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Der Gastrosoph Juli 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

freuen Sie sich auf den Sommer: Unser Kompendium „Deutschlands Top200 Köche im Porträt“ liegt zum Versand bereit. Seit 30 Jahren gibt es nun die Restaurant-Ranglisten nach dem System Volkenborn (vormals www.restaurant-hitlisten.de). Es macht mich stolz und glücklich, dass im Jubiläumsjahr ein umfassendes Buch zu unserer Arbeit erscheinen kann.

Während der Arbeit am Buch haben sich bekanntermaßen einige Veränderungen durch Wechsel und Schließungen bei den aufgeführten Köchen und Restaurants ergeben. Wir haben diese, sofern sie noch bis kurz vor Redaktionsschluss im Restaurant tätig waren weiter aufgeführt, denn sie haben sich durch ihre Leistungen in der Vergangenheit einen Platz in diesem „Who is Who“ verdient und man wird sie voraussichtlich auch in Zukunft unter den Besten finden.

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Als Mitglied unseres Gourmet-Clubs bekommen Sie es in den nächsten Tagen automatisch zugesendet. Werden Sie jetzt Mitglied und profitieren Sie von vielen Vorteilen und Vergünstigungen. Das Buch gibt es nur in begrenzter Auflage, deshalb empfiehlt es sich schnell Mitglied zu werden.

Am 03. August ist es soweit. Unser Sommerranking 2018 geht online.

Zum ersten mal in der Geschichte der Ranglisten erstellen wir einen Zwischenstand der besten Restaurants in Deutschland online bevor die neue Rangliste für 2019 im Dezember erscheint. Wir tragen damit dem Umstand Rechnung, dass immer mehr Guides ihre Bewertungen zeitnah online veröffentlichen und damit die Bewertungen in den Ranglisten ebenfalls aktuell sein sollten. Wenn die Positionen wie bisher, nur einmal jährlich ermittelt werden, kommt es natürlich immer wieder zu Diskrepanzen zwichen eigentlicher Punktezahl und der entsprechenden Einordnung. Wir hoffen Ihnen damit zukünftig noch aktuellere und bessere Informationen zu Ihrem nächsten Restaurantbesuch liefern zu können.

Mit kulinarischen Grüßen
Hannes Buchner

Gourmet News

Interview mit Zwei-Sterne-Koch Patrick Mahler, Restaurant focus ATELIER in Vitznau

Patrick Mahler hat mit dem focus ATELIER in Vitznau zwei Michelin-Sterne erreicht - und will sich dort stilistisch nicht festlegen.

Veröffentlicht am: 07.07.2022


Keine neuen Sternerestaurants in Kroatien

Ein neues Bib Gourmand-Restaurant

Veröffentlicht am: 06.07.2022


PURS wird Mitglied bei Relais & Châteaux

Insgesamt neun weitere Mitglieder aufgenommen

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Neue Restaurantleiterin im Mod by Sven Nöthel

Marion Nagel ist aus dem Dorstener Goldenen Anker nach Düsseldorf gewechselt

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Bastian Falkenroth gibt sein Sylter Restaurant auf

Fehlendes Fachpersonal und allgemeine Lage als Gründe genannt

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Drei-Sternerestaurant La Vie geschlossen

Letztes Fauster&Friends im alten Königshof

Fauster&Friends

Thomas Kellermanns Konzept in den Egerner Höfen

Restaurant des Monats April

presentation

JUWEL in Schirgiswalde-Kirschau

Das Gourmetrestaurant JUWEL in Kirschau ist das einzige Sterne-Restaurant in Sachsen auf dem Land. Eine exquisite Kombination aus Sterneküche und Oberlausitzer Lebensart die seit Sommer 2020 von Küchenchef Robert Hauptvogel geleitet wird.

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Für Restaurants:

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Gibt es Neuigkeiten in Ihrem Restaurant, über die Sie die Gourmet-Welt informieren möchten? Schicken Sie uns Ihre Pressemitteilung, wenn möglich, mit einem passenden Foto an unsere Redaktion. Gerne veröffentlichen wir, nach redaktioneller Auswahl Ihre Nachricht in unseren News.

Planen Sie ein kulinarisches Event, aus das Sie interessierte Gäste hinweisen wollen? Dann ist unser kulinarischer Kalender der richtige Ort dafür. Wir veröffentlichen den Veranstaltungshinweis kostenlos, wenn Sie in unser Web-Formular alle notwendigen Informationen eintragen. Premium- und Standard-Kunden unseres Portals nehmen wir diese Arbeit ab, mailen Sie einfach alle notwendigen Informationen an unsere Redaktion

Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Juli 2022: Ammolite, Rust

08. Juli: Ammolite**, Rust

Oktober 2022: Ophelia, Konstanz

14. Oktober: Ophelia**, Konstanz

November 2022: oben, Heidelberg

13. November: Oben*, Heidelberg

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
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  • Suchen nach gerade geöffnetem Restaurant in Ihrer Nähe 
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Gourmet Guide 2018

„Deutschlands Top200 Köche im Porträt“ ist das Kompendium für Gourmets.

