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Österreichischer Sekt in der Heimat beliebter

Schlumberger Sektreport 2015

WIEN. Die Bemühungen rund um Österreichs prickelnden Sekt zeigen Wirkung. Herkunft und Qualität gewinnen zunehmend an Bedeutung: Immer häufiger entscheiden sich heimische Konsumentinnen und Konsumenten für Sekt aus Österreich, wichtigstes Entscheidungskriterium bei der Sektauswahl bleibt der Geschmack. Österreichischer Sekt wird gegenüber Champagner klar bevorzugt. Das sind die Ergebnisse der alljährlichen, von Schlumberger in Auftrag gegebenen, Sektstudie. Ein Dämpfer für den Sektmarkt ist und bleibt die Sektsteuer. Zum Jahreswechsel lassen die Österreicher traditionell die Korken knallen. Das neue Jahr wird mit rund zwei Millionen Flaschen Sekt eingeläutet, umgerechnet also fast 15 Millionen Gläser. Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei Schlumberger hat diese beeindruckende Zahl wie schon im Jahr zuvor zum Anlass genommen, die Trinkgewohnheiten rund um Sekt und Schaumwein genauer unter die Lupe zu nehmen. Die rechtzeitig zum Höhepunkt der Sektsaison in Auftrag gegebene, repräsentative Studie mit rund 500 Teilnehmern bestätigt einen vor allem bei Lebensmitteln wachsenden Trend: Für die Kaufentscheidung des Sektkonsumenten werden Herkunft und Qualität immer wichtiger. 71 Prozent aller Befragten gaben an, die Herkunft des Sektes sei ihnen „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Das ist eine Steigerung von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Sektreport 2015 zeigt außerdem klar: Wer Wert auf Herkunft legt, entscheidet sich in den meisten Fällen für heimischen Sekt. 83 Prozent der herkunftsbewussten Sektkäufer bevorzugen Sekt aus Österreich. Für 6 Prozent ist zusätzlich die Herkunft aus einer bestimmten österreichischen Region kaufentscheidend. Italien (8 Prozent) und Frankreich (3 Prozent) werden klar auf die Plätze verwiesen. Noch wichtiger als die Herkunft (71 Prozent) ist dem Konsumenten nur der Geschmack (92 Prozent), dahinter folgt die Qualität des Produktes (55 Prozent gaben hier an, sie sei ihnen „sehr wichtig“ oder „wichtig“), die ebenfalls um 4 Prozent an Bedeutung zugelegt hat. Bei der Entscheidung zwischen französischem Champagner und österreichischem Sekt geht österreichischer Sekt mit 63 Prozent gegenüber Champagner (9 Prozent) klar als Sieger hervor. Als Hauptgründe dafür werden die Präferenz regionaler Produkte (50 Prozent) sowie der bessere Geschmack (26 Prozent) ins Feld geführt. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Sekt ist untrennbar mit Silvester und Feierlichkeiten verbunden. 95 Prozent der Sekttrinker (das sind rund 89 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher) nehmen Silvester zum Anlass für ein Glas Sekt, direkt gefolgt von Hochzeiten oder Familienfeiern (87 Prozent) und Geburtstagen (86 Prozent). Daran lässt sich eindeutig ablesen: Sekt ist und bleibt Lieblingsbegleiter für besondere Momente. Vor allem als Aperitif, aber zunehmend auch als Speisenbegleiter, gewinnt das prickelnde Getränk weiter an Bedeutung.

Rund 16 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher erheben auch unter dem Jahr einmal monatlich das Sektglas, weitere 22 Prozent zumindest vierteljährlich. Frauen sind dabei regere Konsumenten (19 Prozent) als Männer (11 Prozent) – rund ein Fünftel der weiblichen Zielgruppe trinkt zumindest einmal im Monat ein Glas Sekt, 21 Prozent einmal pro Quartal. Darauf, dass Sekt am besten pur genossen wird, konnten sich bei der Befragung immerhin 51 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher einigen, dicht gefolgt von Mischungen mit Fruchtsäften (37 Prozent) oder als Longdrink (3 Prozent). Dabei verwenden sie in den allermeisten Fällen ein klassisches Sektglas (91 Prozent), bevor sie auf Sektflöte (17 Prozent) oder Sekttulpe (16 Prozent) zurückgreifen. Trotz der erfreulichen Umfrageergebnisse und dem zunehmenden Bewusstsein rund um die Qualität heimischer Sekte – die Marken Schlumberger, Hochriegl und Goldeck aus dem Haus Schlumberger konnten sich in diesem Jahr allesamt positiv entwickeln – bleibt beim Blick auf den Gesamtmarkt dank Sektsteuer ein fahler Beigeschmack. In den ersten drei Quartalen (Jänner – September 2015, Quelle AC Nielsen) war der Sektmarkt nach den starken Rückgängen im Vorjahr neuerlich um rund 8 Prozent rückläufig.

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