser Koch für ein kräftiges oder klassiches Gericht. Genau das Gegenteil eines Molekular- oder Asia-Kochs.

Sterneküche auf bodenständige Art ist genau das, was dort wirklich klasse schmeckt. Bei manchen Gerichten offenbart sich allerdings eine verhängnisvolle Affäre zum Salz, die ich fast bei jedem Besuch in einem der Gerichte vorgefunden habe. Da mir dies (leider) aber auch öfter bei anderen Köchen so geht, kann dies durchaus an meiner Empfindlichkeit gegenüber zu stark gesalzenem Essen liegen.

Ebenso sind die "feinen" Gerichte meist eher durchschnittlich und aromatisch nicht ganz überzeugend. Vermutlich kann man diese Gerichte aber nicht durch bodenständigere ersetzen, ohne die Erwartungen mancher Gäste an die Karte zu enttäuschen. Erfreulicherweise scheint es in der Patisserie mittlerweile einen grossen Fortschritt zu geben, der die Desserts in die **-***-Kategorie hebt. Dies kann aber u. U. auch einem neuem Chef de Partie geschuldet sein.

Nichts desto trotz sind die "klassichen" Gerichte von Hern Rams wirklich grandios:

Taube mit Linsen, Ei und Gänsestopfleber - Ein Traum. Hummer mit geräucherten Kartoffeln und Speck - perfekt.
Die meisten kräftigen Gerichte sind so, dass selbst ein Wissler sie kaum besser machen könnte.

Manches erinnert (in zugegebenermassen abgeschwächter Form) an Steiner in Sulzburg.

Insgesamt also ein klare Empfehlung, mit dem Tip, die passenden Speisen zu wählen.

6 ) Die Fakten

Kontaktdaten:

Restaurant Charlemagne
Elke Weishaupt & Detlef Rams
Von-Coels-Straße 199
52080 Aachen-Eilendorf

Reservierung: 0 241 / 95 19 44 4

Web: Restaurant Charlemagne


Öffnungszeiten:
Mittwoch : 18:00 - 22:00 Uhr
Donnerstag : 18:00 - 22:00 Uhr
Freitag : 18:00 - 22:00 Uhr
Samstag : 18:00 - 22:00 Uhr
Sonntag : 18:00 - 22:00 Uhr


Karte:
Mit Hinweis auf die Produktfrische ist diese nicht im Internet verfügbar.
Angesichts der grossen Konstanz der Speisekarte leigt der Grund wohl in der Statik der Website.

Parken:
Neben dem Restaurant gibt es nur wenige Parkplätze, aber auf der gegenübeliegenden Strassenseite sind einige Parktaschen.
Ausserdem gibt es ca 100 Meter die Strasse abwärts einen grossen kostenlosen Parkplatz, der immer freie Plätze bietet.

Anfahrt:
A4 Autobahnabfahrt Aachen-Brand, geradeaus durch das Gewerbegebiet bis man nach Eilendorf kommt. Dann links abbiegen und nach ca 1 km ist dann auf der rechten Seite das Charlemagne.

oder

A544 Autobahnabfahrt Aachen-RotheErde, links abiiegen auf den Aussenring. Nach ca einem 1 km links nach Eilendorf abbiegen. Dann findet nach ca 1 km auf der linken Seite das Charlemagne.
Verfasst am: 31. 01. 08 [08:38]
Daurade
Dabei seit: 11.12.2006
Beiträge: 429
Verehrter Einstein, verehrter Dr. Kimble,

vielen Dank für die ausführlichen und sehr informativen Berichte. Auch an anderen Orten konnte ich von den überaus sachkundigen Kritiken (Steinheuer bei sternefresserusw.) großen Gewinn ziehen. Vielen Dank an alle Berichterstatter. Zwei kleine Dinge am Rande:
Einstein schrieb: ein Valpolicella aus der Toskana . Das müssen Sie bitte näher erklären.
Dr. Kimble schrieb: Bei manchen Gerichten offenbart sich allerdings eine verhängnisvolle Affäre zum Salz, die ich fast bei jedem Besuch in einem der Gerichte vorgefunden habe
Haben Sie da evtl. den Titel eines Hollywood-Films im Hinterkopf gehabt? Meinten Sie evtl. Affinität?

