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Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Veranstaltungstermin ist der: 25.06.2017
Veranstaltungsort ist: Öhringen

Das Event zum Kochbuch

Am 25. Juni können Sie einen Genuss-Gipfel der besonderen Art im Hoftheater Öhringen erleben. An diesem Tag kochen insgesamt 15 Spitzenköche aus dem In- und Ausland. Eine Genussmeile regt zum Verkosten von spannenden, zum großen Teil regionalen Produkten an und dazu gibt es Weine von 10 Top-Winzern zum Probieren. Das Event zum Kochbuch »Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd«, erschienen bei ars vivendi im Dezember 2016,  findet im neu eröffneten Hoftheater Öhringen bei Sternekoch Serkan Güzelcoban statt. Informationen zum Bühnenprogramm und zur Party am Abend folgen. Ein Programmpunkt ist die Verteilung der Spenden aus dem Kochbuch an die Stiftungen.

Bisher haben folgende Köche zugesagt (weitere sind angefragt):

  • Serkan Güzelcoban (Hausherr des Events im Hoftheater Öhringen, Rest. Orangerie) Sternekoch
  • Bart de Pooter / Sebastian Sandor** (Rest. Pastorale) Belgien
  • Arne Anker (Pauly Saal*) Berlin
  • Dominik Käppeler (Showroom*) München
  • Christoph Brand (Fliegende Köche) TV Koch
  • Maximilian Moser (Aubergine*) Starnberg
  • Tony Hohlfeld (Jante*) Hannover
  • Martin Scharff / Stephan Haupt (Heidelberger Schloss*) Heidelberg
  • Floriano Pellegrino (Rest. Bros) leece Italien
  • Jermain de Rozario (Rest. De Rozario) Helmond, Niederlande
  • Kay Baumgardt (Rest. Fernsicht*) Schweiz

Die Tickets kosten 157.50 € und sind bei  Eventim (mit online-Aufschlag) oder im Ö-Center in Öhringen in den beiden Restaurants von Serkan Güzelcoban (Filiae, Schöner Hirte) ab sofort zu erhalten.

Im Dezember 2016 erschien im Verlag ars vivendi „Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd“. Die Idee dazu stammt von Timo Wentzel, Student an der Hotelfachschule Heidelberg, der als Herausgeber Geflüchtete und Spitzenköche zusammengebracht hat. Das Ziel: Die Öffentlichkeit für Küchen anderer Länder zu begeistern, für die oft tragischen Lebensgeschichten geflüchteter Menschen zu sensibilisieren – und natürlich auch und vor allem: Hilfsprojekte zu unterstützen. So gehen pro verkauftem Buch 4,- Euro als Spende an Organisationen der Flüchtlingshilfe wie Wir helfen Kindern, Start with a Friend, Flüchtlingspaten Syrien u. a. Alle Beteiligten an dem Buchprojekt haben dafür auf ein Honorar verzichtet, der Verlag trägt 1,- Euro pro verkauftem Buch bei.

Länderporträts, Lebensgeschichten, Rezepte – „Hand in Hand“ versammelt viele Aspekte. Flüchtlinge aus Irak, Iran, Syrien, Gambia, Nepal, Marokko, Afghanistan und Pakistan erzählen, wie sich die Reise in ihr neues Leben gestaltet hat, was sie mit Heimat verbinden und was mit dem neuen Land. 50 Spitzenköche (u. a. Dieter Müller, Nils Henkel, Sascha Stemberg, Frank Oehler) verraten in Interviews, was sie an der fremden Küche reizt und was sie dazu bewegt hat, bei „Hand in Hand“ mitzuwirken. Dominik Käppeler begründet sein Engagement so: „Menschen, die so viel Gewalt und Angst erleben mussten, verdienen von uns großen Respekt und maximale Unterstützung. Es ist für mich eine Ehre und Selbstverständlichkeit, mit meiner persönlichen Leidenschaft zu helfen." Und Alfons Schuhbeck, der einen syrischen Flüchtling bei sich als Pâtissier beschäftigt, ergänzend über die arabische Mittelmeerküche: „Ihr Aromenreichtum war für uns Köche schon immer interessant.“ Teils auch von den Geflüchteten empfohlen, haben die Spitzenköche für „Hand in Hand“ jeweils ein Rezept beigesteuert – ein Gericht aus den derzeitigen Fluchtregionen, auf ihre Weise interpretiert, oder eine spannende Eigenkreation mit Zutaten aus dem jeweiligen Land.

 „Im Rahmen unserer Projektwochen während des Studiums sind wir auf die Idee gekommen, ein Kochbuch zu konzipieren, bei dem namhafte Spitzenköche mit Flüchtlingen gemeinsam kochen“, so Herausgeber Timo Wentzel. Im Heidelberger Schloss gab es im Vorfeld der Buchproduktion eine ganz besondere Kochbegegnung: Mit knapp 25 Flüchtlingen und fünf Sterneköchen wurden die Lieblingsgerichte der Flüchtlinge zubereitet. Dabei ging es nicht um Perfektion, sondern um das Miteinander und Füreinander der vielen verschiedenen Nationalitäten. „Eine ausführliche Vorbereitung für die über 70 Shootings mit den Spitzenköchen und Geflüchteten war unerlässlich“, meint Wentzel ergänzend.

„Hand in Hand“, ein wahres Herzensprojekt für alle Beteiligten, das direkt der Flüchtlingshilfe zugutekommt.

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