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Die besten Genussregionen 2017

Wo kann man in Deutschland besonders gut essen? Wer auf der Suche nach einem Restaurant ist, findet seit vielen Jahren in unseren Ranglisten, die auf den Bewertungen der professionellen Restaurant-Guides basieren, verlässliche Empfehlungen. Inzwischen werben viele Landstriche mit dem Begriff "Genussregion". Aber wo sind wirklich die Städte und Landkreise, in denen die Wahrscheinlichkeit auf gute Restaurants zu stoßen, besonders groß ist? Um das herauszufinden, haben wir unsere Restaurant-Rangliste 2017 genauer ausgewertet. Dazu haben wir zunächst die Punkte aller Restaurants einer kreisfreien Stadt bzw. eines Landkreises zusammengezählt. Diese Zahl haben wir dann ins Verhältnis zur Zahl der laut Statistischem Bundesamt dort registrierten gastronomischen Betriebe gesetzt. Herausgekommen ist die Rangliste der Regionen mit der höchsten Genussdichte.  

In der oben abgebildeten Deutschlandkarte sind die im kräftigen Grün eingefärbten Städte und Kreise in der Spitzengruppe (bestes Viertel), die blassgrünen erreichen das vordere Mittelfeld (zweites Viertel) und die rötlich eingefärbten das dritte bzw. letzte Viertel dieser Regional-Rangliste.

Die Deutschland-Rangliste

Es dürfte kaum überraschen, dass die Rangliste der Kreise und Städte mit der höchsten kulinarischen Qualität von baden-württembergischen Kommunen dominiert wird, in allen finden sich meist mehrere besternte Restaurants. Aber auch eine ganze Reihe weiterer Restaurants mit guten Bewertungen in den Restaurant-Führern trägt zu den Top-Platzierungen bei.

Dennoch ist auf Länderebene nicht Baden-Württemberg die Nummer 1, sondern Hamburg. Unter den Städten und Kreises erreicht die Hansestadt aber den 44. Rang und liegt immerhin noch im ersten Viertel aller Städte und Landkreise in Deutschland, also der kulinarischen Spitzengruppe.

Trotzdem fällt auf, das größere Städte in den Top10 nur schwach vertreten sind. Auch wenn es in Berlin, Hamburg oder München eine ganze Reihe von Sternerestaurants gibt, gibt es dort ebenso viele Betriebe, die in den Augen der Tester der Gourmet-Guides keine Punkte verdient haben. Dies kostet dann bei unserer Berechnungsmethode schnell Plätze. Baden-Baden, Wolfsburg und Weimar profitieren davon, dass es in den Städten mehrere Restaurants mit Sternen gibt, aber die Gesamtzahl der gastronomischen Betriebe im Verhältnis zu vielen größeren Städten nicht so hoch ist.

Dass eine Region sich in dieser Rangliste weit nach vorn schieben kann, auch wenn es dort kein Restaurant mit allerhöchsten Bewertungen in den Führern gibt, beweist der Kreis Kitzingen in Bayern. Dort gibt es kein einziges Sterne-Restaurant, aber eben eine ganze Phalanx von Restaurants, die in den von uns ausgewerteten Restaurantführern Erwähnung finden.

Die Liste der Aufsteiger zeigst die zehn Kommunen an, deren Restaurants ihren Punktwert in den Restaurant-Ranglisten absolut am stärksten gesteigert haben.

Die Top10

Platz 2017Platz 2016Stadt bzw. Landkreis
11Stadt Baden-Baden (BW)Zur Regional-Rangliste
22Kreis Freudenstadt (BW)Zur Regional-Rangliste
33Hohenlohekreis (BW)Zur Regional-Rangliste
44Kreis Breisgau-Hochschwarzwald (BW)Zur Regional-Rangliste
55Kreis Bad Dürkheim (RP)Zur Regional-Rangliste
68Stadt Wolfsburg (NI)Zur Regional-Rangliste
76Stadt Weimar (TH)Zur Regional-Rangliste
87Kreis Kitzingen (BY)Zur Regional-Rangliste
99Kreis Emmendingen (BW)Zur Regional-Rangliste
1014Kreis Miesbach (BY)Zur Regional-Rangliste



Aufsteiger 2017

 Platz bundesweitStadt bzw. Landkreis
138Kreis Erlangen-Höchstadt (BY)Zur Regional-Rangliste
224Stadt Würzburg (BY)Zur Regional-Rangliste
3107Stadt Ulm (BW)Zur Regional-Rangliste
428Stadt Frankfurt am Main (HE)Zur Regional-Rangliste
51Stadt Baden-Baden (BW)Zur Regional-Rangliste
675Stadt Landshut (BY)Zur Regional-Rangliste
7279Stadt Flensburg (SH)Zur Regional-Rangliste
8116Kreis Alzey-Worms (RP)Zur Regional-Rangliste
986Stadt Lübeck (SH)Zur Regional-Rangliste
1017Hochtaunuskreis (HE)Zur Regional-Rangliste

Die besten Genussregionen in den einzelnen Bundesländern

Baden-Württemberg

Bremen

Niedersachsen

Sachsen

Bayern

Hamburg

Nordrhein-Westfalen

Sachsen-Anhalt

Berlin

Hessen

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Brandenburg

Mecklenburg-Vorpommern

Saarland

Thüringen

Genussregionen im Porträt

Das Fichtelgebirge

Selbst zum Braumeister werden, auf der Spur des Hopfens Geschichte erfahren oder unterwegs auf der Biertour heimische Bräuche kennenlernen - 2016 geht es im Fichtelgebierge bierig zu. Den 500. Geburtstag des deutschen Reinheitsgebotes feiert die Region mit zahlreichen interaktiven Angeboten rund um das Thema Bier, mit ausgefallenen Bierkreationen wie die Bayreuther Bio-Weisse der Brauerei Gebr. Maisel oder dem Erotikbier des Wunsiedler Lang-Bräus sowie mit Thementouren per pedes oder (E-)Bike. 

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Die Deutsche Weinstraße

Wenn im Frühling die Bäume aus ihrem Winterschlaf erwachen und zarte Blätter und Knospen zu sprießen beginnen, dann leuchtet die Deutsche Weinstraße mit ihren Mandelbäumen bereits in schönstem Rosarot. Deutschlands Region mit den meisten Sonnenstunden im Jahr lockt oft schon im März mit angenehmen Temperaturen. Outdoorfans und Genießer können die Saison zum Beispiel bei den „Pfälzer Mandelwochen“ einläuten, die vom ersten März bis Ende April die blühende Schönheit der gesamten Region mit vielfältigen Aktionen zelebrieren. 

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Berlin - kulinarischer Hotspot

In den letzten Jahren ist Berlin zu einem kulinarischen Hotspot avanciert, in dem Trends nicht nur aufgegriffen, sondern auch gesetzt werden. Getrieben von Experimentierlaune, Weltoffenheit und einer Leidenschaft für Qualität treffen in der Metropole kreative Küchenzauberer auf kulinarische Freigeister. Hier gibt es sowohl die meisten Michelin-Restaurants Deutschlands als auch eine fabelhafte Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Ein Überblick.

Rangliste der besten Restaurants Berlins - wir haben die Bewertungen der wichtigsten Restaurantführer ausgewertet.
Das sagen kundige Gourmets - Berichte und Tipps aus unserem Forum

Die ganze Vielfalt der Sterneküche

Die 2016 Ausgabe des Restaurantführers Michelin hat Berlin einen Rekord an Sternen beschert und somit zur deutschen Gourmet-Hauptstadt gekürt. 20 Restaurants wurden mit 26 Sternen ausgezeichnet, davon 14 mit einem Stern und sechs mit zwei Sternen. Zwar fehlt Berlin weiterhin ein Restaurant mit drei Sternen, aber in keiner deutschen Stadt ist die Bandbreite der Spitzenküche so groß: vom klassischen Gourmet-Restaurant bis hin zu zeitgeistigen Adaptionen der Nordic Cuisine.

Die Newcomer 2016

Billy Wagner und Micha Schäfer vom Nobelhart&Schmutzig

„Brutal lokal“ ist das Konzept von Nobelhart & Schmutzig, dem Lokal von Star-Sommelier Billy Wagner. Soll heißen: Sämtliche Zutaten kommen kompromisslos aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee. Folglich gibt es keinen Pfeffer und auch keine Zitronen, alles ist frisch und saisonal oder durch Pökeln, Einwecken und Fermentieren traditionell und auf natürliche Weise konserviert. Eine Speisekarte gibt es nicht, dafür aber zehn Gänge, die an einer U-förmigen Theke rund um die Küche serviert werden, was den Gästen erlaubt, den Köchen über die Schulter zu schauen.

Der Schweizer Hans Richard ist ein Künstler und ein Koch, der auf die Zeitlosigkeit der französischen Haute Cuisine schwört. In seinem Restaurant Richard gibt es alle paar Wochen ein neues Menu, von dem vier bis sieben Gänge bestellt werden können. Die Speisen sind nicht nur Geschmacksbomben sondern auch optische Hingucker. Allerdings müssen sie mit über 100 Jahre alten Räumlichkeiten konkurrieren, in denen moderne Kunst und mundgeblasene Glaslampen feinfühlig auf eine historische Kassettendecke und bunte Glasfenster treffen.

