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Koch des Jahres

Große Bühne für kulinarische Talente

Zwölf Spitzenköch:innen, vier Finaltickets – und eine Jury der Extraklasse im Halbfinale

FREIBURG. Am 26. Mai 2025 verwandelt sich das Kameha Grand Bonn in einen pulsierenden Hotspot der Gastronomieszene. Beim Halbfinale des renommierten Wettbewerbs „Koch des Jahres“ treffen zwölf Spitzenköch:innen in Zweierteams aufeinander und kämpfen im Live-Wettbewerb um vier begehrte Finalplätze. Begleitet wird das Event von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das Genuss, Networking und Innovation vereint.

Die zehnte Jubiläums-Auflage von „Koch des Jahres“ startete bereits am 31. März 2025 in der Scheck-in Kochfabrik in Achern unter dem Motto „Koche dein Leben“ – emotional wie nie zuvor. Erstmals wurde ein umfassendes Casting als Teil des Bewertungssystems eingeführt. Aus knapp 500 Bewerbungen wurden die 30 vielversprechendsten Talente aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol eingeladen, sich in einer besonderen Challenge zu beweisen. Neben exzellentem Kochen auf Spitzenniveau floss erstmals auch die Vermarktungsfähigkeit der Kandidat:innen in die Bewertung ein – eine richtungsweisende Neuerung, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

12 Plätze fürs Halbfinale vergeben – eine zweite Chance für 18 weitere

Die Jury vergab am Ende des Castings 11 Tickets für das Halbfinale. Hinzu kommt ein bereits gesetzter Platz für Sonja Denninger (Newcomerin des Jahres 2024). Die verbleibenden 18 Kandidat:innen erhalten eine zweite Chance: Am 25. Mai 2025 treten sie in der Chef’s Challenge Night im Kameha Grand Bonn an – live vor über 400 Brancheninsidern, Gastronom:innen und Foodies. In zwei Gruppen à neun Personen stellen sich die Talente einer spannenden Challenge. Pro Gruppe qualifiziert sich ein Team direkt für das große Finale.
Das Besondere: Die Entscheidung liegt beim Publikum – die Gäste vor Ort stimmen live ab, welche beiden Teams die heißbegehrten Finalplätze erhalten.

Das erwartet die Gäste

Ab 11:00 Uhr öffnet der Marktplatz mit über 40 ausgewählten Marken, die ihre Produktneuheiten, Gastrotrends und exklusive Messeangebote präsentieren. In der ganztägigen Innovationsküche erwarten die Gäste Workshops, Tastings und Talks mit Branchenvisionär:innen. Die Teilnahme ist begrenzt und Plätze sind limitiert.

Live-Wettbewerb – Die Battles: Von 11:00 bis 16:30 Uhr treten 12 Spitzen-Teams in einem spannenden Live-Cooking-Wettkampf gegeneinander an. Wer überzeugt Jury und Publikum? Nur vier Paare sichern sich den Einzug ins Finale.

Meet & Greet mit der Jury: Von 17:15 bis 18:00 Uhr können Besucher:innen auf echte Branchenstars treffen – eine Gelegenheit, um auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen.

Preisverleihung – Gänsehaut garantiert: Um 18:30 Uhr folgt die große Entscheidung: Welche vier Teams ziehen ins Finale ein?

Küchenparty ab 19:30 Uhr: Ein besonderes Highlight bildet die abendliche Küchenparty mit der Liveband Partyinferno. Ein stimmungsvolles Ambiente sorgt für den perfekten Ausklang – ob auf der Tanzfläche oder in entspannter Gesprächsrunde.

Das sind die Kandidat:innen die sich im Halbfinale von „Koch des Jahres“ 2025 messen werden:

