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Der Gastrosoph Juni 2018

Japanisches Wagyu Entrecôte «Kagoshima» gegrilltes Carpaccio | Zwiebel | Sauerrahm von Stefan Heilemann, Ecco Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser

alle Jahre wieder regen wir uns über die subjektive Pellegrino-Liste auf, aber durch die enorme Vermarktungsmaschinerie des Nestle-Konzerns können auch wir sie nicht ignorieren. Immerhin, die Top3 2018 gehören im Moment sicher zum Besten was die Top-Gastronomie aufbieten kann. Dies sieht vor allem auch der Guide Michelin so und unsere Ranglisten für die Länder Italien, Spanien und Frankreich bestätigen das.

Übrigens, die Osteria Francescana in Modena besuchten wir erst vor kurzem am 23. Juni 2018 im Rahmen unserer Gourmet-Club Reise nach Italien (Berichte folgen). Das El Celler de Can Roca in Girona konnten die Mitglieder des Gourmet-Clubs letztes Jahr im Rahmen unserer „GourmeTour“ nach Barcelona kennenlernen. (Berichte finden Sie hier.). Das Mirazur an der Côte d'Azur werden wir voraussichtlich nächstes Jahr ins Programm aufnehmen. Unsere Gourmetreisen gehen also immer zu den Hotspots der Kulinarik.

Eine sofortige Mitgliedschaft im Gourmet-Club lohnt sich schon deshalb, weil Sie dann rechtzeitig über das neue Programm 2019 informiert sind und die besten Chancen auf einen Platz haben. Übrigens wenn Sie jetzt Förder-Mitglied werden, bekommen Sie eine Flasche Moët & Chandon Impérial Brut im Wert von € 38,00 Euro kostenlos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Jörg Wörther ist tot

Österreichischer "Koch des Jahrzehnts" stirbt im Alter von 62 Jahren

Veröffentlicht am: 16.07.2020


Vendôme öffnet wieder im September

Letzter deutscher Drei-Sterner gibt Öffnungstermin bekannt

Veröffentlicht am: 15.07.2020


Jörg Behrend wechselt nach Kitzbühl

Heinrich Dominici ist neuer Hoteldirektor im Hotel Zur Tenne

Veröffentlicht am: 13.07.2020


Seehotel Niedernberg eröffnet neues Restaurant

Das ELIES soll maskulin, lässig, wertig und aufregend anders sein

Veröffentlicht am: 13.07.2020


Im August startet das 1950 mit Bio Fine-Dining auf der Schwäbischen Alb

Simon Tress kocht ausschließlich mit Produkten, die Demeter- oder Bioland-zertifiziert sind

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Hotel des Monats November

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Tannenhof in St. Anton am Arlberg

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Für Restaurants:

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Planen Sie ein kulinarisches Event, aus das Sie interessierte Gäste hinweisen wollen? Dann ist unser kulinarischer Kalender der richtige Ort dafür. Wir veröffentlichen den Veranstaltungshinweis kostenlos, wenn Sie in unser Web-Formular alle notwendigen Informationen eintragen. Premium- und Standard-Kunden unseres Portals nehmen wir diese Arbeit ab, mailen Sie einfach alle notwendigen Informationen an unsere Redaktion

Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

August 2020: Ox & Klee ** in Köln

15. August 2020:OX & KLEE**, Daniel Gottschlich, Köln (NRW) - Überraschungsmenü für 250 Euro incl. Weinbegleitung - Reservierungen per Mail möglich.

August 2020: Geranium *** und Alchemist ** in Kopenhagen

Restaurant Geranium

Direktvergleich in Kopenhagen : Geranium*** vs. Alchemist** in Kopenhagen vom 4. bis zum 8. August. Weitere Informationen auf Anfrage per Mail.

