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LIZ Koch der Köche 2012

News allgemein

und der Gewinner ist… Joachim Wissler!

Joachim Wissler

Wochenlang war es spannend, jetzt steht der Favorit fest: Joachim Wissler ist von den 100 besten Köchen des Landes zum „Koch der Köche“ gewählt worden und kann damit die deutschlandweite Abstimmung des Gourmet-Portals "Restaurant-Ranglisten" um die kulinarische Speerspitze Deutschlands für sich entscheiden. Die feierliche Gala zur Preisverleihung fand im Grandhotel Schloss Bensberg statt. Vor großem Publikum wurden dabei am gestrigen Sonntag die gut gewahrten Platzierungen der Spitzenköche in den insgesamt sieben Wettbewerbs-Kategorien preisgegeben. Neben dem Drei-Sterne-Koch aus dem Restaurant Vendôme wurde Harald Wohlfahrt für sein beeindruckendes Lebenswerk sowie der Niederländer Sergio Herman als „Bester Koch international“ geehrt. Sven Elverfeld konnte sich über den Titel „Avantgardist“ freuen, während Kevin Fehling die meisten Stimmen in der Kategorie „Frischfleisch – jung und aufstrebend“ erhielt. Der Service-Preis „Bester Maître“ ging an Ansgar Fischer und „Bester Sommelier“ wurde Gunnar Tietz. Titelsponsor der kollektiven Köche-Wahl ist das Premium-Mineralwasser LIZ.

Wie es der Zufall wollte, wurde Wissler nicht nur für seine „Kochkunst in Perfektion“ geehrt – er stand für das Gala-Dinner auch selbst in der Küche. Gemeinsam mit den Zwei-Sterne-Köchen Nils Henkel und Christian Jürgens zeigte er beim Menü für die rund 200 Branchenkenner und Feinschmecker eine Kostprobe seines Könnens. Durch den Abend führte RTL-Moderator und Journalist Wolfram Kons. Mit LIZ als Namensgeber hat die Preisverleihung einen starken Partner zur Seite. Dirk Hinkel, Geschäftsführer von Hassia Mineralquellen, bringt die Partnerschaft auf den Punkt: "Wenn der beste Koch der Köche prämiert wird, darf das Premium-Wasser LIZ nicht fehlen. Es ist uns eine Ehre mit unserem Produkt die edlen Speisen des Menüs zu begleiten und die Spitzenköche persönlich auszuzeichnen."

Joachim Wissler ist der Favorit seiner Kollegen

Am Ende war das Ergebnis eindeutig. Für die besten deutschen Köche ist der Drei-Sterne-Koch aus dem Vendôme in Bensberg die Nummer eins im Lande. Mit 65 Stimmen wurde Wissler von seinen Fachkollegen zum Koch der Köche 2012 gewählt. Der frisch ernannte Koch der Köche empfindet seine Spitzenposition als große Ehre. „Eine Auszeichnung von sehr persönlichem und ideellem Wert. Die Anerkennung und Wertschätzung meiner Arbeit von den besten unseres Berufsstandes zu erhalten, ehrt und berührt mich zutiefst. Gleichwohl hat jeder Preis auch seine Bürde. Man ist Vorbild für die nachfolgende Generation und sollte sich immer bewusst sein: Erfolg ist wie die Fahrt in einem Aufzug, irgendwann geht es wieder abwärts.“ Als Zweitplatzierter darf sich Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld aus dem Wolfsburger Aqua freuen. Elverfelds ebenfalls sehr eigenständiger Kochstil gilt vielen wie der von Joachim Wissler als Synonym für eine zeitgemäße deutsche Hochküche auf Weltniveau. Auf den dritten Platz kam Wohlfahrt-Schüler Christian Bau aus dem Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg.

Mit Laborausrüstung zum Avantgardisten des Jahres

Spannend war es im Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kategorie um den wichtigsten deutschen Avantgardisten der Republik. Durchgesetzt – und damit zum „Avantgardist“ gekürt – hat sich Sven Elverfeld. Als Zweitplatzierter folgt dicht auf Thomas Bühner aus dem Restaurant La Vie. Deutschlands jüngst ernannter Drei-Sterne-Koch aus Osnabrück konnte wie sein Wolfsburger Kollege im vergangenen Jahr durch mehrfache Auszeichnungen glänzen. Hoher Innovationsdrang, eine gute Portion Ideenreichtum und die Vorliebe für ungewöhnliche Apparaturen aus dem Laborbedarf in der Küche zeichnet beide aus. Kein Wunder also, dass das Ergebnis erst durch die letzten Stimmen entschieden wurde. Der dritte Avantgardist kommt aus der Hauptstadt. Reinstoff-Küchenchef Daniel Achilles gehört mit gerade mal 36 Jahren zum Vertreter der jungen Garde. Seine kreativen Gemüsegerichte zeugen davon, dass  sein Zivildienst als Gärtner sinnvoll gewählt war.

