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Sternenstaub - Die Reaktionen zum Guide Michelin

Presseschau zum Guide Michelin 2020

Eu­pho­rie und Me­lan­cho­lie hiel­ten sich bei der Ver­lei­hung der Mi­che­lin-Ster­ne für das Jahr 2020 die Waa­ge. Denn auch nach der Zer­stö­rung der „Schwarz­wald­stu­be“ in Bai­ers­bronn durch ei­nen Groß­brand An­fang des Jah­res und ih­rer zwangs­läu­fi­gen Strei­chung von der Lis­te der bes­ten deut­schen Re­stau­rants gibt es zehn Drei-Ster­ne-Häu­ser im Land. In die Lü­cke, die mit dem Ver­schwin­den die­ser iko­ni­schen In­sti­tu­ti­on in der deut­schen Hoch­gas­tro­no­mie ge­ris­sen wur­de, tritt Mar­co Mül­ler.... so sehr es die­ser grund­sym­pa­thi­sche Kü­chen­chef ver­dient ha­ben mag, der Ein­zi­ge ist er nicht, und zu er­klä­ren ist die­se Be­för­de­rung wohl auch mit dem un­be­ding­ten Wil­len des Mi­che­lin, ra­di­ka­le Mo­der­ni­tät zu ho­no­rie­ren... Es gibt in die­sem Jahr auch ei­ni­ge be­mer­kens­wer­te Ver­lust­mel­dun­gen. Tra­di­ti­ons­rei­che Häu­ser, von de­nen man­che jahr­zehn­te­lang ei­nen Stern hat­ten, ste­hen jetzt oh­ne ihn da, dar­un­ter die „Zir­bel­stu­be“ in Frei­burg, der „Schwar­ze Hahn“ in Dei­des­heim und der „Schwar­ze Ad­ler“ im Kai­ser­stüh­ler Wein­gut des DFB-Prä­si­den­ten Fritz Kel­ler. Der Mi­che­lin kehrt mit ei­ser­nem Be­sen durch Deutsch­land und kennt da­bei kei­ne Bo­ni mehr für his­to­ri­sche Ver­diens­te um die Fein­schme­cke­rei.

Zur großen Verleihungsgala hatte man erstmals in die Handelskammer nach Hamburg geladen. Aber wegen der Ausbreitung des Coronavirus teilte die Feier das Schicksal anderer Großveranstaltungen und wurde abgesagt. Statt Metropolenflair gab es das Minimalprogramm der Globalisierung: Per Livestream vormittags binnen 20 Minuten auf Facebook zu Entspannungsmusik die Sterne zu verkünden, war in etwa so glamourös wie Erbseneintopf im Close-up... So betrachtet hätte man die Sterne für die ja bereits getestete "Schwarzwaldstube" auch bestehen lassen und die Wertung mit entsprechendem Hinweis aussetzen können. Schließlich geht es um das wichtigste deutsche Restaurant der vergangenen 25 Jahre, eine Kaderschmiede, in deren Küche mehr als fünf Dutzend Sterneköche ausgebildet wurden. Der Michelin braucht diese Köche ebenso, wie sie ihn brauchen. Er sonnt sich seit Jahren im Erfolg des Schwarzwälder "Gourmetdorfs" Baiersbronn. Es ist ein System, das sich ständig selbst befeuert und in dem Kleinlichkeit eigentlich keine Option sein dürfte.

Vom Sport unterscheidet sich die Branche freilich in einem: Dort geht es in der Regel um messbare Leistung. Hier geht es um - Geschmack. Und über den lässt sich streiten. Deshalb werfen sich Gewinner erfahrungsgemäß stolz in die Brust, Verlierer dagegen schieben es gern auf die Ignoranz der Schiedsrichter. Die lassen sich nicht in die Karten blicken. Aber sie machen erneut eines klar, schon aus Selbsterhaltungsgründen: Ein Abo auf ihren Verdienstorden kann es nicht geben. Und das ist gut so.