Juli 2020: The Restaurant **, Zürich

Heiko Nieder

Juli 2020: The Restaurant**, Heiko Nieder, The Dolder Grand, Zürich (CH)
Club-Treffen am Freitag den 3. Juli 2020, 19:00 Uhr. 8-Gänge-Menü inkl. Aperitif, Weinbegleitung, Wasser und Kaffee für CHF 478,00 pro Person (statt CHF 541). Übernachtungs-Arrangement für 2 Personen im DZ:
CHF 1.496,00 inkl. Frühstück, Menü und Getränke.

September 2020: Eisvogel **

September 2020:  Eisvogel**, Hubert Obendorfer, Birkenhof, Neunburg vorm Wald (BY). Club-Treffen am Freitag den 11. September 2020, 19:00 Uhr Mit Wellness-Arrangement für 2 Nächte, Details folgen.

Oktober 2020: Yoso * und PURS **

Purs & Yoso

Oktober 2020: PURS**, Christian Eckardt, Andernach (RP) Club-Treffen am Wochenende vom 09. - 11. Oktober 2020.  Ebenfalls im Programm das YOSO*, Sarah Henke, in Andernach. Details folgen.

November 2020: Lafleur **

Andreas Krolik

November 2020: Lafleur**, Andreas Krolik, Frankfurt/Main, Club-Treffen am Freitag, den 13. November 2020, 19:00 Uhr.

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
  • Vollen Zugriff auf unseren Content 
  • Suchen nach gerade geöffnetem Restaurant in Ihrer Nähe 
  • Erstellen einer eigenen Favoriten-Liste 
  • Bewerten von Restaurants 
  • Persönliche Betreuung und Beratung 


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Ab 990€ inkl. MwSt. Förderbeitrag pro Jahr profitieren Sie außerdem von einem kostenlosen Besuch in einem Top-Restaurant in Deutschland Ihrer Wahl inkl. Shuttle- und Reservierungs-Service im Wert von 250€ und einer Flasche Champagner.

Hier kommen Sie zum Anmelde-Formular: https://www.restaurant-ranglisten.de/registrierung/

Aktuelle Restaurant-Kritiken

Bayern

Restaurant Tantris, München

"Der Lunch im Tantris wahr sehr vergnüglich. Die Küche von Hans Haas zeigt ihre Qualitäten: sie ist präzise gekocht, aber wirkt auf dem Teller und im Mund nicht technisch oder forciert, sondern im positiven Sinne einfach, direkt und unkompliziert. So kann Genuss nur Spaß machen." (Juli 2020)

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Restaurant Showroom, München

"Die erste Gourmet-Erfahrung mit Corona-Auflagen kann ich als gelungen bewerten. Dominik Käppeler kocht im Showroom mit viel Kombinationsfreude- mit originellen und interessanten Ergebnissen, die aber so gut an bekannte Geschmackskombinationen anknüpfen, dass sie auf mich spannend und interessant und keineswegs gewollt oder abwegig sind. Für mein Empfinden sind aber einige Teller in ihrer texturellen Gestaltung noch verbesserungsfähig. Hier und da wirken sie sehr statisch, da es wenige flüssige Elemente gibt." (Juni 2020)

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Restaurant Alois, München

"Endlich mal wieder ein Lunch, welcher zwar eine reduzierte Auswahl, aber keine vom Dinner abweichende Gerichte aufweist. Somit ist das ganze Können von Christoph Kunz uns seinem Team erlebbar. Das Essen ist auf einem hohen Niveau und von Anfang bis Ende ohne Ausreißer. Besonders die Saucen sind himmlisch und zeugen somit von den Qualitäten der Küche. Allerdings fehlt mir wie erwähnt etwas, das in Worte nur schwer zu fassen ist. Vielleicht verstehen Sie was ich meine? Dennoch habe ich mich im Alois wohlgefühlt – das ist ja nicht unwichtig. Bei meinem nächsten Besuch in München werde ich jedoch noch einmal bei Hans Haas vorbeischauen. Christoph Kunz ist hoffentlich noch länger da." (April 2020)