Im Norden viel Neues: Travemünde mit Potential für höhere Weihen

Eng war es unter den jungen Talenten – dem „Frischfleisch“ der Kochelite. Mit einem Quäntchen Vorsprung schafft es Kevin Fehling aus dem La Belle Epoque in Travemünde auf Platz eins. Der junge Kreative gilt als jemand, der sein Handwerk beherrscht und dazu noch die kulinarische Intelligenz und den Ehrgeiz besitzt, um seine Gäste nachhaltig zu begeistern. Fehling fühlt sich geehrt und zeigt Weitsicht: "Die Kategorie "Frischfleisch" spornt mich immens an, da ich diesem Anspruch auch perspektivisch gerecht werden will." Zweiter wurde mit Daniel Achilles ein junger Modernisierer mit bereits beachtlichen Erfolgen. Sein Berliner Restaurant Reinstoff erhielt innerhalb von nur drei Jahren nach Eröffnung zwei Sterne im Guide Michelin. Kritiker und Kollegen überzeugt seine experimentierfreudige Küche somit gleichermaßen. Auf dem dritten Platz sehen die Spitzenköche Sebastian Zier, der sein Können bereits als Sous-Chef von Harald Wohlfahrt unter Beweis stellen konnte und es nun im Arosa-Restaurant La Mer auf Sylt mit vollem Tatendrang auslebt.

Als World’s Best hat ein Niederländer die Nase vorn

Bei der Wahl des besten internationalen Kochs setzte sich das kulinarische Ausnahmetalent des Niederländers Sergio Herman durch. Er platzierte sich damit noch vor dem erst jüngst wieder geehrten Kopenhagener Zwei-Sterne-Chef René Redzepi aus dem Noma, der sich über Platz zwei freuen darf. Herman hat sich als Perfektionist und Visionär einen Namen in der Gourmetszene gemacht. Seine ideenreiche und kunstvoll inszenierte Küche im Restaurant Oud Sluis lockt Gäste aus der ganzen Welt in den äußersten Südwesten der Niederlande. Neben drei Sternen im Guide Michelin hält der 42-jährige derzeit als einziger Koch weltweit die begehrte Höchstbewertung von 20 Punkten im Gault Millau. Auf Platz drei landete Großmeister Pierre Gagnaire, unter dessen Namen und Regie Sternerestaurants von Paris bis Tokio zu finden sind. Nicht zuletzt durch seine baldige Neueröffnung im Waldorf Astoria am Berliner Tiergarten sorgt der weltbekannte Franzose auch in Deutschland zurzeit für erwartungsvolle Vorfreude unter Feinschmeckern.

Harald Wohlfahrts Lebenswerk beeindruckt am meisten

Der 56-jährige Spitzenkoch aus dem Traditionshotel Traube Tonbach im Schwarzwald ist von Deutschlands besten Köchen mit einer deutlichen Mehrheit von 75 Stimmen für seine beeindruckende Vita geehrt worden. Mit dem Preis in der Kategorie „Lebenswerk“ wertschätzen die Fachkollegen Wohlfahrts Jahrzehnte lange Verdienste und Vorbildfunktion für die klassische Haute Cuisine in Deutschland. Sein Restaurant, die Schwarzwaldstube, gilt seit Dekaden als „Kultstätte“ für Gourmets weltweit. Als Grand Chef wurde er vom Guide Michelin bereits über 20 Mal mit drei Sternen bestätigt. Wohlfahrt, der 2004 auch mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde, prägte zudem im Zuge seiner Ausnahme-Karriere die kulinarische Ausbildung einer ganzen Generation heute ebenfalls höchst erfolgreicher Küchenchefs – darunter bekannte Drei-Sterne-Köche wie Klaus Erfort, Thomas Bühner und Christian Bau.

Bester Maître: Auch im Service ist die Traube Tonbach das Maß der Dinge

Mit den meisten Stimmen für Ansgar Fischer in der Service-Kategorie „Bester Maître“ ging eine weitere Erstplatzierung an die Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Laut der aktuellen Ausgabe des Restaurantführers Gault Millau steht Wohlfahrts Restaurantleiter seiner Servicebrigade mit Persönlichkeit, Charme und Wortwitz vor. Die wahlberechtigten Küchenchefs sehen das nicht anders. Auf Platz zwei wählten sie Fabrice Kieffer aus der Residenz Heinz Winkler. Der eloquente Elsässer sei Mensch gewordene Perfektion – so urteilte unlängst das Gastronomie-Magazin Rolling Pin. Der dritte Platz geht zur erneuten Freude des Teams aus dem Hause Bensberg an Miguel Calero, Maître im Restaurant Vendôme. Seine überzeugend herzliche wie kulinarische versierte Art wird damit nicht nur von Gästen geschätzt.

