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Der Gastrosoph

Roh marinierter Carabinero mit Korianderöl & Szechuanpfeffer-Gel im GästeHaus Klaur Erfort, Saarbrücken
Roh marinierter Carabinero mit Korianderöl & Szechuanpfeffer-Gel im GästeHaus Klaur Erfort, Saarbrücken

Liebe Leserinnen und Leser,

schon seit einigen Jahren veröffentlichen wir auf Restaurant-Ranglisten.de Interviews mit Spitzenköchen und interessanten Persönlichkeiten der Fine Dining-Szene. Bis vor kurzem haben wir die Interviews ausschließlich in Textform online gestellt. Doch manche Zwischentöne gehen durch diese Form verloren. Deswegen haben wir Anfang Mai damit begonnen, die Interviews zusätzlich als Audio zu verbreiten.

Gespräche mit den Sterneköchen Sebastian Frank, Jens Rittmeyer und Andreas Saul sind bereits zu hören. Vor kurzem hat sich Christian Bau an unsere Redaktion gewandt, ob wir Interesse an einem Interview mit „offenem Visier“ haben, in dem er seine Sicht zu aktuellen Fragen der Fine Dining-Szene darlegen möchte. Für uns konnte es da nur ein klares JA als Antwort geben.
Diese Gelegenheit ließ bei uns die Idee reifen, unsere Interviews künftig als Podcast zu verbreiten. Dieser ist nun verfügbar. Inklusive einer Folge, in der Sie genau erfahren, wie die Restaurant-Ranglisten erstellt werden.

Unseren Podcast können Sie gegenwärtig direkt bei uns auf der Seite https://www.restaurant-ranglisten.de/news-magazin/podcast per RSS Feed und bei iTunes abonnieren. So verpassen Sie auch künftig keine Folge. Wir bitten Sie auch um konstruktive Anregungen zum Podcast. Kontaktieren Sie uns dazu per Mail – und wenn Ihnen der Podcast gefällt, würden wir uns über fünf Sterne bei iTunes freuen, denn das hilft die Verbreitung zu verbessern.

Viel Spaß beim Hören oder Lesen.

Mit kulinarischen Grüßen
Hannes Buchner

Exklusiv-Interview mit Christian Bau: "Es fehlt der Schulterschluss. Keiner will sich den Mund verbrennen"

Christian Bau

Christian Bau sucht erneut das offene Wort. Ihm und der Branche brennen einige Themen auf den Nägeln, für die es weder Gelegenheit noch die mediale Bühne gebe, sie offen anzusprechen, sagt er zu Beginn des Gesprächs mit Restaurant-Ranglisten.de. Das meist in einem Interview nicht das offene Wort gewählt werde, ist für Christian Bau klar: „Jeder hat Angst vor dem anderen, das man einem Kollegen zu nahetritt, jeder hat Angst vor dem Journalismus, dass man einen auf dem Deckel bekommt und jeder hat Angst vor Gästeschelte“. Aber ihm gehe es darum, einige Punkte offen und seriös anzusprechen – von der Nachwuchsgewinnung bis hin zum Gästeverhalten.

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Gourmet News

959: Comeback mit Tristan Brandt als Geschäftsführer

Sabine Schlecht ist neue Sommelière im Heidelberger Szene-Restaurant

Veröffentlicht am: 08.07.2020


Hotel Hohenhaus schärft das eigene Profil

Mit großen Schritten in eine nachhaltige Zukunft

Veröffentlicht am: 07.07.2020


Aus dem VLET an der Alster wird das VELT am Jungfernstieg

Neuer Name für mehr Klarheit bei den Gästen

Veröffentlicht am: 07.07.2020


St. Moritz Gourmet Festival 2021 steht unter dem Motto "swiss made"

Zehn Starchefs aus der Schweiz werden im Oberengadin erwartet

Veröffentlicht am: 07.07.2020


Frantzén bleibt die Nummer 1 in Schweden

Das Vollmers ist der Aufsteiger des Jahres

Veröffentlicht am: 07.07.2020


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Daniel Humm trennt sich von Geschäftspartner

Nicholas Hahn wechselt nach Andernach

Foto: Berlin Partner / Weiler

Sommelier-Zuwachs im Lafleur

Restaurant des Monats März

presentation

Louis in Saarlouis

Das LOUIS restaurant setzt auf eine anspruchsvolle Ausstrahlung und Kulinarik. Dennoch darf es wohltuend leger zugehen. Die markante Handschrift von Küchenchef Martin Stopp ist geprägt von Tradition und Innovation.

