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TV- und Spitzenköche fordern Hygiene-Smiley

Verbraucherschutzorganisation Foodwatch startet neuem Anlauf für Veröffentlichung von amtlichen Kontrollergebnissen

BERLIN. Die Veröffentlichung von Ergebnissen der amtlichen Hygienekontrollen war zuletzt am Widerstand unter anderem von Wirtschaftsverbänden gescheitert. Nun hat die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch eine neue Kampagne für mehr Transparenz und eine Veröffentlichung von Prüfergebnissen gestartet, die von namhaften Sterne- und Fernsehköchen unterstützt wird. Wie Foodwatch mitteilte, ist es das Ziel der Initiative, die Einführung des dänischen Smiley-Systems in Deutschland zu erreichen. Dabei werden alle Kontrollergebnisse vor Ort in den Betrieben publik gemacht, anhand von Smiley-Logos können sich die Verbraucher informieren, ob bei den jüngsten Hygienekontrollen alles bestens war oder nicht. In Dänemark hat das die Zahl der Beanstandungen seit der Einführung des Systems deutlich reduziert. In Deutschland hingegen wird Jahr für Jahr jeder vierte besuchte Lebensmittelbetrieb beanstandet.
Die Initiative unter www.smiley-offensive.de unterstützen unter anderem Johann Lafer, Sarah Wiener, Harald Wohlfahrt,Vincent Klink, Cornelia Poletto, Tim Raue und Nelson Müller. Jeder Gastwirt oder Hotelier, Bäcker oder Metzger, Lebensmittelhändler oder Koch kann sich auf der Website mit Bild und Zitat anschließen und für das Smiley-System aussprechen. TV-Köchin und Restaurantbetreiberin Cornelia Poletto ruft ihre Kollegen in einem Video dazu auf, mitzumachen: "Mangelnde Hygiene in Restaurants und Supermärkten ist ein absolutes 'No-Go'! Durch das Smiley-System kann jeder sofort sehen, wie es um die Einhaltung der Lebensmittelvorschriften in Betrieben steht.“ Johann Lafer erklarte, „Hygiene ist die absolute Voraussetzung für Qualität. Daher ist lückenlose Transparenz unabdingbar." Auch Harald Wohlfahrt ist vom Smiley-System überzeugt. „Transparenz schafft Vertrauen und erhöht den Anreiz für alle Unternehmen, sauber und ehrlich zu arbeiten.“  Vincent Klink sieht in dem dänischen System die beste Prävention, „weil dort nun fast alle Betriebe sauber arbeiten, muss auch viel weniger kontrolliert werden. Das finde ich sehr überzeugend!“ Ähnlich zitieren die Initiatoren Nelson Müller, für den Wahrheit und Klarheit Vertrauen schaffe. Tin Raue ergänzt, „für andere Menschen Essen zu kochen, bedeutet die Verantwortung für eine hygienische Zubereitung zu übernehmen.“ Foodwatch fordert seit langem eine Neuausrichtung der Lebensmittelüberwachung nach Vorbild des dänischen Smiley-Systems. "Die öffentliche Debatte ist völlig verzerrt. Weil einige Lobbyisten sich offenbar als Vertreter der Schmuddelbetriebe verstehen, entsteht der Eindruck, die Lebensmittelwirtschaft sei komplett gegen Transparenz", erklärt Luise Molling von Foodwatch. "Bisher gilt: Der Saubere ist der Dumme - weil er von den Schmuddel-Läden, die sich die Zeit und das Geld für hygienisches Arbeiten und gut geschultes Personal sparen, nicht zu unterscheiden ist."  Das Smiley-System sorge für einen fairen Wettbewerb, weil vorbildliche Hygiene sichtbar wird und notorische Verstöße gegen rechtliche Vorgaben öffentlich würden. Es versetze Kunden in die Lage, die sauberen Betriebe zu belohnen - die Veröffentlichung der Kontrollen werde aber auch die Arbeit von Kontrolleuren und Behörden verbessern, erklärt Foodwatch weiter.

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