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Der Gastrosoph Juni 2018

Japanisches Wagyu Entrecôte «Kagoshima» gegrilltes Carpaccio | Zwiebel | Sauerrahm von Stefan Heilemann, Ecco Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser

alle Jahre wieder regen wir uns über die subjektive Pellegrino-Liste auf, aber durch die enorme Vermarktungsmaschinerie des Nestle-Konzerns können auch wir sie nicht ignorieren. Immerhin, die Top3 2018 gehören im Moment sicher zum Besten was die Top-Gastronomie aufbieten kann. Dies sieht vor allem auch der Guide Michelin so und unsere Ranglisten für die Länder Italien, Spanien und Frankreich bestätigen das.

Übrigens, die Osteria Francescana in Modena besuchten wir erst vor kurzem am 23. Juni 2018 im Rahmen unserer Gourmet-Club Reise nach Italien (Berichte folgen). Das El Celler de Can Roca in Girona konnten die Mitglieder des Gourmet-Clubs letztes Jahr im Rahmen unserer „GourmeTour“ nach Barcelona kennenlernen. (Berichte finden Sie hier.). Das Mirazur an der Côte d'Azur werden wir voraussichtlich nächstes Jahr ins Programm aufnehmen. Unsere Gourmetreisen gehen also immer zu den Hotspots der Kulinarik.

Eine sofortige Mitgliedschaft im Gourmet-Club lohnt sich schon deshalb, weil Sie dann rechtzeitig über das neue Programm 2019 informiert sind und die besten Chancen auf einen Platz haben. Übrigens wenn Sie jetzt Förder-Mitglied werden, bekommen Sie eine Flasche Moët & Chandon Impérial Brut im Wert von € 38,00 Euro kostenlos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

King’s Social House eröffnet im Badrutt’s Palace Hotel

Neues Dining&Dancing Konzept in St. Moritz

Veröffentlicht am: 14.11.2018


Michelin und GAC Motor geben Führer zur kantonesischen Küche heraus

Restaurants in der gesamten Welt werden berücksichtigt

Veröffentlicht am: 14.11.2018


Sühring-Zwillinge holen den zweiten Stern

Zehn weitere Sternerestaurants im Guide für Bangkok

Veröffentlicht am: 14.11.2018


Steffen Szabo verlässt Coburg

Mit dem Verkauf des Hotels Goldene Traube enden die Sterne-Ambitionen

Veröffentlicht am: 13.11.2018


Sterneköchin Julia Komp verlässt das Schloss Loersfeld

Sous Chef Paul Spiesberger übernimmt die Nachfolge

Veröffentlicht am: 12.11.2018


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Neuer Küchenchef im Frankfurter Weinsinn

Michael Ellis verlässt Michelin - Wechsel zu Jumeirah

Osteria Francescana kehrt an die Spitze zurück

Exklusiv-Interviews von Restaurant-Ranglisten.de

Neustart für Maximilian Lorenz mit dem Restaurant maximilianlorenz und dem Weinlokal heinzhermann

Maximilian Lorenz

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Hotel des Monats Mai

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Coquillade Village in Gargas

Das 5-Sterne Relais & Châteaux Coquillade Village ist ein Traum für Gourmets, die Spaß am Wellness haben und Fahrrad-Touren nicht abgeneigt sind. Auf einem Hügel, inmitten eines Weingutes, liegt das Anwesen in der Nähe von Gargas in der Provence.

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Für Restaurants:

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Gibt es Neuigkeiten in Ihrem Restaurant, über die Sie die Gourmet-Welt informieren möchten? Schicken Sie uns Ihre Pressemitteilung, wenn möglich, mit einem passenden Foto an unsere Redaktion. Gerne veröffentlichen wir, nach redaktioneller Auswahl Ihre Nachricht in unseren News.