  • Mario Aliberti, Geschäftsführender Gesellschafter & Küchenchef, 5 Sen:ses by Mario Aliberti und P.I Cantina, Karlsruhe, Assistent: Lars Schröder, Auszubildender, 5 Sen:ses by Mario Aliberti, Karlsruhe: Mario Aliberti ist ein Visionär mit einem untrüglichen Gespür für Aromen. Sein Vater, selbst Koch, weckte früh seine Leidenschaft für die Kulinarik und legte den Grundstein für seine Laufbahn. Seine Ausbildung im Restaurant Mark Oliver Elbel war der erste Schritt. Anschließend sammelt Mario prägende Erfahrungen in der Spitzengastronomie: vom Bayrischen Hof München bis zum renommierten Tippling Club in Singapur. Dort entwickelte er seine Handschrift: eine raffinierte Kombination aus italienischer Eleganz und asiatischer Finesse, gepaart mit regionaler Verwurzelung. Als Küchenchef leitete er unteranderem den Badischen Hof in Brühl und das IVY Karlsruhe, bevor er 2023 mit P.I Cantina und 5 Sen:ses eigene Wege ging. Während P.I Cantina mit 700 Plätzen moderne Casual Experience bietet, ist 5 Sen:ses ein Statement für Fine Dining mit Charakter. Sein Stil ist produktfokussiert, detailverliebt und unkonventionell – eine Küche, die überrascht und gleichzeitig vertraut wirkt. Seine Auszeichnungen sprechen für sich: Neueröffnung des Jahres im Falstaff 2025, ebenso im Großen Guide. Bereits 2022 stand er im Finale von Koch des Jahres – und auch in diesem Jahr hat sich Mario im Vorentscheid gegen fast 500 Bewerber:innen durchgesetzt und will nun den Titel nach Karlsruhe holen.
  • Denis Brühl, Küchenchef, Bodendorf‘s* im Relais und Châteaux Landhaus Stricker, Tinnum/Sylt, Assistent: Philip Zeidan, Küchenleiter, Chez Marie, Frankfurt: Denis Brühl hat eine beeindruckende kulinarische Reise hinter sich, die ihn von den Ufern des Rheins über die Schweiz bis hin zur malerischen Nordsee geführt hat. Auf diesem Weg hat der 33-Jährige seine Fähigkeiten und seine Leidenschaft für das Kochen ständig weiterentwickelt. Stationen wie das Restaurant & Hotel Fitschen am Dorfteich in Sylt und das Hotel & Restaurant Kronenschlösschen in Eltville am Rhein, wo er auch am renommierten Rheingau Gourmet Festival teilnahm, prägten seinen Weg. Seit 2018 hat Denis seine kulinarische Heimat im Relais & Châteaux Landhaus Stricker auf Sylt gefunden, wo er heute an der Seite von Holger Bodendorf das Sternerestaurant Bodendorf's* und das moderne SIEBZEHN84 führt. Hier hat er sich mit außergewöhnlichem Ehrgeiz und Talent innerhalb von nur zwei Jahren vom Chef de Partie zum Küchenchef hochgearbeitet und begeistert nun seine Gäste mit einer Küche, die von Produktorientierung und Intensität geprägt ist. Als Mitglied des Netzwerks Feinheimisch setzt er sich für nachhaltige Gastronomie und regionale Produkte ein und fördert als Mentor Nachwuchstalente. Bereits 2024 war Denis Teil des Wettbewerbs und schaffte es bis ins Halbfinale – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig geprägt hat: „Koch des Jahres hat mich nicht nur kulinarisch weiterentwickelt, sondern auch meinen Ehrgeiz geweckt. Genau deshalb möchte ich noch einmal dabei sein, um mich erneut der Herausforderung zu stellen und weiter zu wachsen.“ Inspiriert durch seine beruflichen Stationen, geprägt durch Präzision, Kreativität und tiefe Verwurzelung mit der Kulinarik, setzt Brühl dieses Jahr erneut alles daran, die Jury mit seinen außergewöhnlichen Kreationen zu überzeugen.
  • Sonja Denninger, Souschefin, Rauschenberger Eventcatering, München, Assistentin: Clara Hunger, Küchenchefin, Nullkommaeins, Hamburg: Sonja Denninger vereint Herzlichkeit, Kreativität und Führungsstärke – und steht für echte Frauenpower in der Spitzengastronomie. Ihre Leidenschaft für das Kochen entdeckte sie schon als Kind in der Küche ihrer Oma und durch ihren Vater, einen Bäckermeister. Mit diesem Feuer im Herzen begann sie ihre Karriere, geprägt von Stationen im Hotel Jungbrunn (Tirol), der Bullerei in Hamburg und dem Herzog in München, wo sie als Sous Chefin Verantwortung übernahm. Ihr Stil? Bodenständig, modern, liebevoll – eine Handschrift, die ihre Gäste ebenso begeistert wie die Fachwelt. Sonjas Weg führte durch viele prägende Stationen, bei denen sie nicht nur ihr handwerkliches Können verfeinerte, sondern auch wertvolle Kontakte knüpfte. Einer davon: Alexander Högner, der sie als Assistentin beim Wettbewerb „Koch des Jahres“ 2024 mitnahm – und der sie ermutigte, selbst ins Rampenlicht zu treten. Ihr Stil ist bodenständig, modern und liebevoll. Inspiration holt sie sich dabei überall – aus Kochbüchern, von Reisen, aus Social Media oder besonderen Restaurantbesuchen. Sonjas größter Wunsch für die Zukunft: ein eigenes Café zu eröffnen. 