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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant oben, Heidelberg

"Das Gesamtpaket im oben stimmt einfach: ein wunderschön gestaltetes Restaurant, eine herzliche, persönliche und professionelle Gästebetreuung durch das gesamte Team mit Robert Rädel, Mona Schmid und damals Anna Kaufmann macht den Abend zur puren Freude. Das ist ambitionierter Genuss in entspannter Atmosphäre. Die Küche wirkt unangestrengt, aber nicht unambitioniert – das heißt: sie weiß genau, wie mit den Mitteln des kleinen Teams ein maximaler Genusseffekt erzielt wird. Die Gerichte sind aromatisch und kompositorisch durchdacht und geschmacklich auf den Punkt. Es wird aromatisch das ausgereizt, was dazu führt, dass die Produkte bestens in Szene gesetzt werden. Diese Abwesenheit von „krampfigem“ auf dem Teller und in der Ansprache des Gastes lassen dieses Wohlgefühl- und die Wohnzimmeratmosphäre entstehen, die viele Restaurants versuchen entstehen zu lassen, aber hier ist einer der wenigen Orte, an denen es gelingt. Wenn die Reservierung leichter wäre, wäre es ein Lokal der Kategorie „Lieblingsrestaurant“." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Wolfshöhle, Freiburg

"Martin Fauster ist allemal ein würdiger Nachfolger von Sascha Weiss. Der Stern dürfte 2023 kommen. Das Menü, das wir genießen durften, bot eine Steigerung, die sich einem vor allem im Rückblick erschließt. Auch zünftig klingende, aber sicherlich hochfeine À la carte-Gerichte wie das Steirische Backhendl als Reminiszenz an seine Heimat machen Lust auf mehr. Dergleichen ließe sich auch einmal an einem Freitag- oder Samstagmittag genießen, dazu vielleicht ein gepflegtes Glaserl Welschriesling oder Sauvignon Blanc... So ist die neue „Wolfshöhle“ Bistro und Gourmetlokal in einem. Das gefällt mir durchaus – und wir kommen gewiss wieder!" (Veröffentlicht im März 2022)

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Gourmetrestaurant "fine dining RS", Salach

"Ein sehr schöner Abend, unterstützt durch einen flinken und herzlichen Service, trotz voller Besetzung, vor allem aber geprägt von wirklich interessanten Kreationen eines jungen Küchenchefs, dem noch höhere Bewertungen zuzutrauen sind, wenn im Detail noch mehr Feinjustierung, beispielsweise bei den Temperaturen oder Texturen, gelingt. Im Gespräch hatte ich nicht den Eindruck, dass Markus Waibel sich dagegen wehren würde… Patron Straubinger ist sichtlich stolz auf seinen Schüler und als Mentor mit enormer Erfahrung für dieses „Projekt“ vielleicht ja genau der richtige Mann." (Januar 2022)

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Bayern

Restaurant JAN (Pop up), München

"Kulinarisch zeigt Jan Hartwig, dass er auch mit kleinem Team und in eingeschränkten Möglichkeiten ein hervorragender Koch ist. Die Gerichte hier setzen mehr auf den Wohlfühlfaktor, zeigen viel klassisches Handwerk und große Geschmackstiefe. Auch wenn manche Feinheiten und Finessen fehlen, ist das ein durchweg rundes, angenehmes Menü, in dem mehr als sonst, die Worte „einfach lecker“ passend sind. Aufgrund dessen würde ich sagen: der Besuch ist etwas „für Fans“, die Jan Hartwig auf diesem Teilstück seines Weges begleiten wollen und den besonderen Erlebniswert der Location und den Reiz des Provisorischen wahrnehmen wollen. Wer erst wieder in Jan Hartwigs neuem Restaurant einkehrt, hat vielleicht ein Kapitel übersprungen, wird aber wahrscheinlich den roten Faden seiner kulinarischen Entwicklung nicht verloren haben." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant etz, Nürnberg

"Alle Gerichte haben eine konzeptionelle Aussage und geschmacklichen Tiefgang, der aber nicht zu verkopften, sondern zu verständlichen, interessanten und komplexen Geschmacksbildern führt. Die Qualitäten und Signature Dishes aus dem Sosein werden gekonnt fortgeführt bzw. weiterentwickelt. Aus meiner Sicht gehört somit das ETZ zu den führenden Restaurants der Küche, die regionale Produkte und kreatives Handwerk in den Mittelpunkt stellt. Das Ganze wird außerordentlich angenehm und entspannt durch Felix Schneider und sein Team aus Küche und Service präsentiert." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant JAN (Pop up), München

"Der Ruf von Jan Hartwig zieht scheinbar viele Besucher an wobei ich so meine Zweifel am Konzept habe. Meine Quintessenz war, kann man mal machen, lohnt aber insgesamt nicht und ich kann nur empfehlen abzuwarten bis das neue Restaurant öffnet." (Veröffentlicht im April 2022)