Der Name des Restaurants Bieberbau erinnert an den Bildhauer und Stuckateur Richard Bieber, der in diesem hübschen, von ihm 1894 gebauten, Fachwerkhaus sein Atelier hatte. Auch expressionistische Maler wie Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner lebten und arbeiten hier und amüsierten sich vermutlich in dem angegliederten Gastraum, der auf wundersame Weise den Zweiten Weltkrieg überstand. Heute bietet die Stube eine rustikal-elegante Kulisse für Stephan Garkischs deutsch-französische Küche. Kräuter und Gewürze aus seinem eigenen Garten geben den Gerichten unerwartete Geschmacksdimensionen.

Schwarze Tische, Holzstühle und ein auf die Schiefertafel gekritzeltes Menu: das Bandol sur Mer ist sicherlich eines der lässigsten unter den Sternerestaurants. Küchenchef Andreas Saul gibt seinen französischen Kompositionen eine ganz persönliche Note, die gut mit dem schlichten Ambiente harmoniert. Maximal 20 Gourmets gleichzeitig haben die Wahl zwischen zwei wechselnden 5-Gang-Menüs, dessen Schwerpunkte entweder auf Fisch oder Fleisch liegen. Die Stimmung ist locker, im Hintergrund läuft Jazz oder auch mal Hip Hop. Das Bandol sur Mer war eines der ersten Restaurants auf der Torstraße und hat auch schon Brad Pitt und Angelina Jolie ins Schwärmen gebracht.

Markus Semmler ist seit über 15 Jahren ein fester Begriff in Berliner Gastroszene. Seit 2011 führt er die Regie in seinem eigenen Lokal, das er schlicht Das Restaurant getauft hat. Nebenbei betreibt er auch noch einen Catering Service. Das Geheimnis seines Erfolgs liegt in klassischen Gerichten, bei denen hochwertige Produkte raffiniert in den Mittelpunkt gestellt werden. Die meisten sind entweder Low-Carb oder sogar kohlenhydratfrei und liegen somit voll im Trend. Also auch wer das komplette 8-Gang-Menü verspeist muss kein schlechtes Gewissen haben! Der luftige Gastraum bekommt eine persönliche Note durch einen alten Küchenschrank von Semmlers Großmutter und einem Stier-Gemälde, das von einem Freund gemalt wurde.

Die Newcomer im Überblick

trend up

224. Pl.

Vorjahr: 282.

91,60 Punkte

Bewertung: toques * 16 7/10
Küchenchef: Micha Schäfer
PLZ: 10969 Land: Deutschland
80€ 7 Gänge Küche: Saisonale regionale Küche Bewertung: toques * 16 7/10
trend up

598. Pl.

Vorjahr: 816.

59,20 Punkte

Bewertung: toques * 15
Küchenchef: Hans Richard Till Bühmann
PLZ: 10997 Land: Deutschland
Bewertung: toques * 15
trend up

387. Pl.

Vorjahr: 413.

78,30 Punkte

Bewertung: toques * 16 7/10
Küchenchef: Andreas Saul
PLZ: 10178 Land: Deutschland
118€ 6 Gänge Küche: Mediterran Bewertung: toques * 16 7/10
trend up

165. Pl.

Vorjahr: 200.

94,50 Punkte

Bewertung: toques * 16 7/10
Küchenchef: Markus Semmler
PLZ: 10707 Land: Deutschland
145€ 8 Gänge Küche: International Bewertung: toques * 16 7/10

Doppelt besternt in Berlin

Neben einer ganzen Reihe von Newcomern gibt es eine ganze Reihe von Top-Restaurants in Berlin, die seit Jahren das kulinarische Profil der Fine-Dining-Szene prägen, dazu gehören auch die Zwei-Sterne-Restaurants der Stadt.

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19. Pl.

Vorjahr: 17.

110,20 Punkte

Bewertung: toques * * 18 10/10
Küchenchef: Hendrik Otto
PLZ: 10117 Land: Deutschland
205€ 10 Gänge Küche: Innovative Gourmetküche Bewertung: toques * * 18 10/10
Meinungen von Gourmets über das Lorenz Adlon Esszimmer

Das Lorenz Adlon Esszimmer mit Küchenchef Hendrik Otto gilt für viele Gourmets als einer der heißesten Anwärter für den dritten Stern, aus den die bundesdeutsche Hauptstadt seit Jahren wartet. Das Restaurant mit einem wunderbaren Blick auf den Pariser Platz und das Brandenburger Tor mischt eine klassische, weltgewandte Gourmetküche mit der klaren Handschrift Ottos. Der beschreibt seine Küche so: "Mit meinem Team nehme ich die Gäste mit auf eine Reise – durch die Welt der Aromen, aber auch in meine Vergangenheit. All meine Gerichte haben eine sehr persönliche Note: inspirieren lasse ich mich nicht nur von Sinneseindrücken, sondern auch von alten Rezepten und Spezialitäten meiner Familie und Freunde. Meine Kindheit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: meine Familie baute Gemüse und Obst an – Geschmäcker, die in mir heute noch den Wunsch wecken, sie für meine Gäste zurück zu holen." 

Neben der Küche von Hendrik Otto können sich Gäste auf einen gewandtesten Restaurantleiter freuen. Seit der Sommerpause 2016 wirkt Oliver Kraft im Lorenz Adlon Esszimmer.

trend up

24. Pl.

Vorjahr: 25.

109,20 Punkte

Bewertung: toques * * 18 9/10
Küchenchef: Michael Kempf
PLZ: 10785 Land: Deutschland
185€ 10 Gänge Küche: Regionale Küche Bewertung: toques * * 18 9/10
Meinungen von Gourmets über das Facil

Das Facil liegt versteckt auf dem Dach des Mandala Hotels am Potsdamer Platz in einem Glaskubus. Darin präsentiert Küchenchef Michael Kempf ein Menü, im dem oft regionale Produkte und Gewürze als außergewöhnliches Element auffallen. Mit Sommelier Michael Voges und Restaurantleiter Manuel Finster wirkt das Team im Facil seit Jahren zusammen.

Nicht zuletzt schätzen Gourmets, dass das Facil auch mittags und montags geöffnet hat.

trend down

46. Pl.

Vorjahr: 30.

105,90 Punkte

Bewertung: toques * * 16 8/10
Küchenchef: Christian Lohse
PLZ: 10117 Land: Deutschland
170€ 6 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques * * 16 8/10
Meinungen von Gourmets über das Fischers Fritz

Viele Jahre war Christian Lohse die unangefochtene Nummer 1 in Berlin. Auch wenn heute eine ganze Reihe Restaurants an die Qualität des Fischers Fritz heranreichen, heißt dies nicht, dass sich dort etwa die Qualität verschlechtert hätte. Diese Entwicklung ist vielmehr der Beweis, wie viel sich in Berlin in den vergangenen Jahren getan hat.

Christian Lohses Küche zeichnet sich durch die Verwendung hochwertiger Fische und Krustentiere aus. Diese werden bei ihm so in Szene gesetzt, das die Produktqualität zur Geltung kommt. 

Das Restaurant selbst hat das typische Ambiente eines klassischen Grandhotels - mit Blick auf den Gendarmenmarkt inclusive.

trend up

24. Pl.

Vorjahr: 33.

109,20 Punkte

Bewertung: toques * * 19 9/10
Küchenchef: Tim Raue
PLZ: 10969 Land: Deutschland editor choice
198€ 10 Gänge Küche: Asiatisch Bewertung: toques * * 19 9/10
Gourmet-Meinungen über das Restaurant Tim Raue

Tim Raue hat es in den vergangenen Jahren zu einiger Prominenz gebracht - nicht nur auf kulinarischem Parkett. International ist er aufgrund seiner Platzierung in der World`s 50 Best Restaurant-Liste sicher einer der bekanntesten deutschen Köche. Seine Küche ist klar definiert: seine Küche ist asiatisch inspiriert und versteht sich als Verbindung der japanischen Produktperfektion, thailändischer Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie. Alle Gerichte von Tim Raue zeichnet ein Spiel von Säuße, Säure und vor allem Schärfe aus. 

Neben seinem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Hauptrestaurant hat Tim Raue in Berlin weitere Konzepte etabliert. Dazu gehören das Sra Bua im Aldon, das La Soupe populaire, das derzeit renoviert wird und das Colette, das französische Brasserie-Küche anbietet.

Besonders attraktiv für Gourmets mit kleinerem Geldbeutel ist das Mittagsangebot im Restaurant Tim Raue.

trend up

52. Pl.

Vorjahr: 57.

105,20 Punkte

Bewertung: toques * * 18 9/10
Küchenchef: Daniel Achilles
PLZ: 10115 Land: Deutschland
198€ 10 Gänge Küche: Innovative Gourmetküche Bewertung: toques * * 18 9/10
Gourmet-Meinungen über das reinstoff

Das reinstoff war das erste Zwei-Sternrestaurant Berlins, dass stark auf regionale Produkte setzte. Diesen Kurs hat Daniel Achilles nicht verlassen. Seine Menüs bieten ungewöhnliche Geschmackskombinationen auch jenseits des Mainstreams. 

Mehr über die Philosophie von Daniel Achilles

trend up

44. Pl.

Vorjahr: 73.