Der beste Sommelier berät in der Hauptstadt

Mit Gunnar Tietz aus dem Restaurant First Floor fiel die Wahl für Platz eins auf einen bekennenden Weinbotschafter, der zwischen Winzern und Gästen vermitteln möchte. Authentische Passion und sein profundes Weinwissen machen ihn in den Augen der besten Köche zum führenden Sommelier in Deutschlands Restaurants. „Ich empfinde diese Ehrung als absoluten Ritterschlag, da sie von keiner Fachjury sondern Kollegen verliehen wird“, so der Berliner Sommelier direkt nach der Preisverleihung. Platz zwei sicherte sich Weinkenner Jürgen Giesel. Als Liebhaber untypischer Weine hat Giesel über 5 Jahre die Küche des Drei-Sterne-Restaurants Aqua in Wolfsburg begleitet und das Gasterlebnis damit maßgeblich mitgeprägt. Als Dritter ging Renaud Kieffer, Chef-Sommelier der Residenz Heinz Winkler in Aschau, aus der Abstimmung hervor.

Stimmberechtigt waren allein die 100 bestplatzierten Köche Deutschlands, die sich als Ergebnis aus den gewichteten Bewertungen der renommiertesten Restaurantführer ergeben und in den Restaurant-Ranglisten dargestellt werden. Einen Monat lang hatten die Spitzenköche Zeit, um auf dem gleichnamigen Gourmet-Portal ihre Favoriten aus den eigenen Reihen zu benennen. In den Kategorien „Bester Koch Deutschlands – Kochkunst in Perfektion“, „Avantgardist – Innovation und Moderne“, „Frischfleisch – jung und aufstrebend“, „World’s Best – Bester Koch international“ und „Lebenswerk – beeindruckende Leistungen und Vita“ wählten sie jeweils die besten Vertreter.

Die Idee zu dem Wettbewerb hatte Hannes Buchner, Betreiber des Gourmet-Portals, und die Resonanz auf die Wahl gab ihm Recht: 85 Prozent beteiligten sich an dem Online-Voting. Nur wenige verzichteten auf die Möglichkeit, selbst ein Wort mitzusprechen. Das kollektive Köche-Urteil stellt damit eine Ergänzung zu den klassischen Kritikerinstitutionen dar.

 

Der Koch der Köche und die sechs Preisträger wurden während eines festlichen Gala-Dinners von den Sponsoren der Initiative ausgezeichnet. Dirk Hinkel, Geschäftsführer des Titelsponsors Hassia Mineralquellen, gratulierte den Geehrten auf der Bühne mit einem edlen Glaspokal, eine formschöne Sonderanfertigung für den „LIZ Koch der Köche“ Wettbewerb. Um die Wahl mit den eigenen Teams gebührend feiern zu können, gab es zudem jeweils einen außergewöhnlichen Champagner – darunter Magnumflaschen Krug Grand Cuvée sowie eine Jeroboam Dom Pérignon für den Koch der Köche.

ÜBER DAS GOURMET-PORTAL RESTAURANT-RANGLISTEN:

Die Internet-Plattform für Profis und Genießer ist ein einmaliges Konzept zur Qualitätsanalyse von Gourmet-Restaurants. Dazu gehört ein umfassendes Nachschlagewerk, in dem nach mehr als 10.000 Köchen sowie Restaurants und Gourmet-Reisezielen in Europa und den USA gesucht werden kann. Zudem finden sich dort die renommierten Ranglisten, die die Recherche nach den besten Restaurants erleichtern. Ein lebendiges Forum bietet Feinschmeckern die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Informationen unter www.restaurant-ranglisten.de.

ÜBER DIE HASSIA-GRUPPE:

Die Hassia-Gruppe zählt mit dem Stammhaus Hassia Mineralquellen in Bad Vilbel und den Unternehmenstöchtern Lichtenauer Mineralquellen, Glashäger Brunnen, Thüringer Waldquell, Wilhelmsthaler Mineralbrunnen, Rapp’s Kelterei sowie den Keltereien Höhl und Kumpf zu den größten Mineralbrunnenbetrieben in Deutschland. Mit ihren starken Regionalmarken steht die HassiaGruppe gemeinsam mit Danone auf Platz zwei des nationalen Rankings der absatzstärksten deutschen Markenanbieter im Segment der alkoholfreien Erfrischungsgetränke. Das hessische Familienunternehmen wird in fünfter Generation erfolgreich geführt. Im Jahr 2011 erzielte die HassiaGruppe bei einem Gesamtabsatz von 780 Millionen Litern einen Umsatz von knapp 242 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt 1.150 Mitarbeiter.

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