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Der Podcast von Restaurant-Ranglisten.de

In unserem Podcast bringen wir Interviews mit Sterneköchen und interessanten Persönlichkeiten aus der Fine Dining Szene. Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge.

Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen erhältlich:

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Für Restaurants:

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Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Oktober 2019: Hongkong mit Thomas Bühner

Hong Kong
Thomas Bühner

Die zweite GourmeTour 2019 wird ein besonderes Highlight:  Vom 22.10.2019 – 27.10.2019 geht es nach Hongkong und die Reise wird begleitet von Spitzenkoch Thomas Bühner persönlich. Er zählt zu den besten Köchen in Deutschland und wurde bereits 1996 als Küchenchef des Dortmunder La Table mit dem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet. 2011 bekam er für seine Kochkunst im Restaurant la vie in Osnabrück den dritten Stern.

Unter dem MottoDie besten Restaurants in Hongkongreisen wir in eine faszinierende Stadt mit kulinarischen Ansprüchen. Die Sieben-Millionen-Metropole ist ein pulsierender Mix aus kühler Moderne und charmanter fernöstlicher Tradition, ein Einkaufsparadies, aber vor allem ein Muss für Feinschmecker.

Programmpunkte

In 5 Tagen besuchen wir die Restaurants Caprice***, Amber** und Lung King Heen*** oder BO Innovation*** (weitere Restaurants können natürlich individuell zusätzlich gebucht werden). Als weitere Programmpunkte wird u. a. ein Kochkurs mit Thomas Bühner mit asiatischen Einflüssen angeboten, sowie der gemeinsame Besuch eines Foodmarkets u.a. mit dem Tim Ho Wan (Sterne-Dim Sum).

Leistungen

Als Hotel sind vorab Zimmer mit Stadtblick im New World Millenium  reserviert. Hier kann es noch zu Änderungen kommen. Die Reise kostet

  • inkl. Economy Flug von Frankfurt nach Hongkong (Upgrades und andere Flughäfen gg. Aufpreis möglich)
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück im genannten Hotel
  • Flughafentransfer und Shuttle zu den Restaurants
  • 3 Restaurantbesuche in den genannten Sternerestaurants (Große Menüs inkl. Wasser und Kaffee)
  • Reiseleitung und Moderation durch Thomas Bühner und Hannes Buchner

für Mitglieder € 3.350,00 p.P. im DZ (statt € 3.550 für Nichtmitglieder) bzw. € 3.550,00 im EZ (€ 3.750). Weine bzw. Weinbegleitung, alkoholische Getränke, sowie zusätzliche Restaurantbesuche werden individuell abgerechnet oder vor Ort selber bezahlt. Auch Nichtmitglieder können sich für die Reise anmelden, Mitglieder haben aber Vorrang und sparen bis zu €350 (z.B. als Förderer).

Reservierung

Zur Buchung wird eine feste Zusage per Mail, sowie eine Anzahlung von € 1.000,00 p.P. Die Restzahlung ist ca. fünf Wochen vor Reisebeginn fällig.

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
  • Vollen Zugriff auf unseren Content 
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Aktuelle Restaurant-Kritiken aus unserem Forum

Bayern

Restaurant Showroom, München

"Die erste Gourmet-Erfahrung mit Corona-Auflagen kann ich als gelungen bewerten. Dominik Käppeler kocht im Showroom mit viel Kombinationsfreude- mit originellen und interessanten Ergebnissen, die aber so gut an bekannte Geschmackskombinationen anknüpfen, dass sie auf mich spannend und interessant und keineswegs gewollt oder abwegig sind. Für mein Empfinden sind aber einige Teller in ihrer texturellen Gestaltung noch verbesserungsfähig. Hier und da wirken sie sehr statisch, da es wenige flüssige Elemente gibt." (Juni 2020)

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Werneckhof - Shibuya Fried Chicken (Corona-Angebot), München

