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Der Gastrosoph

Bretronische Makrele, Heringssalat, Pumpernickel, geschmorte Zwiebel & fermentierter Knoblauch von Sven Elverfeld, Aqua

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe Sie sind alle gesund und haben die letzten Monate gut überstanden?

Vor der Gastronomie liegen noch schwierige Zeiten mit vermutlich langfristigen Auswirkungen. Viel Durchhaltevermögen ist gefragt, aber es geht langsam aufwärts. Zumindest aus meiner Sicht und den Aussagen einiger Gastronomen und Branchenkenner habe ich den Eindruck, dass die Gäste zurückkommen und auch der Tourismus langsam wieder in Schwung kommt.
Auch wenn die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus lästig sind, so kann ich zumindest als Gast keine großen Einschränkungen in Restaurants feststellen, die Ihre Mitarbeiter gut geschult haben und auch vor Corona schon Wert auf freundlichen, professionellen und aufmerksamen Service gelegt haben. Teilweise habe ich sogar eine unbedingte und überschwängliche Freude gespürt, endlich wieder Gäste bewirten zu dürfen und auch die Leistungen der Köche kamen mir teilweise großartiger vor. Dies ist natürlich meine ganz subjektive Meinung.

Natürlich muss ich mich bedanken für Ihre treue Mitgliedschaft (ob Profi oder Gast bzw. Club-Mitglied) in einer Zeit, in der viele von Ihnen vermutlich andere Sorgen hatten, als schön essen gehen zu können. Von Anfang an war und bin ich überzeugt, dass gerade diese Leidenschaft nicht verloren gehen darf und gerade die Spitzengastronomie nach so einer Krise den Weg aufzeigt, wie es zukünftig besser gemacht werden kann. Hören Sie dazu auch unseren Podcast mit ständig neuen Interviews mit Köchen und Profis aus der Branche: www.restaurant-ranglisten.de/news-magazin/podcast

Einen "Restart" hatte auch unser Gourmet-Club-Programm 2020. Unter www.restaurant-ranglisten.de/gourmet-club/der-gourmet-club bleiben Sie informiert.

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Vielen Dank für Ihre Treue - bis bald

Ihr Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Podcast mit Drei-Sterne-Köchin Elena Arzak

Veröffentlicht am: 18.08.2022


Neuer Restaurantleiter im Schanz

Patrick Stewart leitet den Service in dem Drei-Sterne-Restaurant in Piesport

Veröffentlicht am: 14.08.2022


Falstaff veröffentlicht Guide für Venetien

Le Calendre erhält höchste Punktzahl

Veröffentlicht am: 11.08.2022


Podcast mit Nathalie Leblond und Gregor Goncharov aus dem Lex Deux in München

Eine Doppelspitze aus zwei Küchenchefs in einem Sternerestaurant- kann das gut gehen? Und wenn ja wie? Die Antwort geben Nathalie Leblond und Gregor Goncharov, die seit 2021 im Les Deux gemeinsam die Menüs gestalten

Veröffentlicht am: 11.08.2022


Zehn Talente für deutschen Vorausscheid des S.Pellegrino Young Chef Awards ausgewählt

Entscheidung fällt am 4. Oktober in Köln

Veröffentlicht am: 10.08.2022


Der Podcast von Restaurant-Ranglisten.de

Den Podcast können Sie auf allen gängigen Plattformen abonnieren, die Links dazu finden Sie hier

Die aktuelle Folge:

#91 Drei-Sterne-Köchin Elena Arzak, Restaurant Arzak in San Sebastian

Elena Arzak ist die wenigen Drei-Sterne-Köchinnen der Welt, mit der wir ein Podcast-Interview auf Deutsch führen konnten. Sie führt das kulinarische Erbe ihres Vaters weiter: immer kreativ und immer der baskischen Heimat verbunden.

Veröffentlicht am: 11.08.2022


#90 Sterneköche Nathalie Leblond und Gregor Goncharov, Les Deux in München

Eine Doppelspitze aus zwei Küchenchefs in einem Sternerestaurant- kann das gut gehen? Und wenn ja wie? Die Antwort geben Nathalie Leblond und Gregor Goncharov, die seit 2021 im Les Deux gemeinsam die Menüs gestalten

Veröffentlicht am: 04.08.2022


#89 Julian Stowasser, Sternekoch im Lakeside in Hamburg

Julian Stowasser entwickelt im Lakeside mehr und mehr seinen eigenen Stil. Vor allem Gerichte mit kräftigen Aromen gelingen ihm sehr gut. Wie er seine Gerichte entwickelt, erzählt er in dieser Folge.