Planen Sie ein kulinarisches Event, aus das Sie interessierte Gäste hinweisen wollen? Dann ist unser kulinarischer Kalender der richtige Ort dafür. Wir veröffentlichen den Veranstaltungshinweis kostenlos, wenn Sie in unser Web-Formular alle notwendigen Informationen eintragen. Premium- und Standard-Kunden unseres Portals nehmen wir diese Arbeit ab, mailen Sie einfach alle notwendigen Informationen an unsere Redaktion

Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Restaurants Mannheim

November 2018: Restaurant Opus V **, Tristan Brandt, und Restaurant Le Corange *, Dominik Markowitz in Mannheim. Treffen am 9. und 10.11.2018. Das Gesamtpaket mit Übernachtung im Dorint Kongresshotel und Shuttle vom Hotel zu den Restaurants und zurück kostet € 735,00 p.P. Für Förder-Mitglieder nur € 650,00! Ohne Übernachtung und Shuttle kostet das Kombipaket nur € 380,00 (statt € 540,00) für beide Restaurants. Wer nur das Opus buchen möchte, bekommt das große Menü inkl. Getränke für € 260,00 (statt € 290,00).
 

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
  • Vollen Zugriff auf unseren Content 
  • Suchen nach gerade geöffnetem Restaurant in Ihrer Nähe 
  • Erstellen einer eigenen Favoriten-Liste 
  • Bewerten von Restaurants 
  • Persönliche Betreuung und Beratung 


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Von San Sebastian bis New York - Erinnerungen an die Reisen des Gourmet-Clubs

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Ab 990€ inkl. MwSt. Förderbeitrag pro Jahr profitieren Sie außerdem von einem kostenlosen Besuch in einem Top-Restaurant in Deutschland Ihrer Wahl inkl. Shuttle- und Reservierungs-Service im Wert von 250€ und einer Flasche Champagner.

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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Nigrum, Baden-Baden

Foto: Tober

" Das kleine, fast höhlenartige, aber schön eingerichtete Lokal brummte an jenem Abend, und das konnte ich verstehen, denn nicht zuletzt die Herren vom Service sind unglaublich flink, kommunikativ und den Gästen zugewandt, verstehen es auch, dem älteren, kulinarisch nicht so kundigen Ehepaar Speisen so liebenswürdig wie geduldig zu erklären, und üben ihre Tätigkeit überhaupt mit erkennbarer Leidenschaft aus. Das Menükonzept ist gästefreundlich und das Essen selbst – bis auf Kleinigkeiten – wirklich zu loben. Die recht überschaubaren Größen der Gänge in Kombination mit den nicht eben moderaten Preisen wäre vielleicht ein Anlass zur Kritik, doch das störte mich eigentlich nicht groß, denn ich verbrachte einfach einen schönen, genussreichen Abend im „Nigrum“ und habe für den nächsten Trip nach Baden-Baden schon wieder dort reserviert." (Oktober 2018)

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Restaurant Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Foto: QWERTZ

"Aus meiner Sicht schient der Neustart der Schwarzwaldstube sehr gut gelungen zu sein. Das dezente Redesign gibt dem Restaurantraum mehr Klarheit, ohne die Tradition zu verleugnen. Dies gilt für mich auch für die Küche: mehr Klarheit und Geradlinigkeit ohne die Schwülstigkeiten, die klassische Küche manchmal haben kann. Üppigkeit und Opulenz gibt es dort, wo sie hinpasst und es das Gericht interessanter macht. Das gefällt mir sehr gut, da nun ein Gang dabei war, der etwas langweilig und für mich nichtssagend war, würde ich die Schwarzwaldstube unter den Drei-Sternern im guten Mittelfeld sehen, also vielleicht eher bei 19 Punkten, als 19,5. Aber auf jeden Fall war die Küche für mich wesentlich interessanter und reizvoller, als ich sie bei meinem Besuch vor fünf Jahren in Erinnerung habe und somit ein schnellerer Wiederbesuch wahrscheinlicher. Der Service von David Breuer, Stéhane Gass und dem weiteren Team ist ebenso gekonnt und angenehm." (September 2018)

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Restaurant Schlossberg, Baiersbronn