2024 wurde sie zur „Newcomerin des Jahres“ im Finale von „Koch des Jahres“ gekürt – ein Meilenstein, der ihre beeindruckende Entwicklung unterstreicht. Nun steht Sonja im Halbfinale des renommiertesten Wettbewerbs der Gastronomie und bereitet sich darauf vor, ihr Talent am 26. Mai 2025 auf der großen Bühne zu präsentieren.
  • Michel Gietz, Küchenchef, Bootshaus Restaurant im Papa Rhein Hotel, Bingen am Rhein, Assistent: Lasse Siepe, Chef de partie, Bootshaus Restaurant, Bingen am Rhein: Manche finden ihre Bestimmung durch Zufall, andere werden regelrecht hineingeboren. Bei Michel Gietz war es Letzteres – denn Kochen liegt ihm im Blut. Seine Familie hat ihm die Leidenschaft für gutes Essen mitgegeben, und schon sein erstes Praktikum in der Küche machte ihm klar: Das ist genau mein Weg. Heute steht der 28-Jährige mit beiden Beinen in der Spitzengastronomie und hat ein klares Ziel vor Augen: Sein eigener Stern. Dass er das Zeug dazu hat, zeigt nicht nur seine Platzierung unter den „100 Best Chefs Deutschlands“, sondern auch sein unermüdlicher Ehrgeiz. Seine Küche? Klassisch, einfach, lecker – ohne Schnickschnack, aber mit vollem Fokus auf Geschmack und Qualität. Inspiration holt er sich überall – sei es beim Essen in anderen Restaurants oder auf Instagram. Doch die größten Einflüsse auf seinen Stil hatten drei besondere Menschen: Ralf Wedekind, sein Ausbilder, der ihm die Grundlagen beigebracht und eine Chance gegeben hat. Julian Stowasser, bei dem er zum ersten Mal das Gefühl eines erkochten Sterns erleben durfte – ein Moment, der seine Ambitionen entfachte. Und Nils Henkel, sein Mentor, der ihn immer wieder inspiriert, über sich hinauszuwachsen. Jetzt wagt Michel die nächste Herausforderung: den Wettbewerb „Koch des Jahres“. Durch seinen Chef Nils Henkel wurde er darauf aufmerksam – und sieht es als das perfekte Sprungbrett, um sich weiterzuentwickeln und seinem Traum ein Stück näher zu kommen. Sein Motto: Mit Humor, Gelassenheit und Ehrgeiz zum Erfolg.
  • Fabian Höckenreiner, Küchenchef, Fichters Kulturladen, Ramsau, Assistent: Christian Wurmsam, Küchenchef, Restaurant Pageou, München: Fabian Höckenreiner vereint Bodenständigkeit mit visionärem Handwerk. Aufgewachsen in einer Familie, in der gutes Essen immer eine zentrale Rolle spielte, entdeckte er schon früh seine Leidenschaft für das Kochen – inspiriert durch gemeinsame Stunden mit seiner Mutter und Großmutter am Herd. Sein Weg führte ihn durch klassische Ausbildungsstationen wie die Alte Villa in Utting und das Wirtshaus am Kirchsteig in Dießen, bevor er in der Spitzengastronomie Fuß fasste. Besonders prägend waren seine Jahre im Huberwirt* in Pleiskirchen und im Stockholmer Spitzenrestaurant Coco & Carmen, wo er seine Handschrift weiterentwickelte. Heute steht Fabian für eine Küche, die tief in der Region verwurzelt ist, aber keine Grenzen kennt. Fermentation, Nose-to-Tail-Prinzipien und die kompromisslose Nutzung saisonaler Produkte sind essenzielle Bestandteile seines Stils. Seit Februar 2025 bringt er diese Philosophie als Küchenchef im Fichters Kulturladen in Ramsau auf die Teller. Sein Ziel? Traditionelle Techniken mit modernen Ansätzen verbinden und vergessene Kochkunst mit neuer Raffinesse wiederbeleben. Als kreativer Kopf, der gerne gegen den Strom schwimmt, sieht er sich selbst als Vorbild für eine neue Generation von Köchen. Seine Leistung bleibt nicht unbemerkt: 14 Punkte im Gault&Millau, 7 Pfannen im Gusto und bereits 2023 ein Platz im Halbfinale des renommierten Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Zudem teilt er als Content Creator bei Gronda sein Wissen und seine Ideen mit der Community. Mit seinem erneuten Antritt bei „Koch des Jahres“ will Fabian nicht nur seine Grenzen austesten, sondern auch zeigen, dass Nachhaltigkeit, Innovation und handwerkliche Perfektion keine Gegensätze sind – sondern die Zukunft der Gastronomie.