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Hamburg

Restaurant 100/200

"Der Spaßfaktor leidet ein wenig an diesem Abend durch das leider schwach besetzte Restaurant und den Service mit Abstand. Da fehlt ein nicht unerheblicher Teil der Herzlichkeit und Leichtigkeit, die das 100/200 bislang ausgemacht hat. Aber das dürfte sich mit mehr Routine mit der jetzigen Situation bei Gast und Gastgebern sicher bald legen bzw. bereits gelegt haben. Auf dem Teller hat sich hingegen – zum Glück - wenig geändert. Natürlich ist ein weitgehend auf Rindfleisch basierendes Menü, zudem noch mit zwei Innereien-Gängen rustikaler, als das Fisch- und Seafood-Menü zum Jahresbeginn, aber vergleichen mit dem Rindfleisch-Menü im Vorjahr sind die Fortschritte in Bezug auf Feinheit und Fokussierung offenkundig. Mit dem extrem filigranen Carpaccio, der tollen Zunge und dem gut abgestimmten Onglet gibt es drei hervorragende Gänge rund um das Fleisch. Und die Desserts waren mal wieder top." (Juli 2020)

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Restaurant 100/200

" Egal welches Thema das 100/200 sich vornimmt, die von Thomas Imbusch entwickelte Handschrift zieht sich durch die Menüs: konzentriert auf die geschmackliche Wirkung des Produkts kommen dessen Qualität optimal zur Geltung – mal in filigraneren, mal in kräftigeren Kombinationen." (Juni 2020)

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Restaurant The Table Kevin Fehling

"Kevin Fehlings Küche steht seit jeher für hohe Präzision und handwerkliche Perfektion – dies gilt auch ohne Abstriche für dieses Menü. Zunehmend fällt mir bei meinen Besuchen auf, dass die Gerichte trotz ihrer Vielschichtigkeit weniger forciert wirken, das Aromenspiel weniger druckvoll ist. Das würde ich als Reifung des Stils interpretieren. Weinbegleitung von David Eitel war wie immer sehr exakt auf die Gerichte eingestellt – und überhaupt funktioniert der gesamte Service auch bei diesem Besuch wie ein Uhrwerk, alle Räder greifen ineinander. Alles wirkt perfekt orchestriert, ohne dass es die Lockerheit verliert. Kevin Fehling ist unter den Drei-Sternern in Deutschland aus meiner Sicht weiter gut vorn mit dabei." (Mai 2020)

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Hessen

Restaurant Gustav, Frankfurt am Main

" Die Küche von Jochim Busch wirkte zur Zeit des ersten Sterns für das Gustav inspirierter und spielerischer. Jetzt ist sie verhaltener, vielleicht etwas angestrengter. Und es schleichen sich Ungenauigkeiten und Beliebigkeiten ein, die wir bei unseren früheren Besuchen nicht feststellen konnten. Vielleicht „drückt“ der zweite Stern und die damit verbundene Erwartungshaltung doch ein wenig, zumal das Betreiberpaar Scheiber Jochim Busch auch die Verantwortung für das ebenfalls besternte „Weinsinn“ übertragen habt, nachdem Julian Stowasser das Restaurant überraschend verlassen hat. Dort kocht jetzt Buschs bisheriger Souschef. Das Gustav ist zweifellos eine beachtenswerte Adresse in Frankfurt, die ihr Potential aber hoffentlich noch nicht ausgespielt hat. Es schließt sich für uns jedenfalls der Kreis zu meinem in diesem Forum im Jahr 2016 gezogenen Fazit, als Jochim Busch gerade den ersten Stern erkocht hatte: „Für uns ist das Gustav neben dem Lafleur zurzeit die spannendste Adresse in Frankfurt, wenngleich Andreas Krolik mit seinen ** noch einmal in einer anderen Liga kocht.“ So haben wir es jedenfalls an diesem Sommerabend 2020 empfunden und hoffen, dass Jochim Busch im Laufe der Zeit wieder die richtige „Flughöhe“ erreicht." (Juli 2020)