106,00 Punkte

Bewertung: toques * * 17 9/10
Küchenchef: Sebastian Frank
PLZ: 10999 Land: Deutschland
129€ 9 Gänge Küche: Moderne Klassik Bewertung: toques * * 17 9/10
Gourmet-Meinungen über das Horvath

Das Horvath ist eines der eher unkonventionellen Sternerestaurants Berlin. Dies gilt nicht nur für das eher bodenständige Interieur. Sebastian Frank Küche hingegen ist sehr kreativ. Seine Gerichte sind eher reduziert, dafür inszenieren sie vermeintlich einfache Produkte auf ungewönhliche Art. 

Vieles im Restaurant ist österreichisch inspiriert, trotzdem kann man das Horvath getrost zu den Restaurants zählen, die derzeit dazu beitragen, dass die Szene Berliner Spitzenrestaurants als so spannend gilt.

 

 

Berlin Ein-Sterne-Restaurants im Überblick

5-cinco by Paco Pérez
Hugos
Früsammers
Les Solistes by Pierre Gagnaire
trend up

218. Pl.

Vorjahr: 231.

91,90 Punkte

Bewertung: toques * 15 8/10
Küchenchef: Arne Anker
PLZ: 10117 Land: Deutschland
97€ 6 Gänge Küche: International Bewertung: toques * 15 8/10
trend up

142. Pl.

Vorjahr: 177.

95,70 Punkte

Bewertung: toques * 16 7/10
Küchenchef: Alexander Koppe
PLZ: 10369 Land: Deutschland
142€ 11 Gänge Küche: Saisonale Produkte Bewertung: toques * 16 7/10
trend same

Vorjahr: 102.
closed image of restaurant VAU

VAU (Berlin)

Küchenchef: Kolja Kleeberg
PLZ: 10117 Land: Deutschland
160€ 8 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques
trend up

43. Pl.

Vorjahr: 82.

106,10 Punkte

Bewertung: toques * * 18 8/10
PLZ: 10115 Land: Deutschland
165€ 10 Gänge Küche: Innovative Gourmetküche Bewertung: toques * * 18 8/10

Neue Szenelokale

Eine Kreation aus dem Coda
Ivo Ebert hat im einsunternull sein eigenes Projekt umgesetzt
Tim Raue kann nicht nur asisatisch - die Brallerie Colette

Das neueste, außergewöhnliche Gastronomiekonzept Berlins ist die Dessertbar CODA. Dort präsentiert René Frank, zuletzt Patissier im Osnabrücker Drei-Sternerestaurant La Vie seine Kreationen. An seiner neuen Wirkungsstätte bricht er Spitzenpatissierie aus das Wesentliche herunter. Das über den Tellerrand hinausblickende Auge erwartet eine klare Sicht geradewegs in die offene Küche. An 12 Sitzplätzen direkt an der Bar und 25 weiteren im Gastraum werden ausgefallene Dessertkreationen, wahlweise auch zum Teilen für zwei oder mehrere Personen, serviert. „Wir verstehen Gastronomie nicht nur als Ort, an dem Menschen satt werden, sondern als ganzheitliches Erlebnis. Die Atmosphäre spielt dafür eine ebenso wichtige Rolle wie Speisen und Getränke. Ziel ist es, eine Genusswelt zu schaffen, die für jeden zugänglich ist“, beschreibt Partner Oliver Bischoff die Idee.

Getreu dem Prinzip des Pairings findet jedes Dessert in einem akribisch abgestimmten Drink seinen idealen Begleiter. Das à la carte Angebot sowie eine der 2-, 3- oder 5-gängigen Speisenfolgen und da experimentelle Trinkerlebnis bilden eine sich ergänzende harmonische Einheit. Mit Respekt und großer Leidenschaft arbeitet das CODA-Team vor allem mit saisonalen Produkten. „Zur geräucherten Schokoladencreme mit einer Essenz aus Zichorienwurzel kombinieren wir beispielsweise Lambrusco mit einem Hauch von getorftem Whisky. Und zum Dessert aus Kiwi, Dinkelgras und Himbeere wird es einen Drink mit Traube, Nuss und Alge geben“, verrät der Patissier. 

Bei Ivo Ebert geht es abends mit dem Fahrstuhl in den Keller, was seinem ersten Restaurant – Einsunternull – auch den Namen gegeben hat. Seit November 2015 überzeugt der geschulte Sommelier seine Gäste mit einem eigenwilligen Kochstil, der von Feld, Wald und Wiese inspiriert wird. Mit Respekt und Leidenschaft für das Produkt gelingt es Ebert und seinem Team ausgesuchten, möglichst einheimischen, Zutaten komplexe Aromen zu entlocken. Langsam und bewusst sollten die kunstvoll präsentierten Gerichte genossen werden. Auch einen Mittagstisch gibt es, allerdings im Erdgeschoss. Erste Gourmet-Eindrücke gibt es in unserem Forum.

Mit dem Le Petit Royal eröffnete im März in einem sonnigen Charlottenburger Eckhaus aus der Gründerzeit ein kleiner Ableger des Promirestaurants Grill Royal. Das mit viel Kunst eingerichtete Restaurant zieht mit seiner modern interpretierten französischen Bistroküche ein breites Publikum vom Szenegänger bis zum Feinschmecker an. Die Betonung liegt auf fangfrischem Fisch – und auf gutem Wein. Über 500 edle Tropfen lagern in einem begehbaren Schrank, der gut zu den Kajuetenschwingtüren, den mit venezianischem Rubelli-Stoff gepolsterten Stühlen und der holzverkleideten Bar mit dunkelgrüner Pfauentapete passt.

Auch der Berliner 2-Sterne-Koch Tim Raue hat den Schritt in den Berliner Westen gewagt und im April hinter dem KaDeWe sein neues Restaurant, Brasserie Colette, eröffnet. Der Name basiert auf einer Kindheitserinnerung an eine Dame namens Colette, die an einem französischen Atlantikstrand einen kleinen Crêpe-Stand bewirtschaftete. Selbstverständlich darf auch ein „Madame Colette Crêpe“ nicht auf der Karte fehlen. Ansonsten setzt Raue auf ein klassisches Brasserie-Konzept, basierend auf hochwertigen Zutaten und kombiniert mit seiner typisch unkonventionellen Kochkunst. Ein Hingucker in dem gepflegten Interieur ist eine Wandverkleidung aus historischen Apotheker-Schränken, die gegenüber der Bar eingebaut wurde. Ansonsten setzen Mosaikböden, antike Spiegel und Vintage-Brasseriestühle stilvolle Akzente.

Auch wenn das Cecconi im Erdgeschoss des exklusiven Szeneclub Soho House liegt, muss man kein Mitglied sein, um dort eine Reservierung zu bekommen. Auf der Karte stehen vorwiegend italienische Klassiker wie Pasta, Pizza und Risotto, die oft mit Edelzutaten wie Trüffel oder Hummer aufgemotzt werden. Fans von Superfoods dürften die Quinoa- und Chia-Salate interessieren, während Fleischliebhaber sich auf gegrillte Steaks freuen können. Gutgekleidete Stadtmenschen, rote Lederbestuhlung und Tische mit Blick auf die offene Küche sorgen für ein trendig-urbanes Ambiente.

Ein gutes Pastrami-Sandwich ist immer noch eine Seltenheit in Berlin. Wen wundert es, dass Fans des jüdisch-amerikanischen Deli-Klassikers sich über die Eröffnung des Louis Pretty in Kreuzberg besonders gefreut haben. Oskar Melzer, ein Mitbegründer von Pastrami-Pioneer Mogg in Mitte, verwirklicht hier seit März sein eigenes Projekt. Für die perfekte Pastrami-Rezeptur wird Ochsenbrust vier Wochen lang nass gepökelt, dann geräuchert, gegart und schließlich mariniert. Das Interieur des Berliner Deli mit seinen orangefarbene Wänden und Tischen mit Swimmingpoolaufdruck soll von dem „A Bigger Splash“ des britischen Pop Art Künstler David Hockney inspiriert worden sein.

In einem ehemaligen Pferdestall ist ein „Ross“ entsprungen. So jedenfalls heißt das neue Restaurant in den Heckmannhöfen, in dem Uri Triest Gäste mit seiner „shared cuisine“ beglückt. Der kulinarische Autodidakt kreiert produktfokussierte Gerichte, die von seinem musikalischen Hintergrund, der Kindheit in Israel und vielen Reisen um die Welt beeinflusst sind. Aus dem Stall ist ein von kunstvollen Lampen sanft beleuchteter Gastraum geworden, deren cremefarbene Wände von dem historischen Schriftzug „Haus des Friedens“ geziert werden.

Mit der Eröffnung des Restaurants Crackers hat die Berliner Nachtleben Legende Heinz „Cookie“ Gindullis seinen ehemaligen Club Cookies in eine kosmopolitische Gastro-Kathedrale mit beeindruckender Deckenhöhe umfunktioniert. Für die Küche zeichnet Stephan Hentschel verantwortlich, der Gäste mit Seeteufelfilet oder Felsenoktopus mit Zitrusdressing verwöhnt und auch die Speisekarten für das weitere Restaurant von Gindullis – das über dem Crackers gelegene vegetarische Cookies Cream – konzipiert.