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Restaurant Tisane, Nürnberg

"Das Tisane ist ein echtes Thekenrestaurant: man sieht bereits einiges an Aktion am Herd. Sicher kann man das bei entsprechender Gestaltung der Speisekarte noch ausweiten, aber man merkt auch, dass das Restaurant noch im Aufbau ist. Aber bereits jetzt macht es Freude, einen Blick auf einen der kommenden Gänge zu werfen, der langsam vorbereitet wird. Gleichzeitig gibt es immer was zu Schauen. Atmosphäre, Musik, und Lichtstimmung sind urban und stilvoll. Die Umgebung des gesamten Komplexes auch rund um das Restaurant ist modern und stimmig gestaltet.
Das Menü begann etwas irritierend für mich, so dass ich nicht wusste, in welche Stilrichtungen mich René Stein führen will. Aber ab dem dritten Gang war es dann konsistenter und klarer: die Gerichte stützen sich auf eine überschaubare Anzahl von Komponenten, was allerdings nicht zu geschmacklichem Purismus führt. Stattdessen wir ein relativ großer aromatischer Bogen aufgespannt. Das gelingt dann besonders gut, wenn die Aromen feiner abgestimmt und nicht zu plakativ gewählt sind. Zu dem großen Aromenbogen gehören für René Stein auch bittere Aromen, denen er deutlich wahrnehmbare Räume gibt. Nach einer gewissen „Eingewöhnung“ habe ich stimmige, gut gestaltete und ungewöhnliche Gänge erlebt." (Veröffentlicht im April 2022)

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Berlin

Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Was Max Strohe an Gerichten konzipiert, ist durchgehend auf den Punkt, sehr fokussiert auf die Hauptzutaten, oft reduziert und ohne jegliche überflüssige Details. Tupfen und ausdekorierte Straßen sind seine Sache nicht. Ausgezeichnete Produkte, klassisches Handwerk und Geschmack, der unmittelbar und direkt ins Herz trifft, umso mehr. Warum unsere Freundin so begeistert von der Küche ist, habe ich schnell verstanden. Beschreibt sie die Küche ihres eigenen Restaurants mit den Attributen „ohne Schnickschnack und Chichi“, ist es genau dies, was man auch im „tulus lotrek“ findet. Und das trifft in gleicher Weise auf das Serviceteam zu. Hier wirkt nichts gekünstelt. Jeder agiert hier mit dem Gast auf Augenhöhe und ist nur daran interessiert, dass es einem gut geht. Dazu können auch ein gepflegter Rausch oder der kontrollierte Verlust zivilisatorischer Gepflogenheiten gehören. Solange man mit einem Lächeln das Restaurant verlässt, haben die hinreißende Ilona Scholl, der begeisternde Felix Fuchs und auch das übrige vor Charme überlaufende Team ihren Job gut gemacht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Rutz, Berlin

"Die Gerichte im „Rutz“ werden häufig als eher leise beschrieben. Das kann man durchaus so sehen, vor allem im Gegensatz zu anderen Häusern, in denen aromatisch gerne auch mal bis an die Grenze ausgereizt wird. Für mich war auffällig, dass sich durch das gesamte Menü kaum eine Komponente in den Vordergrund gespielt hatte. Es ist nicht ohne Grund, dass sich das Attribut harmonisch konsequent durch meine Aufzeichnungen zieht.
Im ersten Moment überraschen vor allem die oft gewagt anmutenden Kombinationen, die sich aber immer schlüssig auflösen. In der Rückbetrachtung erscheinen mir viele Gerichte wie Bilder, in die man langsam eintaucht und deren Zauber sich erst mit Abstand völlig entfalten." (Veröffentlicht im Dezember 2021)

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Restaurant Golvet, Berlin

"Das war ein wunderschöner Abschluss zu meinem vegetarischen Menü, das geschmacklich und handwerklich auf aller höchstem Niveau war." (Veröffentlicht im November 2021)