Foto: QWERTZ im Schloßberg, Baiersbronn

"Sicher sind Jörg und Nico Sackmann nicht (mehr) als kreative Vorreiter anzusehen. Ihre Kombinationen sind aber auch nicht Middle of the Road oder gar langweilig. Alle Gänge– mit Ausnahme des Rehs – überzeugten mich ihrer Aromenkomposition. Sie waren interessant und durchaus ungewöhnlich, aber auch eingängig. Was mir aber auffällt: bei mehreren Gängen könnte die Menge der Zutaten besser aufeinander abgestimmt sein, so dass sich bis zum Schluss ein stimmiges Aromenbild des Gerichts ergibt. Trotz dieses Kritikpunkts war das Menü insgesamt rundum gelungen., stimmig und trotz des großen Umfangs angenehm zu essen. Hervorzuheben ist noch die Weinbegleitung, die alle Gerichte gut zu verbinden wusste." (September 2018)

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Berlin

Cookies Cream

Foto: Jürgen3D im Cookies Cream, Berlin

"Der Service war freundlich und zuvorkommend, das Cookies Cream bietet vegetarische Küche in sehr guter bis ausgezeichneter Qualität. Schade das kein größeres Menü angeboten wurde. So macht vegetarische Küche Spaß, kein Seitankram oder Grünkernbratling." (November 2018)

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Hamburg

Restaurant Haerlin

Restaurant Haerlin, Hamburg

"In Summe waren wir beide etwas enttäuscht. Wenn schon die Gerichte auf den kleinen Kärtchen mit ihren Zutaten angekündigt werden, dann müssen sie m.E. auch klar nach ihren Zutaten schmecken. Das Verfremden in Musen, Cremes, Sticks, usw. ist da m.E. nicht unbedingt förderlich. Insgesamt geht die Küche in diverse Richtungen, ohne wirklich konsequent einen Weg einzuschlagen. Ein bisschen Lokalkolorit (Nennung der Produzenten für einzelne Zutaten), viel französische Klassik, ein paar Ausflüge in die ganze Welt. Das ist das, was in Deutschland sehr viele Spitzenköche machen. Das kann auch super gut sein - wie z.B. bei dem Prédessert - aber mit angezogener Handbremse funktioniert es - jedenfalls für mich - nur bedingt. Ein bisschen mehr Mut würde der Küche des Haerlin m.E. gut tun." (November 2018)

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Niedersachsen

Restaurant Handwerk, Hannover

Foto: Tischnotzen im Restaurant Handwerk in Hannover

"Gegenüber unserem letzten Besuch kann ich eigentlich keine großen Unterschiede ausmachen. Thomas Wohlfeld hat seinen Stil konsequent beibehalten und weiter entwickelt. Seine Gerichte kommen mit wenigen Komponenten aus, die aber oft in einen ungewohnten Kontext gebracht werden. Das ist manchmal originell und überraschend und manchmal eben nur bedingt überzeugend. Gerade diese Reduzierung verlangt aber zum einen hervorragende Qualitäten und gekonntes Handwerk. Beides haben wir heute erlebt. In jedem Fall ist es Wohlfeld gelungen, einen sehr eigenständigen Stil zu etablieren, der erfreulich undogmatisch daher kommt. Dass vegetarische Gerichte hier eine absolut gleichberechtigte Rolle spielen, ist zusätzlich sympathisch. Die Weinkarte, bei unserem letzten Besuch noch leichter Kritikpunkt, wurde erfreulich erweitert und bietet jetzt auch im mittleren Preissegment ausreichend Auswahl. Der Service ist wie gehabt ausgesprochen freundlich. Das Duzen gehört immer noch zum Programm, stört mich aber auch nach wie vor nicht." (November 2018)

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Restaurant Apicius, Bad Zwischenahn

Apicius, Bad Zwischenahn

"Das neue Apicius ist für uns die Überraschung des Jahres! Dieses 1-Stern-Restaurant zelebriert ohne jede Einschränkung eine Küche auf sicherem 2-Sterne-Niveau, die von einem ausgezeichneten Service kongenial präsentiert wird."

