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„Ich will mir selbst etwas beweisen“

Christian Krüger startet beim Bocuse d’Or-Finale in Lyon

Christian Krüger macht sich heute auf nach Lyon.
Mit Commis Christian Döhner hat er in den vergangenen Wochen ebenso trainiert...
wie mit Ludwig Heer.
MANNHEIM. Für den deutschen Kandidaten beim renommierten Kochwettbewerb Bocuse d'Or, Christian Krüger, läuft der Countdown. Heute bricht er nach Lyon auf, wo dann morgen der Wettbewerb beginnt. Krüger geht dann am Mittwoch an den Start. An den beiden Tagen werden insgesamt 24 Köche aus der ganzen Welt eine Bachforelle mit Gemüseplatte sowie zwei Perlhühner zubereiten. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt den Sieger aus. Was war zuerst: Huhn oder Ei? Von diesem Gedanken ließ Christian Krüger sich bei der Konzeption seines Fleischgangs leiten. Zwei Perlhühner sind allen Finalisten für den Fleischgang vorgegeben, daraus entwickelten Krüger, sein junger Commis Christian Döhner und Kreativdirektor Moses Ceylan ein Gericht, das die Jury durch Kreativität, Optik und vor allem Geschmack überzeugen soll. Was genau er servieren will, hat der 36-Jährige bis zuletzt nur einigen wenigen Vertrauten verraten – ebenso wie den Fischgang, in dessen Mittelpunkt eine Bachforelle steht. „Es geht darum, innovativ zu sein und die Experten zu überraschen“, begründet Krüger die hohe Geheimhaltungsstufe. Fünfeinhalb Stunden wird er Zeit haben, seine beiden Kreationen zu verwirklichen, wenn er am Morgen des 28. Januar – als Erster des zweiten Wettbewerbstags – seine Küchenbox betritt. Dann muss alles passen. Dafür hat der Sieger des Deutschland-Finales monatelang trainiert, Arbeitsabläufe immer wieder einstudiert, Laufwege optimiert, Spülphasen eingeplant und eine gewisse Routine entwickelt, erzählte er zu Beginn der heißen Trainingsphase Anfang Januar Restaurant-Ranglisten.de. Gegenüber der Vorbereitung auf das Deutschland-Finale vor einem Jahr und der Europa-Ausscheidung in Stockholm im vergangenen Sommer hat er den Aufwand drastisch erhöht. Zur Seite standen ihm  dabei neben Moses Ceylan, dem ehemaligen Küchenchef des Mannheimer Drei-Sterne-Restaurants Amador, auch Bocuse-d’Or-Deutschland-Chef Patrik Jaros, der 1995 Dritter wurde, und Ludwig Heer. Heer fungiert als Coach: Der Finalist von 2009 kennt die Gepflogenheiten des Wettbewerbs genau und hat nicht nur in der Vorbereitung wertvolle Tipps gegeben, sondern wird in Lyon während der Zubereitung auch den Kontakt zu den Juroren halten. „Seine Unterstützung ist Gold wert“, sagt Christian Krüger. Küchenmeister Erik Pratsch fungiert als Promotion Manager, der Christian Krüger als Studierender aus seiner Zeit als Technischer Oberlehrer an der Heidelberger Hotelfachschule bestens kennt. Weitere Hilfestellung leistete Partner Metro Deutschland. Der Konzern stellte nicht nur die Waren zur Verfügung, sondern baute dem deutschen Finalisten im Mannheimer METRO Markt eigens eine Küchenbox auf, in der Christian Krüger und Commis Christian Döhner jeden Montag trainierten. „So konnten wir uns eins zu eins auf die räumlichen Verhältnisse vorbereiten“. Ganz nebenbei verinnerlichten die beiden Köche auch, sich nicht allzu sehr durch vorbeikommende interessierte Kunden ablenken zu lassen. Denn neben den kulinarischen Fertigkeiten wird auch die Konzentrationsfähigkeit der 24 Kandidaten beim Wettbewerb in Lyon entscheidend sein. Christian Krüger hatte schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken gespielt, einmal an dem internationalen Wettbewerb teilzunehmen, denn: „Die Idee dahinter ist, junge Köche voranzubringen.“ Die Doppelbelastung neben dem laufenden Betrieb seines Restaurants Axt in Mannheim nahm er daher gern in Kauf. „Ich will mir selbst etwas beweisen“, begründet er. Mit einem Sieg könnte Krüger Geschichte schreiben. Noch nie hat ein Deutscher den Bocuse d’ Or, der als der Oscar der Branche gilt, gewonnen. In den Annalen stehen drei dritte Plätze durch Hans Haas 1987, Patrik Jaros 1995 und Claus Weitbrecht 2003. Unter Druck setzt der Mannheimer sich dennoch nicht. „Ich würde gern unter die ersten Fünf kommen“, formuliert er sein Ziel. Die Konkurrenz aus Europa, Asien und Amerika sei stark, „deshalb werden wir gegenüber dem Europa-Finale von Stockholm noch mal eine Schippe drauflegen.“ 

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