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Frankfurt Tipp
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Im Porträt: Der Gasthof Post in Lech

Wer erinnert sich noch, wie es sich anfühlt, auf einer blühenden Bergwiese zu liegen, eingehüllt in wärmende Sonnenstrahlen, der würzige Duft von frisch gemähtem Heu, das Summen einer Biene und von irgendwo weither ein paar Kuhglocken? Sonst nur Stille und Frieden, Tagträumen und die Seele fliegen lassen. Kein Telefon, keine Emails, keine Meetings, keine Konferenzen. Der Zauber  einer heilen Welt.

Szenenwechsel.

Weisse Kristalle glitzern im strahlenden Licht der Sonne, sanft hat eine dicke Schneedecke die majestätische Bergwelt zugedeckt und über Nacht in eine Wintermärchenwelt verwandelt. Wir sind eingehüllt in warme Decken und erfüllt von der Freude über die romantische Fahrt durch den tief verschneiten Winterwald. Werden begleitet vom zarten Klingen der Klöckchen von zwei schnaubenden Pferden vor unserem Pferdeschlitten. Später ein kostbarer Tropfen im Glas, träumen vorm prasselnden Kaminfeuer. Magie des Moments. Marshmellowdreams.

Dass Träume und Märchen Wirklichkeit sein oder werden können, das bezeugt nur zu gut ein Hotel in den Lecher Bergen. Rosa und nicht ohne Stolz erhebt es sich in der Mitte des Ortes, den Ton angebend und sich seiner selbst bewusst. In koketter Untertreibung nennt es sich bescheiden „Gasthof“ und doch – sobald man eingetreten ist, findet man sich in einem österreichischen Märchen wieder. Gewachsen und sich selbst immer treu geblieben, erhaben über Moden, die kommen und gehen, wird man Kuhfelle und ähnliche retroerweckte Stilelemente vergeblich suchen. Jedes Geweih hat hier seine Geschichte, jede Trophäe ihren Platz. „Hohe Tatra“ liest man hier, eine Jahreszahl dort und jeweils ein kleines, golden verziertes Täfelchen gibt über die Herkunft jedes noch so kleinen Krickelchens Auskunft. Wertvolle Schränke, Truhen und Kommoden, stilsicher im Haus verteilt, zeugen von grosser österreichischer Noblesse, die sich fast majestätisch durchs ganze Haus zieht. Jedes Zimmer, jede Suite liebevoll eingerichtet und mit einem Höchstmaß an Behaglichkeit, die es einem fast schwer macht, die Räume zu verlassen. Zahlreiche Kachelöfen sorgen für gemütliche Stunden bei einem dicken Buch, während draussen dicke Schneeflocken fallen. 

Feine, karierte Leinen-Stoffe und schwere Seiden, opulent verarbeitet – stilsicher und mit unerschöpflichem Einfallsreichtum, kleinen geschichtlichen Reminiszenzen oder klaren modernen Farbakzenten überraschen die unterschiedlich eingerichteten Zimmer und Suiten, jedes eine kleine Welt für sich. 

Tiffany-türkis oder Samt-rosa, romantisch mit neu aufgelegten Tortendeckchen- und ScherenschnittMotiven überraschen einige Zimmer und werden manches romantische Herz höher schlagen lassen. Es bedarf keines neu inszenierten Chalet-Stils, denn dieser Stil war immer hier, auch wenn man ihn vielleicht nicht immer so genannt hat.

Fast unmerklich wechselt der „Neubau“ die Bauepoche in ein anderes Zeitalter und macht es dem Gast schwer, sich für ein „altes“ oder ein „neues“ Zimmer zu entscheiden.  

Trompe d’Oeil Malerei hier, fast surreal übersetzt dort, barocke Pracht hier, postmodern dort, Bäder, die so gross wie andernorts ganze Zimmer sind, und meist mit handgebrannten Jagdmotiven auf Kacheln, angefertigt von der Schwester des Hauses. Kostbare Lampen und Lüster, Spiegel und erlesene Bilder. Schwere, innen beleuchtete Schränke, begehbare Ankleidezimmer, teilweise so geräumig, dass eine Grossfamilie mehrere Wochen bleiben kann. 

Ein „Chalet im Chalet“ ist die Königs-Suite, mit Wohn- und Essraum, offenem Kamin, zwei

Schlafräumen, Badezimmer, Ankleidezimmer, Rehleder-verbrämten Säulen und reizenden Stühlchen aus Abwurfstangen. Mehrere angrenzende Zimmer und Suiten können miteinander verbunden werden, so dass die gesamte Etage  zu einer abgegrenzten Einheit wird und über einen eigenen Eingang verfügt, der gleichzeitig zu einem 15.000 qm grossen Park führt. 

Der EBRA-Park - eine gärtnerische Glanzleistung unter den behutsamen Händen der Hotelière, mit ruhigen Liegewiesen, verschlungenen Wegen und verwunschenen Nischen, reich blühend als wären Blumen  und Stauden, Teich und Bäume soeben einem Gartenmagazin entsprungen. Abgeschieden und doch mitten im Ort mit einem atemberaubenden Berg-Panorama. Splendid Isolation.