  • Christian Hoffmann, Souschef, Golvet*, 40 SECONDS Service GmbH, Berlin, Assistent: David Habel, Demi Chef, Golvet*, Berlin: Christian Hoffmann vereint unkonventionellen Streetfood-Spirit mit der Präzision der Sterneküche. Seine kulinarische Reise begann in Leipzig, inspiriert von seiner Mutter, die selbst Köchin war und ihm früh den Umgang mit Lebensmitteln näherbrachte. Nach seiner Ausbildung zog es ihn in die Spitzengastronomie: Stationen wie das Skykitchen* (Berlin), das First Floor* (Berlin) und das Lorenz Adlon Esszimmer** (Berlin) prägten seine Handschrift – detailverliebt, aromenintensiv und immer auf der Suche nach neuen geschmacklichen Facetten. Besonders prägend war für ihn seine Zeit im Gut Apfelkamp unter Küchenchef Ingo Kuhnert, wo seine Leidenschaft für die gehobene Küche entfacht wurde. Heute bringt er seine kreative Energie als Sous Chef im renommierten Golvet* in Berlin ein. Dort kombiniert er präzises Handwerk mit mutigen Aromen und schafft Teller, die überraschen und begeistern. Seine Inspiration zieht Hoffmann aus unterschiedlichsten Quellen – von Sternerestaurants bis hin zu Streetfood-Ständen. Sein großes Vorbild ist Sebastian Frank (Horváth**, Berlin), dessen konsequente Stiltreue und Bodenständigkeit ihn beeindruckt. Mit seiner Teilnahme bei „Koch des Jahres“ möchte Christian seine eigene Handschrift weiterentwickeln, sich mit Gleichgesinnten messen und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Sein Ziel? Eines Tages selbst einen Stern erkochen – und dabei immer seinem Stil treu bleiben.
  • Laurenz Jürgens, Souschef, Jan’s Restaurant*, Detmold, Assistent: Falk Roßbach, Chef de Partie, Jan’s Restaurant*, Detmold. Laurenz Jürgens ist ein Koch, der Technik und Kreativität auf höchstem Niveau vereint. Seine Detailverliebtheit und seine Erfahrung in der Patisserie verleihen seinen Gerichten eine besondere Struktur und Balance – immer geprägt von Präzision, Ästhetik und Geschmackstiefe. Seine kulinarische Reise begann klassisch als Jungkoch, doch schon früh entdeckte er seine Begeisterung für das Handwerk der Patisserie. Über verschiedene Stationen als Chef-Pâtissier und Chef de Partie entwickelte er eine außergewöhnliche Finesse im Spiel mit Texturen und Aromen. Heute wirkt Laurenz als Sous Chef in Jan’s Restaurant* in Detmold maßgeblich an der kreativen Linie mit. Dass er nicht nur am Herd, sondern auch im Wettbewerb brilliert, bewies der 26-Jährige als Finalist bei „Patissier des Jahres“ 2023. Dort zeigte er, dass Fachkompetenz und Wettbewerbsgeist bei ihm Hand in Hand gehen. Für Laurenz ist jedes Gericht mehr als nur eine Komposition – es erzählt eine Geschichte aus Leidenschaft, Erfahrung und technischer Exzellenz. Mit seiner Teilnahme bei „Koch des Jahres“ will er nicht nur seine Fähigkeiten weiter verfeinern, sondern auch zeigen, dass Detailtreue und Kreativität keine Gegensätze sind, sondern die Essenz großartiger Küche. Gemeinsam mit Falk Roßbach, der ihn auch 2023 bei „Patissier des Jahres“ unterstützte, tritt er am 26. Mai 2025 um den begehrten Titel in Bonn an.
  • Masaru Oae, Küchenchef & Geschäftsführer, Masa Japanese Cuisine*, Frankfurt am Main, Assistent: Jérôme Allain, Souschef, Masa Japanese Cuisine*, FrankfurtFormularbeginn: Masaru Oae bringt die Essenz der japanischen Küche nach Deutschland – mit einem tiefen Verständnis für Innovation und Verfeinerung und saisonalen Produkten. Seine Gerichte vereinen traditionelle Techniken mit modernen Einflüssen und zeigen, wie sich höchste Produktqualität mit kreativer Weiterentwicklung verbinden lässt. Seine Reise führte ihn durch einige der besten Restaurants der Welt: MIYAMA Japanese Restaurant (London), YASHIN SUSHI (London) sowie die Sternerestaurants NAGAYA* und YOSHI by NAGAYA* (Düsseldorf). Vor allem seine Erfahrung als Chefkoch im YOSHI by NAGAYA* und die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern haben Masaru nachhaltig geprägt und ihm eine wertvolle Grundlage für sein eigenes Restaurant mit auf den Weg gegeben. 