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Hamburg

Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Neu sind die Aromen-Kombinations-Teller, die verspielter sind, als die klar auf ein Produkt fokussierten Teller, aber nicht weniger Tiefgang bieten. Sie haben einen größeren Spannungsbogen und bieten mehr “Entdeckungspotenzial” mit Ecken und Kanten. Sie machen das Menü vielfältiger, auch wenn die die Gerichte für sich genommen noch nicht so zwingend finde, wie die sehr produktbezogenen Gerichte des Menüs.
Auch dieses Menü hat wieder produktbezogene Gerichte mit bestechenden Aromenkombinationen. In erster Linie sind da die Auster und der Seeteufel zu nennen. Die setzen zwar weiterhin auf einen gewissen Purismus, haben aber gegenüber früheren schon ein größeres Aromenspielfeld. Die Klassiker sind dann die Ruheorte im Menü: Wan weiß was passiert, freut sich darauf und dank der Geschmackstiefe und Produktwirkung bin ich auch beim wiederholten Genuss sehr zufrieden damit. Insgesamt ist es ein Menü mit bekannten und erwartbaren, sowie neuen Gerichten mit komplexen Geschmackskompositionen und einem hohen Produkterlebnis. Zusammen mit den Klassikern sieht man die Vielschichtigkeit, die dieses Menü bietet: intellektuelle Teller und solche zum Fallenlassen. Puristisches Produkterlebnis und eher auf Kombinationen orientierte Gerichte, klassische Geschmacksbilder und neue Erlebnisse für den Gaumen. Das ist wirklich eine ganze Menge – und eine Bandbreite in der Stimmigkeit nicht allzu häufig zu finden ist." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Im Vergleich zu dem Menü im September gibt in den Überschriften große Ähnlichkeiten, auf mich wirken die Gerichte aber ausgereifter und die Gesamtbalance des Menüs ist stimmiger. Gab es im September Unwuchten, was den Fettanteil angeht, war dies nun kein Thema mehr – und das, obwohl eigentlich nichts Grundlegendes geändert wurde. Das zeigt meines Erachtens die Detailverliebtheit und Präzision der Küche: Ich mag es, wie Thomas Imbusch das Potenzial von Produkten und Geschmäckern ausreizt, ich mag die handwerkliche Qualität, die dieses geschmackliche Potenzial ermöglicht. Daraus erwächst das klare Statement des 100/200, das zum Ausdruck bringt: man muss das Konzept und die Küche nicht mögen, aber wenn es so macht, geht es kaum besser.." (Veröffentlicht im April 2022)

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Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Das 100/200 hat im September 2021 ein in der Summe überzeugendes Menü abgeliefert. Im Detail fehlte mir etwas Balance: aufs ganze Menü gesehen war schon sehr viel Fett und sehr viel Brot dabei. Das sättigt dann dann ziemlich. Handwerklich war die Ausführung wie immer sehr überzeugend - ebenso die Produkte : wo bekommt man aus Herz, Zunge und Lefzenfleisch so schöne Gerichte auf dem Niveau? Das sind aus meiner Sicht sind es die konzeptionellen Aspekte gepaart mit dem handwerklichen Niveau, was die zwei Sterne rechtfertigt. Wie viel dann aber noch die Detailarbeit an den Gerichten gebracht hat, wird der nächste Bericht zeigen." (Veröffentlicht im März 2022)

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Hessen

Restaurant Philipp Soldan, Frankenberg

"Ansonsten aber konnte man nur mit der Zunge schnalzen ob der stimmigen Kompositionen, welche die offene Küche verließen: Hervorragende Produktqualitäten, bestens getroffene Garpunkte, unglaublich intensive und gut gezogene Fonds und Soßen sowie grandios austarierte Sorbets (ein kleines Glanzstück z.B. der geeiste Kopfsalat zum Kaisergranat). Auch kleinen, vermeintlich eher unspektakulären Beilagen wie z.B. den (Käse-) Spätzle zum Maibock wurde in der Küche viel Aufmerksamkeit geschenkt: Sie kamen so gut abgeschmeckt und ausdrucksstark auf den Teller, dass man kurz überlegte (wären die Portionsgrößen nicht so üppig gewesen…), von ihnen noch einen Nachschlag zu verlangen! Überhaupt scheint diese Ausdrucksstärke bzw. intensive Würze ein Markenzeichen von Herrn Arnecke zu sein, der auf der Klaviatur der Gewürze und Geschmäcker aber so geschickt spielt, dass alle Kreationen zwar recht „laut“ bzw. kräftig, aber nie übertrieben bzw. überwürzt daherkommen!" (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Villa Merton, Frankfurt

"Ein Menü ohne Fehl und Tadel. Ein Menü ohne Belanglosigkeiten auf dem Teller. Ein Menü ohne Fragezeichen. Dafür aber: Ein Menü mit Finesse und Eleganz zum puren Genuss!
Der vom Michelin seit Jahren verliehene Stern ist wohlverdient!" (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Lafleur, Frankfurt am Main

"Harmonie kennzeichnet ohne Frage die Küche von Andreas Krolik, so war es auch in diesem Menü. Bei manchen Gerichten ist eine gewisse Eintönigkeit der Preis. Aber bei den meisten Gängen gelingt es, feine, zusätzliche Akzente zu setzen, die in der Gesamtharmonie Momente der Spannung oder Kontraste und somit einen großartigen Genussmoment schaffen. Dies steht meines Erachtens der Küche von Andreas Krolik sehr gut, weil dadurch die Vielschichtigkeit der Gerichte klarer erkennbar wird. Insgesamt kann man sagen, dass die Küche durchweg verlässliche Zwei-Sterne-Qualität bietet - bei den besten Gerichten ist es sogar noch etwas mehr." (Veröffentlicht im April 2022)

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Nordrhein-Westfalen

Gasthaus Stollenwerk, Köln

"Das „Gasthaus Stollenwerk“ hat durchaus das Zeug, eine regelmäßige Adresse zu werden, wenn man Lust auf unkomplizierte, aber nicht belanglose Küche hat und oder einfach nur zum Wein oder Kölsch etwas Anständiges essen möchte. Ich würde wetten, dass auch Currywurst und Burger hier durchaus Spaß machen. Für uns auf jeden Fall eine sympathische Stadtteilentdeckung." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Prunier, Köln