Veröffentlicht am: 28.07.2022


Interviews mit Arne AnkerTobias Bätz, Christian Bau, Christian Baur, Stefan Beiter, Jan-Philipp Berner, Christian BinderHolger Bodendorf, Thomas Bühner, Andreas Caminada, Benjamin Chmura (Interview 2020), Benjamin Chmura (Interview 2022). Benjamin Cordes (Kaisergranat.com), Jan Diekjobst, Alexander Dressel, Ivo Ebert, Christian Eckhardt, Magnus EkSven Elverfeld, Barbara Englbrecht, Stefan Fäth, Sebastian FinkbeinerSebastian Frank, Tobias Funke, Silvio Germann, Nancy Großmann, Daniel Gottschlich, Tanja GranditsHans Haas, Matthias Hahn, Jan Hartwig Interview 2020), Jan Hartwig (Interview 2022), Robert HauptvogelStefanie Hehn, Philipp HeidSarah Henke (Interview: 2020), Sarah Henke (Interview: 2021), Stefanie HeringAlexander Huber, Thomas Imbusch (Interview 2020), Thomas Imbusch (Interview 2022)Christian JürgensThomas Kellermann, Johannes King, Denis KleinknechtJohannes Maria KneipJulia Komp, Andreas KrolikSophie Lehmanm (Interview 2020), Sophie Lehmann Interview 2022)Claus-Peter LumppBenjamin Maerz, Patrick MahlerMaximilian Moser, Marco Müller, Tohru Nakamura, Heiko Nieder, Norbert Niederkofler, Niclas Nussbaumer,  Hubert Obendorfer, Niklas OberhoferMaurizio Oster, Benjamin Peifer, Robin Pietsch, Silvio Pfeufer (Interview 2019), Silvio Pfeufer (Interview 2022),  Preis für große GastlichkeitMarlon Rademacher, Maria Rehermann, Boris Rommel, Mona RöthigChristoph Rüffer, Anna Patricia SchillingFelix SchneiderIlona Scholl, Matias Diaz Silva, René SteinDésirée SteinheuerGabriele Steinheuer, Hans Stefan Steinheuer, Sascha Stemberg, Julian Stowasser (Interview 2021), Julian Stowasser (Interview 2022) Melanie Stumpf-Kröger, Thomas SchanzBjörn Swanson, Manuel Ulrich, Sven Wassmer, Andreas Widmann, Maximiliane und Uwe Wilkesmann, Joachim Wissler, Jürgen Wolfsgruber.

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Das Club-Proramm 2020

Oktober 2022: Ophelia, Konstanz

14. Oktober: Ophelia**, Konstanz

Oktober 2022: San Francisco

17. Oktober - 22. Oktober 2022 San Francisco mit Single Thread Farm***, French Laundry*** und Atelier Crenn*** (Jetzt buchen!)

November 2022: oben, Heidelberg

13. November: Oben*, Heidelberg

September 2022: Wien

08. September - 11. September 2022 Wien mit Steirereck** und Amador*** (noch Plätze frei!)

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Aktuelle Restaurant-Kritiken aus unserem Forum

Bayern

Restaurant Les Deux, München

"Nathalie Leblond und Gregor Goncharov zeigen in dem Menü viel Potenzial: sie arbeiten in den salzigen Gängen mit – und das ist ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr – großzügigen Portionen von Fisch und Fleisch. Dies erlaubt es ihnen mal mehr, mal weniger klassische Aromenkombinationen zu entwickeln, die kräftig und aussagestark sind. Dabei wechseln sie gekonnt zwischen modernen, kreativen und klassischen Aromenkombinationen. Diese Bandbreite kann man als Vielfalt begrüßen oder als unentschiedenen Stilmix kritisch sehen, die Qualität der einzelnen Gänge ist auf jedenfalls stimmig. Die gemeinsame Handschrift der beiden Küchenchefs wird sich wahrscheinlich noch konkretisieren. So war für mich das Menü vielversprechend." (Veröffentlicht im August 2022)

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Restaurant Tantris DNA, München

"Das Tantris DNA hat sich bei unserem Besuch durchaus auf 1- bis 2-Sterne-Niveau bewegt und bietet eine tolle, intime Atmosphäre mit klassischer französischer Küche. Man darf gespannt sein wie die nächsten Schritte aussehen werden, ich werde wiederkommen. Gerade für Mittags oder auch mal Montagabend eine Adresse wie ich sie noch letztes Jahr schmerzlich vermisst habe als ich an einem Montag Geburtstag hatte." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant JAN (Pop up), München