Im Dóttir, dem nordischen Restaurantprojekt des Teams hinter den Promi-Läden Grill Royal und Pauly, schwingt Victoria Elliasdottir, die Schwester des Künstler Olafur Eliason, den Kochlöffel. Der entspannt unrenovierte Raum in Mitte bildet eine passende Kulisse für die zeitgenössischen Fischgerichte, die mit für hiesige Gefilde ungewohnten Zutaten wie Bergkräutern, Hopfen und Algen verfeinert werden. Bis mindestens Ende 2016 soll das Restaurant aufbleiben.

Ein weiterer viel beachteter Neuzugang im „alten Westen“, genauer gesagt in Schöneberg, ist das Martha’s. Regie in der Küche führt der 26-jährige Manuel Schmuck, der bisher im 2-Sterne-Restaurant Reinstoff seine Talente zur Schau stellte. Bei Martha’s geht es zwar gehoben, aber auch erschwinglich zu – mit Gerichten, die manchmal die Grenzen des kulinarischen Globalismus ausreizen. So teilt sich beispielsweise eine Rotbarbe mit Zucchini, Pimientos de Padron, getrüffelten Kartoffeln und geräucherter Makrele den Teller. Am späteren Abend wird der schöne Raum vorwiegend zur Bar.

Im Trend: Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze

Die Verwertung des ganzen Tieres und nicht nur seiner edelsten Teile steht im Mittelpunkt der Philosophie des Feinschmeckerlokals Industry Standard in Neukölln. In der Tat werden hier auch weniger glamouröse Tierteile wie Zunge, Herz oder Knochenmark spannend und kreativ in Szene gesetzt. Selbst bei der Zubereitung von Gemüse, das jeden Tag frisch von einem Brandenburger Bauern geliefert wird, geht es um genussvolle Nachhaltigkeit. Zu den Gerichten gibt es eine Auswahl an passenden Naturweinen, also Tropfen die ohne Zusätze oder aufwendige Keltertechnik produziert werden. Eine hauseigene Weinbar namens Wild Things ist in Planung. Gourmet-Meinungen zum Industry Standard

Im benachbarten Kreuzberg hat sich das Restaurant Herz & Niere in einem Souterrain mit kleinem Sommergarten niedergelassen. Auch hier können Gäste entdecken, welche geschmackliche Freuden abseits vom Filet auf sie warten. Zwar finden sich Innereien seit Jahrzehnten nur selten auf Speisekarten wieder, trotzdem beschreiben die jungen und mutigen Gastronomen Michael Koehler und Christoph Hauser ihren Stil als „moderne deutsche Küche“. Das dies zutrifft, lässt sich unschwer an den extravaganten Geschmackskombinationen und der dekonstruierten Darbietung der Speisen erkennen. Wer dennoch lieber auf Lunge, Leber oder Herz verzichten möchte, kann aus einer kleinen Auswahl fleischfreier Gerichte wählen.

Mitte 2015 eröffnete mit dem Salt ‘n Bone der erste Gastropub im Prenzlauer Berg, also eine rustikale Kneipe mit sehr guter Küche, in diesem Fall geführt von einem halben Dutzend Iren. Die Ausstattung gibt sich zeitgemäß schlicht: unpolierte Möbel, nackte Glühbirnen und alte Fotos. Auf der Karte steht moderne Hausmannskost aus der ganzen Welt, allerdings nachhaltig zubereitet mit Fleisch und Gemüse aus dem Berliner Umland. Zu den Klassikern zählen die Rum-Cola- Rippchen, die hausgemachte Würste und das aromatische Chipotle Chili. Heimwehkranke Briten schauen gerne auch mal auf den Sonntagsbraten vorbei.

Im Trend: Pizza aus Napoli

Pizza gibt es in Berlin zwar an jeder Ecke, aber selten ist sie wirklich authentisch und gut. Seit kurzem füllt eine neue Generation an Pizzabäckern diese Marktlücke. Sie fertigen ihre Pizzen von Hand, belegen sie ausschließlich mit frischen Zutaten und bringen sie in einem neapolitanischen Kuppelofen bei 450 Grad in 60 Sekunden zu knuspriger Perfektion.

Eine dieser neuen Pizzerien ist Zola, die sich in einem Hinterhof am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg versteckt. Wer den Weg hierhin findet, darf sich auf luftig-krosse Pizzen aus dem handgemauerten und mit Holz befeuerten Ofen freuen. Die Auswahl an Belägen ist reduziert, besticht aber durch ihre besonders hohe Qualität, von den San Marzano Tomaten bis zum handwerklich produzierten Fior di Latte.

Zola eröffnete nur wenige Wochen nach dem Konkurrenten Standard – Serious Pizza in Prenzlauer Berg. Der Name ist irreführend, denn die Pizzen sind alles andere als gewöhnlich. So werden z.B. die Tomaten, die am Fuße des Vesuvs wachsen, von Hand zu Sauce verarbeitet. Neben klassischen Versionen steht auch eine heimatliche Variante auf der Karte: die Pizza „Taste of Brandenburg“, belegt mit Kartoffelscheibchen, Wildschweinsalsiccia und frischem Rosmarin.

Brandenburg ist auch ein Fokus von Monella in Neukölln, denn hier werden die Pizzen nicht nur mit Produkten aus Italien sondern auch von Bioerzeugern aus der Umgebung herstellt. Später am Abend verwandelt sich die Location mit ihren stylisch-grauen Wände und schummeriger Beleuchtung in eine angesagte Bar.

Im Trend: Vom Street Food-Stand zum Restaurant

Seitdem 2013 der erste Street Food Thursday in der Markthalle Neun in Kreuzberg stattfand, sind die internationalen Snacks nicht mehr aus Berlin wegzudenken. Für viele Hobbyköche ist die wöchentliche Veranstaltung eine Art kulinarisches Labor, in dem sie locker neue Konzepte und Rezepte austesten können. Kein Wunder also, dass die erfolgreichsten unter ihnen den Sprung gewagt und ihre eigenen permanenten Restaurants eröffnet haben. Wir stellen vor:

Hinter dem Restaurant Fräulein Kimchi steckt Lauren Lee, eine junge Frau mit koreanisch-amerikanischen Wurzeln und einem abgeschlossenen Opernstudium. Als eine der ersten, die einen Stand in der Markthalle 9 eröffnete, wurde sie schnell für ihr originelles „Seoul-Food“ bekannt, das frische Produkte, Gewürze und Aromen aus der ganzen Welt miteinander verbindet. Seit neustem serviert sie ihre Crossover-Gerichte – darunter Kimchi Quesadillas, Ramenburger und Korean Tacos – auch in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Kollwitzplatzes im Prenzlauer Berg.

Nur ein paar Schritte von Fräulein Kimchi entfernt bringt der ebenfalls aus der Markhalle Neun bekannte Bun Bao asiatische Burger auf die Teller. Die coole Einrichtung erinnert auch wegen der Pixelkunst-Bilder an Hong Kong. Sieben Burger stehen auf der Karte, darunter eine vegane Variante mit gewürzter Mungbohnen-Patty und jungem Spinat. Auch ungewöhnlich: der „Tuna me On“ Burger mit frischem Thunfisch und Wasabi-Mayonnaise. Der Klassiker heißt schlicht „Original“ und ist eine geschmacksintensive Kombination aus Schweinefleisch, eingelegtem Rettich, Koriander und Erdnüssen. Alle Burger werden in einem gedämpften Reismehlbrötchen serviert. Dazu passt eine Portion Süßkartoffel-Pommes.

Koshary Lux spezialisiert sich auf Gerichte aus Nordafrika und dem Nahen Osten und macht sich jetzt in der Gastroszene rund um den Savignyplatz in Charlottenburg einen Namen. Zu dem exotischen Angebot zählen die algerische Chermoula-Bohnen-Linsen-Suppe, der marokkanische Oliven-Orangen-Salat und der jemenitische Chili Dip Zhuk. Der Name leitet sich ab von Koshari, dem ägyptischen Nationalgericht. Es besteht aus Linsen, Makkaroni und Reis, die mit karamellisierten Zwiebeln, Kichererbsen, Tomatensoße und einer Pistaziengewürzmischung aufgepeppt werden.

Der weltweite Siegeszug der modernen peruanischen Küche spiegelt sich auch in der Eröffnung von Chicha in einem bunt-minimalistisch eingerichteten Lokal in Neukölln wieder. Obwohl die Karte recht klein gehalten ist, gelingt es dennoch, ein recht breit gefächertes Spektrum der Küche aus den Anden anzubieten. Der Renner ist natürlich das Nationalgericht Ceviche: roher Fisch oder Meeresfrüchte, die in einer Marinade aus Limette, Chili und Gewürzen (Tigermilch genannt) „gegart“ werden. Ebenfalls beliebt ist Anticucho Corazon – gewürzte Rinderherz-Kebabs vom Lavagrill – sowie Tiradito Quemado, eine Art Thunfisch-Carpaccio mit japanischem Einfluss.

Die Street Food Stars von morgen kochen nicht nur auf dem Street Food Thursday, sondern bieten ihre Köstlichkeiten auch bei Pop-Up Veranstaltungen an, die von Frühling bis Herbst stattfinden. Dazu gehören auch Bite Club und Streetfood auf Achse.