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Weinschänke Schloss Groenesteyn, Kiedrich

"Die Weinschänke Schloss Groenesteyn bietet eine hervorragende Küche in einer gemütlich-rustikalen Atmosphäre, die sich nach Nils Henkels Weggang von Burg Schwarzenstein anschickt, die Nummer Eins im Rheingau zu werden. Der Service trägt zum entspannten Wohlgefühl tatkräftig bei und rundet so das genüssliche Gesamtbild freundlich zugewandt ab." (Juni 2020)

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Niedersachsen

Bistro Schweizerhof, Hannover

"Das Menü hat unseren guten Eindruck vom Vorjahr bestätigt. Die Küche ist sehr solide und leistet sich ein paar kreative und gelungene Schlenker. Angesichts des moderaten Preisniveaus bleibt das „Bistro Schweizerhof“ eine empfehlenswerte Adresse in Hannover." (Juni 2020)

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Restaurant Handwerk, Hannover (Corona-Angebot)

"Das war ein Menü, das so auch ohne weiteres im Restaurant hätte serviert werden können, wenngleich der Hauptgang vielleicht ein wenig konventioneller, aber nichtsdestotrotz genauso lecker, ausgefallen ist. Wir freuen uns auf jeden Fall, auch an diesem Tag die eigenen Töpfe nur zum Erwärmen benutzen zu müssen." (April 2020)

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Restaurant Titus, Hannover (Corona-Angebot)

"Dieter Gruberts Menüs jedenfalls überzeugen mit handwerklich hervorragenden Gerichten, die oft auch einen besonderen Twist erhalten. Man merkt deutlich, dass Grubert sich anschickt, pro Gang ein Restaurant-vergleichbares Ergebnis für den heimischen Teller bereitzustellen. Das erfordert dann zwar mitunter ein paar (einfache) Handgriffe mehr, aber das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Mit 45 Euro pro Person ist das Preis-Genuss-Verhältnis ebenfalls kaum zu toppen." (April 2020)

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Nordrhein-Westfalen

Halbedels Gasthaus, Bonn

"Was macht denn nun die Küche von Rainer Maria Halbedel aus, dass man an einem Abend in seinem Restaurant kulinarische Glücksmomente erlebt, obwohl man weder bei einem lupenreinen „Klassiker“ noch bei einem ausgewiesenen Avantgardisten gegessen hat? Es ist die Kombination von beidem, der stete Drang des Küchenchefs, bewährte Geschmackskombinationen noch einmal neu zu arrangieren und überraschend darzubieten. Es ist die Neugier auf seinen kulinarischen Reisen, um Neues mit nach Hause zu bringen, das in seine Küche passt. Es ist die Erkenntnis, nur das machen zu wollen, was man kann, und nicht das können zu wollen, was man nicht kann. Es ist das Harmoniebedürfnis des Kochs, das jede Provokation auf dem Teller ausschließt. Es ist die spürbare Leidenschaft des Kochs, für jeden Gang alles aus seinem Garten zusammen zu tragen, was seinem Hauptprodukt zuträglich ist. Es ist die Erfahrung Halbedels, die ihn gelassen und verantwortungsbewusst mit seinen Produkten umgehen lässt und dabei seinen sicheren Instinkt für neue harmonische Kreationen ausspielen lässt." (Juni 2020)

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Henne.weinbar, Köln

"Eigentlich hätten uns noch mehr Gerichte an diesem Abend angelacht und hier wäre es auch gar kein Problem, einfach wieder von vorne anzufangen. Ungezwungen und quer beet essen, wie es einem gefällt, ist hier Konzept. Aber wir sind schlichtweg schon satt. Und die Größe der Gerichte sollte man nicht unterschätzen. Wie immer eine Entdeckung wert ist die Weinkarte, die nach Rebsorten sortiert ist und innerhalb jeder Sorte in Klassiker, Ikonen und Unkonventionelles, hier „Freakshow“ genannt. Fabrice Thumm lotst die Gäste jedoch zielsicher durch das umfangreiche Angebot und kann zu jedem Wein hilfreiche Erklärungen geben." (Juni 2020)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