"Die Küche an Enrico Hirschfelds vorheriger Wirkungsstätte hatte einen so grundlegend anderen Charakter, dass wir neugierig waren, wie er in diesem klassisch ausgerichteten Umfeld eigene Akzente setzen kann.
Denn dass das Publikum besonders an einem Ort, wo Kaviar, Lachs und Champagner die Hauptrollen spielen, eher traditionelle Gerichte und keine modernistischen Experimente erwartet, ist klar. Enrico Hirschfeld kommt damit aber sehr gut zurecht. Er beherrscht und bedient sowohl das Prunier-Standardprogramm, kann aber auch bei den à la Carte-Gerichten und vor allem in den Menüs auch kreative Ideen einfließen lassen. Das eröffnet eine Mehrheitsfähigkeit, die auch weitere Zielgruppen anspricht. Uns gefällt dieser Stil sowie die handwerkliche Ausführung auf jeden Fall ausgezeichnet. Und dass wir uns in dem kleinen Restaurant sehr wohl fühlen, liegt auch am aufmerksamen Service unter Führung der charmanten Ronja Morgenstern, die um Schlagfertigkeit und Humor nicht verlegen ist." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

"Was für ein Mittagessen! Gut gegessen haben wir bei Sascha Stemberg schon immer, aber heute war es auf einem durchgehend beeindruckenden Niveau, bei dem ich wirklich alle Gänge ausgezeichnet fand. Die Teller sind klug komponiert, zwar komplex, aber nicht überladen und mit klaren Geschmacksbildern. In dieser Form war das ganz, ganz stark." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Setzkasten, Düsseldorf

"Auch dieser Besuch im „Setzkasten“ hat den ausgezeichneten Eindruck unseres ersten Besuchs und des Take Away-Menüs bestätigt. Die Küche überzeugt mit Einfallsreichtum und augenzwinkernden Ideen. Die Produktqualitäten sind makellos. Angesichts des Angebotes im Markt, auf das man zurückgreifen kann, kaum ein Wunder. Auch handwerklich ist das alles von bestechender Ausführung.
Dass dazu der Service mit Schlagfertigkeit, Aufmerksamkeit und Humor dazu beiträgt, dass man sich wohlfühlt, tut sein Übriges zu einem gelungenen Abend. Davon zeugt auch die ausgelassene Stimmung im ausgebuchten Restaurant." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Die Mühlenhelle, Gummersbach

"Die Mühlenhelle in Gummersbach ist eine sehr gute Hotel-Adresse, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Für das leibliche Wohl ist in Bistro und Restaurant gesorgt, wenngleich man an das Restaurant nicht allzu große Erwartungen stellen sollte. Mit dem, was wir an diesem Abend serviert bekamen, ist der Michelin-Stern eigentlich kaum gerechtfertigt; und mit 15 Punkten im Gault-Millau ist die Küche nach unseren Eindrücken gut bedient. Ich sehe dieses Haus als lokale Institution, als erstes Haus am Platz, in dem man sehr gut Familienfeiern und andere Festivitäten in einem wunderbaren Ambiente verbringen kann. Allein wegen der Küche aber lohnt sich derzeit eher kein Umweg durchs Bergische Land." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Rheinland-Pfalz

Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Heppingen

"Für mich war das Menü vorzüglich – der stilistische Generationenübergang in der Küche ist ganz offensichtlich weiter fortgeschritten. Ohne, dass die klassischen Wurzeln vernachlässigt werden, wirkt die Küche zeitgemäß. Von Portiongröße, Produktauswahl und Harmoniebestreben stellt Christian Binder die Küche weiterhin auf ein klassisches Fundament. State of the Art ist hingegen, wie Christian Binder das Gemüse in seinen Kombinationen einsetzt, nämlich stets auf Augenhöhe zu Fisch oder Fleisch – und das mit einer hohen geschmacklichen Präzision. Es ist eine große Freude, da man das Menü entspannt und zurückgelehnt genießen kann, gleichzeitig aber keine Langeweile aufkommt. Zudem wirken die Kombinationen ganz selbstverständlich und unangestrengt. Damit ist die Position als eines der besten Zwei-Sterne-Restaurants de Landes für mich gesichert. Auch wenn es weiterhin Steinheuers Restaurant heißt, hat sich aus meiner Sicht die Handschrift Christian Binders gut entwickelt ist auch als solche wahrnehmbar. Es könnte für mich auch gut und gerne „Steinheuers Restaurant by Christian Binder“ heißen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Hofgut Ruppertsberg, Deidesheim

"Bei den Fisch- und Fleischgerichten waren zwar die Ausgangsprodukte von sehr guter Qualität. Auch waren sie korrekt zu bereitet, das heißt gut gegart, mit vernünftig getroffenem Garpunkt. Aber eine Schwäche zieht sich für mich vom Altrheinwels bis zum Rinderfilet durchs Menü: Die Saucen sind zu dünn und ausdrucksschwach." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Sonnora, Dreis

