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Neues Design fürs Aqua und das The Ritz-Carlton Wolfsburg

Zwölfmonatiger Umbau von Hotel und Restaurant abgeschlossen

Bilder: Deidi von Schaewen / Autostadt
WOLFSBURG. Das Hotel The Ritz-Carlton in der Autostadt in Wolfsburg mit dem Spitzen-Restaurant Aqua von Küchenchef Sven Elverfeld hat nach dreizehn Jahren Betrieb ein komplett neues Interieur erhalten. Ausgestattet von der Autostadt gemeinsam mit dem Pariser Architekten Elliott Barnes, werde Luxus und Komfort durch Geborgenheit und Wärme interpretiert, heißt es in der Mitteilung des Hotels zu dem Umbau. Als erstes The Ritz-Carlton Hotel in Deutschland öffnete das Haus in der Autostadt im Jahr 2000. Die Zimmer und Suiten wurden von der französischen Designerin Andrée Putman eingerichtet, die eine puristische Handschrift mit Sinn für Atmosphäre verband. Das neue Design entwickelte Elliott Barnes, der an der Seite von Putman bereits an der ersten Gestaltung des Hauses mitgewirkt hatte und seit 2004 ein eigenes Büro für Innenarchitektur in Paris führt. Von Andrée Putman zu Elliott Barnes Im neuen Konzept werden Wohnlichkeit und Atmosphäre durch ein Zusammenspiel aus Farben, Formen und Texturen inszeniert. Vor allem natürliche Materialien wie Holz, Leder, Glas und Stein treten in den Vordergrund, die eine angenehme, sinnliche Haptik mit hoher Wertigkeit vereinen. „Ein Interieur darf sich niemals selbst loben. Viel wichtiger ist, was zwischen den Menschen passiert und was sie von diesem Ort mitnehmen“, beschreibt Elliott Barnes den Servicegedanken der Inneneinrichtung. Für das Wohlbefinden der Gäste im The Ritz-Carlton in der Autostadt spielen allerdings auch die Wärme und Herzlichkeit der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle: Persönlicher Service bedeutet auf jeden Gast einzugehen und seine persönlichen Wünsche herauszufinden. „Früher war Luxus Überfluss. Heute ist es Liebenswürdigkeit“, bringt Hotel-Direktorin Edith Gerhardt den Anspruch des Hauses auf den Punkt. Die Folge: Landschaft, Architektur, Interieur, Design und Service verschmelzen im neuen The Ritz-Carlton zu einer untrennbaren Einheit. Neues Design fürs Aqua Für Gourmets steht dabei natürlich das vielfach ausgezeichnete Restaurant Aqua von Küchenchef Sven Elverfeld im Mittelpunkt des Interesses. Der Gastraum öffnet sich nach der Neugestaltung dank eines zusätzlichen Fensters zu einem privaten Garten, in dem eine große Wasserschale ruhige Zen-Atmosphäre schafft. Im Interieur des Restaurants interpretieren Materialien und Oberflächen das Naturthema: So werden beispielsweise gewebte Metallvorhänge der Pariser Manufaktur Sophie Mallebranche mit verspiegelten Rückwänden kombiniert. Der Effekt ist ein diffuses Flimmern, das dem Raum Weite gibt und auf raffinierte Weise an Wasser erinnert. Einen deutlichen Akzent setzt der neue Kronleuchter in der Mitte des Aqua, der von der französischen Manufaktur CreaLumin angefertigt wurde und stolze zwei Meter im Durchmesser misst. Damit die organisch geformten Glaskörper Assoziationen an mysteriöse Tiefseebewohner wecken, werden sie mithilfe feiner Glasfasern von Innen heraus beleuchtet. Als Kontrapunkt wirkt ein runder, bronzefarbener Spiegel an der Decke, der den Lüster in eine schwebende Wolke verwandelt. Atmosphärisch zeigt sich ebenso die Weiterentwicklung der anderen gastronomischen Bereiche. Die „Newman’s Bar“ im Erdgeschoss entführt in einen ovalen Raum, der von cognacfarbenen Glasröhren umrundet wird. Im Zusammenspiel mit metallenen Vorhängen entstehen im Hauptraum private Rückzugsinseln, während mit Papyrusblättern tapezierten Wände in der angrenzenden Raucher-Lounge Wärme spenden. Vom Tal bis in die Wolken Die neu gestaltete Lobby soll die Parklandschaft ins Innere des Hotels verlängern. Ein Vorhang aus beleuchteten Glasröhren verkörpert einen abstrahierten Wald und dient als visueller Ankerpunkt. In der Raummitte unterteilt ein großer Kamin die Lobby in intime Ruheinseln. Die vier Etagen des The Ritz-Carlton Wolfsburg folgen jeweils einer eigenen Farbwelt, die sich von den Fluren bis in die Zimmer und Suiten hinein überträgt. Gemeinsam mit dem Team der Autostadt konzipierte Elliott Barnes als verbindendes Thema einen imaginären Aufstieg im Gebirge. Ausgehend vom Tal (Erdgeschoss) mit warmen, erdigen Tönen, changieren die Farben in Richtung Hang (erste Etage), Gletscher (zweite Etage) und Gipfel (dritte Etage) zu immer helleren Nuancen. Den Abschluss bildet die vierte Etage als Sinnbild für die Wolken, die mit leichten, „luftigen“ Tönen einen atmosphärischen Gegenpol zum Eingangsbereich des Hauses liefert. In den 147 Zimmern und 23 Suiten kommt ein neuentwickeltes Raum-im-Raum-Konzept zum Tragen, indem die Kopfenden der Betten sowie die gegenüberliegenden Sofas mit lederbespannten Highboards umrahmt werden. Wie zwei Klammern treten sie mit sanft abgerundeten Ecken aus der Wand hervor und lassen das Interieur im Sitzen und Liegen intimer erscheinen. Der große Schreibtisch, der im Einrichtungskonzept von Andrée Putman den Raum dominierte, wurde durch einen ovalen, multifunktionalen Tisch ersetzt. Als kommunikativer Mittelpunkt des Zuhauses auf Zeit kann dieser zum Besprechen, Arbeiten und Essen gleichermaßen genutzt werden.  In den beiden 220 Quadratmeter großen „Black & White Suiten“ auf der vierten Etage ist das bekannteste Markenzeichen Andrée Putmans auch nach dem Redesign zu finden: das schwarzweiße Schachbrettmuster der Fließen, dem die Suiten ihren Namen verdanken und das von Elliott Barnes als Reminiszenz an seine Lehrmeisterin in sein neues Gestaltungskonzept integriert wurde. Um das neue Konzept optimal umzusetzen, wurden viele Möbel vom Inszenierungsteam der Autostadt mit den Spezialisten von Elliott Barnes eigens für das The Ritz-Carlton Wolfsburg gestaltet und angefertigt. Gleichzeitig wurden alte und neue Designklassiker in die Einrichtung integriert und fügen sich zu einem einmaligen Gesamterlebnis.  Auf der vierten Etage ist im The Ritz-Carlton ein neues „Club Level“ entstanden. Gäste genießen hier u. a. einen persönlichen Concierge-Service mit separatem Check-in und Zugang zur „Club Lounge“ mit einem wechselnden Speisen-Angebot über den gesamten Tag. Bequeme Lounge-Sessel, Sofas sowie eine Bibliothek mit Kamin unterstreichen den Wohnzimmercharakter der „Club Lounge“.  Quelle: The Ritz Carlton Wolfsburg / Autostadt

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