"Es ist jetzt kein Geheimnis an diesem Essen dran, es schmeckt frisch und selbst gemacht und ist zweifelsohne das Geld wert. Interessant finde ich, dass das Hähnchen vom bekannten Gutshof Polting bezogen wird und laut Nakamura so lange verkauft wird wie es das Hähnchen gibt – wenn das Hähnchen für den Tag alle ist, gibt es eben nichts weiter. Das ist irgendwie selbstverständlich aber doch ein Gegensatz zu den großen Ketten wie KFC, bei denen die Herkunft eine untergeordnete Rolle spielt und dann eben ein anderer „Lieferant“ weiter genutzt wird. Was das Essen angeht gibt es, obwohl es schon gut schmeckt, sicher noch weiter Luft nach oben, selbst in der einen Woche Pause zwischen unseren zwei Besuchen hatte sich schon viel getan, das Hähnchen war dann knuspriger und die Panade etwas würziger." (Mai 2020)

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Restaurant Alois, München

"Endlich mal wieder ein Lunch, welcher zwar eine reduzierte Auswahl, aber keine vom Dinner abweichende Gerichte aufweist. Somit ist das ganze Können von Christoph Kunz uns seinem Team erlebbar. Das Essen ist auf einem hohen Niveau und von Anfang bis Ende ohne Ausreißer. Besonders die Saucen sind himmlisch und zeugen somit von den Qualitäten der Küche. Allerdings fehlt mir wie erwähnt etwas, das in Worte nur schwer zu fassen ist. Vielleicht verstehen Sie was ich meine? Dennoch habe ich mich im Alois wohlgefühlt – das ist ja nicht unwichtig. Bei meinem nächsten Besuch in München werde ich jedoch noch einmal bei Hans Haas vorbeischauen. Christoph Kunz ist hoffentlich noch länger da." (April 2020)

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Berlin

Hamburg

Restaurant 100/200

" Egal welches Thema das 100/200 sich vornimmt, die von Thomas Imbusch entwickelte Handschrift zieht sich durch die Menüs: konzentriert auf die geschmackliche Wirkung des Produkts kommen dessen Qualität optimal zur Geltung – mal in filigraneren, mal in kräftigeren Kombinationen." (Juni 2020)

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Restaurant The Table Kevin Fehling

"Kevin Fehlings Küche steht seit jeher für hohe Präzision und handwerkliche Perfektion – dies gilt auch ohne Abstriche für dieses Menü. Zunehmend fällt mir bei meinen Besuchen auf, dass die Gerichte trotz ihrer Vielschichtigkeit weniger forciert wirken, das Aromenspiel weniger druckvoll ist. Das würde ich als Reifung des Stils interpretieren. Weinbegleitung von David Eitel war wie immer sehr exakt auf die Gerichte eingestellt – und überhaupt funktioniert der gesamte Service auch bei diesem Besuch wie ein Uhrwerk, alle Räder greifen ineinander. Alles wirkt perfekt orchestriert, ohne dass es die Lockerheit verliert. Kevin Fehling ist unter den Drei-Sternern in Deutschland aus meiner Sicht weiter gut vorn mit dabei." (Mai 2020)

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Restaurant 100/200

Foto: QWERTZ im 100/200

"Thomas Imbusch hat weiter an den Stellschrauben der Feinheit geschraubt. Schon im vegetarischen Menü hat er die Feinheit und Finesse durch eine größere Zahl kleiner Gänge weiter erhöht. Dies hat er nun auch im „Hauptgang“, den er nicht mehr als solchen bezeichnen will, durchgezogen. Das gibt dem Menü nochmal mehr Präzision. Präzision, Filigranität und Geschmackstiefe zeichnet dieses Menü einmal mehr aus. Mit dem Jahreswechsel ist das Menü im 100/200 einen guten Tick teurer geworden – das ist bei der Performance absolut gerechtfertigt, gerade auch, wenn es mit der Hamburger Konkurrenz vergleicht." (März 2020)