"Natürlich gibt es auch weiterhin die allgegenwärtigen Luxuszutaten, die man hier erwartet. Und Clemens Rambichler folgt auch weiter dem Credo seines Lehrmeisters, der seinerzeit sagte: „Ein Spitzenrestaurant muss ein Schlaraffenland sein. Wer mehrere Hundert Kilometer für ein Essen fährt, der soll auch etwas geboten kriegen“ Aber er hat es geschafft, den klassischen Gerichten, die die Gäste hier auch weiterhin erwarten, ein sehr zeitgemäßes Gewand zu geben, das Tradition und Moderne perfekt zusammenführt. Auch die Patisserie, auch wenn viele Jahre her, für mich seinerzeit ein Schwachpunkt, hält das hohe Niveau mühelos. Eine durch und durch makellose Leistung, die gar nichts anderes als drei Sterne zulässt." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

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Sachsen

Restaurant C'est la Vie, Leipzig

"Zusammenfassend muss ich aufpassen jetzt nicht in Superlativen zu schreiben, aber auch dieses Menü war wieder absolut hervorragend und hat mich teils mehr abgeholt, als manche Menüs in 2- bzw. 3-Sternerestaurants. Sicher ist das eine rein subjektive Empfindung von jemanden, der v.a. die klassische französische Küche sehr mag, aber das waren für mich die Gänge 15-21 in diesem Restaurant und es gab keinen, den ich jetzt als Ausfall bezeichnen würde. Wenn ich unbedingt etwas kritisieren müsste, dann wäre das vielleicht die Produktqualität (Kabeljau und Kalbsbries habe ich z.B. sicher schon mal in besserer Qualität gegessen - dann aber auch deutlich mehr dafür bezahlt), wobei diese aber absolut nicht negativ auffällt. Außerdem könnten einige Gänge (z.B. Foie Gras oder das letzte Dessert) dem einen oder anderen zu klassisch sein. Für mich persönlich liegt die Wahrheit aber auf dem Teller bzw. im Geschmack und da sind auch diese Gänge super. Ein Extra-Lob muss an dieser Stelle noch an die Sommeliere gehen, die auch mir als Weinunkundigen die verschiedenen "Tropfen" mit ausführlichen Erklärungen und Geschichten schmackhaft machen kann. Einen Wein von 2007 für 12€ bekommt man zudem in der Weinbegleitung auch nicht so oft." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant C'est la Vie, Leipzig

"In der Zusammenfassung also wirklich ein sehr tolles Menü. Gerade die Kaninchenpastet, Stör, Reh (trotz der Würzung) und das Haselnussdessert (ich liebe einfach schokoladige Desserts) waren wirklich super. Wenn man den Vergleich zur absoluten Spitze ziehen möchte - z.B. Bareiss oder Schwarzwaldstube - fehlt natürlich noch etwas (u.a. auch 150 € im Menüpreis) aber meiner Ansicht nach war das im Bereich der klassische französische Küche auf jden Fall im Sternebereich. Bin gespannt, ob der Guide Michelin das in den kommenden Jahren auch mal so sieht." (Veröffentlicht im Dezember 2021)

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Restaurant Falco, Leipzig

Foto: QWERTZ im Falco, Leipzig

" Peter Maria Schnurr kocht inzwischen mit viel Aromenkraft und deutlicher Schärfe. Waren beim letzten Mal die Gerichte mir etwas zu plakativ und dadurch unnötig eindimensional, hat sich des nun wieder gebessert. Alle Gerichte enthalten Elemente, die die Aromenkraft besser ausbalancieren und begrenzen. Dadurch bekommen die Gerichte wieder ihre Vielschichtigkeit und die von mir zuletzt vermisste Differenziertheit. Mir hat das Menü sehr gut gefallen. Alle Gänge hatten ihren Reiz und lagen qualitativ für mich auf einem gleich hohen Niveau."

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Benelux

Restaurant Bozar, Brüssel

"Karen Torosyan liefert im „Bozar“ eine französische Hochküche, die fast ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint. Sie drängt nicht darauf, alles neu zu erfinden oder wild zu kombinieren. Sie widmet sich dem Traditionellen, das es zu erhalten und zur Perfektion zu bringen gilt. Kreativität ordnet sich hier dem Handwerk unter und das wird im „Bozar“ auf beeindruckende Weise demonstriert. Langweilig ist die Küche aber in keinem Moment. Es wird mutig und beherzt gewürzt und wie kann so perfekt ausgeführtes Handwerk je langweilig sein? Vor allem, wenn es Traditionen erhält, deren Aufwand heute kaum noch jemand zu betreiben bereit ist. Damit schafft man sich ein Alleinstellungsmerkmal, das auch heute ganz offensichtlich noch zahlreiche Anhänger findet. Das Restaurant ist mittags wie abends sehr gut gebucht." (Veröffentlicht im Juni 2022) 

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Restaurant Le Pristine, Antwerpen