Marco Müller ist ein sehr wacher Geist, der weder zur Vereinsmeierei noch zur Verbrüderung mit halb- oder viertelgebildeten Journalisten neigt. Seine Arbeit ist äußerst präzise geworden, sehr modern und sehr gut schmeckend. Ein solcher Modernist ist auch in der Außenwirkung viel wert, weil er eben auch nicht zu Sektiererischem neigt. Seine Gedanken sind genuin kulinarisch – auch was die Region angeht, und vor allem, was das Maß an Finesse betrifft.... Unter den Abgewerteten finden sich allerdings auch eine ganze Reihe von Restaurants, die – sagen wir: eine eher traditionelle Gourmetküche kochen... Wie man in Zukunft auf die vielen Veränderungen in Richtung „Casual Fine Dining“ o.ä. reagieren wird, ist noch nicht abzusehen. Es gibt zwar auch bei uns nun die Auszeichnung für nachhaltige Küche (sie geht weitgehend an die üblichen Verdächtigen), aber diese Auszeichnung hat ja nicht mehr viel mit der klaren handwerklich-kulinarischen Ausrichtung der anderen Auszeichnungen zu tun. Sie ist sicher gut und kann hilfreich sein und ein anderes Bewusstsein schärfen.

Reaktionen der Restaurants mit neuen Sternern

Aufgewertet auf drei Sterne: Das Restaurant Rutz in Berlin

Aufgewertet auf zwei Sterne

Pressemitteilung

Anton Gschwendtner aus dem Steigenberger Graf Zeppelin mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet

Guide Michelin verleiht Anton Gschwendtner und seinem Gourmetrestaurant Olivo den zweiten Stern. Anton Gschwendtner setzt auf eine klare Linie und konsequente Qualität. Eine Philosophie, die er ohne Anstrengung, mit umso mehr Geschmack zum Gast bringt, begleitet von professionell-herzlichem Service und hervorragender Weinkompetenz. „Wir gratulieren Anton Gschwendtner herzlich zu dieser Auszeichnung, die eine Bestätigung seiner Qualität, seiner Arbeit und seiner Innovationskraft darstellt.“, so Bernd A. Zängle, General Manager des Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart. Anton Gschwendtner vereint moderne französische Küche mit asiatischen Einflüssen. Gekocht wird dabei vorwiegend mit regionalen und saisonalen Produkten. Bereits bevor er sich seinen ersten Michelin-Stern in Wien erkochte, war er in zahlreichen Gourmetrestaurants im deutschsprachigen Raum tätig. Zu seinen Karrierestationen gehören unter anderem Johann Lafers “Val d’Or“ auf der Stromburg, die Kunststuben in Küssnacht, das Sternelokal im Hotel Bareiss in Baiersbronn sowie das Hotel Bayerischer Hof München.

Aufgewertet auf einen Stern

Pressemitteilung

Das Gerücht ging schon lange um, aber nun ist es offiziell: DerGuide Michelin hat Küchenchef Manuel Ulrich aus dem ÖSCH NOIR im Öschberghof beiDonaueschingen einen seiner begehrten Sterne verliehen. Ulrich kreiert mit seinem Team eine moderne französische Küche, die auf besten Produkten sowie handwerklich perfekter Zubereitung basiert.

Der 33jährige Sternekoch kommt aus der Region und hat bereits seine Ausbildung im Öschberghof gemacht. Nach Stationen unter anderem im Burg Hotel Oberlech am Arlberg, im 2-Sterne-Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg sowie zuletzt im 3-SterneRestaurant Schwarzwaldstube in der Traube Tonbach, Baisersbronn ist Ulrich zurückgekehrt, um zusammen mit seinem 8-köpfigen Team seinen eigenen Stil auf dem Teller zu verwirklichen. Als einer der insgesamt 29 neu vergebenen Sterne in Deutschland steht die Küche des ÖSCH NOIR für eine „aufregende und lebendige kulinarische Erfahrung höchster Qualität“, so der Michelin. Des weiteren erhielten sieben Restaurants einen zweiten Michelin Stern und die Riege der 10 mit bereits drei Sternen ausgezeichneten Restaurants wurde um ein weiteres erweitert. Darüber hinaus vergab Michelin zum ersten Mal eine Auszeichnung für bewusstes undnachhaltiges Wirtschaften: 18 Küchenchefs in Deutschland wurden in die „sustainable selection“ aufgenommen.

