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Summer on Fire: Tipps für die Außengastronomie

Die monatelang geschlossenen Restaurants, Bars und Grills fiebern den wärmeren Tagen entgegen und hoffen darauf, endlich wieder ihre Pforten öffnen zu dürfen. Und auch die Gäste können es kaum noch erwarten, dass bald wieder so etwas wie Normalität in den Alltag einkehrt. Eine Radtour am Sonntag mit Zwischenstopp im Café, ein gemütlicher Abend mit frisch Gegrilltem auf der Terrasse des Lieblingsrestaurants – Gastronomen können viel dafür tun, um rechtzeitig zu den Lockerungen mit attraktiven Angeboten auf sich aufmerksam zu machen. Wer will, macht diesen Sommer zum „Summer on Fire“, denn Fleisch, Fisch und Gemüse und sogar Süßspeisen direkt vom Grill kommen gut an und sind heiß begehrt.

Gäste lieben es, wenn sie einen Blick in die Restaurantküche werfen können.

Das Outdoor-Konzept planen

Um die Folgen des Lockdowns möglichst gut aufzufangen, müssen sich Gastronomen neu ausrichten. Es geht nicht nur darum, Hygienekonzepte für drinnen und draußen zu entwickeln und umzusetzen. Auch das Ambiente spielt eine große Rolle. Schließlich soll es im Restaurant und auf der Terrasse nicht klinisch steril aussehen und ungemütlich wirken, sondern im Gegenteil einladend und gesellig sein.

Freiluftküche für Profis und Gäste

Ein wirkungsvolles Konzept nach dem langen Winter ist eine Gestaltung, die Gäste und Gastgeber zusammenbringt – selbstverständlich stets unter Beachtung der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften. Hier bietet sich eine Outdoor-Show-Küche an. Diese muss gar nicht besonders groß sein. Das Zentrum der Showküche ist ein Napoleon Gasgrill von ofen.de in passender Größe. Der Grill sollte Profiansprüchen genügen und genügend Platz bieten, um größere Gästegruppen zu bewirten.

Fleisch frisch vom Grill schmeckt köstlich und zieht Gäste an.

Ebenfalls wichtig ist, dass der Gasgrill unkompliziert in der Handhabung und gut zu reinigen ist. Zur Standardausstattung im Profibereich gehören 4 bis 8 Flammen, ein Infrarot-Heckbrenner, Grillspieße und ein Seitenkocher. Die Grillhaube muss leichtgängig sein und über ein Thermometer verfügen, um die Hitze stets im Blick zu behalten. Mit einem solchen Gasgrill lässt sich schon sehr viel anfangen und die Nähe zu den Gästen ist gegeben. Wer mehr Geld in die Hand nehmen will, stattet die Freiluftküche mit weiteren Extras aus. Dies kann ein spezieller Holzbackofen für die Zubereitung von Pizzas und Überbackenem sein oder ein Bereich, in dem über offenem Feuer besondere Speisen zubereitet werden.

Konzept der Freiluftküche fortführen

Ein Grill allein macht noch keine Freiluftküche. Das Konzept lässt sich auf den Sitzbereich fortführen. Dies kann durch die Nutzung von witterungsbeständigen Outdoor-Möbeln geschehen, die an Küchenmobiliar erinnern. Da die Abstände zwischen den Tischen nun erheblich größer sind, lässt sich die Not zur Tugend machen. Es ist viel mehr Platz für Dekoelemente und Möbelstücke, die die einzelnen Sitzbereiche optisch voneinander trennen. Wetterfeste Sideboards und Vertikos erinnern an den Essbereich zuhause und können entsprechend wohnlich dekoriert und außerdem auch benutzt werden. Zudem sparen sie Wege für das Bedienungspersonal, denn die Schränke bieten Platz für Besteck, Servietten und Gläser. Mit etwas Fantasie und Geschick wird auf diese Weise der Außenbereich zu einer großen luftigen Wohnküche, in der Gastgeber und Gäste – mit gebührendem Abstand – beieinander sind.

Für Wetterschutz sorgen

Damit der Außenbereich auch bei ungünstigem Wetter benutzbar bleibt, braucht es ein stimmiges Wetterschutzkonzept. Hier kommen unterschiedliche Ansätze in Frage, die sich vor allem nach den Gegebenheiten vor Ort richten.