Berlin: Vegan-Hauptstadt Europas

Wer immer noch Gerichte mit Fleisch ist, hinkt schwer dem neuesten Trend hinterher, will man den vielen Artikeln glauben, die über die Ethik des Essens von Tierprodukten philosophieren. Kein Wunder, dass in den letzten Jahren vegane und vegetarische Restaurants regelrecht aus dem Boden geschossen sind. Weil ihre Dichte in Berlin besonders hoch ist, wird die Stadt sogar inoffiziell als Vegan-Hauptstadt Europas gehandelt. Auch Veganz, die weltweit erste vegane Supermarktkette, kommt aus Berlin. 2011 gegründet, betreibt sie jetzt zehn Filialen und plant eine Expansion in die USA.

„Make Hummus, Not Walls“ ist das erfrischende Motto von Hummus & Friends, einem veganen und koscheren Bistro neben der Neuen Synagoge in Mitte. Der Star des Menus ist natürlich Hummus, der hier mit besonderen Kichererbsen aus der Region Galiläa zubereitet wird. Ebenfalls beliebt ist der Friends Salat, ein gesunder Genuss aus Kräutern, Nüssen, Gemüse und Cranberries in einer Orangenvinaigrette. Das Lokal selbst ist rustikal-urban eingerichtet und verfügt über eine offene Küche und Tische im lauschigen Innenhof.

Im Prenzlauer Berg haben der israelische Marketingstratege Oz Ben David und der palästinensische Koch Jalil Dabit gemeinsam das Restaurant Kanaan eröffnet. Mit einem großen Erfahrungsschatz und viel Energie wollen sie den Berlinern ihre heimische Küche näher bringen. Auf der Karte stehen neben Hummus auch Shakshuka und Sabich, Gerichte, die vielen hier noch unbekannt sein dürften. Bislang werden sie tagsüber in einer simplen Hütte und am Wochenende abends in dem Kneipenrestaurant Kohlenquelle serviert. Der Erfolg ist so groß, dass im März in Kreuzberg eine Dependance aufgemacht hat.

Ein Eckpunkt der veganen Szene im Prenzlauer Berg ist das Lucky Leek, in dem Josita Hartanto sich 2015 einen Eintrag in den Guide Michelin erkochte. Ihr Können zeigt sie mit innovativen Geschmackskompositionen wie Aprikosen-Walnuss Köfte, Kürbismaultaschen an roter Zwiebel-Emulsion und Zitronengras-Crème-Brûlée.

Mit dem Daluma in Mitte ist jetzt auch der Superfood Detox Trend in Berlin angekommen. In dem puristisch eingerichteten Ladencafé gibt es neben Power-Smoothies aus roter Bete, Gurke, Spinat, Limette, Kokoswasser, Spirulina-Algen und anderen entgiftenden Zutaten auch gesundes Frühstück und Hauptspeisen. Sie bestehen aus einer Basis aus Linsen, Pasta, Quinoa oder Reis sowie verschiedenen Toppings wie einer süßsauren Mandel-Limette-Kombination. Alle Speisen und Getränke gibt es auch zum Mitnehmen.

Neuer Trend: Rawfood. Im Rawtastic im Prenzlauer Berg, Berlins erstem rohveganen Restaurant, wird das Essen nicht über 42 Grad erhitzt. Durch den schonenden Umgang mit den Lebensmitteln behalten diesen nicht nur ihren Nährwert, sondern gewinnen sogar noch an Geschmack. Das funktioniert super mit solchen Leckereien wie die Zucchini-Lasagne mit Nusskäse, Pesto und Walnussbolognese. Auch Superfood-Smoothies wie der „Gojilicious“ und der „Chagatastic“ (mit Blaubeeren und Kokos) sind wahre Energiebomben.

Weitere empfehlenswerte Restaurants in Berlin

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1300. Pl.

Vorjahr: 1255.

26,00 Punkte

Bewertung: toques
Küchenchef: Andreas Klitsch
PLZ: 10117 Land: Deutschland editor choice
45€ 4 Gänge Küche: Österreichisch Bewertung: toques
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816. Pl.

Vorjahr: 588.

48,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette
Küchenchef: Günther Beyer
PLZ: 10961 Land: Deutschland
50€ 4 Gänge Küche: Slow Food Bewertung: toques Assiette
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1027. Pl.

Vorjahr: 980.

37,70 Punkte

Bewertung: toques Assiette 5/10
Küchenchef: Sebastian Puethert
PLZ: 10777 Land: Deutschland
79€ 8 Gänge Küche: Moderne Klassik Bewertung: toques Assiette 5/10
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1385. Pl.

Vorjahr: 1476.

25,00 Punkte

Bewertung: toques 13
PLZ: 14057 Land: Deutschland
45€ 4 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques 13
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897. Pl.

Vorjahr: 619.

39,80 Punkte

Bewertung: toques Assiette
Küchenchef: André Haufler
PLZ: 10789 Land: Deutschland
165€ 8 Gänge Küche: Crossover Bewertung: toques Assiette
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302. Pl.

Vorjahr: 445.

83,70 Punkte

Bewertung: toques Assiette 15 6/10
Küchenchef: Florian Glauert
PLZ: 10789 Land: Deutschland
59€ 5 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques Assiette 15 6/10
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493. Pl.

Vorjahr: 760.

67,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette 15 6/10
Küchenchef: Felix Mielke
PLZ: 10789 Land: Deutschland
Küche: Französisch Bewertung: toques Assiette 15 6/10
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778. Pl.

Vorjahr: 752.

50,20 Punkte

Bewertung: toques Assiette 5/10
PLZ: 10557 Land: Deutschland
83€ 6 Gänge Bewertung: toques Assiette 5/10
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1515. Pl.

Vorjahr: 1460.

24,20 Punkte

Bewertung: toques Assiette
Küchenchef: Eyck Zimmer
PLZ: 10117 Land: Deutschland
Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Assiette
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2422. Pl.

Vorjahr: 1476.

12,00 Punkte

Bewertung: toques
Küchenchef: Marcel Singer
PLZ: 10245 Land: Deutschland
50€ 5 Gänge Küche: Österreichisch Bewertung: toques
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485. Pl.

Vorjahr: 481.

67,20 Punkte

Bewertung: toques Assiette 15
Küchenchef: Daniel Lengsfeld
PLZ: 10117 Land: Deutschland
58€ 3 Gänge Küche: Asiatisch Bewertung: toques Assiette 15
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Vorjahr: −
PLZ: 10437 Land: Deutschland editor choice
Küche: Chinesisch
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1238. Pl.

Vorjahr: 1204.

27,30 Punkte

Bewertung: toques 5/10
Küchenchef: Steffen Sinzinger
PLZ: 10787 Land: Deutschland
69€ 5 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques 5/10
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1538. Pl.

Vorjahr: 341.

24,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette
Küchenchef: Sebastian Görmar
PLZ: 10117 Land: Deutschland
64€ 5 Gänge Küche: Saisonale regionale Küche Bewertung: toques Assiette

Berliner Küchenklassiker

Auch wenn die deutsche Hauptstadt bei vielen kulinarischen Trends die Nase vorn hat, gibt es sie noch, die traditionelle Berliner Küche: kräftig, deftig, direkt. Eisbein mit Erbspüree, Kalbsleber „Berliner Art“, Sülze mit Bratkartoffeln oder Buletten mit Senf – sie alle gehören zu den Klassikern, die schon seit Jahrhunderten auf heimischen Herden zubereitet werden. Etwa auf dem Herd von Berlins ältester Gaststätte Zur Letzten Instanz, die seit 1621 im Geschäft ist und schon Napoleon und Goethe bewirtet haben soll.

Auch das Wirtshaus Henne, seit 1908 in Kreuzberg beheimatet, genießt Kultstatus. Leider musste John F. Kennedy während seines Staatsbesuches 1963 die Einladung ablehnen, das legendäre Grillhähnchen zu probieren. Immerhin schickte das Weiße Haus eine persönliche Entschuldigung. Noch ein bisschen älter (seit 1902) ist das in der Nähe gelegene Wirtshaus Max & Moritz, wo es das zur Hausmannskost besonders gut passende hauseigene Pils namens Kreuzberger Molle zu trinken gibt.

In Charlottenburg zählt das Diener Tattersall zu den berühmtesten Altberliner Etablissements. Nach der Übernahme durch den Schwergewichtsboxer Franz Diener in den 50er Jahren avancierte es zu einer Künstlerkneipe. Von Hildegard Knef über Harry Belafonte bis Harald Juhnke – sie alle kamen auf Bier und Bulette vorbei und hinterließen signierte Schwarz-Weiß-Fotos, die bis heute die Wände dekorieren.

„Wat für’n hohlen Zahn …“ – der schnelle Imbiss

Als Snack verspeisen die Berliner gern ihre geliebte Currywurst. Die wurde ja schließlich auch in ihrer Stadt erfunden, nämlich von Herta Heuwer, die sie zum ersten Mal 1949 an ihrem Imbissstand in Charlottenburg anbot. Den Imbiss gibt es nicht mehr, dafür verewigt aber eine Gedenktafel an der Kantstraße 101 die 1999 verstorbene „Grande Dame der Currywurst“.
Einige Wurstbuden haben im Laufe der Zeit Kultstatus erreicht, darunter auch Konnopke’s Imbiss in einem Kiosk unter der Hochbahn im Prenzlauer Berg. Schon 1930 verkauften Max Konnopke und seine Frau Charlotte Bockwürste, Knacker und Wiener in dem Kiez, 1960 boten sie die erste Currywurst Ost-Berlins an – und bis heute ist der Betrieb in Familienhand.