Beste Grüße
Daurade
Verfasst am: 31. 01. 08 [08:52]
Einstein
Themenersteller
Dabei seit: 04.12.2006
Beiträge: 35
Daurade schrieb:

Einstein schrieb: ein Valpolicella aus der Toskana . Das müssen Sie bitte näher erklären.


Valpolicella ist nicht nur ein Gebiet, sondern auch eine Traube. Dies war ein Wein dieser Traube aus der Toskana.

Das wusste ich aber vorher auch nicht icon_wink.gif Aber gerade das macht für mich einen guten Sommelier aus: Auf die Speisen und die Kundenwünsche abgestellte Weinempfehlungen auch und gerade unbekannter/ungewöhnlicher Weingüter/Trauben/Gebiete zu bezahlbaren Preisen. Die großen Namen kann man zuhause "billiger" trinken.
Verfasst am: 31. 01. 08 [09:05]
Daurade
Dabei seit: 11.12.2006
Beiträge: 429
Verehrter Einstein,
herzlichen Dank für die prompte Antwort. Wieder etwas dazu gelernt. Zu Ihrer Einschätzung der "großen" Weinnamen im Restaurant haben Sie meine volle Zustimmung.
Beste Grüße
Daurade
Verfasst am: 31. 01. 08 [09:41]
Dr.Kimble
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
Daurade schrieb:
Haben Sie da evtl. den Titel eines Hollywood-Films im Hinterkopf gehabt? Meinten Sie evtl. Affinität?


Ein doppeltes "Ja" icon_wink.gif

Vielleicht finden Sie ja auch einmal den Weg in diese Region, um die Berichte zu verifizieren hungry.gif
Verfasst am: 31. 01. 08 [14:14]
Daurade
Dabei seit: 11.12.2006
Beiträge: 429
Verehrter Einstein,

die Sache mit der Rebsorte Valpolicella kommt mir doch ein wenig spanisch vor. Eigenartig ist doch, dass ein valpolicella DOC aus drei anders benamsten Varietäten ensteht. Obwohl ich kein großer Freund von Wikipedia bin, habe ich auf die schnelle hier eine sehr umfangreiche Liste italienischer Rebsorten gefunden. http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Italien
Eine Valpolicella ist aber nicht dabei. Aber jetzt will ich nicht länger darauf herumreiten, das müßte eher in der Weinabteilung diskutiert werden.
Beste Grüße
Daurade
@ Dr. Kimbl: Sollte ich mal in der Region sein, dann steht natürlich Wissler oder Müller bzw. Nachfolger auf der Agenda.
Verfasst am: 31. 01. 08 [16:03]
Dr.Kimble
Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1257
Daurade schrieb:
@ Dr. Kimbl: Sollte ich mal in der Region sein, dann steht natürlich Wissler oder Müller bzw. Nachfolger auf der Agenda.


icon_eek.gif

Wissen Sie mehr als ich. Setzen sich Wissler und Müller zur Ruhe oder kochen sie ab jetzt für mich privat chef.gif Und wer sind Ihr Nachfolger icon_rolleyes.gif

Trotzdem möchte ich Ihnen bei einem Besuch des Rheinlandes auch die hier besprochenen Restaurants ans Herzen legen ... wenn ich zum Mittagessen in den Elsass fahren kann, können Sie auch einmal spontan die hiesiegen Restaurants besuchen icon_wink.gif
Verfasst am: 31. 01. 08 [16:14]
besseresser
Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 125
Henkel übernimmt von Müller, Wissler muss wohl noch ein wenig selbst den Löffel schwingen.

Also keine Angst, werter Dr. Kimble, der Gastgeber in Ihrem Wohnzimmer bleibt Ihnen erhalten.

KG

besseresser