Feste Terrassenüberdachung mit flexibler Lösung

Ideal sind feste Terrassenüberdachungen, die sich in Abhängigkeit vom Wetter komplett öffnen oder komplett schließen lassen. Allerdings ist das auch die kostspieligste Lösung. Außerdem muss gegebenenfalls der Verpächter der Gastronomie einverstanden sein, dass eine dauerhafte Terrassenüberdachung mit dem Haus verbunden wird. Für Gastronomen, die gleichzeitig Immobilien-Eigentümer sind, stellt sich dieses Problem nicht.

Pavillons und Zelte

Pavillons und Zelte als Wetterschutz sind flexibel in ihrer Einsetzbarkeit. Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen, Farben und Formen. Die Hersteller bringen immer wieder neue Lösungen auf den Markt, die die besonderen Anforderungen im professionellen Bereich berücksichtigen. Der Beitrag „Gastronomiezelte für Imbisse, Restaurants, Cafés und Caterings“ liefert viele hilfreiche Informationen zum Thema.

An heißen, sonnigen Tagen sind Plätze im Schatten von Markisen und Sonnenschirmen gefragt. Ideal ist es, wenn der Sonnenschutz auch Regen abhalten kann.

Sonnenschirme

Unter großen und stabilen Sonnenschirmen, deren Fuß fest am Boden verankert ist, können sich Gäste und Gastgeber ebenfalls wettergeschützt bewegen. Sonnenschirme, die eng aneinander anschließen eignen sich zwar für den Sonnenschutz. Bei Regen aber tropft das Wasser herab. Für kleine Außenbereiche und für den Schutz einzelner Sitzgruppen sind Sonnenschirme gut geeignet, für dauerhaften Wetterschutz auf größeren Flächen aber nicht.

Sonnensegel

Wasserdichte Sonnensegel sind für den dauerhaften Wetterschutz dann eine zuverlässige Alternative, wenn sie groß genug und überlegt angebracht sind. Sie halten die Sonne ab und leiten Regen entsprechend ihrer Neigung abseits der Sitzbereiche ab. Wer sich für Sonnensegel entscheidet, sollte die Anbringung genau planen, da ein hoher Zug auf die Befestigungspunkte ausgeübt wird. Hier braucht es stabiles Befestigungsmaterial, das für die jeweiligen Gegebenheiten ideal geeignet ist.

Weitere Informationen rund um den geeigneten Wetter- und Sonnenschutz in der Außengastronomie gibt der Beitrag „Der Sommer naht – was Gäste von einem Außenbereich erwarten können“.

Wärmequelle für die Abendstunden bereitstellen

Auch wenn in den letzten Jahren so manche tropischen Nächte mit Temperaturen über 20° dabei waren, so können wir uns in weiten Teilen Deutschlands in den Abendstunden über Abkühlung freuen. Das bedeutet für die Außengastronomie, dass für die Gemütlichkeit entsprechende Wärmequellen verfügbar sein sollten. Abhängig vom Gesamtkonzept der Außengastronomie können wärmende Vliesdecken und schützende Polster den Einsatz von energieintensiven Heizgeräten überflüssig machen. Wer seinen Gästen keine Decken reichen möchte, setzt auf technische Lösungen.

Dezente Infrarotstrahler sind eine mögliche Lösung, um punktgenaue Wärme ohne Luftbewegung zu erzeugen. Praktisch an Infrarotgeräten ist, dass sie oberhalb der Tische montiert oder als Standgeräte aufgestellt werden können. Für große Außenzelte kommen Elektro-Heizaggregate oder kompakte Elektroheizer infrage. Öl-Heizgebläse und Heizzentralen sind sehr großen Zelten wie auf dem Oktoberfest vorbehalten. Kleinere Lösungen mit einer Heizleistung bis zu 120 KW eignen sich, um mehrere Zelte aufzuwärmen. Kompakte Elektroheizer bis 30 KW sind für einzelne, kleinere Bereiche konzipiert.

Fazit: Zeit nutzen und Außenbereich planen

Für Gastronomen bietet die Zwangspause die Gelegenheit, sich über die Gestaltung der Bewirtungsbereiche auf der Terrasse Gedanken zu machen. Das Konzept der Outdoor-Küche lässt sich bereits im kleinen Rahmen umsetzen und erfordert keinen großen finanziellen Einsatz. Funktioniert das Angebot, lässt es sich später Schritt für Schritt weiter ausbauen.

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