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Falstaff Guide sieht bewährtes Trio in Österreich vorn

Ausgabe 2015 des Restaurantführers ist erschienen

Im Bild vlnr.: Wolfgang Rosam (Falstaff Herausgeber), Andreas Döllerer (Restaurant Döllerer´s), Birgit Reitbauer (Steirereck), Außenminister Sebastian Kurz, Susanne Bacher-Dorfer (Landhaus Bacher), Heinz Reitbauer (Steirereck), Thomas Dorfer (Landhaus Bacher), Dr. Alfred Hudler (Vorstandsvorsitzender Vöslauer)
WIEN. Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg sind die großen Sieger des Falstaff-Restaurantguides, der sich als einziger demokratischer Restaurantführer in Österreich versteht. Do&Co-Gründer Attila Dogudan wurde als bester internationaler Botschafter ausgezeichnet, Adi Werner für sein Lebenswerk geehrt. Alle Sieger wurden am Mittwoch im Wappensaal des Wiener Rathhaus geehrt. Österreich kann nach Meinung des Falstaff stolz sein auf das kulinarische Niveau der heimischen Koch-Elite. Was die 17.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs längst wisse, finde langsam auch international Anerkennung. Es sei daher auch kein Stillstand, sondern eine Bestätigung der großartigen Leistungen, wenn sich die Namen der besten Köche Österreichs im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert haben, teilt der Fallstaf mit. Neuer Rekord: in diesem Jahr sind erstmals knapp 1.650 Restaurants im Guide vertreten. Die größte Gourmetcommunity Österreichs hat die Restaurants getestet, über 240.000 Bewertungen abgegeben und damit über die Top-Gastronomen und die besten Restaurants im Land entschieden. Im neuen Falstaff Restaurantguide 2015 finden sich die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und illustriert. Neben den bisherigen Würdigungen für den Gastronom, den Neueinsteiger und den Sommelier des Jahres wurden erstmals auch der innovativste Gastronom, der beste Gastro-Unternehmer, der beste internationale Botschafter, die beste Weinkarte und das beste Beisl Österreichs gekürt. Der neue Falstaff Restaurantguide ist ab dem 19. März im Handel erhältlich. Die Österreich-Sieger von 2014, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg, konnten ihre Plätze erfolgreich verteidigen. Ein neuerlicher Bundesland–Sieg gelang den ambitionierten Gastronomen in sieben Bundesländern: das Steirereck in Wien (99 Punkte), das Landhaus Bacher in Niederösterreich (99 Punkte), das Taubenkobel im Burgenland (96 Punkte), der Steira Wirt in der Steiermark (95 Punkte), das Döllerer in Salzburg (99 Punkte), die Paznaunerstube Trofana Royal in Tirol (98 Punkte) und die Griggeler Stuba in Vorarlberg (97 Punkte) brillieren auch 2015 als beliebteste Restaurants ihres Bundeslandes. Mit im Rennen sind 2015 das Gourmet-Restaurant Verdi in Oberösterreich (96 Punkte) und das See Restaurant Saag in Kärnten (96 Punkte), das dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Siegerpodium steht. Andreas Senn ist Neueinsteiger des Jahres: Nach seinen großen Erfolgen im Gourmet-Restaurant „Heimatliebe“ im A-Rosa-Hotel in Kitzbühel hat sich das große Talent selbständig gemacht. Die Location in der Hotel- & Design-Werkstatt im ehemaligen Gusswerk kennt er von seinem Pop-Up-Projekt ebenso wie den Großteil seiner Küchenbrigade, die ihm gefolgt ist. Franz Gossenauer ist Gastronom des Jahres: Mit seinen El Gaucho-Restaurants gelingt es Franz Grossauer zum Gastronomen des Jahres zu werden. Nur der Name und das Fleisch stammen aus Argentinien, das Konzept ist ein US-amerikanisches: ein Steakhaus mit allem Drum und Dran, Appetizers, Side dishes, dem Besten aus dem Meer, Weinen und Cocktails. Das ist offenbar gefragt, denn neben Baden, Wien und Graz gibt es das El Gaucho nun auch in München. Andreas Rottensteiner ist Sommelier des Jahres: Ein exzellenter Sommelier und wandelndes Weinlexikon: Andreas Rottensteiner hält dem Landhaus Bacher seit unglaublichen 33 Jahren die