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Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Restaurant Landhaus St.Urban, Naurath

Foto: Tischnotizen im Landhaus St. Urban

"Harald Rüssel hat uns heute weniger seine regionale Seite gezeigt, dafür eine moderne und international ausgerichtete Küche mit klug durchdachten Kompositionen und mitunter überraschenden Elementen. Handwerklich war das ohnehin sehr versiert und aufwändig, so dass ich nicht wüsste, was ich hier auszusetzen hätte." (November 2018)

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Restaurant Purs, Andernach

Restaurant PURS, Andernach

"Christian Eckhardt arbeitet in seiner neuen Küche aus unserer Sicht noch finessenreicher, ja mutiger als in Königstein und hat sich aufgemacht, mit dem „Purs“ in die Spitzengruppe der deutschen Restaurants durchzustarten." (Oktober 2018)

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Sachsen

Schleswig-Holstein

Robert Stolz eat.share.live

Foto: QWERTZ im Robert Stolz, Plön

"Schon im alten Restaurant stand Robert Stolz für das, was man Nova Regio-Küche nimmt. Neben der Villa Merton von Matthias Schmidt war sein Restaurant sicher eines der Vorreiter dieser Entwicklung in Deutschland. In der Zeit seines alten Restaurants konnte sich Robert Stolz ein Netzwerk von Produzenten aufbauen, auf das er sich auch jetzt stützen kann.
Das Menü beginnt mit etwas reduzierteren und geschmacklich fokussierten Gerichten. Diese gefallen mir etwas besser. Den Hauptgang finde ich zwar lecker, aber auch etwas überladen. Das geht dann mehr in Richtung Nova Regio-Soul Food – eine Kategorie, dieser Küchenrichtung vielleicht noch fehlt. Insgesamt kocht Robert Stolz nicht ganz so reduziert, wie es manche Berliner Vertreter dieser Richtung, so dass seine Gerichte auch nicht Hipstern und „Einsteigern“ in Bezug auf diesen Küchen-Stil gefallen dürften.
Robert Stolz ist, und das ist bei diesem Konzept nicht unwichtig, ein ruhiger sympathischer Gastgeber, der, auf Nachfrage, Einblicke in seine Gedankenwelt offenbart, aber den Gast damit nicht zutextet. Das ist eine gute Voraussetzung, um die Idee der wirklichen Wohnzimmeratmosphäre als Restaurant entstehen zu lassen.
Für 80 Euro inklusive Wasser gibt es ein Menü, dass diesen Preis mehr als wert ist."

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Restaruant Söl'ring Hof, Rantum/Sylt

Foto: QWERT, Söl'Ring Hof, Sylt

"Jan-Philipp Berner versteht es auf bemerkenswerte Art, Gerichte mit mehreren Tellern zu gestalten. Bei diesen Gängen ist jeder Teller für sich harmonisch, aber auch deren Zusammenspiel funktioniert bestens. Zudem sind diese Gerichte feiner und filigraner gearbeitet, als diese auf einem Teller. Die Gerichte, die „nur“ aus einem Teller bestehen, sind die kräftigeren, plakativeren des Menüs, die aber nicht eindimensionaler ausfallen. Sie erinnern mich mehr an den Besuch des Söl’ring Hofs von 2013. Trotz kräftiger Aromen, wie bei der Jocobsmuschel und der Zwiebel, sind diese harmonisch und aromatisch nicht überladen. Die Küche ist sehr einladend, das heißt überhaupt nicht verkopft, obwohl doch gerade die mehrteiligen Gerichte ein wenig nach Pinzettenküche aussehen. Es gibt kaum Säure oder Schärfespitzen und wenn doch – wie etwa bei der Zwiebel – trägt das eher Komplexitätssteigerung bei. Die Küche zeichnet klassisches Handwerk aus, wirkt aber gelassen, nicht forciert, aber trotzdem aufwendig und detailorientiert." (Oktober 2018)