"Kulinarisch zeigt Jan Hartwig, dass er auch mit kleinem Team und in eingeschränkten Möglichkeiten ein hervorragender Koch ist. Die Gerichte hier setzen mehr auf den Wohlfühlfaktor, zeigen viel klassisches Handwerk und große Geschmackstiefe. Auch wenn manche Feinheiten und Finessen fehlen, ist das ein durchweg rundes, angenehmes Menü, in dem mehr als sonst, die Worte „einfach lecker“ passend sind. Aufgrund dessen würde ich sagen: der Besuch ist etwas „für Fans“, die Jan Hartwig auf diesem Teilstück seines Weges begleiten wollen und den besonderen Erlebniswert der Location und den Reiz des Provisorischen wahrnehmen wollen. Wer erst wieder in Jan Hartwigs neuem Restaurant einkehrt, hat vielleicht ein Kapitel übersprungen, wird aber wahrscheinlich den roten Faden seiner kulinarischen Entwicklung nicht verloren haben." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant CODA, Berlin

"Für mich ein Pflichtbesuch für jeden kulinarisch interessierten. Alle anderen erfreuen sich an der sexy Atmosphäre des Restaurants mit „etwas interessantem aber gutem zu Essen“ (Veröffentlicht im August 2022)

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Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Das Tulus Lotrek ist eine spannende Adresse, insbesondere für Saucen-Fans, aber auch gerade auf romantischen Dates kann man hier einen exzellenten Abend verbringen. Bei der ersten Hälfte des Menüs waren wir zugegebenermaßen noch nicht so auf Kurs (keine ganz großen Highlights, ziemlich kleine Portionsgrößen zu einem dann doch recht stolzen Preis) aber die zweite Menühälfte war dann durchgängig auf 2-3 Sterne-Niveau. In Summe steht das Restaurant für mich damit irgendwo zwischen 1 bis 2 Sternen, je nach Tagesform. Das erklärt vielleicht auch warum der Guide Michelin sich kurz darauf entschieden hat weiterhin erst einmal bei einem Stern zu bleiben – es würde mich aber nicht wundern, wenn es früher oder später zwei Sterne werden. Bei allem Respekt muss ich aber auch dazu sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht das Allerbeste ist – mit dem Wein, dem Döner-Extragang (ohne den wir dann wahrscheinlich doch etwas hungrig geblieben wären), Trinkgeld und zwei Mal das Menü landen wir bei €750. Dem Erfolg des Restaurants tut es jedoch keinen Abbruch, es ist an einem Sonntagabend bis auf den letzten Platz ausreserviert und es bleibt dem sympathischen Betreiber nur zu wünschen, dass dies weiter so bleibt." (Veröffentlicht im August 2022)

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Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Was Max Strohe an Gerichten konzipiert, ist durchgehend auf den Punkt, sehr fokussiert auf die Hauptzutaten, oft reduziert und ohne jegliche überflüssige Details. Tupfen und ausdekorierte Straßen sind seine Sache nicht. Ausgezeichnete Produkte, klassisches Handwerk und Geschmack, der unmittelbar und direkt ins Herz trifft, umso mehr. Warum unsere Freundin so begeistert von der Küche ist, habe ich schnell verstanden. Beschreibt sie die Küche ihres eigenen Restaurants mit den Attributen „ohne Schnickschnack und Chichi“, ist es genau dies, was man auch im „tulus lotrek“ findet. Und das trifft in gleicher Weise auf das Serviceteam zu. Hier wirkt nichts gekünstelt. Jeder agiert hier mit dem Gast auf Augenhöhe und ist nur daran interessiert, dass es einem gut geht. Dazu können auch ein gepflegter Rausch oder der kontrollierte Verlust zivilisatorischer Gepflogenheiten gehören. Solange man mit einem Lächeln das Restaurant verlässt, haben die hinreißende Ilona Scholl, der begeisternde Felix Fuchs und auch das übrige vor Charme überlaufende Team ihren Job gut gemacht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Hamburg

Restaurant Heldenplatz, Hamburg

"Die Küche im „Heldenplatz“ bietet keine großartigen Neuinterpretationen oder innovativen Kreationen, aber sehr ordentlich ausgeführte Gerichte auf durchgehend gutem Niveau. Manche Gänge könnten mit etwas Finetuning oder stärker herausgearbeiteten Akzenten noch deutlicher gewinnen, aber auch so ist dies ein sehr befriedigendes Menü. Besonders hervorzuheben ist die Weinkarte, in der, bis auf wenige hochpreisigere Flaschen, mehr als 50 Weine auch glasweise zu bestellen sind. Julia Hampp, die als Eigentümerin auch den Service leitet, lässt den Gast auch gerne probieren, bevor eine Flasche in Gänze serviert wird. Ein sehr vorbildhaftes Vorgehen." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant 100/200, Hamburg