Das West-Berliner Pendant ist Bier’s Kudamm 195, wo seit 1965 Currywurst über die Ladentheke geht – gerne begleitet von einem Fläschchen Champagner. Auch viele Prominente zählen zu den Stammkunden, besonders in den frühen Morgenstunden. Nachteulen treibt es auch zu dem ebenfalls berühmten Curry 36, entweder zum Original in Kreuzberg oder zur neuen Filiale am Bahnhof Zoo.

Text: BeBerlin / Restaurant-Ranglisten.de

Das FichtelgeBIERge - Braukurse, Bierkutscher-Führung & eine Geruchsstraße mit Hopfenduft

Selbst zum Braumeister werden, auf der Spur des Hopfens Geschichte erfahren oder unterwegs auf der Biertour heimische Bräuche kennenlernen - 2016 geht es im Fichtelgebirge bierig zu. Den 500. Geburtstag des deutschen Reinheitsgebotes feiert die Region mit zahlreichen interaktiven Angeboten rund um das Thema Bier, mit ausgefallenen Bierkreationen wie die Bayreuther Bio-Weisse der Brauerei Gebr. Maisel oder dem Erotikbier des Wunsiedler Lang-Bräus sowie mit Thementouren per pedes oder (E-)Bike. 

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Die besten Restaurants im Fichtelgebirge

Die besten Restaurants in der Stadt Bayreuth
Die besten Restaurants im Landkreis Bayreuth
Die besten Restaurants in Stadt und Landkreis Hof
Die besten Restaurants im Kreis Kulmbach
Die besten Restaurants im Landkreis Tirschenreuth
Die besten Restaurants im Kreis Wunsiedel

Das Fichtelgebirge ist geprägt von einer bodenständigen Gastronomie - passend zum Thema Bier. In der Region wachsen 1.000 verschiedene Wildkräuterarten. Deren Nutzung haben sich Köche der Initiative "Essbares Fichtelgebirge" verschrieben. Eine weitere Spezialität ist die Fichtelgebirgsperle, eine regionale Kartoffelsorte. Denn das Fichtelgebirge ist eines der ältesten Kartoffelanbaugebiete Deutschlands. Der Boden ist hier besonders mineralienhaltig, sodass die braunen Knollen mit ungewöhnlich wertvollen Inhaltsstoffen versorgt werden. 

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90. Pl.

Vorjahr: 94.

99,40 Punkte

Bewertung: toques * 16 7/10
Küchenchef: Alexander Herrmann Tobias Bätz
PLZ: 95339 Land: Deutschland
189€ 8 Gänge Küche: Regionale Küche Bewertung: toques * 16 7/10
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307. Pl.

Vorjahr: 334.

83,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette 13 6/10
Küchenchef: Theodor Rupprecht
PLZ: 95163 Land: Deutschland
69€ 6 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques Assiette 13 6/10
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356. Pl.

Vorjahr: 489.

80,50 Punkte

Bewertung: toques Assiette 14 6/10
Küchenchef: Heini Schöpf
PLZ: 95512 Land: Deutschland
Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Assiette 14 6/10
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501. Pl.

Vorjahr: 496.

66,80 Punkte

Bewertung: toques Bib 6/10
Küchenchef: Alexander Schütz
PLZ: 95355 Land: Deutschland
52€ 4 Gänge Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Bib 6/10
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566. Pl.

Vorjahr: 752.

63,20 Punkte

Bewertung: toques Bib
Küchenchef: Iris Steiner
PLZ: 95192 Land: Deutschland
Küche: Slow Food Bewertung: toques Bib
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876. Pl.

Vorjahr: 874.

40,30 Punkte

Bewertung: toques 5/10
Küchenchef: Johann Lemberger
PLZ: 95698 Land: Deutschland
65€ 5 Gänge Küche: Regionale Küche Bewertung: toques 5/10
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1538. Pl.

Vorjahr: 1018.

24,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette
PLZ: 95444 Land: Deutschland
69€ 6 Gänge Bewertung: toques Assiette
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1056. Pl.

Vorjahr: 1018.

37,00 Punkte

Bewertung: toques Assiette 5/10
PLZ: 95100 Land: Deutschland
Küche: Bio-Produkte Bewertung: toques Assiette 5/10
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1347. Pl.

Vorjahr: 1344.

25,50 Punkte

Bewertung: toques
PLZ: 95444 Land: Deutschland
Bewertung: toques
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1474. Pl.

Vorjahr: 1429.

24,50 Punkte

Bewertung: toques Assiette
PLZ: 95339 Land: Deutschland
Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Assiette

Mit dem kühlen Blonden im Glas können Besucher das Fichtelgebirge so kulinarisch erkunden und einen Streifzug durch die Bierwelt Oberfrankens unternehmen, der Region mit der höchsten Brauereidichte der Welt. Besonders einfach macht die Reise durch die fränkische Bierlandschaft die kostenfreie App "FrankenBIER", die als iTunes- und Android-App unter www.franken-bierland.de erhältlich ist.

Wecke den Braumeister

Die Kunst des Bierbrauens erlernen Bierliebhaber in der Brauerei Michael in Weißenstadt. Braumeister Hermann Michael nimmt Besucher mit auf eine spannende Reise in die Welt der Braukunst, die nicht nur mit einer zünftigen Verkostung endet, sondern den Teilnehmern noch ein Brauer-Zertifikat garantiert. Wer das Zertifikat mit einer eigenen Bierflasche krönen will, kann sich vom Braumeister ein persönliches Etikett entwerfen lassen. Die Braukurse finden immer samstags von 10 bis etwa 16 Uhr und nach Absprache statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Der Preis pro Teilnehmer beträgt 69 Euro. Weitere Informationen unter www.brauerei-michael.de.

 

Die weibliche Seite des Bieres

In der Familienbrauerei Meinel in Hof haben die Frauen das Sagen: In der 12. Generation schwingt Gisela Meinel-Hansen zusammen mit ihrem Ehemann Hans-Joachim Hansen das Bierzepter und produziert Köstlichkeiten wie das Absolvinator, ein feines Bockbier aus dunklem Malz, das vier Monate reifen muss, um sein volles Aroma zu entfalten und nicht nur im Glas eine gute Figur macht. Gourmets bereiten auch ihren Schweinebraten damit zu oder kreieren ein feines Bockbiertiramisu. Gisela Meinel-Hansen ist bei weitem nicht die einzige, die für Frauenpower in der Familienbrauerei sorgt. Ihre Tochter Monika ist mit 27 Jahren eine der jüngsten Braumeisterinnen Deutschlands und auch Gisi, mit 28 Jahren die zweite Tochter, tritt als Braumeisterin und Biersommelier in die Brauer-Fußstapfen der Familie. Weitere Informationen unter www.meinel-braeu.de.  

Bayreuther Biererlebnisse

Der Name Maisel steht in Bayreuth für höchste Brauereikunst. Eines der Highlights der Bierstadt ist die gleichnamige Bier-Erlebnis-Welt im historischen Stammhaus, in der auf 4.500 Quadratmetern Bierbrauerkunst für den Besucher erlebbar wird. Zur Erlebnis-Welt gehört auch die Maisel & Friends Brauwerkstatt, die sich der Herstellung von Craft Bieren verschrieben hat. Im Brauereimuseum und bei einer Führung durch die Katakomben Bayreuths tauchen Interessierte in die Geschichte des fränkischen Gerstensaftes ein. Spannende "Gschichtla" rund um das Thema Bier hat auch Bierkutscher Siggi zu erzählen. Bei der Bierkutscherführung durch die historische Innenstadt plaudert Siggi auf seine fränkisch-charmante Art aus dem Nähkästchen und beäugt die Trinkgelüste heimischer Prominenter wie Richard Wagner oder Schriftsteller Jean Paul. Fünf bierselige Highlights auf einen Streich erwarten den Besucher während der Bayreuther BierTour, die mit einem historischen Stadtrundgang, dem Besuch der Bier-Erlebnis-Welt, der Katakomben und des Biergartens Herzogkeller sowie zahlreicher kulinarischer Gaumenfreuden aufwartet. Weitere Informationen unter www.biererlebniswelt.de.