"Mit „Le Pristine“ hat Sergio Herman ein weiteres Erfolgskonzept kreiert. Es verbindet die fabelhaften Produkte seiner Heimat mit der hemmungslosen und unkomplizierten Genussfreude italienischer Küche. Auch wenn es das ein oder andere fleischige Gericht gibt, spielen Meeresfrüchte dabei die eindeutige Hauptrolle. Das alles wird so lässig in urbanem, designten Rahmen serviert, dass natürlich Parallelen zum „The Jane“ aufkommen, zumindest was die Location angeht. Herman hat einfach ein Händchen für stimmige Gesamtkonzepte, die alle Sinne ansprechen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Lola, Brüssel

"Die Atmosphäre ist international, lebhaft und ausgelassen. Der Service bleibt auch bei vollem Betrieb aufmerksam, die fast ausschließlich französisch bestückte Weinkarte mit Schwerpunkt bei Rotweinen bietet für diesen Rahmen etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Dass mich die von mir gewählte Vorspeise und das Dessert nicht besonders überzeugt haben, ändert nichts an dem insgesamt guten Eindruck, den das „Lola“ hinterlassen hat. Die Küche bemüht sich um Neuinterpretationen bekannter Gerichte und vor allem bei den Hauptgerichten ist dies auch gut gelungen. Auch traditionelle Klassiker beherrscht man tadellos. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen guten Griff in der Karte zu machen, ziemlich hoch." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Mehr Berichte über Restaurants in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg

Frankreich

Restaurant Skab, Nimes

"Am Ende waren wir uns einig: „Ahs“ und „Ohs“ hat uns das Menü zwar nur vereinzelt entlockt. In jedem Fall bietet das „Skab“ aber eine Leistung auf sehr solidem Niveau und ist daher als Restaurant gerade für den Mittag gewiss eine gute Adresse in Nîmes." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Le Foch, Reims

"Auch wenn es deutliche Abstriche bei den Nachtischen gibt, war dies insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Menü. Jacky Louazé liefert eine klassische Küche, die sowohl gutes Handwerk und ebensolche Produkte bietet. Wie häufig in Frankreich ist man mit den Menüs auch preislich auf der interessanteren Seite und da ist das „Le Foch“ eine durchaus attraktive Adresse. Und nicht nur deshalb ist es eine gute Alternative zu den häufig mittelmäßigen und auf Touristen ausgerichteten Restaurants. Der Zuspruch gibt dem Konzept Recht. So häufig wir am Restaurant in der Vergangenheit vorbei gegangen sind, schien es immer gut besucht und auch an diesem Abend ist es ausgebucht. Für uns war es an den drei Tagen unseres Aufenthaltes das beste Essen. Und wir werden sicher nicht wieder so viele Jahre bis zum nächsten Besuch verstreichen lassen." (Veröffentlicht im Februar 2022)

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Restaurant Le Jardin, Reims

"Es ist unschwer zu erkennen, dass uns dieser Abend nur mäßig Spaß gemacht hat. Die gesamte Atmosphäre wirkte uns sehr unruhig und gehetzt. Die kurzen Zeiten zwischen den Gängen ließen kaum so etwas wie entspanntes Essen zu. Wenn jetzt wenigstens die Leistung auf dem Teller durchgehend überzeugend gewesen wäre, hätte das vielleicht einiges wettmachen können. Aber dazu schickte die Küche zu viel Durchschnittliches, gepaart mit einigen Nachlässigkeiten. Und obwohl wir uns beim Wein aus der umfangreichen und anspruchsvoll kalkulierten Karte eher im unteren Segment bedient haben, landen wir letztlich doch bei deutlich über 200 Euro. Das fühlte sich dann auch nicht stimmig an." (Veröffentlicht im Februar 2022)

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Restaurant La Table, Lille

"Ich hatte mich im Vorfeld nicht mit Thibaut Gambas Werdegang beschäftigt. Ansonsten hätte mich vielleicht die Mehrteiligkeit in einigen Gerichten nicht so gewundert. Aber wenn man wollte, könnte man hier durchaus eine kleine Referenz an seine Zeit bei Pierre Gagnaire erkennen.Gambas Küche ist zwar klassisch basiert, aber von großem Ideenreichtum. Zutaten werden häufig durchdekliniert und überraschend kombiniert. Das ist alles sehr schlüssig und jederzeit von ausgezeichnetem Geschmack. Unterm Strich war dies eine absolute Entdeckung und man sollte ihn in seiner weiteren Entwicklung beobachten. Ich kann mir vorstellen, dass man von ihm noch mehr hören wird.
Auf jeden Fall aber hat sich gezeigt, dass sich Umwege lohnen." (Veröffentlicht im Januar 2022)

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Mehr Berichte über Restaurants in Frankreich