"Mit dem zweiten Stern muss gerechnet werden, war mein Gefühl bei diesem Besuch. Dass es dann wenige Wochen später auch so kam, ist eine gute und nachvollziehbare Entscheidung. Ausweislich meiner vier Berichte, kann man die Entwicklung sicher auch gut nachvollziehen. Geschmacklich sind die Gerichte immer nah am Optimum gewesen. Auch wenn von Anfang an, es im 100/200 ein starkes, relativ klares Konzept gegeben hat, kann man sehen, wie dieses sich immer weiter verfeinert hat. Nachdem lange das 100/200 für mich vor allem für großartige Produkterlebnisse stand – ich habe für nicht wenige Produkte hier Referenzqualitäten genießen dürfen – ist nun mit zwei Sternen auch die Kombinatorik auf ein neues Level gehoben worden. In der Einfachhkeit liegt ganz sicher immer noch die Komplexität – auch wenn heute längst nicht mehr jedes Gericht so „einfach“ ist, wie noch vor ein oder zwei Jahren. Kombinationen, wie der Taschenkrebs und das erste Dessert sind keineswegs „einfach“, sondern komplex. Mit dieser Erweiterung des kulinarischen Spektrums scheint mir eine neue Entwicklungsstufe eingeleitet worden zu sein. Ich würde nun also sagen: hier geht es nun um Einfachheit UND Komplexität." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Philipps Restaurant, Hamburg

"Die Küchenleistung bewegt sich insgesamt auf einem guten Niveau. Es ist kreativ, aber nicht überkandidelt, leicht zugänglich und durchgehend lecker. Auffallend ist, dass hier beherzt gewürzt wird, was wir durchaus schätzen." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant The Table Kevin Fehling, Hamburg

"Kevin Fehlings „The Table“ bleibt für uns in Hamburg erste Wahl und das, weil hier ein Gesamterlebnis auf höchstem Niveau präsentiert wird, das bei aller Perfektion der Fertigung und Präzision im Ablauf immer wieder Überraschendes und Persönliches parat hat, was kaum zu toppen ist." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Bianc, Hamburg

"Das Menü zeigt so gut wie keine Schwäche. Die Aromatik ist kraftvoll und ausdrucksstark und immer sehr angenehm mediterran. Aber auch die Produkte kommen meist bestens zu Geltung und so ergeben sich Gerichte ohne großen Erklärungsbedarf, die sicher jedem gefallen. Auch der Service agiert den ganzen Abend über gekonnt und angenehm professionell – lässt man das Zeremoniell zu Beginn außer Acht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Hessen

Restaurant Philipp Soldan, Frankenberg

"Ansonsten aber konnte man nur mit der Zunge schnalzen ob der stimmigen Kompositionen, welche die offene Küche verließen: Hervorragende Produktqualitäten, bestens getroffene Garpunkte, unglaublich intensive und gut gezogene Fonds und Soßen sowie grandios austarierte Sorbets (ein kleines Glanzstück z.B. der geeiste Kopfsalat zum Kaisergranat). Auch kleinen, vermeintlich eher unspektakulären Beilagen wie z.B. den (Käse-) Spätzle zum Maibock wurde in der Küche viel Aufmerksamkeit geschenkt: Sie kamen so gut abgeschmeckt und ausdrucksstark auf den Teller, dass man kurz überlegte (wären die Portionsgrößen nicht so üppig gewesen…), von ihnen noch einen Nachschlag zu verlangen! Überhaupt scheint diese Ausdrucksstärke bzw. intensive Würze ein Markenzeichen von Herrn Arnecke zu sein, der auf der Klaviatur der Gewürze und Geschmäcker aber so geschickt spielt, dass alle Kreationen zwar recht „laut“ bzw. kräftig, aber nie übertrieben bzw. überwürzt daherkommen!" (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Villa Merton, Frankfurt

"Ein Menü ohne Fehl und Tadel. Ein Menü ohne Belanglosigkeiten auf dem Teller. Ein Menü ohne Fragezeichen. Dafür aber: Ein Menü mit Finesse und Eleganz zum puren Genuss!
Der vom Michelin seit Jahren verliehene Stern ist wohlverdient!" (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Lafleur, Frankfurt am Main

"Harmonie kennzeichnet ohne Frage die Küche von Andreas Krolik, so war es auch in diesem Menü. Bei manchen Gerichten ist eine gewisse Eintönigkeit der Preis. Aber bei den meisten Gängen gelingt es, feine, zusätzliche Akzente zu setzen, die in der Gesamtharmonie Momente der Spannung oder Kontraste und somit einen großartigen Genussmoment schaffen. Dies steht meines Erachtens der Küche von Andreas Krolik sehr gut, weil dadurch die Vielschichtigkeit der Gerichte klarer erkennbar wird. Insgesamt kann man sagen, dass die Küche durchweg verlässliche Zwei-Sterne-Qualität bietet - bei den besten Gerichten ist es sogar noch etwas mehr." (Veröffentlicht im April 2022)