Reaktionen von Restaurants, die ihre Sterne verteidigt haben

Jeunes Restaurateurs bekommen 52 Sterne

Auch in diesem Jahr können sich die Jeunes Retaurateurs (JRE) über eine Vielzahl der begehrten Auszeichnung freuen: Insgesamt erhielten die jungen Spitzenköche 52 Sterne - 46 Betriebe wurden ausgezeichnet, 6 davon mit zwei Sternen. Über seinen ersten Stern konnte sich JRE-Neumitglied Michael Ammon (Gasthaus Jakob, Perasdorf) freuen. Martin Scharff (Scharff's Schlossweinstube, Heidelberg) verzichtete freiwillig auf seinen Stern, wegen Umbau des Restaurants musste Rolf Straubinger (Burgrestaurant Staufeneck, Salach) seinen Stern abgeben. Erfreut äußerte sich JRE-Präsident Alexander Huber zu den Auszeichnungen: „Auch in diesem Jahr können wir eine sehr erfolgreiche Bilanz der Auszeichnungen ziehen. Die vom Michelin gelobte Vielfalt der gastronomischen Konzepte findet sich in ihrer ganzen Bandbreite auch bei den Jeunes Restaurateurs wieder.“

In diesem Jahr legte der renommierte Führer zusätzlich zu den üblichen Kriterien besonders großen Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Wichtige Themen auch für JRE: „Als Köche müssen wir uns auch weiterhin intensiv um die Qualität und Vielfalt unserer Angebote kümmern. Die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität spielen dabei eine herausragende Rolle“, erklärt  Alexander Huber und ergänzt:. „Eng damit verbunden ist die Frage, welchen Beitrag wir zum Klimaschutz und zur Reduzierung von Plastikabfällen leisten“. Neben Nachhaltigkeit und Regionalität setzt sich die Vereinigung auch für eine bessere Wertschätzung der deutschen Gastronomie ein. Dazu wurde im Vorjahr auf Anregung der JRE die „ChefsInitative“ gegründet- mit dem Ziel, gemeinsam und aktiv Dinge zu verändern.

Vendôme, Bergisch Gladbach

Vendôme glänzt im Guide Michelin: Seit 20 Jahren steht Joachim Wissler für kulinarische Höhenflüge und erlangt 2020 mit seinem Restaurant im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg erneut die Höchstwertung im Gourmetführer. Die weit über das Bergische Land hinaus bekannte Fine Dining Adresse eröffnete 2000 unter der Leitung des 56-jährigen Spitzenkochs. 2001 erreichte er dort den ersten, 2002 den zweiten und 2004 den dritten Michelin-Stern, den er seitdem kontinuierlich hält.

„Es gibt weltweit nur eine handverlesene Zahl von Chefs, die über einen derart langen Zeitraum dieses hohe Niveau in ihrer Küche halten“, kommentiert Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber der Althoff Hotels, den Erfolg. „Joachim Wissler erfindet sich kulinarisch immer wieder neu – und das auch noch nach 20 Jahren. Seine Küche ist von kontrastreichen Kompositionen geprägt mit denen er sowohl Gäste als auch Kritiker kontinuierlich überrascht und beeindruckt. Ich gratuliere Joachim Wissler und dem gesamten Team des Vendôme herzlich für diese herausragende Leistung.“

20 Jahre Althoff Grandhotel Schloss Bensberg – 20 Jahre Joachim Wissler

Seit zwei Jahrzenten pilgern die Gäste zu ihm – dem Küchenchef des legendären Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, das zu den besten in Europa zählt. Kreativ sein und neugierig bleiben. Das sind treibende Kräfte für Joachim Wisslers Arbeit. Eine klare Struktur und Authentizität sind ihm bei seinen Kreationen ebenso wichtig. „Provokation ist der wohl kalkulierte Versuch, Menschen ihrer gewohnten Geschmackswelt zu entreißen“, lautet einer der Leitsätze des Küchenchefs, wobei er stets Wert darauf legt, Bewährtes als Fundament für innovative Gerichte zu nutzen. Im Laufe seiner Karriere nahm er sich zunehmend die Freiheit, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Er emanzipierte sich von der klassischen Haute Cuisine, indem er es wagte, bevorzugt regionale Zutaten zu verwenden, ohne dabei altbekannte Luxusprodukte und Aromen auszugrenzen.

Das Restaurant Vendôme, benannt nach dem berühmten Platz in Paris, logiert im alten Kavaliershäuschen von Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Travertin und farbiges Glas bestimmen das moderne und gleichzeitig elegante Ambiente. Hier starten die Gäste zu einer kulinarischen Entdeckungsreise – wahlweise mit fünf, acht oder zehn Gängen, oder mittags zum Gourmetlunch inklusive Champagner.