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Hessen

Restaurant Gustav, Frankfurt am Main

" Die Küche von Jochim Busch wirkte zur Zeit des ersten Sterns für das Gustav inspirierter und spielerischer. Jetzt ist sie verhaltener, vielleicht etwas angestrengter. Und es schleichen sich Ungenauigkeiten und Beliebigkeiten ein, die wir bei unseren früheren Besuchen nicht feststellen konnten. Vielleicht „drückt“ der zweite Stern und die damit verbundene Erwartungshaltung doch ein wenig, zumal das Betreiberpaar Scheiber Jochim Busch auch die Verantwortung für das ebenfalls besternte „Weinsinn“ übertragen habt, nachdem Julian Stowasser das Restaurant überraschend verlassen hat. Dort kocht jetzt Buschs bisheriger Souschef. Das Gustav ist zweifellos eine beachtenswerte Adresse in Frankfurt, die ihr Potential aber hoffentlich noch nicht ausgespielt hat. Es schließt sich für uns jedenfalls der Kreis zu meinem in diesem Forum im Jahr 2016 gezogenen Fazit, als Jochim Busch gerade den ersten Stern erkocht hatte: „Für uns ist das Gustav neben dem Lafleur zurzeit die spannendste Adresse in Frankfurt, wenngleich Andreas Krolik mit seinen ** noch einmal in einer anderen Liga kocht.“ So haben wir es jedenfalls an diesem Sommerabend 2020 empfunden und hoffen, dass Jochim Busch im Laufe der Zeit wieder die richtige „Flughöhe“ erreicht." (Juli 2020)

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Weinschänke Schloss Groenesteyn, Kiedrich

"Die Weinschänke Schloss Groenesteyn bietet eine hervorragende Küche in einer gemütlich-rustikalen Atmosphäre, die sich nach Nils Henkels Weggang von Burg Schwarzenstein anschickt, die Nummer Eins im Rheingau zu werden. Der Service trägt zum entspannten Wohlgefühl tatkräftig bei und rundet so das genüssliche Gesamtbild freundlich zugewandt ab." (Juni 2020)

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Niedersachsen

Bistro Schweizerhof, Hannover

"Das Menü hat unseren guten Eindruck vom Vorjahr bestätigt. Die Küche ist sehr solide und leistet sich ein paar kreative und gelungene Schlenker. Angesichts des moderaten Preisniveaus bleibt das „Bistro Schweizerhof“ eine empfehlenswerte Adresse in Hannover." (Juni 2020)

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Restaurant Handwerk, Hannover (Corona-Angebot)

"Das war ein Menü, das so auch ohne weiteres im Restaurant hätte serviert werden können, wenngleich der Hauptgang vielleicht ein wenig konventioneller, aber nichtsdestotrotz genauso lecker, ausgefallen ist. Wir freuen uns auf jeden Fall, auch an diesem Tag die eigenen Töpfe nur zum Erwärmen benutzen zu müssen." (April 2020)

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Restaurant Titus, Hannover (Corona-Angebot)

"Dieter Gruberts Menüs jedenfalls überzeugen mit handwerklich hervorragenden Gerichten, die oft auch einen besonderen Twist erhalten. Man merkt deutlich, dass Grubert sich anschickt, pro Gang ein Restaurant-vergleichbares Ergebnis für den heimischen Teller bereitzustellen. Das erfordert dann zwar mitunter ein paar (einfache) Handgriffe mehr, aber das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Mit 45 Euro pro Person ist das Preis-Genuss-Verhältnis ebenfalls kaum zu toppen." (April 2020)

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Nordrhein-Westfalen

Halbedels Gasthaus, Bonn

"Was macht denn nun die Küche von Rainer Maria Halbedel aus, dass man an einem Abend in seinem Restaurant kulinarische Glücksmomente erlebt, obwohl man weder bei einem lupenreinen „Klassiker“ noch bei einem ausgewiesenen Avantgardisten gegessen hat? Es ist die Kombination von beidem, der stete Drang des Küchenchefs, bewährte Geschmackskombinationen noch einmal neu zu arrangieren und überraschend darzubieten. Es ist die Neugier auf seinen kulinarischen Reisen, um Neues mit nach Hause zu bringen, das in seine Küche passt. Es ist die Erkenntnis, nur das machen zu wollen, was man kann, und nicht das können zu wollen, was man nicht kann. Es ist das Harmoniebedürfnis des Kochs, das jede Provokation auf dem Teller ausschließt. Es ist die spürbare Leidenschaft des Kochs, für jeden Gang alles aus seinem Garten zusammen zu tragen, was seinem Hauptprodukt zuträglich ist. Es ist die Erfahrung Halbedels, die ihn gelassen und verantwortungsbewusst mit seinen Produkten umgehen lässt und dabei seinen sicheren Instinkt für neue harmonische Kreationen ausspielen lässt." (Juni 2020)

