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Das Comeback des Michelin-Männchens

Neue Bibendum-Figur ab Januar 2016 im Handel

KARLSRUHE. Der Reifenhersteller Michelin hat bei der Verbreitung dieser Nachricht offensichtlich nur an Trucker gedacht, aber wahrscheinlich wird die neue Bibendum-Figuar auch in der ein oder anderen Küche ihren Platz finden. Von Januar an, so teilt Michelin mit, ist eine neue Variante des Reifenmännchens im Handel erhältlich. Es ist 19 Zentimeter hohe Figur wird zum Preis von circa 29 Euro an Autobahnraststätten, Autohöfen, Tankstellen sowie im Reifenhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich sein. Das Michelin Männchen ist aus Kunststoff und sitzt entspannt auf zwei Lkw-Reifen. Die Figur kann mit doppelseitigem Klebeband auf glatten und strukturierten Flächen angebracht werden. Der wichtige Hinweis von Michelin für Trucker: die Figur hält auch Vollbremsungen stand. In der zweiten Jahreshälfte 2016 folgt zudem eine 43 Zentimeter hohe XL-Ausgabe des Michelin Männchens. 

Wie für MICHELIN Produkte üblich, musste auch das kleine Kunststoffmännchen vor der Serienreife ein hartes Testprogramm über sich ergehen lassen. Hierzu gehörte unter anderem ein Splittertest. Um eine typische Situationen eines Verkehrsunfalls zu simulieren, knallte dabei eine 6,2-Kilogramm-Kugel mit einer Geschwindigkeit von knapp 30 km/h gegen die Figur. Der Michelin Mann bestand den Crashtest mit Bravour und ohne gefährliche Absplitterungen oder scharfe Schnittkanten. Aussagekräftiger für die Haltbarkeit in Küchen sind die Klimatests. Die Figur musste Temperaturen zwischen minus 35 und plus 65 Grad Celsius und Luftfeuchtigkeitswerten bis 80 Prozent Stand halten. Dabei erwies sie sich als standhaft gegen Farbveränderungen, Risse und Abplatzungen. 

Das Michelin Männchen ist eines der ältesten und beliebtesten Markenzeichen der Welt. Der Zeichner O’Galop brachte es 1898 nach einer Idee der Gebrüder André und Edouard Michelin erstmals zu Papier.  Wie jedes bekannte Markenzeichen veränderte sich auch das Michelin Männchen im Laufe der Zeit. Die ersten Reifen waren schmal, und es brauchte 40 von ihnen, um den Reifenmann zu formen. Heute besteht er aus 26 Reifenwülsten. Seiner Popularität tat dieser Wandel keinen Abbruch. Im Jahr 2000 wählte ihn eine Jury der „Financial Times“ zum besten Logo aller Zeiten. 

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