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Frankreich

Restaurant Le Jardin des Remparts, Beaune

Foto: tischnotizen im Le Jardin des Remparts

"In jedem Fall hat mir die Küche von Christophe Bocquillon gut gefallen. Sie ist klassisch basiert mit einigen moderaten, modernen Twists. Herausragend dabei für mich das Tartar von der Rotbarbe, das auf exemplarische Art Klassik und Originalität verbindet. Der Service ist auf internationales Publikum eingestellt und macht seine Sache sehr professionell. Lediglich zum Schluss schwächelt er ein wenig und wir müssen selbst aktiv werden, um die Rechnung zu bekommen. Am Gesamteindruck ändert das nichts, denn wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Atmosphäre auf der Terrasse ist entspannt, die Ausstattung geschmackvoll, die Weinkarte selbstverständlich mit dem Besten aus der Region bestückt zu noch akzeptablen Preisen." (Oktober 2018)

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Restauranr Mickaël Féval, Aix-en-Provence

"Mickaël Féval hat uns an diesem Abend eine in weiten Teilen überzeugende Leistung geboten. Seine Gerichte erzählen vielleicht nicht unbedingt die Geschichte der Provence, aber sie überzeugen mit Kreativität und einwandfreier Ausführung. Dass er dabei ab und zu, vielleicht zu Gunsten der Optik, ein wenig übers Ziel schießt, schmälert den ansonsten guten Gesamteindruck nicht. Ein wenig Feintuning an der ein oder anderen Stelle würde schon helfen."

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Restaurant André, Valence

Foto: tischnotizen im André in Valence

"Anne-Sophie Pic hat mit dem „André“ tatsächlich ein Refugium geschaffen, in dem quasi als Kontrastprogramm zur eleganten Avantgarde-Küche des Gourmet-Restaurants die Klassiker der 70er und 80er Jahre auf eine höchst zeitgemäße Art zelebriert werden. Und wenn dies mit so viel Sorgfalt geschieht wie hier, kann ich nur hoffen, dass diese Gerichte noch viele Jahrzehnte überdauern. Dem Zuspruch der Gäste nach zu urteilen, muss man sich darüber aber wohl kaum Gedanken machen." (Oktober 2018)

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Restaurant Le Fanal, Banyuls-sur-Mer

Foto: tischnotizen im Restaurant Le Fanal

"Der Ausflug nach Banyuls hat sich für uns durchaus gelohnt. Die Küche von Pascal Borrell bewegt sich auf einem grundsoliden Fundament klassischer französischer Küche und streut an der ein oder anderen Stelle ein paar nette Twists ein. Das Rad neu erfunden wird hier zwar nicht, aber qualitativ war das schon deutlich über dem Durchschnitt dessen, was man in Perpignan bekommt. Allerdings hatte das einzige Sternerestaurant der Stadt während unseres Aufenthaltes Urlaub, so dass uns ein direkter Vergleich nicht möglich war. Dort hätte man indes nur Aussicht auf eine relativ hässliche Straße gehabt. Und da ziehen wir dann doch die hübsche Aussicht auf die Bucht von Banyuls vor."

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Auberge du Vieux Puits, Fontjoncouse

Foto: Tischnotizen

"Wow – das war eine längst überfällige Auffrischung unserer Fontjoncouse-Erinnerung. Auch wenn uns einige Gerichte entfernt bekannt vorkamen oder sie offenbar nur selten wechseln, wird hier ein großartiges Feuerwerk gezündet, das sowohl in der Präsentation überzeugt als auch vor allem im Geschmack zutiefst befriedigt. Die Servicebrigade macht ihre Sache hochprofessionell und bemüht sich, hier jedem Gast einen unvergesslichen Abend zu bereiten, auch wenn klar ist, dass viele aufgrund der abgeschiedenen Lage vielleicht nur einmal kommen." (Oktober 2018)