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Henne.weinbar, Köln

"Eigentlich hätten uns noch mehr Gerichte an diesem Abend angelacht und hier wäre es auch gar kein Problem, einfach wieder von vorne anzufangen. Ungezwungen und quer beet essen, wie es einem gefällt, ist hier Konzept. Aber wir sind schlichtweg schon satt. Und die Größe der Gerichte sollte man nicht unterschätzen. Wie immer eine Entdeckung wert ist die Weinkarte, die nach Rebsorten sortiert ist und innerhalb jeder Sorte in Klassiker, Ikonen und Unkonventionelles, hier „Freakshow“ genannt. Fabrice Thumm lotst die Gäste jedoch zielsicher durch das umfangreiche Angebot und kann zu jedem Wein hilfreiche Erklärungen geben." (Juni 2020)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

Foto: QWERTZ im Restaurant Haus Stemberg

"Für mich war das ein optimales Restauranterlebnis. Die verschiedenen Karten und Extra-Angebote erlauben es, ganz nach Gusto kreuz und quer zu kombinieren. Die regionalen Gerichte sind mit der gleichen Sorgfalt und Finesse zubereitet, wie die Gerichte aus dem Degustationsmenü. Das ist Casual Fine Dining par excellence." (Mai 2020)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

"Für »nur« 36,00 € durften wir ein erstklassiges Mittagessen erleben, das somit nicht nur einen Bib Gourmand verdient gehabt hätte, sondern auch den Michelin-Stern rechtfertigt. Da meine beiden vorherigen Berichte zu diesem Restaurant zeitlich nach diesem Besuch liegen, sehen Sie: Ich komme immer wieder gerne zur Familie Stemberg und nehme die Familie Tilla jederzeit gerne mit." (April 2020)

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Saarland

Restaurant GästeHaus Klaus Erfort Saarbrücken

"Ich fühle mich eigentlich den ganzen Abend bereits ziemlich gestresst von dem sehr sportlichen Timing. Mein Mann empfindet das nicht so. Aber mich befremdet das schon etwas, zumal bis zur offiziellen Schließzeit noch mehr als eine halbe Stunde Zeit ist und ich nicht recht verstehe, warum man so durch den Abend gehetzt wurde. Ebenso wie ich nicht verstehe, warum man nicht wenigstens eine halbe oder gar eine Stunde früher öffnet, um den Abend gelassener gestalten zu können. Am Essen gab es nicht viel auszusetzen. Wir waren einige Jahre nicht bei Klaus Erfort. Aber er bleibt seiner Linie der ausgesprochen klassischen Grundlage sehr treu. Das mag manchmal etwas spannungsarm wirken, ist aber durchweg harmonisch und handwerklich perfekt." (Juni 2020)

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Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

Victor's Fine Dining | Foto: Tischnotizen

"Was gibt es über Christian Baus Kochkunst noch zu sagen, was andere nicht schon in höchsten Tönen gelobt haben oder ich in meinen früheren Berichten geschrieben habe?
Eigentlich gibt es dem nichts hinzuzufügen. Ein Essen auf Schloss Berg gehört zum Besten, das man derzeit bekommen kann. Nicht nur in Deutschland oder Europa, vermutlich weltweit. Christian Bau hat einen Stil entwickelt, der eine so einzigartige Handschrift besitzt, dass man ein Gericht sofort als Bau-Teller identifizieren kann. Minimalismus ist seine Sache nicht. Jedes Gericht ist aufwändig konzipiert und besteht häufig aus zahllosen Komponenten, von denen aber nie eine überflüssig erscheint. In seinem letzten Kochbuch, das uns mal für den ambitionierten Hobbykoch angepriesen wurde, gibt es kaum ein Gericht, das weniger als acht Einzelzubereitungen enthält. Von der Anzahl der Zutaten mag ich da noch nicht mal reden. Das Buch ist wunderschön und ich bin froh, es zu besitzen, aber – pardon – für Normalsterbliche nicht nachkochbar. Also am besten gleich direkt dahin fahren, wo man all das in real erleben kann. Und wo sonst kommt man in den Genuss derartiger Produktqualitäten? In seiner Kompromisslosigkeit, was allerbeste Zutaten angeht, könnte Bau problemlos als Japaner durchgehen. In jedem Fall schafft er Gästen ein Schlaraffenland, wie es nur wenige geben dürfte. Ich jedenfalls bin glücklich, dass ich es in wenigen Stunden erreichen kann. Wenigstens und mindestens einmal pro Jahr." (Januar 2020)

