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"Eine gute Bar hat eine Seele"

Traube-Bar-Chef Bernhard Stöhr erhält "Goldenen Shaker"

Barchef Bernhard Stöhr
BAIERSBRONN/TONBACH. Bernhard Stöhr, Barchef des Hotels Traube Tonbach im Nordschwarzwald, wurde bei der diesjährigen Deutschen Cocktailmeisterschaft in Stuttgart mit der höchsten Auszeichnung des Berufsverbands DBU, dem Goldenen Shaker, geehrt. Nur alle drei Jahre werden damit besondere Verdienste um den Berufsstand gewürdigt. Die Laudatio im Rahmen eines Festabends hielt Stöhrs langjähriger Weggefährte und ehemaliger Vizepräsident der DBU, Hannes Bak. Er betonte, dass der Goldene Shaker an jemand verliehen werde, der viel für die Barkeeperinnen und Barkeeper geleistet und sich stets in der Mitgestaltung des Berufszweigs engagiert habe.

Seit fast 30 Jahren ist Bernhard Stöhrs Platz hinter der gediegenen Bar in der Traube Tonbach. Der Barchef kennt das traditionsreiche Haus und viele seiner Gäste wie die sprichwörtliche Westentasche seines stets tadellosen Anzugs. Der gehört genauso zu seinem Repertoire wie die mehr als 120 Cocktails – darunter einige preisgekrönte Eigenkreationen, die er seinen Gästen je nach persönlicher Vorliebe mixt. Doch auch wenn er eine stilvolle Barkultur ganz nach alter Schule pflegt, schlägt sein Herz für den Nachwuchs. „Die neue Barszene in Deutschland hat in den vergangenen Jahren unglaublich viele junge und talentierte Barkeeper hervorgebracht. Und dank des Berufsverbands und einer Vielzahl guter Wettbewerbe glänzt der Nachwuchs mit hervorragendem Fachwissen“, freut sich Stöhr. Er selbst gibt sein Können seit vielen Jahren weiter und ist weltweit bei Cocktailmeisterschaften als Jurymitglied tätig.

Und was macht für ihn eine gute Bar aus? „Eine gute Bar hat eine Seele. Das ist diese ganz bestimmte Mischung aus Menschen, Musik, Gesprächen und Lieblingsgetränken. Und natürlich einen Barmann, der sein Handwerk versteht“, schmunzelt der Altmeister. Nach seinem persönlichen Lieblingscocktail gefragt, wählt der Kenner einen Klassiker: „Am liebsten ein perfekter Caipirinha", verrät Stöhr, „aber an heißen Sommertagen serviere ich gerne auch einen fruchtigen Razz Mojito.“

Zu seiner jüngsten Auszeichnung zeigte sich Stöhr, ganz seinem Naturell entsprechend, bescheiden und lobte bei aller Freude vor allem seine Mitarbeiter: „Ohne das Vertrauen und den kreativen Freiraum, den mir mein Team in der Traube tagtäglich gibt, wäre vieles in meiner Karriere nicht möglich gewesen.“

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Als Sommerdrink kredenzt Bernhard Stöhr seinen Gästen in der Traube Tonbach Bar zurzeit gerne einen Razz Mojito. Hier das Rezept für den abgewandelten Cocktailklassiker. Zutaten für ein Glas: 1 Limette 6 - 8 Minzblätter 5 Himbeeren Crushed Ice 5 cl Bacardi Razz 2 cl Läuterzucker 2 cl Limettensaft 5 cl Cranberry Saft Für die Garnitur: Minzzweig, Himbeere, Rührsticker, Trinkhalm
Eine Limette in der Mitte durchschneiden, beide Teile achteln. Den Mittelstrunk entfernen (er bringt die Bitterkeit). Limette in ein Longdrinkglas geben. Minzblätter hinzufügen und gut mit einem Mörser ausdrücken. Himbeeren dazugeben, noch einmal kurz ausdrücken. Das Glas mit gestoßenem Eis (Crushed Ice) auffüllen. Bacardi Razz, Läuterzucker, Limettensaft und Cranberry Saft dazu geben. Gut umrühren und mit Minzzweig, Himbeere, Rührsticker und Trinkhalm garnieren. Für eine alkoholfreie Variante den Bacardi Razz durch etwas mehr Cranberry Saft ersetzen. www.traube-tonbach.de

Quelle: ROOM426. Relations, Netzwerk für Esskultur und Medien. Daniela Heykes

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