Kin Dee, Berlin

Dalad Kambhu wird vom Guide Michelin zum zweiten Mal in Folge mit einem Stern ausgezeichnet:
„Mein Team und ich freuen uns sehr, dass die harte Arbeit und Leidenschaft, die wir in das Kin Dee stecken, weiterhin anerkannt werden. Ich hoffe, dass diese Leistung viele Frauen dazu inspiriert ihren Träumen zu folgen und sie wissen lässt, dass sie in jedem Bereich erfolgreich sein können. Aber wir sind längst nicht angekommen, es gibt noch viel zu ändern“ – so Dalad Kambhu.

 Das Restaurant, welches 2016 mit einem zweiwöchigen Pop-Up im dottír begann und gemeinsam von Kambhu und Moritz Estermann (Grill Royal-Gruppe) in Kollaboration mit Gastronom Stephan Landwehr und dem thailändischem Künstler Rirkrit Tiravanija betrieben wird, ist fester Bestandteil der Berliner Gastronomieszene. Serviert wird eine Menüfolge mit acht bis zehn verschiedene Gerichte für mehrere Personen zum Teilen. Auf Basis traditioneller Rezepte treffen saisonale und regionale Produkte auf originale Thai-Aromen.

Pauly Saal, Berlin

In diesem Jahr wurde der Pauly Saal zum fünften Mal in Folge mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Es ist der erste Stern für Chef de Cuisine Dirk Gieselmann: „Ich bin vor allem stolz auf mein Team, das trotz eines holprigen Starts jeden Tag mit der gleichen Motivation zur Arbeit kommt. Ohne diese Kraft hinter mir wäre es nicht möglich gewesen, in der kurzen Zeit dieses Niveau zu erreichen. Ich denke es ist für uns alle eine tolle Auszeichnung, die sagt, dass wir in die richtige Richtung gehen und die uns motiviert, es nächstes Jahr noch besser zu machen. Ebenso freue ich mich, dass der Guide Michelin auch weiterhin das traditionelle Handwerk wertschätzt. Ich habe meine ganze Karriere in Sternehäusern gearbeitet und mitgezittert, wenn der Guide Rouge herauskam. Umso mehr bin ich heute froh, dass ich diesen Stern meinen Eigenen nennen kann“ – so Gieselmann.

Dirk Gieselmann verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in einigen der renommiertesten Restaurants weltweit. Wichtige Stationen waren acht Jahre als Küchenchef in der elsässischen Institution Auberge d l’Ill. Davor war er u.a. an der französischen Côte d’Azur in den Sternerestaurants Le Chantecler im Hotel Negresco und La Réserve de Beaulieu tätig. Gieselmann‘s modern-französisches Menü entwickelt sich mit den Jahreszeiten und setzt neben anspruchsvollem Handwerk auf hochwertigste Zutaten, wo möglich aus der Region. Der Pauly Saal wird seit 2012 vom Team der Grill Royal-Gruppe im Gebäude der ehemaligen jüdischen Mädchenschule betrieben. Die frühere Turnhalle wurde nach den Entwürfen der Inhaber umgebaut und eingerichtet. In der Pauly Bar serviert Justin Powell hauseigene Drinks.

17fuffzig, Burg

Der renommierte Restaurantführer GUIDE MICHELIN zeichnet in der aktuellen Ausgabe Deutschland 2020 das Restaurant 17fuffzig im Hotel Bleiche Resort & Spa mit einem Stern aus. Eine der größten Ehrungen der Branche geht damit in den Spreewald und zum zweiten Mal an das Küchenteam von Alexander Müller.

»Meine ganze Mannschaft und ich freuen uns sehr über diese erneute Anerkennung, die auch eine Bestätigung unserer Arbeit ist. Wir sind überglücklich, dass wir uns weiterhin als Sterne-Betrieb deutschlandweit zu den Besten zählen dürfen und so auch mit unserer eigenen kulinarischen Handschrift den Spreewald repräsentieren können«, so der Küchenchef.

Bereits im November 2019 freute man sich über die hervorragende Bewertung des Gault&Millau 2020, wo er mit 17 von insgesamt 20 möglichen Punkten die Landesspitze anführt. Eigentümerfamilie Clausing investiert kontinuierlich in den Hotelbetrieb. Erst kürzlich wurde das neue Engelgarten-Foyer für das 17fuffzig fertig gestellt und so ein neuer Empfangsbereich für die Gäste des Restaurants geschaffen. In der Küche des 17fuffzig schöpft Müller aus der Region und ist zugleich von der klassischen französischen Kunst des Kochens geprägt. Seine große Experimentierfreude gilt besonders den verschiedenen regionalen wie saisonalen Gemüsen, Fisch- und Fleischprodukten. Seine unkomplizierten geschmacksintensiven Gerichte finden auch bei einem jüngeren Publikum großen Anklang.

