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Menüpräsentation

Pottkind wird 30 Tage lang vegetarisch


Köln, Nordrhein-Westfalen

Kölner Restaurant will im April ohne Fisch und Fleisch sternewürdig sein

Genuss ohne Verzicht, nur ohne Fisch und Fleisch

(13. März 2026) - KÖLN.  Das Kölner Sternerestaurant Pottkind legt im April einen vegetarischen Monat ein. Vier Wochen lang gibt es - bewusst nicht im Veganuary oder in der Fastenzeit - ein Menü ohne Fisch und Fleisch. Das Restaurant sieht darin den idealen Zeitpunkt, da in der Zeit junges Gemüse, Kräuter und erste frische Produkte am Herd und beim Komponieren der Gerichte den größten Spielraum eröffnen. „30 Tage lang greifen wir tief in die Gemüsekiste und zeigen, dass ein Menü im POTTKIND auch ohne Fisch und Fleisch vollständig, genussvoll und sternewürdig sein kann. Unser Anspruch dabei: Gerichte auf Spitzenniveau zu entwickeln, die für Vegetarier*innen etwas ganz Besonderes sind – und für alle anderen kein Verzicht. Gleichzeitig beobachten wir, dass vegetarische Menüs in der gehobenen Gastronomie noch immer erklärungsbedürftig sind – vor allem dann, wenn sie preislich gleichwertig neben klassischen Menüs mit Fisch und Fleisch stehen. Genau hier setzen wir an: nicht mit Argumenten, sondern mit einem überzeugenden Geschmackserlebnis“, heißt es in der Ankündigung: 

So beschreibt das Pottkind das eigene Menü, das kürzlich bei einem Pressedinner vorgestellt wurde:

TOMATENTEE: Die Gemüse der klassischen andalusischen Gazpacho, wie Gurke, Zwiebel, Knoblauch, Paprika und leicht fermentierte Tomate, lässet das Pottkind-Team ausziehen und passiert alles zu einem vollmundigen Süppchen. Wenige Tropfen eines Öls aus Szechuanpfeffer sorgen für ein besonderes Mundgefühl.

GOMA DANGO & BOHNE: Inspiriert vom süßen chinesischen Sesambällchen wird einKlebreisteig mit einer schwarzen Bohnenpaste und Mole gefüllt. Dann wird das Ganze mit Hanfsaat ummantelt, in Fett ausgebacken und mit einer Gewürzmischung aus Kaffir Limetten und schwarzer Zitrone abgestäubt.

KOHLRABI & ALGENREIS: Den japanischen Sushireis „Koshihikari“ werden gekocht und danach mariniert. Dazu kommt „Dulse“ – auch „Lappentang“ genannt – und ein Bouquet aus roh gehobeltem Kohlrabi. Ein Eisschaum sorgt für Cremigkeit und das feine Pulver aus Nori-Alge für winzige maritime Assoziationen.

CREME VON GERÖSTETER SONNENBLUME: Gelbe Bete in Safran & Kaviar des Feldes . Sonnenblumenmark wird geröstet und gestockt und dann mithilfe von Aromaten wie Pilzen oder Sherry geschmacklich in die Richtung einer klassischen Foie Gras gebracht. Dazu kombiniert das Pottkind gelbe Bete, die in ihrem eigenen Saft und mit viel Safran geschmort wird. Der Safransud wird am Ende noch mit Feigenblattöl abgeschmeckt und bildet mit seiner kräftigen Farbe eine schöne Grundlage für die glänzend schwarze Nocke Tonburi – den „Kaviar des Feldes“.

BROT & BUTTER: Das Brot ist mit Dinkelmehl und der eigenen Brotgewürzmischung, sowie vielen Saaten wie Dinkelflocken, Leinsamen, Mohn und Sesam gebacken. Dazu gibt es luftig aufgeschlagene Butter mit Fleur de Sel.

LA RATTE „PÜ“ Erbsen in Melissöl, fermentierter Spargel & geeiste Yuzu: Für das Kartoffelpüree hat sich das Pottkind von Großmeister Joël Robuchon inspirieren lassen und ausschließlich die geschmacksintensive „La Ratte“-Kartoffel und natürlich jede Menge Butter genutzt. Die Erbsen werden erst über Holzkohle gegrillt und dann mit Öl aus der Zitronenmelisse abgeschmeckt. Dazu gibt es den selbst fermentierten Spargelfond sowohl als schaumige Velouté als auch als knackig frisches Granité mit geriebener Yuzu auf dem Teller.

Gebrannter SpitzPAPRIKA, junger Koriander & Kochbanane: Bevor die Kochbanane mit ordentlich Röstaroma ausgebacken wird, wird sie tagelang in Buttermilch mariniert und dann in ihrem eigenen Mehl paniert. Von den gegrillten Spitzpaprika hält die Schale – eigentlich ein klassisches Abfallprodukt – noch hervorragend für die Sauce her. Rauchig abgeschmeckt und mit Fichtenöl verfeinert, verleiht sie dem Gericht reichlich Barbecue-Feeling. Zum Teilen in der Tischmitte gibt’s Couscous mit unserer eigenen Samurai-Sauce und Gemüse.

milchreis „ KOJI “ & QUITTE: Genau wie zu Beginn des Menüs serviert das Team auch am Ende immer drei liebevolle Kleinigkeiten, um den Abend im Pottkind abzurunden. Den Milchreis wurde zuerst mit Koji fermentiert und dann klassisch gekocht. Dazu gibt es Quitten wie Umeboshi – eingelegt mit Salz und roten Shisoblättern.

kaffeefudge & rote bete: Das kleine Karamellbonbon wird mit Espresso verfeinert anschließend mit einem Pulver aus Roter Bete bestäubt.

malzkuchen & malzessig: Das fluffige Malzgebäck wird mit einem Gelee aus Malzessig gefüllt.

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„Die Gerichte sind ausgewogen, zugänglich und setzen bewusst auf Qualität und gute Produkte statt auf große Effekte.“

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