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Sebastian Frank hat Berliner Horváth übernommen

Start in die Selbständigkeit mit Jeannine Kessler

Fotograf René Riis
BERLIN. Der Sternekoch Sebastian Frank und seine Lebensgefährtin Jeannine Kessler haben zum Jahreswechsel die Geschäfte im Berliner Restaurant Horváth von den bisherigen Eigentümern übernommen. „Ich mache nichts anderes, als ich vorher auch gemacht habe. Der ökonomische Lernprozess kommt jetzt dazu“, sagte Frank ín einem Interview, das in der Sendung „Aufgegabelt“ im Inforadio des RBB gesendet wurde. Größere Änderungen seien zunächst nicht geplant. Die Veränderung seiner Küche beschreibt er als schleichenden Prozess. Er betonte darüber hinaus seinen Fokus auf eine „semivegetarische Küche“, bei er zwar das Gemüse in den Mittelpunkt rücke, aber Fleisch- und Fisch-Nuancen zum Würzen nutze. Auf die Frage, wer jetzt bei ihm das letzte Wort habe, der Koch oder der Finanzminister, antwortete Sebastian Frank, dass es doch der Koch sei, der bei ihm die Überhand habe. In einer anlässlich der Selbständigkeit verbreiteten Pressemitteilung erklärte Franks Partnerin und Geschäftsführerin Jeannine Kessler: „Im Laufe der letzten Jahre haben wir uns immer mehr mit dem Horváth und seinem Leitgedanken identifiziert. Es spiegelt unsere Vorstellung einer gastfreundlichen, gehobenen und lebendigen Gastronomie wider“. Beide lernten sich während der Arbeit in Österreich kennen. Von 2003 bis 2006 arbeitete Sebastian Frank im „Steirereck“ in Wien, das seit Jahren zu den Top 50 der „Besten Restaurants der Welt“ gehört. Bis zu seinem Wechsel nach Berlin kochte er als Sous-Chef im „Interalpen Hotel Tyrol“. Als Sebastian Frank nach Berliner kam, hatte er schon mündlich im Hotel Adlon zugesagt, als ganz normaler Koch im Tagesrestaurant. Von den Sterne-Restaurants in Berlin bekam er nur Absagen. In letzter Sekunde meldete sich ein Freund und gab ihm den Tipp, dass das Restaurant Horváth einen Küchenchef sucht. Seit 2010 kocht Sebastian Frank dort. Er hat eine klare Vision für das Restaurant:  „Für mich als junger österreichischer Koch gilt es die Traditionen und Geschmäcker zu wahren und mich auf die Suche, nach von mir unentdeckten, regionalen Ausläufern zu machen.“ Dazu zählt auch der selbst auferlegte Verzicht auf Luxusprodukte. „Heutzutage kann schon eine Karotte oder Zwiebel einen gewissen Luxus darstellen, wenn diese in einzigartiger Qualität, fernab von Massenware gezogen werden. Wir wollen die knackigsten Radieschen, den grünsten Blattkohl und züchten Zwiebel- und Maistriebe selbst, um unseren Gerichten die besondere Note zu geben.“Seine Gerichte sind keine Kopien, sie tragen Franks Handschrift und überzeugen. Dafür ist er 2011 zum „Koch des Jahres“ und gerade zum wiederholten Mal mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet worden. Das Magazin „Falstaff“ wählte das HORVÁTH unter die besten 8 Gasthäuser Deutschlands 2013.
Jeannine Kessler und Sebastian Frank bedanken sich besonders bei den Vorbesitzern Edith Berlinger und Dietmar Schweitzer, die den Grundstein für das wunderbare Horváth gelegt haben und für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

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