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Niedersachsen

Restaurant Titus, Hannover

"Dieter Grubert macht auch an neuem Standort da weiter, wo er an alter Wirkungsstätte aufgehört hatte. Seine Gerichte sind ideenreich, mitunter von überbordender Kreativität. Das kann dann auch einfach mal zu viel des Guten sein und vom Kern einer an sich guten Idee ablenken. Wirklich überzeugend ist seine Küche vor allem immer dann, wenn sie sich eher etwas zurücknimmt. Der Skrei, für mich der überzeugendste Gang des Abends, ist hierfür ein gutes Beispiel. Klassik beherrscht Grubert aus dem Effeff. Ob Stopfleber oder Soufflé – hier macht dem Altmeister niemand etwas vor. Und es ist wohl auch genau diese Mischung aus Tradition und kreativen Ideen, die die Gäste hier so schätzen. Dieter Grubert bedient Beliebtes, steht aber auch nicht still." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Handwerk, Hannover

"Beschränkte sich Thomas Wohlfeld immer schon auf wenige Komponenten in seinen Gerichten, hat sich daran zwar im Kern nichts geändert und doch erscheint mir vieles noch komplexer und von größerer Tiefe geprägt. Gleichwohl bleibt seine Küche immer leicht zugänglich und süffig. Mit Gängen wie der Schweinebacke mit Aal traut sich Wohlfeld auch an etwas unkonventionellere Kombinationen, die im Zweifel auch mal polarisieren können. Für mich darf er sich gerne auch in Zukunft so etwas trauen. Der Service, der von Ann-Kristin Wohlfeld gewohnt charmant geleitet wird, trägt wie immer auch dazu bei, dass wir uns wohlfühlen. Uns gefällt die Atmosphäre und die persönliche Stimmung, meistens sogar die Musikuntermalung. Vor allem aber das, was auf dem Teller passiert. Und das ist von so durchgehend überzeugendem Niveau, dass die Frage bleibt, wann es hier endlich den längst verdienten Stern gibt?" (Veröffentlicht im Februar 2022)

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Restaurant Schorse, Hannover

"So beenden wir ein Essen, das uns nicht nur gut gesättigt in den Abend entlässt, sondern auch durchgehend Spaß gemacht hat. Die Abgrenzung zum Fine Dining-Bereich gelingt gut und die Karte hat ein eigenständiges Profil, das in der Tat sehr mehrheitsfähig, dabei aber alles andere als langweilig oder beliebig ist. Die kreativen Schlenker, die man hier einbaut, sind so geschickt gesetzt, dass sie eher konservative Esser nicht verschrecken müssen, aber interessant genug für neugierige Gäste sind. Der Service, bei den früheren Betreibern eine der großen Schwachstellen, macht seine Sache hier ausgesprochen gut. Aufmerksam und kenntnisreich bei Nachfragen zur Stelle, den Kontakt zum Gast suchend, aber nicht aufdringlich. Mit diesem Niveau machen wir uns über die Zukunft des „Schorse“, wie der Gastronomie im Leineschloss generell, keine Sorgen. Haben wir hier doch gleich zwei Adressen, die den Wiederbesuch lohnen." (Veröffentlicht im Januar 2022)

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant Le Moissonnier, Köln

"Auch nach so vielen Jahren können uns Vincent Moissonnier und Eric Menchon immer noch überraschen. Die Kreativitätsmaschine läuft weiterhin auf Hochtouren und auch, wenn nicht alle Satellitenteller auf den ersten Blick in einem direkten Kontext zum Hauptteller zu stehen scheinen, fügen sich alle Gerichte in Summe dann doch immer perfekt zusammen. Die Atmosphäre ist wie gewohnt quirlig, der Service hat auch bei vollem Betrieb alles im Blick. Wie sehr haben wir all das in den letzten zwei Jahren vermisst. Und wie schön ist es, es endlich wieder zu erleben." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Gasthaus Stollenwerk, Köln

"Das „Gasthaus Stollenwerk“ hat durchaus das Zeug, eine regelmäßige Adresse zu werden, wenn man Lust auf unkomplizierte, aber nicht belanglose Küche hat und oder einfach nur zum Wein oder Kölsch etwas Anständiges essen möchte. Ich würde wetten, dass auch Currywurst und Burger hier durchaus Spaß machen. Für uns auf jeden Fall eine sympathische Stadtteilentdeckung." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Prunier, Köln

