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Slow Food Genussführer 2017/18 erscheint

Runderneuert und mit 502 Restaurantempfehlungen

Ende September erscheint zum dirtten Mal der Slow Food Genussführer. Mit 502 Restaurantempfehlungen ist der Guide dicker denn je. Erstmals führt der neue Slow Food Genussführer 2017/18 die doppelte Jahreszahl im Titel und zeigt damit die verlängerte zeitliche Reichweite und das nun zweijährige Erscheinungsintervall an. Mit 35.000 verkauften Exemplaren der beiden ersten Ausgaben gelang dem Genussführer auf Anhieb der Sprung an die Auflagen-Spitze der deutschen Gastroführer. "Die großartigen Verkaufszahlen zeigen die Sehnsucht der Verbraucher nach einem Restaurantführer, der sich um die einfachen Lokale und um die Mittelklasse kümmert, und sie stehen für das gute Image von Slow Food", sagt der Cheflektor des oekoms-Verlag, Christoph Hirsch. Mit fast 600 Seiten ist die neue Ausgabe dicker als die beiden Vorgänger. Mehr als 500 Restaurants, Wirtshäuser, Fischkaten und Weinstuben werden vorgestellt, darunter 156 neue Adressen. Zusätzlich erhöht der erweiterte Serviceteil die Wertigkeit. Mit dem umfangreichen "ABC der regionalen Spezialitäten" wurde eine kleine kulinarische Heimatkunde eingeführt. Von A wie Ahle Worscht bis Z wie Zwibbelsploatz werden mundartliche Begriffe der regionalen Küche erklärt. Als Orientierungshilfe gibt es zudem kleine Informationsstrecken zu unseren Grundnahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch oder Brot. Mit der Erweiterung des Genussführers verschwinden die meisten weißen Flecken auf der Karte. Dazu der Leiter des Herausgeberteams Wieland Schnürch: "Das ist der große Fortschritt dieser Ausgabe: Gerade in Ost- und Norddeutschland sind viele neue Adressen dazugekommen, wir schauen jetzt wirklich landesweit in die Töpfe!" Und auch dieses Mal wurde kein Einzeltester losgeschickt, der mit hochgeschlagenem Mantelkragen heimlich ein Restaurant besucht. Stattdessen haben 70 Testgruppen mit mehr als 500 Einzeltestern die Lokale ausgewählt – in der Regel in ihrem direkten Umfeld, das ihnen bestens vertraut ist. "Das macht diesen Führer so einmalig", betont Schnürch. Die Kriterien für die Auswahl haben sich nicht verändert. Wer mit frischen und saisonalen Lebensmitteln der Region koche und auf lieblose Fertigprodukte pfeife; wer gutes Handwerk praktiziere und geschmackvoll würze, statt Geschmacksverstärker und andere Aromabooster einzusetzen; wer ein einladendes Ambiente biete und freundlichen Service lebe; wer sich der kulinarischen Tradition seiner Region bewusst sei und im familienfreundlichen Preissegment bleibe; und bei wem es so richtig gut schmecke – der gehöre in den Slow Food Genussführer, so das Motto der Herausgeber. Restaurant-Ranglisten.de berücksichtigt die Empfehlungen des Slow Food Guides in seiner Deutschland-Rangliste. Die Nennungen der neuen Ausgabe werden in die Deutschland-Rangliste 2017 einfließen, die voraussichtlich Mitte Dezember veröffentlicht wird. Slow Food Deutschland e.V., »Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18«, ca. 580 Seiten, gebunden, Lesebändchen, ISBN 978-3-86581-809-6, 24,95 Euro /25,70 (A). Auch als E-Book erhältlich.

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