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Neue Michelin-Sterne in der Schweiz

Veröffentlicht am: 09.10.2017

Schweiz bleibt das Land mit der höchsten Sterne-Dichte. Zwei neue Zwei-Sterner und 14 neue Einsterner.

Mit zwei neuen 2-Sterne-Restaurants und 14 neuen 1-Stern-Häusern kommt der Guide MICHELIN Schweiz 2018 am 13. Oktober in den Handel. Insgesamt steigt die Zahl der mit einem oder mehreren MICHELIN-Sternen ausgezeichneten Restaurants zwischen St. Gallen, Genf, Basel und Lugano auf 118 Adressen. Damit bleibt die Schweiz das Land mit der höchsten Sterne-Dichte pro Einwohner in Europa und bestätigt erneut das exzellente Küchenniveau. Die Zahl belegt außerdem den steilen Aufwärtstrend der Schweizer Gastronomie im vergangenen Jahrzehnt. 2008 listete der Guide MICHELIN noch 84 Sterne-Restaurants. In nur zehn Jahren erlebte die Zahl somit eine Steigerung um 40 Prozent.

„Feinschmecker kommen in der Schweiz voll und ganz auf ihre Kosten, denn sie haben es nirgendwo weit zu einem vom Guide MICHELIN ausgezeichneten Restaurant“, sagt Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN. „Ausserdem können sie aus einer Vielfalt wählen wie nur in wenigen Regionen Europas. Gleich ob klassisch-französisch, regional, mediterran, asiatisch oder modern und innovativ, die Schweizer Gastroszene lebt von ihrem breiten Spektrum. Dieser Reichtum an Küchenstilen findet sich auch in der Auswahl des Guide MICHELIN wieder“, so Ellis weiter.  

Alle drei Restaurants, die in der letzten Ausgabe mit drei MICHELIN Sternen empfohlen waren, haben ihre Klasse erneut bestätigt: das B. Violier – Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier (VD), das Schauenstein in Fürstenau (GR) und das Cheval Blanc by Peter Knogl in Basel.

Zwei Neuzugänge in der 2-Sterne-Kategorie

Neu in die 2-Sterne-Liga aufgestiegen sind die Restaurants Einstein Gourmet in St. Gallen und Taverne zum Schäfli in Wigoltingen (TG). Die Küchenchefs im Einstein Gourmet, Sebastian Zier und Moses Ceylan, stammen aus Deutschland und waren dort bereits sehr erfolgreich in der Spitzengastronomie. Der kreativen Doppelspitze gelang es, das St. Galler Restaurant mit ausdrucksstarken Gerichten in nur zwei Jahren in die 2-Sterne-Klasse zu führen.

Die Taverne zum Schäfli wurde vom jungen Küchenchef Christian Kuchler erst vor zwei Jahren übernommen. Zuvor hatten die Eltern den Betrieb geführt. Kuchlers Küche zeichnet sich durch erstklassige Produktqualität und präzise Technik aus, wobei der Eigengeschmack der Produkte im Mittelpunkt steht. Das Ergebnis sind Gerichte mit einem schönen Mass an Finesse und Ausdruck.  

14 neue 1-Stern-Häuser über das ganze Land verteilt

Die Gesamtzahl der vom Guide MICHELIN Schweiz empfohlenen 1-Stern-Adressen liegt jetzt bei 96 Betrieben. Darunter sind 14 Restaurants, die in der letzten Ausgabe noch nicht das begehrte Prädikat trugen. Besonders erfreulich und Beweis für das hohe gastronomische Niveau des Landes: Die neu ausgezeichneten Häuser finden sich nicht nur in den städtischen Zentren wie Zürich und Genf, sondern sind gleichmässig über die ganze Schweiz verteilt. Mit dem Torkel liegt ein Haus auch in Liechtenstein. Das Fürstentum beherbergt damit jetzt zwei 1-Stern-Adressen. Auch ein asiatisches Restaurant zeichneten die Tester neu mit einem Stern aus: The Japanese Restaurant im Hotel The Chedi in Andermatt (UR).

Neu auf der Liste der 1-Stern-Adressen ist ebenfalls das IGNIV by Andreas Caminada in St. Moritz. Im vergangenen Jahr erhielt bereits das gleichnamige Haus in Bad Ragaz (SG) die prestigeträchtige Auszeichnung. Das ungezwungene Konzept beider Restaurants basiert auf dem sogenannten Fine Dining Sharing, bei dem die Gäste die Gerichte miteinander teilen. Entwickelt wurde es von Andreas Caminada. Der Graubündner ist Küchenchef im 3-Sterne-Restaurant Schauenstein.