Das Bierjahr im Fichtelgebirgsmuseum

Mit der Sonderausstellung FichtelgeBIERge - Geschichte und Geschichten rund ums Bier - ein Beitrag zur Biergeschichte Oberfrankens, die von 23. April, dem Tag des Bieres, bis 3. Oktober andauert, wird die Bedeutung des fränkischen Bierbrauens und die besondere Bierkultur im Fichtelgebirge unter die Lupe genommen. Auf rund 400 Quadratmetern findet der Museumsbesucher allerhand Wissenswertes zum Bier, zu seiner Verwendung als Heilmittel, Lagermöglichkeiten und zur Wirtshauskultur. Aktivstationen wie eine Geruchsstraße für Hopfen oder Audiostationen mit Wirtshausmusik runden die Ausstellung ab. Weitere Infos unter www.fichtelgebirgsmuseum.de

Von Wagner zu Jean Paul - eine "bierige" Wandertour durch das Fichtelgebirge
Während der siebentägigen "bierigen" Wandertour durch das Fichtelgebirge erleben Besucher zahlreiche kulinarische  und kulturelle Highlights. Neben sechs Übernachtungen in einem Fichtelgebirgs-Gasthof enthält das Paket den Eintritt zum Brauereimuseum Bayreuth sowie zum Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, eine Brauereiführung Hütten in Warmensteinach und ein Bierseminar in der Brauerei Michael in Weißenstadt (ab sechs Personen möglich). Eine Seilbahnfahrt zum Ochsenkopf sowie Karten- und Informationsmaterial und der Gepäcktransport zur jeweils nächsten Unterkunft sind ebenfalls inkludiert. Sämtliche Leistungen sind ab 449 Euro pro Person buchbar. Auf Wunsch ist zusätzlich noch ein Gutschein für das Bierbad in der Lohengrintherme buchbar.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

Kurzprofil Fichtelgebirge

Die Ferienregion Fichtelgebirge erstreckt sich von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen an der Grenze zur Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Mittelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Die Erlebnisregion Ochsenkopf bietet vor allem Aktivurlaubern ganzjährig ein breites Angebot an traditionellen und modernen Sportarten: Neben Skifahren, Langlauf und Schneeschuhwandern im Winter kommen Wanderer, Radfahrer, E-Biker, Mountainbiker, Nordic Walker und Sommerrodler während der warmen Jahreszeit auf ihre Kosten. Am Südhang des Ochsenkopfes befindet sich Deutschlands erster und längster Zipline-Park, in dem Besucher auf einer zwei Kilometer langen Seilwindenstrecke in hohem Tempo hinunter ins Tal gleiten. Das dichte Wander- und Radwegenetz - darunter der Qualitätswanderweg "Fränkischer Gebirgsweg", der Fünf-Sterne-Mainradweg mit seinen über 600 Kilometern Länge oder der Brückenradweg Bayern-Böhmen - führt durch die Natur- und Aktivlandschaft Fichtelgebirge. Darüber hinaus verbindet das flächendeckende Gesamtnetz an Fahrradbussen von Fichtelgebirge-mobil und Frankenwald-mobil die weitverzweigten Wege der Region. Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums des Literaten 2013 entstand auch ein Jean-Paul-Wanderweg. Auf dem fast 200 Kilometer langen Themen-Weg begleiten Aphorismen- und Informationstafeln die Wanderer und erzählen über das Leben und Werk Jean Pauls. In der unberührten Flora und Fauna lassen sich Luchs, Auerhahn und Schwarzspecht beobachten, während die typische Pflanze der Region, der seltene Siebenstern, mit seiner weißen Blütenpracht beeindruckt. Naturwissenschaftlich Interessierte reisen in der Geolandschaft Fichtelgebirge durch die erdgeschichtliche Vergangenheit des wichtigsten deutschen Bergbaugebietes im Mittelalter. Europas größtes Felsenlabyrinth bei Wunsiedel unterstreicht eindrucksvoll diesen  markanten Aspekt der Region und ist für Familien ein besonderes Abenteuer.
Kulturliebhaber besuchen in Bayreuth und Wunsiedel die renommierten Wagner- und Luisenburg-Festspiele. In der Stadt am grünen Hügel entstand hier unter dem Einfluss der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, der Lieblingsschwester Friedrich des Großen im 18. Jahrhundert ein Kulturzentrum im Barock- und Rokokostil. Das 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Markgräfliche Opernhaus, das neue Residenzschloss mit Hofgarten sowie die Eremitage, der Felsengarten Sanspareil und das Schloss Fantaisie versprühen den Flair von damals auch heute noch. Die geschichtliche Entwicklung der gesamten Region entdecken Interessierte im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel oder in der Kappl Wallfahrtskirche in Waldsassen lebendig. Seinen wirtschaftlichen Werdegang verdankt das Fichtelgebirge in erster Linie der jahrhunderte andauernden Porzellanherstellung. Das Porzellanikon in Selb informiert anschaulich über die lange Tradition der Porzellanproduktion entlang der Porzellanstraße. Nach dem Museumsbesuch erwerben Besucher direkt bei renommierten Herstellern wie beispielsweise Rosenthal und Hutschenreuther neue Porzellankreationen oder vervollständigen ihr traditionelles Service. 2014 jährt sich die Gründung der Porzellanfabrik Carolus Magnus Hutschenreuther in Hohenberg zum 200. Mal. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Porzellanikon von Juli bis November 2014 eine Sonderausstellung. Mit typisch fränkischen Spezialitäten wie Fichtelgebirgsforelle, Wiesenkräutersalat oder Sauerbraten mit Lebkuchensoße verwöhnen die IHK-zertifizierten Wildkräuter-Köche sowie der Wildkräuter-Bäcker, -Metzger und -Destillateur des "Essbaren Fichtelgebirges" Genussurlauber. Seit Februar 2014 erfahren Interessierte bei verschiedenen Kochkursen Tipps und Trick für die Kräuterküch. Im Rahmen einer Besichtigung lokaler Brauereien wie der Warmensteinacher Privatbrauerei Hütten lernen sie auch die Kunst des Bierbrauens kennen. Mit weiteren kulinarischen Kuriositäten wie beispielsweise Hoppelpoppel und Schnepfendreck entführen eigens ausgebildete Jean-Paul-Köche, angelehnt an den berühmten Literaten, auf eine Geschmacksreise der besonderen Art

Zur Mandelblüte an die deutsche Weinstraße

Wenn im Frühling die Bäume aus ihrem Winterschlaf erwachen und zarte Blätter und Knospen zu sprießen beginnen, dann leuchtet die Deutsche Weinstraße mit ihren Mandelbäumen bereits in schönstem Rosarot. Deutschlands Region mit den meisten Sonnenstunden im Jahr lockt oft schon im März mit angenehmen Temperaturen. Outdoorfans und Genießer können die Saison zum Beispiel bei den „Pfälzer Mandelwochen“ einläuten, die vom ersten März bis Ende April die blühende Schönheit der gesamten Region mit vielfältigen Aktionen zelebrieren. 

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Die besten Restaurants an der Deutschen Weinstraße

Die besten Restaurants im Kreis Bad Dürkheim
Die besten Restaurants in Neustadt / Weinstraße
Die besten Restaurants im Kreis Südliche Weinstraße

An der Deutschen Weinstraße gibt es eine große Dichte und eine hohe Vielfalt an guten Restaurants. Nicht umsonst liegen die Kreise Bad Dürkheim und Südliche Weinstraße, sowie die Stadt Neustadt an der Weinstraße unter den Top 20 der von Restaurant-Ranglisten.de ermittelten Regional-Rangliste. Von der Weinstube, über Slow-Food-Angebote bis hin zu Gourmetrestaurants mit klassischem oder innovativen Küchenstil reicht das Angebot. Auch bei einem mehrtägigen Urlaub ist kulinarische Langeweile mit Sicherheit ausgeschlossen. Links finden Sie die Restaurant-Ranglisten für die jeweiligen Kreise und Städte der Region. Zusammengenommen ist das die zehn besten Restaurants an der Deutschen Weinstraße:

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46. Pl.

Vorjahr: 41.

105,90 Punkte

Bewertung: toques * 18 7/10
Küchenchef: Karl-Emil Kuntz
PLZ: 76863 Land: Deutschland
130€ 11 Gänge Küche: Klassische Gourmetküche Bewertung: toques * 18 7/10
trend down

60. Pl.

Vorjahr: 57.

103,50 Punkte

Bewertung: toques * 16 8/10
Küchenchef: Stefan Neugebauer
PLZ: 67146 Land: Deutschland
159€ 9 Gänge Küche: Französisch Bewertung: toques * 16 8/10
trend up

64. Pl.

Vorjahr: 77.

102,70 Punkte

Bewertung: toques * 17 9/10
Küchenchef: Daniel Schimkowitsch
PLZ: 67146 Land: Deutschland
135€ 7 Gänge Küche: Innovative Gourmetküche Bewertung: toques * 17 9/10
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131. Pl.

Vorjahr: 145.

96,10 Punkte

Bewertung: toques * 15 7/10
Küchenchef: Silvio Lange
PLZ: 67271 Land: Deutschland
110€ 6 Gänge Küche: Klassische Gourmetküche Bewertung: toques * 15 7/10
trend down

274. Pl.

Vorjahr: 171.

87,40 Punkte

Bewertung: toques * 14 6/10
Küchenchef: Friedrich Braumüller
PLZ: 67433 Land: Deutschland
120€ 5 Gänge Küche: Bio-Produkte Bewertung: toques * 14 6/10
trend down

280. Pl.

Vorjahr: 248.

86,70 Punkte

Bewertung: toques Bib 16 6/10
Küchenchef: Karl-Emil Kuntz
PLZ: 76863 Land: Deutschland
65€ 4 Gänge Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Bib 16 6/10
trend up

239. Pl.

Vorjahr: 285.