"Die Küche an Enrico Hirschfelds vorheriger Wirkungsstätte hatte einen so grundlegend anderen Charakter, dass wir neugierig waren, wie er in diesem klassisch ausgerichteten Umfeld eigene Akzente setzen kann.
Denn dass das Publikum besonders an einem Ort, wo Kaviar, Lachs und Champagner die Hauptrollen spielen, eher traditionelle Gerichte und keine modernistischen Experimente erwartet, ist klar. Enrico Hirschfeld kommt damit aber sehr gut zurecht. Er beherrscht und bedient sowohl das Prunier-Standardprogramm, kann aber auch bei den à la Carte-Gerichten und vor allem in den Menüs auch kreative Ideen einfließen lassen. Das eröffnet eine Mehrheitsfähigkeit, die auch weitere Zielgruppen anspricht. Uns gefällt dieser Stil sowie die handwerkliche Ausführung auf jeden Fall ausgezeichnet. Und dass wir uns in dem kleinen Restaurant sehr wohl fühlen, liegt auch am aufmerksamen Service unter Führung der charmanten Ronja Morgenstern, die um Schlagfertigkeit und Humor nicht verlegen ist." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

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Rheinland-Pfalz

Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"An keiner Stelle blitzte die so oft beschriebene besondere Inspiration und Kreativität von Daniel Schimkowitsch auf. Man hatte fast das Gefühl, dass hier jemand nach der erneuten „Missachtung“ durch den Michelin einen großen Frust schiebt und ein Menü aus seinem „Menü-Baukasten“ zusammengestellt hat, ohne seiner zuletzt gezeigten Genialität Raum zu geben. Den zweiten Stern erkennen wir derzeit leider nicht, sind aber voller Hoffnung, dass Daniel Schimkowitsch nach der Sommerpause wieder voll angreifen wird. Wir werden das mit großem Wohlwollen weiter beobachten, denn wir kommen immer wieder gerne in dieses sympathische Haus und dieses feine Restaurant." (Veröffentlicht im August 2022)

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Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Heppingen

"Für mich war das Menü vorzüglich – der stilistische Generationenübergang in der Küche ist ganz offensichtlich weiter fortgeschritten. Ohne, dass die klassischen Wurzeln vernachlässigt werden, wirkt die Küche zeitgemäß. Von Portiongröße, Produktauswahl und Harmoniebestreben stellt Christian Binder die Küche weiterhin auf ein klassisches Fundament. State of the Art ist hingegen, wie Christian Binder das Gemüse in seinen Kombinationen einsetzt, nämlich stets auf Augenhöhe zu Fisch oder Fleisch – und das mit einer hohen geschmacklichen Präzision. Es ist eine große Freude, da man das Menü entspannt und zurückgelehnt genießen kann, gleichzeitig aber keine Langeweile aufkommt. Zudem wirken die Kombinationen ganz selbstverständlich und unangestrengt. Damit ist die Position als eines der besten Zwei-Sterne-Restaurants de Landes für mich gesichert. Auch wenn es weiterhin Steinheuers Restaurant heißt, hat sich aus meiner Sicht die Handschrift Christian Binders gut entwickelt ist auch als solche wahrnehmbar. Es könnte für mich auch gut und gerne „Steinheuers Restaurant by Christian Binder“ heißen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Hofgut Ruppertsberg, Deidesheim

"Bei den Fisch- und Fleischgerichten waren zwar die Ausgangsprodukte von sehr guter Qualität. Auch waren sie korrekt zu bereitet, das heißt gut gegart, mit vernünftig getroffenem Garpunkt. Aber eine Schwäche zieht sich für mich vom Altrheinwels bis zum Rinderfilet durchs Menü: Die Saucen sind zu dünn und ausdrucksschwach." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Saarland

Benelux

Restaurant Bozar, Brüssel

"Karen Torosyan liefert im „Bozar“ eine französische Hochküche, die fast ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint. Sie drängt nicht darauf, alles neu zu erfinden oder wild zu kombinieren. Sie widmet sich dem Traditionellen, das es zu erhalten und zur Perfektion zu bringen gilt. Kreativität ordnet sich hier dem Handwerk unter und das wird im „Bozar“ auf beeindruckende Weise demonstriert. Langweilig ist die Küche aber in keinem Moment. Es wird mutig und beherzt gewürzt und wie kann so perfekt ausgeführtes Handwerk je langweilig sein? Vor allem, wenn es Traditionen erhält, deren Aufwand heute kaum noch jemand zu betreiben bereit ist. Damit schafft man sich ein Alleinstellungsmerkmal, das auch heute ganz offensichtlich noch zahlreiche Anhänger findet. Das Restaurant ist mittags wie abends sehr gut gebucht." (Veröffentlicht im Juni 2022) 