Neu mit einem MICHELIN Stern prämiert wurden ausserdem die Restaurants Locanda Barbarossa in Ascona (TI), Löwen – Apriori in Bubikon (ZH), Tosca in Genf, La Table du 7 im La Chaumière by Serge Labrosse in Genf/Troinex, Stiva Veglia in Ilanz/Schnaus (GR), Weiss Kreuz im Malans (GR), Café Berra in Monthey-Choëx (VS), Regina Montium in Rigi Kaltbad (LU), Die Rose in Rüschlikon (ZH), Table de Mary in Yverdon-les-Bains/Cheseaux (VD) und Rigiblick in Zürich.

So viele Bib-Gourmand-Adressen wie noch nie

Einen Rekord verzeichnet der Guide MICHELIN Schweiz 2018 bei den Restaurants mit Bib Gourmand: Insgesamt 153 Häuser tragen das beliebte Prädikat, darunter 30 Neuzugänge. Dies entspricht einer Verdoppelung in zehn Jahren (2008: 76 Adressen).

Die Auszeichnung, dargestellt durch das Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“, das sich genussvoll die Lippen leckt, empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier für maximal 70 Schweizer Franken erhältlich.

Modernisiertes Layout erleichtert die Orientierung

Der Guide MICHELIN Schweiz 2018 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder „moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels.

MICHELIN Teller weist auf „eine Küche von guter Qualität“ hin

Erstmals verwendet der Guide MICHELIN Schweiz 2018 ein neues Symbol, den MICHELIN Teller. Das Piktogramm bedeutet „einfach ein gutes Essen“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen beziehungsweise einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

Ab 13. Oktober im Buchhandel

Der Guide MICHELIN Schweiz 2018 ist ab 13. Oktober zum Preis von 33 Schweizer Franken im Handel erhältlich (für 29,95 Euro in Deutschland und für 30,80 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 931 Restaurants und 514 Hotels in allen Preisklassen. Das Spektrum der ausgewählten Adressen reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension bis hin zum traditionsreichen Grandhotel sowie vom Landgasthof bis hin zum Gourmetlokal.

Die Auswahl des Guide MICHELIN Schweiz 2018 umfasst unter anderem:

  • 118 Restaurants mit MICHELIN Sternen

    • 3      3-Sterne-Restaurants
    • 19      2-Sterne-Restaurants, darunter 2 neue
    • 96      1-Stern-Restaurants, darunter 14 neue

  • 153 Bib-Gourmand-Restaurants, darunter 30 neue

Einheitliche Bewertungsmassstäbe rund um die Welt

Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind.

Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie und -hotellerie und absolvierten zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Massstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Alle Schweizer Sterne-Restaurants im Überblick:

Drei Sterne:

  • Basel: Cheval Blanc by Peter Knogl
  • Crissier: B. Violier – Restaurant de l'Hôtel de Ville
  • Fürstenau: Schauenstein

Zwei Sterne:

  • Ascona: Ecco
  • Basel: Stucki
  • Cossonay: Le Cerf
  • Hägendorf: Lampart's
  • Küsnacht: RICO'S
  • Lausanne/Ouchy: Anne-Sophie Pic
  • Montreux/Brent: Le Pont de Brent
  • Le Noirmont: Georges Wenger
  • Samnaun: Homann's Restaurant
  • Sankt Gallen: Einstein Gourmet (neu)
  • Sankt Moritz/Champfèr: Ecco St. Moritz
  • Satigny/Peney-Dessus: Domaine de Châteauvieux
  • Schwyz/Steinen: Adelboden
  • Sierre: Didier de Courten
  • Vals: 7132 Silver
  • Wigoltingen: Taverne zum Schäfli (neu)
  • Zermatt: After Seven
  • Zürich: Ecco Zürich
  • Zürich: The Restaurant

Ein Stern:

  • Andermatt: The Chedi-The Japanese Restaurant (neu)
  • Arosa: La Vetta
  • Ascona: Locanda Barbarossa (neu)
  • Bad Ragaz: IGNIV by Andreas Caminada
  • Basel: Bel Etage, Les Quatre Saisons, 
  • Bellinzona: Locanda Orico
  • Bern: Meridiano
  • Brail: Vivanda
  • Bubendorf: Le Murenberg, Osteria TRE
  • Bubikon: Löwe – Apriori (neu)
  • Burgdorf: Emmenhof
  • Cerniat: La Pinte des Mossettes
  • Crans-Montana: L'OURS, Le MontBlanc
  • Davos: Glow by Armin Amrein
  • Escholzmatt: Rössli – Jägerstübli
  • Flüh: Martin, Wirtshaus Zur Säge
  • Freidorf: Mammertsberg
  • Freiburg/Bourguillon: Des Trois Tours
  • Gais: Truube
  • Gattikon: Sihlhalde
  • Genf: Bayview, Il Lago, La Bottega, Le Chat Botté, Tosca (neu), Tsé Fung, Le Flacon, Auberge du Lion d'Or, Le Cigalon,La Chaumière by Serge Labrosse – La Table du 7 (neu)
  • Gstaad: Chesery, LEONARD'S, MEGU, Sommet
  • Heiden: Gasthaus Zur Fernsicht – Incantare
  • Hergiswil: Seerestaurant Belvédère
  • Hurden: Adler Hurden
  • Ilanz/Schnaus: Stiva Veglia (neu)
  • Interlaken/Wilderswil: Alpenblick
  • Lausanne: Eligo, La Table d'Edgard
  • Lenzerheide: La Riva , Guarda Val
  • Lugano: Arté
  • Malans: Weiss Kreuz (neu)
  • Mels: Schlüssel – Nidbergstube
  • Menzingen: Löwen
  • Monthey/Choëx: Café Berra (neu)
  • Neuchâtel/Saint-Blaise: Le Bocca
  • Oberwil: Schlüssel
  • Olten/Trimbach: Traube
  • Orsières: Les Alpes
  • Pfäffikon: Pur
  • Rehetobel: Gasthaus Zum Gupf
  • Rigi Kaltbad: Regina Montium (neu)
  • Rüschlikon: Die Rose (neu)
  • Saas-Fee: Waldhotel Fletschhorn
  • Saint-Aubin/Sauges: La Maison du Village
  • Samnaun: La Miranda Gourmet Stübli
  • Sankt Gallen/Wittenbach: Segreto
  • Sankt Moritz: Cà d'Oro, Da Vittorio, IGNIV by Andreas Caminada (neu), Talvo By Dalsass
  • Scheunenberg: Sonne
  • Sion: Damien Germanier
  • Solothurn/Riedholz; Attisholz – le feu
  • Sonceboz: Du Cerf
  • Thun/Steffisburg: Panorama – Cayennne
  • Uetikon am See: Wirtschaft zum Wiesengrund
  • Vacallo: Conca Bella
  • Vaduz (Liechtenstein): Park-Hotel Sonnenhof – Marée, Torkel (neu)
  • Verbier: La Table d'Adrien
  • Vevey:Denis Martin
  • Vevey: Les Saisons, Les Trois Couronnes
  • Villarepos: Auberge de la Croix Blanche
  • Villars-sur-Ollon: Le Jardin des Alpes
  • Vitznau: PRISMA
  • Vufflens-le-Château: L'Ermitage
  • Wangen bei Dübendorf: Sternen-Badstube
  • Worb: Eisblume
  • Yverdon-les-Bains/Cheseaux: Table de Mary (neu)
  • Zermatt: Capri
  • Zürich: EquiTable im Sankt Meinrad, Kameha Grand Zürich – YOU, Maison Manesse, mesa, Pavillon, Rigiblick (neu), Sein 

Gestrichene Sterne

  • Anières: Le Floris
  • Basel: Matisse
  • Basel/Bottmingen: Philippe Bamas – Restaurant Sonne
  • Cavigliano: Tentazioni
  • Davos: Seehof-Stübli
  • Fribourg: Le Pérolles/P.-A. Ayer
  • Klosters: Walserstube
  • La Punt-Chamues-Ch.: Bumanns Chesa Pirani
  • Morges: Le Petit Manoir
  • Schlattingen: dreizehn sinne
  • Vevey/Saint-Légier: Auberge de la Veveyse
  • Vitznau: focus
  • Vouvry: Auberge de Vouvry
  • Zermatt: The Omnia

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