90,80 Punkte

Bewertung: toques Assiette 16 7/10
Küchenchef: Christian Oberhofer
PLZ: 76889 Land: Deutschland
109€ 7 Gänge Küche: Innovative Gourmetküche Bewertung: toques Assiette 16 7/10
trend down

1300. Pl.

Vorjahr: 349.

26,00 Punkte

Bewertung: toques
Küchenchef: Philipp Arens
PLZ: 67487 Land: Deutschland
55€ 4 Gänge Küche: Gut bürgerlich Bewertung: toques
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632. Pl.

Vorjahr: 477.

54,50 Punkte

Bewertung: toques Bib 14 5/10
Küchenchef: Christian Knefler
PLZ: 76833 Land: Deutschland
Küche: Regionale Küche Bewertung: toques Bib 14 5/10

Während der Zeit der Mandelblüte an der Deutschen Weinstraße können naturverbundene Genussliebhaber unter freiem Himmel malen, kulinarische Highlights genießen und die einzigartige Landschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten zu Fuß erwandern. Etwas PS-starke Unterstützung beim Entdecken der Deutschen Weinstraße liefern Segways, Pedelecs, ein Oldtimerbus oder das „Schoppenbähnel“. Insgesamt übertreffen sich die Gastgeber dieses Jahr selbst mit 40 originellen und genussreichen Aktionen, die auf 150 Termine verteilt sind und alle eine besondere Verbindung zum Frühling und zur Mandel haben. Der passende Mandelblütenkalender ist ab Januar 2016 bei allen Büros für Tourismus an der Deutschen Weinstraße erhältlich und steht dann auch online unter www.mandelbluetepfalz.de als Download zur Verfügung.  

Eine märchenhafte Inszenierung erwartet Besucher vom 1. März bis 30. April 2016 beim „Rosa Leuchten“. Dann erstrahlen zahlreiche Burgen, Schlösser, Kirchen und Stadttore entlang der Deutschen Weinstraße in einer Lichtsinfonie aus rosa und pink – weithin sichtbar und jedes Jahr wieder eine Attraktion für Gäste aus Nah und Fern. Angeleuchtet sind unter anderem das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach, die Madenburg in Eschbach, das Schloss Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben, das historische Rathaus in Deidesheim, die Wachtenburg bei Wachenheim, die Kirche St. Jakob in Herxheim am Berg und die Michaelskapelle in Bad Dürkheim. 

Rasant durchs "Rosa Leuchten"

Die abwechslungsreiche Landschaft der Deutschen Weinstraße lockt ganzjährig begeisterte Besucher an – doch besonders während der Mandelblüten-Zeit ist die Region unverwechselbar anziehend. Um besonders viel von den rosa Vorboten des Frühlings erleben zu können, bieten sich Ausflüge mit flotten Fortbewegungsmitteln wie Segways, motorisierten Pedelecs, dem Schoppenbähnel oder dem Oldtimerbus an. So zum Beispiel bei einer malerischen Pedelec-Tour rund um Gimmeldingen quer durch die blühende Mandelbaum-Landschaft. 50 Kilometer lang ist die Strecke und im Anschluss picknicken die Teilnehmer gemeinsam im Schatten der rosa Baumkronen. All diejenigen, die einmal etwas Neues ausprobieren möchten, können an einer umweltfreundlichen Segway-Tour teilnehmen. Durch die Weinberge und Mandelhaine des Weinortes Leinsweiler düsen die beliebten Stehroller, die durch die eigene Gewichtsverlagerung ganz einfach gesteuert werden, wie von selbst. Die 90 minütigen, geführten Touren von Südpfalz-Safari garantieren im März und April jeden Samstag- und Sonntagvormittag reinstes Fahrvergnügen. Ganz anders aber genauso unterhaltsam ist ein Ausflug mit dem „Schoppenbähnel“: Die kleine Bahn bringt Besucher zu unterschiedlichen Genuss-Stationen entlang der Deutschen Weinstraße. Durch Felder, Wiesen und das Rebenmeer schlängelt sich die Strecke, die neben Einkehrmöglichkeiten auch eine Führung durch die Rebenzuchtanlage im Geilweilerhof bereithält. Eine abschließende Weinprobe rundet den Tagesausflug ab. Bei der Mandel-Genießersafari im Oldtimerbus können Urlaubsgäste sogar auf Zeitreise gehen, denn das historische Gefährt aus den 60er Jahren versprüht den Charme von Anno Tobak und bringt GenießerFreunde zu den schönsten Orten während der Mandel-Saison. Zur Wahl stehen romantische Tagestouren entlang der rosa Mandelblütenmeilen oder spektakuläre Abendtouren mit Blick auf illuminierte Schlösser, Burgen und Kapellen entlang des Pfälzer Mandelpfades. Bei allen Touren erwarten die Teilnehmer neben interessanten Geschichten der Reiseleiter auch ein Begrüßungstrunk sowie ein Essen und kleine Köstlichkeiten rund um die Mandel. Interessierte können aus insgesamt sechs unterschiedlichen Touren wählen, die in Bad Bergzabern, Bad Dürkheim und Edenkoben stattfinden. 

Rosa Wanderlust

Ganz klassisch und doch jedes Mal ein besonders Erlebnis sind Spaziergänge und Wanderungen zu den schönsten „Mandelträumen“ der Deutschen Weinstraße. Genau für diese Jahreszeit haben die Gästeführer in Neustadt-Gimmeldingen eine ganz besondere Tour zusammengestellt, die täglich während des traditionellen Mandelblütenfestes – dem ersten Weinfest des Jahres – sowie in der darauffolgenden Woche stattfindet. Der Termin des Mandelblütenfestes richtet sich nach dem Stand der Blüte und wird erst kurzfristig festgelegt. Durch das Rebenmeer und den Ortskern hindurch führen Experten die Teilnehmer hin zu den prächtigsten Bäumen der Umgebung. Neben der eigens konzipierten Führung ist der Mandelpfad ein ganzjährig beliebter Wanderweg, der in der Blütezeit mit allerlei Besonderheiten aufwartet. Bei den diesjährigen Frühlingswanderungen rund um Wachenheim gehört der Begrüßungssekt ebenso zum Programm wie ein Abstecher in die römische Ausgrabungsstätte „villa rustica“ und die Verkostung der edlen Wachenheimer Qualitätsweine. Den krönenden Abschluss der zweistündigen Wanderung bildet das Drei-Gänge-Menü im Weinrestaurant Luginsland. 

Die rosa Blüte auf der Leinwand

Die Mandelblüten bescheren der gesamten Region ein wahres Farbenmeer, doch auch die einzelnen Blüten bezaubern mit ihren feinen und filigranen Details. Diese sind bei genauem Hinsehen zu erkennen und dienten schon so manchen Künstlern als rosarote Inspiration. Wer Spaß an Kreativität und Natur hat, ist im Malkurs der Künstlerin Iza Koch genau richtig. Hier können die Teilnehmer auf ihrem eigenen Aquarell entweder die beeindruckenden Bäume in ihrer ganzen Pracht oder die unverwechselbaren Blüten verewigen. Ergänzt wird das Kursangebot von der Ausstellung der Künstlerin „Pfalz gemalt und fotografiert“. Das Weinstraßenatelier in Neustadt-Königsbach beheimatet seit 2008 ein kleines Museum mit wechselnden Ausstellungen, und im hauseigenen Café „Kunst Kaffee Kuchen“ können Gäste die Seele baumeln und die ausgestellte Kunst auf sich wirken lassen. Dieses Ambiente voller Kreativität und Entspannung ist die ideale Umgebung um die eigene Künstlerische-Ader zu finden und auszuleben. Weitere Informationen über den Kurs finden Interessierte unter: www.weinstrassenatelier.de.  

Wer den „Rosaroten Mandelblütentraum“ vor Ort erleben möchte, kann dies mit dem gleichnamigen Arrangement vom 1. März bis 30. April 2016. Enthalten sind zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, ein Tourenvorschlag für eine Wanderung auf dem Mandelpfad, ein Frühlingsmenü sowie eine Mandelblütenseife. Das Arrangement ist für zwei Unterkunftskategorien beim Südliche Weinstrasse e.V. oder telefonisch unter 06341/ 940406 buchbar: in der Pension für 129 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer für 159 Euro pro Person) oder im Hotel für 169 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer für 199 Euro pro Person). Noch aktiver wird es mit dem Paket „Wandertour Pfälzer Mandelpfad“, das insgesamt 4 Übernachtungen inklusive Frühstück beinhaltet. Von Bad Bergzabern aus geht es zu Fuß die circa 54 Kilometer lange Strecke nach Neustadt durch eine der schönsten Weinlandschaften Deutschlands. Hinzu kommen eine Weinprobe, eine Bahnfahrt von Neustadt nach Bad Bergzabern, ein Halstuch mit Mandelblütenmotiv sowie ausführliches Kartenmaterial. Während der Wanderstrecken ist auch für den Gepäcktransport gesorgt. Das Arrangement kann für 319 Euro pro Person im Doppelzimmer oder für 399 Euro pro Person im Einzelzimmer beim Südliche Weinstrasse e.V. oder telefonisch unter 06341/ 940406 gebucht werden. Weitere Informationen zu diesen beiden Paketen und allen übrigen Angeboten finden Interessierte unter: www.mandelbluete-pfalz.de

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