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Restaurant Le Pristine, Antwerpen

"Mit „Le Pristine“ hat Sergio Herman ein weiteres Erfolgskonzept kreiert. Es verbindet die fabelhaften Produkte seiner Heimat mit der hemmungslosen und unkomplizierten Genussfreude italienischer Küche. Auch wenn es das ein oder andere fleischige Gericht gibt, spielen Meeresfrüchte dabei die eindeutige Hauptrolle. Das alles wird so lässig in urbanem, designten Rahmen serviert, dass natürlich Parallelen zum „The Jane“ aufkommen, zumindest was die Location angeht. Herman hat einfach ein Händchen für stimmige Gesamtkonzepte, die alle Sinne ansprechen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Lola, Brüssel

"Die Atmosphäre ist international, lebhaft und ausgelassen. Der Service bleibt auch bei vollem Betrieb aufmerksam, die fast ausschließlich französisch bestückte Weinkarte mit Schwerpunkt bei Rotweinen bietet für diesen Rahmen etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Dass mich die von mir gewählte Vorspeise und das Dessert nicht besonders überzeugt haben, ändert nichts an dem insgesamt guten Eindruck, den das „Lola“ hinterlassen hat. Die Küche bemüht sich um Neuinterpretationen bekannter Gerichte und vor allem bei den Hauptgerichten ist dies auch gut gelungen. Auch traditionelle Klassiker beherrscht man tadellos. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen guten Griff in der Karte zu machen, ziemlich hoch." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Frankreich

Restaurant Skab, Nimes

"Am Ende waren wir uns einig: „Ahs“ und „Ohs“ hat uns das Menü zwar nur vereinzelt entlockt. In jedem Fall bietet das „Skab“ aber eine Leistung auf sehr solidem Niveau und ist daher als Restaurant gerade für den Mittag gewiss eine gute Adresse in Nîmes." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Le Foch, Reims

"Auch wenn es deutliche Abstriche bei den Nachtischen gibt, war dies insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Menü. Jacky Louazé liefert eine klassische Küche, die sowohl gutes Handwerk und ebensolche Produkte bietet. Wie häufig in Frankreich ist man mit den Menüs auch preislich auf der interessanteren Seite und da ist das „Le Foch“ eine durchaus attraktive Adresse. Und nicht nur deshalb ist es eine gute Alternative zu den häufig mittelmäßigen und auf Touristen ausgerichteten Restaurants. Der Zuspruch gibt dem Konzept Recht. So häufig wir am Restaurant in der Vergangenheit vorbei gegangen sind, schien es immer gut besucht und auch an diesem Abend ist es ausgebucht. Für uns war es an den drei Tagen unseres Aufenthaltes das beste Essen. Und wir werden sicher nicht wieder so viele Jahre bis zum nächsten Besuch verstreichen lassen." (Veröffentlicht im Februar 2022)

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Restaurant Le Jardin, Reims

"Es ist unschwer zu erkennen, dass uns dieser Abend nur mäßig Spaß gemacht hat. Die gesamte Atmosphäre wirkte uns sehr unruhig und gehetzt. Die kurzen Zeiten zwischen den Gängen ließen kaum so etwas wie entspanntes Essen zu. Wenn jetzt wenigstens die Leistung auf dem Teller durchgehend überzeugend gewesen wäre, hätte das vielleicht einiges wettmachen können. Aber dazu schickte die Küche zu viel Durchschnittliches, gepaart mit einigen Nachlässigkeiten. Und obwohl wir uns beim Wein aus der umfangreichen und anspruchsvoll kalkulierten Karte eher im unteren Segment bedient haben, landen wir letztlich doch bei deutlich über 200 Euro. Das fühlte sich dann auch nicht stimmig an." (Veröffentlicht im Februar 2022)

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Restaurant La Table, Lille

"Ich hatte mich im Vorfeld nicht mit Thibaut Gambas Werdegang beschäftigt. Ansonsten hätte mich vielleicht die Mehrteiligkeit in einigen Gerichten nicht so gewundert. Aber wenn man wollte, könnte man hier durchaus eine kleine Referenz an seine Zeit bei Pierre Gagnaire erkennen.Gambas Küche ist zwar klassisch basiert, aber von großem Ideenreichtum. Zutaten werden häufig durchdekliniert und überraschend kombiniert. Das ist alles sehr schlüssig und jederzeit von ausgezeichnetem Geschmack. Unterm Strich war dies eine absolute Entdeckung und man sollte ihn in seiner weiteren Entwicklung beobachten. Ich kann mir vorstellen, dass man von ihm noch mehr hören wird.
Auf jeden Fall aber hat sich gezeigt, dass sich Umwege lohnen." (Veröffentlicht im Januar 2022)