2021 verwirklichte Masaru seinen Traum und eröffnete Masa Japanese Cuisine* in Frankfurt – ein Restaurant, das schon ein Jahr später mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde und ihn nun bereits das dritte Jahr in Folge erhalten hat. Masaru steht für feinsinnige Perfektion – ein Botschafter zwischen den Welten und Meister im Detail. Mit seiner Neugierde auf das Unbekannte möchte er im Halbfinale bei „Koch des Jahres“ den nächsten Schritt machen und um den Einzug ins Finale kämpfen.
  • Julio Pizarro, Küchenchef & Geschäftsführer, Pizarro Fine Dining, Groß-Gerau, Assistent: Gonzalo Alonso Irigoyen, Souschef, Pizarro Fine Dining, Groß-GerauFormularbeginn: Julio Pizarro ist ein kosmopolitischer Koch mit einem ausgeprägten Gespür für Aromen und Innovation. Seine Wurzeln liegen in Peru, doch sein kulinarischer Weg führte ihn an einige der renommiertesten Adressen der Welt: Von Le Cordon Bleu in Lima und Paris über Spitzenrestaurants wie Quique Dacosta*** (Spanien), D.O.M.** (Brasilien) und Maito (Panama) sammelte er Einflüsse, die seinen einzigartigen Stil prägen. Seit 2021 ist er Küchenchef und Geschäftsführer seines eigenen Restaurants Pizarro Fine Dining in Groß-Gerau, wo er eine moderne, weltoffene Küche mit lateinamerikanischem Temperament und europäischer Präzision zelebriert. Hier verbindet er seine tiefgehende Liebe zu Fisch und Meeresfrüchten mit innovativen Techniken und einer klaren Handschrift. Sein Anspruch: kulinarische Exzellenz ohne Kompromisse. Tiefgekühlte oder Convenience-Produkte? Ein absolutes No-Go in seiner Küche. Pizarro ist mehrfach ausgezeichnet, darunter als Gewinner des Balfegó Deutschland Wettbewerbs. Zudem führte er als Küchenchef das Restaurant Maito auf die Liste der 50 Best Restaurants Lateinamerikas. Sein Restaurant ist im Guide Michelin gelistet, doch sein größtes Ziel ist es, seinen ersten Michelin-Stern zu erkochen. Inspiration zieht er aus seinen Erinnerungen, Erlebnissen und der Leidenschaft für Produkte – eine Philosophie, die er schon als Kind verinnerlichte. Aufgewachsen in einer Familie, in der gutes Essen der Inbegriff von Gemeinschaft war, begann er mit acht Jahren zu kochen. Sein Studium an der Universität, kombiniert mit einem Grand Diplôme de Cuisine von Le Cordon Bleu Paris, legte den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere. Mit seiner Teilnahme an „Koch des Jahres“ will er neue Türen öffnen, sein Können unter Beweis stellen und zeigen, welche Erfahrungen er aus seinen internationalen Stationen mitgebracht hat. Gemeinsam mit seiner rechten Hand Gonzalo Alonso Irigoyen kämpft er um den Einzug ins Finale.
  • Helge Straub-Schilling, Küchenchef, Genusswerkstatt Mainz und Atrium Restaurant, Mainz, Assistent: Daniel Schaudig, Chef de Partie, Genusswerkstatt Mainz und Atrium Restaurant, Mainz: Helge Straub-Schilling prägt die Mainzer Gastronomieszene mit einer Mischung aus Klarheit, handwerklicher Tiefe und einem kreativen Zugang zur Regionalküche. Seine kulinarische Handschrift entwickelte er in einigen der besten Restaurants Deutschlands – von der Ente* im Nassauer Hof (Wiesbaden) über das top air* (Stuttgart) bis hin zum Ammolite – The Lighthouse Restaurant** (Rust) und Steins Traube* (Mainz-Finthen). Seine Liebe zur Gastronomie entdeckte er bereits in der Kindheit durch seine Großmutter, mit der er früh in der Küche stand. Diese tiefe Verbundenheit zum Handwerk hat ihn geprägt – und bis heute ist es die handwerkliche Perfektion, die ihn antreibt. Inspiration findet er überall: in Kochbüchern, auf Social Media und beim Essen in anderen Restaurants. Heute vereint er seine gesammelte Erfahrung als Küchenchef gleich zweier Restaurants: der Genusswerkstatt und dem Atrium Restaurant des Atrium Hotels in Mainz Finthen. Seine Küche ist modern und klassisch zugleich, stets mit einem Fokus auf regionale Produkte und eine stilistisch klare Linie. 