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Restaurant Esplanade, Saarbrücken

Foto: Tischnotizen im Restaurant Esplanade, Saarbrücken

"In der Tat wurden wir nicht enttäuscht. Silio Del Fabros Schule ist deutlich erkennbar und sein Stil vielleicht am ehesten mit moderner Klassik umschrieben. Das Niveau, auf dem er die allerdings präsentiert, ist schon beeindruckend. Handwerklich perfekt, mit ganz klarem Fokus auf die ausgezeichneten Produkte und ein harmonisches Geschmacksbild ausgerichtet, werden diese auch elegant präsentiert. Das bewegt sich für mich schon sehr weit am oberen Rand eines Sternes und ich würde mich nicht wundern, wenn auch der zweite nicht lange auf sich warten ließe. Was soll man zum Service sagen? Das Wiedersehen mit Jérôme Pourchère war eine echte Freude" (November 2019)

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Benelux

Frankreich

Restaurant Automne, Paris

"Die Gerichte von Nobuyuki Akishige sind sehr fokussiert und verzichten auf jeglichen überflüssigen Tand. Die Basis ist eindeutig französisch verortet, aber in der Präsentation findet sich eine Reduziertheit und Eleganz, die – wenn man so will – durchaus japanisch anmutet." (Juni 2020)

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Restauarant Le Clarence, Paris

"Selten gehen wir in ein Restaurant, ohne eine wirkliche Vorstellung davon zu haben, was uns erwartet. Natürlich hatte ich im Vorfeld die ein oder andere Kritik gelesen, aber dennoch war es überraschend zu sehen, wie unkonventionell, puristisch und modern Christophe Pelé in diesem aristokratischen Rahmen aufkocht. Das steht durchaus in einem gewissen Widerspruch, weil man hier eher eine klassische Menüfolge mit auskomponierten Tellergerichten erwarten würde. Stattdessen wird hier eine Abfolge von Miniaturen abgefeuert, die manchmal ein Thema durchdeklinieren, manchmal für sich stehen und die Grenzen zwischen den Gängen verschwimmen lassen. Pelé kombiniert gerne Fisch und Fleisch, was zu erstaunlichen Ergebnissen führt, wenn man alleine an die Rotbarbe mit Taubenragout denkt oder die Taube mit Aal. Wer stellenweise so minimalistisch und durchaus auch intuitiv kocht, muss sich seiner Sache und seines Handwerks sehr sicher sein. Denn gerade, wenn nicht unzählige Komponenten ein Gericht zudecken, würde jeder Fehler gnadenlos sichtbar. Präzision in der Würzung und bei der Garzeit sind hier essenziell und die beherrscht Pelé scheinbar schlafwandlerisch." (Mai 2020)

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Restaurant Accents Table Bourse, Paris

"Unser erster Abend in Paris hat uns ein etwas durchwachsenes Menü präsentiert. Gerade bei den herzhaften Gängen waren es mitunter Kleinigkeiten (Temperatur, Spargel im Februar, zu grobes Gemüse-„Risotto“), die den Eindruck etwas schmälerten, sich meines Erachtens aber leicht abstellen ließen. Sehr gut hingegen die Amuse Bouche, der Hauptgang und die Desserts. Hervorzuheben ist das für Paris lobenswerte Preisniveau bei den Menüs, das allerdings von den etwas anspruchsvolleren Preisen der überschaubaren, internationalen Weinkarte wieder wett gemacht wird. Trotzdem muss man sich hier nicht verschulden. Das könnte einem an der schräg gegenüber liegenden Börse wohl eher passieren." (Mai 2020)

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Portugal

Schweden