Francais, Frankfurt

Seinen Stern verteidigt hat Patrick Bittner aus dem Français im Steigenberger Frankfurter Hof. Das Français steht für leichte französische Küche, die auf klassischen Elementen basiert. Bittner, der auch schon 17 Punkte beim Gault Millau erkochte, wird seit 2009 immer wieder mit dem Michelin-Stern geehrt „Es ist auch für unsere Marke Steigenberger ein Ansporn mit so erfahrenen und brillanten Küchenchefs zusammenzuarbeiten. Anton Gschwendtner und Patrick Bittner setzen damit den ersten Impuls im Jubiläumsjahr unserer 90-jährigen Geschichte,“ so Thomas Willms, CEO, Deutsche Hospitality

Werneckhof by Geisel, München

Glänzende Zeiten für Tohru Nakamura und sein Team: In der deutschen Ausgabe des Guide Michelin wird der Werneckhof by Geisel erneut mit zwei Sternen gelistet. Eine Ehre, die dem Münchner Gourmet Restaurant aufgrund kontinuierlicher Spitzenleistungen bereits seit 2016 zuteilwird.  „Die Verleihung des Guide Michelin ist für uns Jahr für Jahr mit einer enormen Spannung verbunden und wir freuen uns sehr, dass wir nach Meinung der Tester zu den besten Restaurants in ganz Deutschland gehören“, erklärt Tohru Nakamura. Die Familie Geisel, als Inhaber des Werneckhof, ergänzt: „Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg an alle Beteiligten! Dahinter stehen die fortwährenden Bemühungen von Tohru und seiner Mannschaft, jeden Tag wieder die höchste Qualität auf den Teller zu bringen und den Gast mit neuen kulinarischen Ideen immer wieder aufs Neue zu begeistern. Der Werneckhof sorgt seit Jahren national und auch international für Aufsehen, was uns mit großem Stolz erfüllt.“ 

Grund zur Freude gab es in den vergangenen Monaten mehrfach dank einer Reihe von außergewöhnlichen Erfolgen: Dazu zählen die Ehrung von Tohru Nakamura als „Koch des Jahres 2020“ durch den Gault&Millau ebenso wie die Aufnahme des Restaurants in die neue, weltweit angesehene „50 Best Discovery“ Liste.

Überfahrt, Rottach-Egern

Christian Jürgens und sein Team des Restaurant Überfahrt lassen wieder die Korken knallen: Der Guide Michelin 2020 vergibt erneut die Höchstwertung von drei Sternen an das Restaurant Überfahrt im Althoff Seehotel Überfahrt. Diese leuchten bereits seit 2013 über dem Restaurant und weisen den Weg für deutsche und internationale Gäste zur höchstbewerteten Gourmet-Adresse in Bayern.

Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber der Althoff Hotels, freut sich: „Christian Jürgens erbringt mit seinem Team immer wieder neue kulinarische Höchstleistungen voller Leidenschaft und Perfektion. Seine Küche schlägt mit großer Raffinesse und Leichtigkeit die Brücke zwischen gelebter Tradition und innovativer Kreativität. Diese erneute Auszeichnung mit der höchsten Wertung des Guide Michelin bestätigt einmal mehr, dass das Restaurant Überfahrt zu den besten Restaurants weltweit gehört. Ich danke dem Team der Überfahrt und besonders Christian Jürgens für ihren herausragenden Einsatz und die tägliche Höchstleistung.“

Ammolite – The Lighthouse Restaurant, Rust

Guide Michelin bestätigt zwei Sterne zum sechsten Mal in Folge

Verführung der Sinne: Das im Jahr 2012 eröffnete „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ wurde am 03. März 2020 vom Guide Michelin zum sechsten Mal in Folge mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest und sein Team haben das Niveau der vielseitig inspirierten Küche damit erneut unter Beweis gestellt. Das im Leuchtturm des 4-Sterne Superior Hotel Bell Rock gelegene Restaurant zählt damit weiter zur gastronomischen Spitzenszene in Deutschland.