2023 erreichte er das Halbfinale von „Koch des Jahres" – ein Meilenstein, der seinen Ehrgeiz und seine Leidenschaft für den Wettbewerb unterstreicht. Helge ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit 2 Roten Hauben im Gault & Millau, 7 Pfannen im Gusto, 3 Diamanten plus Küchentipp im Varta-Führer sowie 89 Punkten im Falstaff und 3,5 Mützen im Großen Guide. Doch sein größtes Ziel ist es, sich weiterzuentwickeln und eines Tages seinen ersten Michelin-Stern zu erkochen. Mit seiner zweiten Teilnahme bei „Koch des Jahres“ 2025 stellt Helge sich erneut einer der größten Herausforderungen der Branche. Für ihn ist der Wettbewerb eine Plattform, um sich weiterzuentwickeln, neue Netzwerke zu knüpfen und seine Vision von zeitgemäßer Spitzenküche einem breiten Publikum zu präsentieren.
  • Daniel Wallenstein, Souchef, Restaurant Alois – Dallmayr Fine Dining**, München, Assistent: Alexander Kruse, Souschef, Restaurant Alois - Dallmayr Fine Dining**, München: Daniel Wallenstein ist ein Koch mit feinem Gespür für Produkte, Aromen und Texturen. Seine Küche zeichnet sich durch Präzision, Natürlichkeit und Authentizität aus – Ausdruckskraft auf dem Teller, ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Seine prägenden Stationen führten ihn in einige der renommiertesten Häuser im deutschsprachigen Raum, darunter das Restaurant Überfahrt*** (Rottach-Egern), das Stucki** – Tanja Grandits (Basel) sowie Der Teufelhof* (Basel). Seit 2023 ist er als Sous Chef im Alois – Dallmayr Fine Dining** in München tätig, wo er gemeinsam mit Alexander Kruse, der ihn beim Halbfinale in Bonn unterstützen wird, Perfektion und Leichtigkeit vereint. Inspiration findet Daniel in der Natur, der Kunst – und in Menschen, die ihn auf seinem Weg geprägt haben. Michael Baader vermittelte ihm ein tiefes Verständnis für Führung, Tanja Grandits und Julien Duvernay weckten seine Begeisterung für Ästhetik und Aromenkunde, und Christian Jürgens half ihm, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Seine Passion für das Handwerk, für Kreativität und dafür, Menschen mit Essen glücklich zu machen, zieht sich durch seine gesamte Laufbahn. Für ihn gibt es in der Küche klare Regeln – und ein absolutes No-Go: Pfeifen. Sein Lieblingsessen? Ganz bodenständig: Pizza. Seine Zukunftsvision? Gesundheit, Frieden – und eines Tages sein eigenes Restaurant oder Hotel. Mit seiner Teilnahme am Wettbewerb „Koch des Jahres“ will Daniel sich noch einmal einer großen Herausforderung stellen. Er sieht dies als letzte Chance, sich in einem solchen Rahmen zu beweisen – und ergreift sie mit Entschlossenheit.
  • Christian Zitzer, Küchenchef & Inhaber, Berghaus Gonzen, Azmoos (St. Gallen, CH), Assistentin: Lynn Caminada, Auszubildende, Sagibeiz, Murg: Christian Zitzer ist ein Koch mit weltweitem Erfahrungsschatz und einem tiefen Gespür für Aromenvielfalt. Seine Küche vereint Authentizität mit Ästhetik und Elementarität – geprägt von präzisem Handwerk, höchster Produktqualität und einem starken regionalen Bezug. Seine berufliche Reise führte ihn in einige der renommiertesten Häuser Europas, darunter das Schloss Schauenstein*** (Fürstenau) und Victor’s Gourmetrestaurant*** (Perl-Nennig). Auch in der Sagibeiz (Murg) setzte er kulinarische Akzente, bevor er 2025 das Berghaus Gonzen in der Ostschweiz übernahm. Bequemlichkeit hat in seiner Küche keinen Platz. Exaktheit, Abwechslung und die Spannung, nie genau zu wissen, wie der Tag verlaufen wird, haben ihn von Beginn an für diesen Beruf begeistert. Christian erkochte sich mit seinem Team bereits 15 Punkte im Kornplatz in Chur und sammelte mit Christian Bau internationale Erfahrungen, von Bangkok bis in die Niederlande. Sein Stil wurde maßgeblich von Größen wie Tristan Brandt, Irmgard Sitzwohl, Yoshiko Sato und Klaus Blümel geprägt. Seine Ziele? Mit einem eigenen Restaurant Menschen glücklich machen und sie immer wieder aufs Neue überraschen. Den Wettbewerb „Koch des Jahres“ sieht er als außergewöhnliche Plattform, auf der er nicht nur wachsen, sondern auch mit inspirierenden Menschen in Kontakt kommen konnte. Schon seit dem ersten Event wollte er dabei sein – jetzt ist es Realität geworden und Christian stellt sich dem Halbfinale am 26. Mai 2025 in Bonn.