Foto: QWERTZ im Restaurant Haus Stemberg

"Für mich war das ein optimales Restauranterlebnis. Die verschiedenen Karten und Extra-Angebote erlauben es, ganz nach Gusto kreuz und quer zu kombinieren. Die regionalen Gerichte sind mit der gleichen Sorgfalt und Finesse zubereitet, wie die Gerichte aus dem Degustationsmenü. Das ist Casual Fine Dining par excellence." (Mai 2020)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

"Für »nur« 36,00 € durften wir ein erstklassiges Mittagessen erleben, das somit nicht nur einen Bib Gourmand verdient gehabt hätte, sondern auch den Michelin-Stern rechtfertigt. Da meine beiden vorherigen Berichte zu diesem Restaurant zeitlich nach diesem Besuch liegen, sehen Sie: Ich komme immer wieder gerne zur Familie Stemberg und nehme die Familie Tilla jederzeit gerne mit." (April 2020)

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Rheinland-Pfalz

Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Ahrweiler

"Mein persönliches Fazit fällt etwas gemischt aus. Klar, insgesamt war alles sehr gut, wenngleich mir einige Gänge besser gefielen als andere. Aber für ein Restaurant, das sich selbst zu den 10 besten Deutschlands zählt, hätte ich etwas mehr erwartet." (Juli 2020)

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Restaurant Sonnora, Dreis

"Als Fazit bleibt ein herausragendes Menü, das mir fast noch besser Gefallen hat als bei unserem ersten Besuch vor etwa anderthalb Jahren. Die klassischen Saucen, die viele der Gerichte auszeichneten, kann man aus meiner Sicht kaum besser machen. Ich bin gespannt, wie der Vergleich mit der Schwarzwaldstube ausfällt, deren Besuch aufgrund des Brandes leider verschoben werden musste." (Juni 2020)

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Restaurant Sonnora, Dreis

"Es war ein grossartiger Abend. Besser kann man nicht kochen, anderst ja. Und das er jetzt Clemens Rambichler heisst." (April 2020)

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Saarland

Restaurant Esplanade, Saarbrücken

"Silio Del Fabro geht seinen Weg im „Esplanade“ konsequent weiter und präsentiert uns auch bei unserem zweiten Besuch eine Küche, die ihre traditionellen Wurzeln nicht verleugnet, sich aber trotzdem sehr zeitgemäß präsentiert. Das ist durchweg harmonisch und alles andere als langweilig, von ausgezeichnetem Handwerk geprägt und nach meinem Eindruck derzeit deutlich unterbewertet. Es gab in Saarbrücken auch schon Zweisterner, die uns weniger überzeugt hatten. Jérôme Pourchère führt dazu einen Service, der gewohnt souverän und locker agiert. Da wir Pourchère schon viele Jahre kennen, macht jedes Wiedersehen Freude. Dieses wird mit Sicherheit nicht das Letzte gewesen sein." (Juli 2020)

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Restaurant GästeHaus Klaus Erfort Saarbrücken

"Ich fühle mich eigentlich den ganzen Abend bereits ziemlich gestresst von dem sehr sportlichen Timing. Mein Mann empfindet das nicht so. Aber mich befremdet das schon etwas, zumal bis zur offiziellen Schließzeit noch mehr als eine halbe Stunde Zeit ist und ich nicht recht verstehe, warum man so durch den Abend gehetzt wurde. Ebenso wie ich nicht verstehe, warum man nicht wenigstens eine halbe oder gar eine Stunde früher öffnet, um den Abend gelassener gestalten zu können. Am Essen gab es nicht viel auszusetzen. Wir waren einige Jahre nicht bei Klaus Erfort. Aber er bleibt seiner Linie der ausgesprochen klassischen Grundlage sehr treu. Das mag manchmal etwas spannungsarm wirken, ist aber durchweg harmonisch und handwerklich perfekt." (Juni 2020)