Exquisite Küche, Konstanz auf ganzer Linie und ein klares Bekenntnis zur Region

Sterneküche im Freizeitpark – für viele zunächst ein Widerspruch, doch Peter Hagen-Wiest hat die Herausforderung angenommen und meistert sie bereits seit acht Jahren mit Bravour. Er setzt auf eine in ihrem Grundcharakter bodenständige Küche, abwechslungsreich interpretiert und geschmacklich erstklassig umgesetzt, mit kreativer Raffinesse und Liebe zum Detail. Die Karte vereint Einflüsse der klassischen, mediterranen und internationalen Schule, den Saucen kommt dabei stets eine besondere Rolle zu. Sie sorgen für ein perfektes Zusammenspiel der Aromen am Gaumen, konzentriert auf das Wesentliche: Die Essenz des Geschmacks. „Die erneute Bestätigung der zwei Sterne von Michelin freut mich und das gesamte Team natürlich sehr und ist alles andere als selbstverständlich. Wir haben uns über Jahre weiterentwickelt und im Vergleich zu den Anfängen sind wir exakter, filigraner, aber auch gleichzeitig ein wenig selbstbewusster geworden“, so Peter Hagen-Wiest. Der gebürtige Österreicher vertraut dabei dem Anspruch, den Bezug zur Region und zu den eigenen Wurzeln auf hohem Niveau zu bewahren. In dem Menu „Black Forest Cuisine“ legt Hagen-Wiest einen ganz besonderen Fokus auf die Schwarzwaldregion und kombiniert heimische Produkte raffiniert – so setzt er unter anderem eine Schwarzwaldforelle mit japanischer Miso gekonnt in Szene. Frische saisonale Produkte sowie Fleisch und Fisch mit Qualitätsausweis sind stets fester Bestandteil seines Erfolgsrezepts.

Auch der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park, Thomas Mack, freut sich mit dem Team über die grandiose Auszeichnung: „Ich habe schon immer davon geträumt, ein Fine Dining Restaurant zu verwirklichen - sicher kein gewöhnliches Projekt für einen Freizeitpark, von dem anfangs nicht alle überzeugt waren. Der enorme und konstante Erfolg ist aber Beweis dafür, dass Vieles zu erreichen ist, wenn man eine Vision hat und konsequent darauf hinarbeitet. Umso schöner ist heute die erneute Bestätigung von Michelin mit zwei Sternen für das Ammolite – und das zum sechsten Mal in Folge!"

Bereits 2019 wurde Küchenchef Peter Hagen-Wiest und sein Team mit einer weiteren Auszeichnung geehrt: Die Bestätigung von 17 Punkten bei dem renommierten Restaurantführer Gault&Millau.

Erlesene Weine und perfekter Service

Der erlesene Weinkeller ist mit regionalen, nationalen sowie internationalen Empfehlungen hervorragend bestückt und Marco Gerlach ist ein ebenso kundiger wie aufmerksamer Sommelier und Restaurantleiter, der individuell auf die Wünsche und Vorlieben der Gäste eingeht und stets passende Weinempfehlungen zur Küche von Peter Hagen-Wiest anzubieten weiß. „Wein bedeutet für mich Geselligkeit, Lebensfreude und zugänglicher Genuss“, so Gerlach.

Fazit: Das Restaurant ist ein Ort für besondere Momente und Gäste, die ein exquisites Essen in außergewöhnlichem Rahmen schätzen. Edles Interieur, gedämpftes Licht und durchlässige Organzavorhänge schaffen eine einzigartige Atmosphäre mit einem Gefühl von Großzügigkeit. Und spätestens nach dem Genuss steht fest: Das Ammolite ist ein Leuchtturm des Geschmacks!
 

Aubergine, Starnberg

Mit großer Spannung hatten Köche, Kritiker und Kenner der Branche die deutsche Ausgabe des „Guide Michelin 2020“ erwartet, bis am 3. März endlich die Korken knallten. Unter den Preisträgern ist zum sechsten Mal in Folge das Gourmetrestaurant Aubergine in Starnberg unter Regie von Chefkoch Maximilian Moser. „Es ist eine unglaubliche Leistung, die unser Team das gesamte Jahr über hingelegt hat“, freut sich der 34-Jährige, der den begehrten Michelin-Stern somit seit 2014 verteidigen konnte. „Ich bin extrem stolz auf unsere Mannschaft und hoffe, dass wir gemeinsam noch viele erfolgreiche Jahre vor uns haben.“ Restaurantleiter Cornelius Fahl ergänzt: „Es ist ein Privileg, das Gourmetrestaurant Aubergine zu führen und gemeinsam mit Küche und Service nun schon zum sechsten Mal den Stern zu feiern.“ Mit dem Gourmetrestaurant Aubergine beherbergt das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg weiterhin das einzige Sternerestaurant im oberbayerischen Fünfseenland

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