Zu der Jury des Wettbewerbs im Kameha Grand Bonn zählen einige der renommiertesten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Kulinarikszene: Tobias Bätz (AURA by Alexander Herrmann & Tobias Bätz**, Wirsberg), Jan Diekjobst (JAN's Restaurant*, Detmold), Marcel Förster (Agata’s*, Düsseldorf), Alexander Hohlwein (Restaurant 360°*, Limburg an der Lahn), Jürgen Kettner (Kettner's Kamota*, Essen), Julia Komp (Sahila – The Restaurant*, Köln), Dennis Kuckuck (Restaurant Vendôme**, Bergisch Gladbach), Eric Menchon (Le Moissonnier Bistro*, Köln), Frédéric Morel (Cœur D'Artichaut**, Münster), Yoshizumi Nagaya (Nagaya*, Düsseldorf), Benjamin Peifer (Intense*, Wachenheim an der Weinstraße), Michael Riemenschneider (Textures by MR), Anthony Sarpong (Anthony's Kitchen*, Meerbusch), Florian Vogel (Ståderer Restaurant, Eichstätt) sowie Kai Weigand (NIKKEI NINE, Hamburg). Außerdem wird der amtierende „Koch des Jahres“ Jasper Wcislo (Agata’s*, Düsseldorf) dieses Jahr als Juror teilnehmen.

 

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