Treue. Rottensteiner ist ein geschätzter Gesprächspartner berühmter Connaisseure wie Hardy Rodenstock, der das Landhaus Bacher schon oft für seine Degustationen ausgewählt hat. Mit seiner Expertise überzeugte er die Jury Die Anerkennung für das Lebenswerk geht an Adolf Werner: Er ist ein Meister im Umgang mit Hochund Genusskultur. Der Tiroler mit Wiener Wurzeln ist Hotelier mit Leib und Seele. Mit dem Neubau des Hospiz Hotels in St. Christoph, begann in den 1960er-Jahren eine neue Ära am Arlberg: Luxus hielt Einzug in die bis dato eher karge Sportdomäne. Mit seinem Weinkeller und seiner Leidenschaft für die Sammlung von Bordeauxweinen – in seinem Keller lagern mehr als 3000 Bordeaux-Großflaschen, eine der weltgrößten Sammlungen dieser Formate - ist er in der Weinwelt zu einer Legende geworden. Zusätzlich zu den bisherigen Spezialehrungen wurde Leistungen aus den Kategorien: bester internationaler Botschafter, bester Gastro-Unternehmer, innovativster Gastronom, beste Weinkarte und bestes Beisl Österreichs prämiert: Bester internationaler Botschafter ist Attila Dogudan: Mit zehn Jahren in Wien angekommen, entwickelte sich das Leben des Sprosses einer Gastronomenfamilie zu einer Story wie aus dem Bilderbuch. Dogudan ist heute als Chef des in 20 Ländern tätigen Do&Co Konzerns einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Der CateringBetrieb versorgt weltweit 60 Airlines und stellt das EventCatering für Großveranstaltungen wie dem Formel-1- Rennen, der Champions League oder der Vierschanzentournee. Die beste Weinkarte gibt es im Lux am Lech: „Restaurant + Bar + Kultur“ verspricht dieses Ausgehlokal in Lech, das ausnahmsweise selbst kein Hotel ist. Die Weinkarte umfasst 3200 Positionen und nahezu täglich werden es mehr. Darunter unglaubliche Jahrgangstiefen - allein von Le Montrachet stehen an die 40 Positionen auf der Karte - und Raritäten, die bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Die treibende Kraft dahinter ist der Patron selbst, Peter Strolz. Bester Gastro-Unternehmer ist Christian Halper: Der Quereinsteiger beschäftigt sich intensiv damit, wie man leben soll. Mithilfe der Astrologie einerseits und mit Genussprojekten andererseits: einem Biovitalhotel mit Biogärtnerei in Kärnten und dem vegetarischen Luxusrestaurant Tian in der Wiener City sowie dem Tian Bistro und dem neuen Tian in München. Innovativster Gastronom ist Stefan Brandtner: Der umtriebige Wirt des Paradoxon gilt als erfolgreichster Protagonist der Pop-up-Kultur in Österreich. Die temporären Lokale waren stets gefeiert und erfolgreich. Es wird auch innerhalb einer Lokalphase alles dauernd verändert – die Einrichtung, die Atmosphäre, die Karte, bis hin zu den Gesprächen. Brandtner will stets Horizonte erweitern, getreu seinem Magritte’schen Lieblingssatz „Dieses Restaurant ist kein Restaurant!“. Rudi’s Beisl ist das beste Beisl Österreichs: Das Wiener Lokal überzeugt seit Jahren mit unverminderter Qualität. Immer noch mit dem falschen Apostroph. Immer noch in einer „an Seeuferhütten erinnernden Kombination von blau-grün gestrichenem Holz und weißen Küchenstühlen“, wie Wolfram Siebeck einst bemerkte. Heute kocht hier Christian Wanek die geniale Hausmannskost.

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Steirereck

Restaurant Steirereck Impressionen und Ansichten
Am Heumarkt 2A
1030 Wien
Küchenchef: Heinz Reitbauer
Kapazität / Sitzplätze: 75
Mitarbeiter: 23

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Landhaus Bacher

Landhaus Bacher
Südtiroler Platz 2
3512 Mautern an der Donau
Küchenchef: Thomas Dorfer
Kapazität / Sitzplätze: 55
Mitarbeiter: 18
+43 (2732) 74337

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Döllerer

Döllerers Genusswelten
Am Marktplatz 56
5440 Golling an der Salzach
Küchenchef: Andreas Döllerer
Kapazität / Sitzplätze: 35
Mitarbeiter: 11

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