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Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

Victor's Fine Dining | Foto: Tischnotizen

"Was gibt es über Christian Baus Kochkunst noch zu sagen, was andere nicht schon in höchsten Tönen gelobt haben oder ich in meinen früheren Berichten geschrieben habe?
Eigentlich gibt es dem nichts hinzuzufügen. Ein Essen auf Schloss Berg gehört zum Besten, das man derzeit bekommen kann. Nicht nur in Deutschland oder Europa, vermutlich weltweit. Christian Bau hat einen Stil entwickelt, der eine so einzigartige Handschrift besitzt, dass man ein Gericht sofort als Bau-Teller identifizieren kann. Minimalismus ist seine Sache nicht. Jedes Gericht ist aufwändig konzipiert und besteht häufig aus zahllosen Komponenten, von denen aber nie eine überflüssig erscheint. In seinem letzten Kochbuch, das uns mal für den ambitionierten Hobbykoch angepriesen wurde, gibt es kaum ein Gericht, das weniger als acht Einzelzubereitungen enthält. Von der Anzahl der Zutaten mag ich da noch nicht mal reden. Das Buch ist wunderschön und ich bin froh, es zu besitzen, aber – pardon – für Normalsterbliche nicht nachkochbar. Also am besten gleich direkt dahin fahren, wo man all das in real erleben kann. Und wo sonst kommt man in den Genuss derartiger Produktqualitäten? In seiner Kompromisslosigkeit, was allerbeste Zutaten angeht, könnte Bau problemlos als Japaner durchgehen. In jedem Fall schafft er Gästen ein Schlaraffenland, wie es nur wenige geben dürfte. Ich jedenfalls bin glücklich, dass ich es in wenigen Stunden erreichen kann. Wenigstens und mindestens einmal pro Jahr." (Januar 2020)

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Sachsen-Anhalt

Pietsch, Wernigerode

"Handwerklich und Gang für Gang betrachtet, ist der Stern gerechtfertigt. Alle Gerichte sind ohne Fehl und Tadel zubereitet. Was mir jedoch gefehlt hat, ist die Klarheit in der kulinarischen Linie. Einige Gänge verharren sehr in klassischen Geschmacksbildern, andere sind deutlich moderner und durchaus auch eigenständig, sodass sie besser in coole Atmosphäre passen. Hier wirkt es so, als laufe noch ein Entwicklungsprozess der zu mehr Stimmigkeit führen kann. Verbesserungswürdig ist die Weinbegleitung und die Weinkarte." (Juni 2020)

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Benelux

Het Koetshuis, Bennekom

"Unumwunden muss ich gestehen: Das Menü in sieben Gängen (ohne den Käse) hat nur 59,99 € über Groupon gekostet. Zu dem Preis hätte ich nicht gedacht ein solches Menü serviert zu bekommen. Nachdem Gründer und Küchenchef Wicher Löhr 2017 verstorben ist, hat sein Schwiegersohn die Leitung der Küche übernommen. Da mir ein Vergleich fehlt, kann ich zu seiner Entwicklung nichts schreiben. Das Restaurant war jedoch gut besucht und mit vielen, so nehme ich an, Stammgästen hat sich der Service intensiv unterhalten, sodass ein stilistischer Bruch nicht angenommen wird. Insgesamt war das Niveau gut bis sehr gut, wenngleich man sich etwas mehr Konstanz wünschen würde. Trotzdem und auch ohne dieses sehr günstige Angebot werde ich sicherlich bald wieder für ein lockeres Essen im Het Koetshuis einkehren." (Juni 2020)