Norwegen

Restaurant Under, Lindesnes

"Was für ein spektakuläres Projekt: Ein Restaurant fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Die Küche ist aus meiner Sicht bemüht, ebenso spektakuläres zu bieten, aber das gelingt (noch) nicht durchweg auf dem Niveau der Arbeit, die die Architekten hier abgeliefert haben. Das Konzept in erster Linie mit dem zu arbeiten, was das Meer regional direkt an der Küste anbietet ist interessant. Komischerweise sind aber gerade die Muschelgerichte am Beginn aromatisch etwas grob und mir nicht filigran genug für das feine Produkt. Auffällig ist auch, dass viel mit erdigen und nussigen Aromen gespielt wird. Das passt gut zum Seetang und Schnecken, ist aber für ein „meeriges“ Menü natürlich ungewohnt. Die zweite Menühälfte wird dann zunehmend spannender und die Gerichte sind insgesamt stimmig. Ich hätte aufgrund des Produktfokus eine viel filigranere, puristischere Küche erwartet. Doch es werden Gerichte geboten, die durchaus kräftig und ausdrucksstark gestaltet sind. Die Gänge die zusätzlich auch ein ausreichendes Maß an Präzision in der Aromenabstimmung zeigen, sind dann auch wirklich außergewöhnlich und spannend." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Österreich

Kräuterreich, St. Veit im Pongau

"Jeder Gang des Menüs ein Highlight, fein abgestimmt und mit Perfektion aufs Teller gebracht. Die einzelnen Gerichte von Fluss&See, Wald&Wiese oder am Feld waren sehr kreativ und mit Kräuter und regionalen Produkten verfeinert." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Rote Wand Chef's Table, Lech am Arlberg

"Die Erwartungen an dieses Menü waren mit der Geschichte, die Max Natmessnig mitbringt, natürlich sehr hoch. Und auch wenn wir nie in New York im „Chef’s Table“ waren und sich zwangsläufig Vergleiche zum „Frantzén“ aufdrängen, war dies ein sehr eigenständiges Erlebnis. Klar, auch das Geschirr, vieles von Hering, gibt es so wohl auch in New York. Aber davon unbenommen waren die Gänge sehr eigenständig, erfreulich reduziert und gleichzeitig komplex. Auf unnötige Deko, Tupfen und Cremes kann man angesichts der ausgeklügelten Kombinationen verzichten. Dass dieses Menü mit der Roten Garnele und der Ente mindestens zwei absolute Top-Highlights für mich bot, die es nach jetzigem Stand in die Jahres-Best of-Liste schaffen dürften, hebt es schon mal deutlich über den Standard." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant Steira Wirt, Trautmannsdorf

"Wir sind ja seit langem bekennende Österreich-Fans und wir kennen alle Restaurants der beteiligten Köche zum Teil seit vielen Jahren. Dieses Menü hat ohne Frage unsere Sehnsucht darin bestärkt, hoffentlich bald wieder all die wunderbaren Orte und Restaurants aufsuchen zu können. Was uns auf all unseren Reisen nach Österreich so oft begeistert hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der man den heimischen Produkten eine glanzvolle Bühne gibt und sie wahlweise rustikal-bürgerlich oder kreativ-modern in Szene setzt. Selten wird man dort exotische Produkte finden oder Edelzutaten, die aus ganz Europa oder von weiter her angekarrt werden müssen. Die regionalen Zutaten sind in der Regel von so bestechender Qualität, dass sie keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Und die Köche, nicht nur die in der Spitze, nutzen diese mit unaufgesetztem Stolz. Deshalb hätte diese Box, und speziell zu diesem Anlass, nicht besser zusammengestellt sein können. Sie präsentiert das Beste des Landes von den Besten des Landes." (Veröffentlicht im Juni 2021)

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Spanien

Restaurant Es Passeig, Port de Sóller (Mallorca)

"Durch die Sendung: „Gut essen auf Mallorca – Port de Sóller“ vom WDR ( zu finden in der ARD-Mediathek oder auf YouTube) sind wir auf das Restaurant aufmerksam geworden und haben es sofort besucht. Das Restaurant liegt direkt an der Promenade. Die Gerichte sind filigran angerichtet und geschmacklich sehr fein abgestimmt. Sie sind eine moderne Version klassischer Tapas" (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Agapanto Flor del Amor, Port de Sóller (Mallorca)

"Das Agapanto besticht durch seine Lage am Ende des Repic Strandes und direkt am Strand. Die Terrasse hat einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Port de Sóller."

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Restaurant DINS Santi Taura, Palma de Mallorca

" Ich habe für den Geburtstag ein klassisches Tapas-Restaurant gesucht, welches Tapas bieten kann aber eben in garantiert sehr guter Küchenqualität und ohne Überraschungen und genau das haben wir hier auch bekommen, nicht mehr aber definitiv auch nicht weniger. Einen Stern rechtfertigt das Gebotene meines Erachtens durchaus, beim Hauptgang ohne Frage, die Vorspeisen sind entweder auf dem Niveau oder zumindest knapp darunter. Dazu war das Gebotene auch sehr konsistent - alle Gerichte konnten positiv überzeugen. Für 6 Personen kamen wir mit 2 Flaschen Wein und einer Flasche Champagner (André Clouet) auf €450 was ich persönlich ein sehr, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis empfand. Von mir gibt es für das DINS Santi Taura eine Empfehlung für jeden der auf Mallorca ein umkompliziertes Essen in sehr guter Qualität sucht." (Juli 2021)

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