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Masseria Storica Pilapalucci, Toritto

"Das Haus ist sehr stolz auf seine Mitgliedschaft in der "Slow Food"-Bewegung und darauf, dass der Koch schon einige vegetarische Kochbücher rausgebracht hat - auch im italienischen Gambero Rossi wird man erwähnt. Für unsere Breitengrade wäre eine Empfehlung im Guide Michelin oder ein Bib Gourmand gerechtfertigt, in französischen Schulnoten würde ich eine 13 bis 14 von 20 vergeben." (Veröffentlicht im August 2022) 

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Roberts Stube im Felsenkeller, Meran

"Das Restaurant liegt sehr schön etwas abseits der Hauptwege in Meran am Zenoberg. Ein Slow Food Restaurant abseits der Sternelokale das den Grundgedanken von genussvolles, bewusstes und regionales Essen verkörpert.
Sehr gelungene a la carte Gerichte einzeln oder im Menü (auch glutenfrei) zu einen sehr guten Preis/ Leistungsverhältnis. Robert Steiner ist Küchenchef, seine Frau macht den Service mit sehr freundlicher und charmanter Art. Die Weinkarte kann sicherlich noch ausgebaut werden, aber durchwegs gut. Insgesamt sehr zu empfehlen wenn man in Meran oder Umgebung ist." (Veröffentlicht im Januar 2022)

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Sissi, Meran

"Wer zu viel von der Südtiroler Küche mit Knödel, Speck und lokalen Spezialitäten hat, ist dies ein absoluter Tipp. Sehr eigenständiger Konzept von Chef Andrea Fenoglio. Der Name des Restaurants passt zum Ambiente und Einrichtung des Restaurants das im ersten Moment eher ein wenig irritiert. Das Essen und der sehr nette Service einschließlich Andrea Fenoglio‘s Präsenz runden einen Besuch ab. Sehr schöne Weinkarte." (Veröffentlicht im Januar 2022)

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Kräuterreich, St. Veit im Pongau

"Jeder Gang des Menüs ein Highlight, fein abgestimmt und mit Perfektion aufs Teller gebracht. Die einzelnen Gerichte von Fluss&See, Wald&Wiese oder am Feld waren sehr kreativ und mit Kräuter und regionalen Produkten verfeinert." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Rote Wand Chef's Table, Lech am Arlberg

"Die Erwartungen an dieses Menü waren mit der Geschichte, die Max Natmessnig mitbringt, natürlich sehr hoch. Und auch wenn wir nie in New York im „Chef’s Table“ waren und sich zwangsläufig Vergleiche zum „Frantzén“ aufdrängen, war dies ein sehr eigenständiges Erlebnis. Klar, auch das Geschirr, vieles von Hering, gibt es so wohl auch in New York. Aber davon unbenommen waren die Gänge sehr eigenständig, erfreulich reduziert und gleichzeitig komplex. Auf unnötige Deko, Tupfen und Cremes kann man angesichts der ausgeklügelten Kombinationen verzichten. Dass dieses Menü mit der Roten Garnele und der Ente mindestens zwei absolute Top-Highlights für mich bot, die es nach jetzigem Stand in die Jahres-Best of-Liste schaffen dürften, hebt es schon mal deutlich über den Standard." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant Steira Wirt, Trautmannsdorf

"Wir sind ja seit langem bekennende Österreich-Fans und wir kennen alle Restaurants der beteiligten Köche zum Teil seit vielen Jahren. Dieses Menü hat ohne Frage unsere Sehnsucht darin bestärkt, hoffentlich bald wieder all die wunderbaren Orte und Restaurants aufsuchen zu können. Was uns auf all unseren Reisen nach Österreich so oft begeistert hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der man den heimischen Produkten eine glanzvolle Bühne gibt und sie wahlweise rustikal-bürgerlich oder kreativ-modern in Szene setzt. Selten wird man dort exotische Produkte finden oder Edelzutaten, die aus ganz Europa oder von weiter her angekarrt werden müssen. Die regionalen Zutaten sind in der Regel von so bestechender Qualität, dass sie keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Und die Köche, nicht nur die in der Spitze, nutzen diese mit unaufgesetztem Stolz. Deshalb hätte diese Box, und speziell zu diesem Anlass, nicht besser zusammengestellt sein können. Sie präsentiert das Beste des Landes von den Besten des Landes." (Veröffentlicht im Juni 2021)

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