Die findet man auch am grossen Outdoor-Pool vor dem neuen SPA-Bereich, bei Tag in

verschwenderischer Grösse glänzend inmitten dieses Berg-Plateaus, am Abend glamourös leuchtend in Violett-Tönen und den Zeitgeist signalisierend. Eine perfekte Performance, dass man hier sehr wohl der Bergwelt seinen Respekt zollt und sich durchaus baulich anpasst, jedoch gleichzeitig ein gesundes Mass von angesagtem Lifestyle einzubringen vermag. Auch das viel zitierte „weniger ist mehr“ ist vor allem im SPA zu finden. Reduktion auf das Wesentliche, um zu sich zu finden, bei sich selbst anzukommen und ein Optimum an Erholung zu zelebrieren. 

Der neue SPA wurde erst vor wenigen Jahren eröffnet und ist eine architektonische Meisterleistung, die sich an den gewachsenen Stil des Hauses anpasst und dennoch zeitgenössische Elemente in sich vereint. Dabei wurden die Naturmaterialien der Umgebung wie Stein, Holz und Marmor nach drinnen geholt. Die einzelnen Bereiche erstrecken sich über drei Etagen und bieten auch einem grösseren Gästeaufkommen reichlich Platz. Mehrere Saunen, Behandlungs- und Ruheräume lassen keinen Gästewunsch offen. Über den Indoor-Pool schwimmt man in den Aussenbereich, für Kinder wurde ein Pool in einer eigenen Etage etabliert und auch Gym und eine eigenwillig elegante BeautyAbteilung im Anschluss an eine eigene, beeindruckende Sauna-Welt kommen nicht kurz. Ganz besonders stolz ist man darüber, die exclusive Dekorativ-Kosmetik von CHANEL im Hause anbieten zu können.

Nach einem erfüllten Tag in der freien Natur, einem Nachmittag im SPA, freut man sich auf einen einladenden Drink zum Après Ski an der Bar oder High Tea vorm Kamin in der geräumigen Kaminhalle, die ausschliesslich den Gästen vorbehalten ist und zu besonderen Anlässen mit dem dahinter liegenden Tagungsraum verbunden werden kann. Bei schönem Wetter lockt die berühmte Post-Terrasse mit ihrer schicken Outdoor-Bar, die im Winter natürlich als Schnee-Bar zum Après-Ski einlädt.

Ein ganz besonders leuchtendes Highlight ist die Hauben-Küche unter dem neu ab Winter 2017/18 einkehrenden Küchenchef DAVID WAGGER, der sowohl das Hotel- als auch das À-la-carte-Restaurant bravourös bespielen und mit neuer Inspiration in den dann ganz neu eröffnenden RestaurantRäumen des spektakulären Panorama-Restaurants mit atemberaubendem Blick über Lech und seine weltberühmten Pisten versehen wird. 

Zwei Gault Millau Hauben haben begeisterte Gäste den bisherigen phantasievollen Créationen  zugebilligt und diese motivieren nun den jungen Österreicher Tiroler Herkunft mit seinem Team, diesen Weg weiter zu beschreiten. Wenn man Glück hat, wird das Menue hin und wieder mit einem Opern-intonierenden Kellner serviert. Grande Opéra.

Jahrhundertealte Gaststuben und neue Ideen. Doch was ist „alt“ und was ist „neu“? Vielleicht ist das

„Alte“ gerade das „Neue“? Tradition und Zukunft, Barock und Design, Noblesse und Coolness, Eleganz und edle Lässigkeit – eine gekonnte Liaison eingehend – Tafelspitz und Kaiserschmarrn, Wiener Schnitzel und Salzburger Nockerl und grosse Ehren für kulinarische Raffinesse. 

Die Macht der Tracht. Hier wird sie gelebt. Einfach so. Jeden Tag.

Handgestickte Kissen von den Damen des Hauses in dritter Generation. „Handmade in Austria“, nicht irgendwo auf der Welt, sondern mit dem persönlichen Herzblut der Wirtinnen von der POST verwoben. Nachhaltigkeit. Das war hier immer so und musste nicht erst wieder entdeckt werden.

Jedes Detail ist aufs Perfekteste akzentuiert, bis hin zur edlen Leinen-Bettwäsche der Nobelmarke Leitner mit neu aufgelegten Mustern nach alten Vorbildern.

Bescheiden in einer Ecke eine Ansammlung von Bildern von royalen Stammgästen, leise und unaufdringlich wie alles hier im Haus. Es ist nicht notwendig, sie plakativ in Szene zu setzen, sie kommen ja sowieso wieder.

Da, wo findige Architekten und Marketing-Agenturen sich auf die Suche nach der Ursprünglichkeit begeben, wo nach Wurzeln gesucht wird und manch skurriles Ergebnis hervorbringt, waren die Wurzeln hier immer da und mussten nicht neu definiert werden.

Es ist ein subtiler Mix, den Hotelier FLORIAN MOOSBRUGGER mit seiner Frau SANDRA als würdevoller Nachfolger der Hotel-Legende, seiner Mutter KRISTL MOOSBRUGGER, zelebriert, unaufgesetzt und unaufgeregt, elegant, nonchalant und überaus charmant, mit dem gewissen Blut, das in den Adern eines wahren Gastgebers fliesst, einem, das manchmal nur österreichischen Gastgebern zu eigen ist, den Zauber einer heilen Welt und die Magie des Moments zelebrierend, der einzigartig ist in Österreich, und ein Hotel – einen Gasthof - wie die POST in LECH - unique und zu einer Institution macht, einem der allerersten Häuser Österreichs - gewachsen, international, unverwechselbar – POSTMODERN eben. 

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