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Restaurant Rijks, Amsterdam

"Auch ansonsten geht das „Casual-Fine-Dining-Konzept“ hier allenthalben auf (freundlich-lockeres Personal, lebhafte Stimmung an den Tischen, Besteck wird von einem selbst – das „Relae“ in Kopenhagen hat es vorgemacht - aus einer in den Tisch integrierten Schublade entnommen, ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis…), und wem (wie uns…) das Barocke bzw. Opulente auf den Tellern vielleicht ein wenig fehlt, der geht vor oder nach dem Essen einfach noch ins benachbarte „Rijksmuseum“ und gibt sich den niederländischen Meistern wie Rubens oder Rembrandt hin…" (April 2020)

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Restaurant Hof van Cleve, Kruishoutem

"Das Menü im Hof van Cleve hat mich schwer beeindruckt. Peter Goosens Küche hat klare klassische Wurzeln. Dies zeigt sich im Handwerk, aber vor allem in der Filigranität und Feinheit seiner Kreationen. Er kombiniert gern mit asiatischen Produkten und Aromen. A aber diese sind so gezügelt eingesetzt, dass der Umami-Aromendruck der asiatischen Welt komplett fehlt. So ist das ein sehr elegantes und wunderbares Menü – und dank der sehr leichten Desserts ist es für mich auch bei der Menge eine Punktlandung. Ich habe alles bis zum letzten Krümel genossen." (Dezember 2019)

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Frankreich

Restaurant Automne, Paris

"Die Gerichte von Nobuyuki Akishige sind sehr fokussiert und verzichten auf jeglichen überflüssigen Tand. Die Basis ist eindeutig französisch verortet, aber in der Präsentation findet sich eine Reduziertheit und Eleganz, die – wenn man so will – durchaus japanisch anmutet." (Juni 2020)

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Restauarant Le Clarence, Paris

"Selten gehen wir in ein Restaurant, ohne eine wirkliche Vorstellung davon zu haben, was uns erwartet. Natürlich hatte ich im Vorfeld die ein oder andere Kritik gelesen, aber dennoch war es überraschend zu sehen, wie unkonventionell, puristisch und modern Christophe Pelé in diesem aristokratischen Rahmen aufkocht. Das steht durchaus in einem gewissen Widerspruch, weil man hier eher eine klassische Menüfolge mit auskomponierten Tellergerichten erwarten würde. Stattdessen wird hier eine Abfolge von Miniaturen abgefeuert, die manchmal ein Thema durchdeklinieren, manchmal für sich stehen und die Grenzen zwischen den Gängen verschwimmen lassen. Pelé kombiniert gerne Fisch und Fleisch, was zu erstaunlichen Ergebnissen führt, wenn man alleine an die Rotbarbe mit Taubenragout denkt oder die Taube mit Aal. Wer stellenweise so minimalistisch und durchaus auch intuitiv kocht, muss sich seiner Sache und seines Handwerks sehr sicher sein. Denn gerade, wenn nicht unzählige Komponenten ein Gericht zudecken, würde jeder Fehler gnadenlos sichtbar. Präzision in der Würzung und bei der Garzeit sind hier essenziell und die beherrscht Pelé scheinbar schlafwandlerisch." (Mai 2020)

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Restaurant Accents Table Bourse, Paris

"Unser erster Abend in Paris hat uns ein etwas durchwachsenes Menü präsentiert. Gerade bei den herzhaften Gängen waren es mitunter Kleinigkeiten (Temperatur, Spargel im Februar, zu grobes Gemüse-„Risotto“), die den Eindruck etwas schmälerten, sich meines Erachtens aber leicht abstellen ließen. Sehr gut hingegen die Amuse Bouche, der Hauptgang und die Desserts. Hervorzuheben ist das für Paris lobenswerte Preisniveau bei den Menüs, das allerdings von den etwas anspruchsvolleren Preisen der überschaubaren, internationalen Weinkarte wieder wett gemacht wird. Trotzdem muss man sich hier nicht verschulden. Das könnte einem an der schräg gegenüber liegenden Börse wohl eher passieren." (Mai 2020)

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