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Restaurant Flaveur, Nizza

Foto: Tischnotizen im Flaveur, Nizza

"Das „Flaveur“ hat an diesem Abend tatsächlich alles das bedient, was Menschen, die nicht sehr häufig in gehobener Gastronomie essen gehen, an Vorurteilen anbringen. Steifer Service, lange Wartezeiten, kleine Portionen, hohe Preise. Ich könnte noch hinzufügen: wenig aufregendes Essen. Der Guide Michelin vergibt seine Sterne ausschließlich für die Küchenleistung. Die war für mich aber auch weit entfernt von zwei Sternen. Ob dies ein einmaliger Ausrutscher war oder, was viel schlimmer wäre, der Normalzustand, kann ich nicht beurteilen. Eine Einladung, hier noch einmal herzukommen, war es jedenfalls nicht." (September 2018)

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Restaurant JY's, Colmar

http://bit.ly/2xWh6FU

" Vor zwei Jahren hat mir unser Lunch bereits viel Spaß gemacht, auch wenn mir seinerzeit, bis auf eine hervorragende Vorspeise mit Zwiebeln, Grapefruit und gegrillten Gambas, die ganz großen Highlights fehlten. Heute empfand ich das Menü deutlich runder und in Teilen kreativer. Gänge wie der Lachs und der Saibling stechen dabei besonders hervor. Jean-Yves Schillinger legt durchweg Wert auf eine stilvolle Ästhetik und Präsentation seiner Gerichte. Man kann dies auch an anderen Tischen beobachten, wenn Hummer und Gemüse in einer Cafétière oder Fisch mit Bienenwachs (Steirereck lässt grüßen) am Tisch gegart werden. Letztlich zählt aber der Geschmack und hier lässt Schillinger mit der Gelassenheit seiner langen Erfahrung keinen Zweifel aufkommen." (September 2018)

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Auberge du Paradis, Saint-Amour-Bellevue

Foto: Tischnotizen

"Die Küche in der „Auberge du Paradis“ ist ein wenig wie das gesamte Haus. Bunt, kreativ, individuell, immer etwas wild, aber unterm Strich schon schön. Cyril Laugier spielt nicht subtil und leise, sondern eher laut und kraftvoll. Sein Umgang mit Gewürzen ist prägnant, abgeschmeckt wird eher mutig als dezent, Kontraste sind gewollt und die Präsentationen sind auch gerne auffallender als zurück genommen. Bei einem derartigen Parforceritt riskiert man auch schon mal, dass ein Gang daneben geht. So geschehen beim Dessert, das wirklich zu den schlechtesten gehörte, an die ich mich erinnern kann. Aber so what? Hat es uns den Abend vermiest? Mais non, pas du tout! Wir hatten interessante Weine im Glas, darunter einen roten Natural Wine aus dem Jura. Das ist wie mit dem Dessert. Vielleicht hab ich auch den einfach nicht verstanden, aber warm wurde ich damit nun mal nicht. Enttäuschung? Nein. Wiederholung? Vermutlich nicht so bald. War es eine interessante Erfahrung? Natürlich." (September 2018)

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Großbritannien

Österreich

Restaurant Steira Wirt, Trautmannsdorf

Foto: tischnotizen im Steira Wirt

" Dieses Überraschungsmenü hat uns viel Spaß gemacht. Insgeheim hatte ich erwartet, dass sich das ein oder andere Innereien-Gericht vielleicht auch im Gourmetmenü wiederfinden würde. Mit der Leber-Rehterrine ist die Küche unterm Strich ja noch auf sicherem Terrain geblieben. Dass Richard Rauch und sein Team, das die Gänge übrigens selbst am Tisch serviert und mit erkennbarem Stolz erklärt, über eine profunde, kreative Bandbreite verfügt, war aber auch so zu sehen. Natürlich spielt Regionalität auch hier eine große Rolle, aber mehr als bei anderen Köchen auf unserer Österreich-Tour, hatte Rauchs Küche häufig einen etwas weltläufigeren Touch. Ein besonderes Wort verdient die Weinkarte, die von Richard Rauchs Schwester Sonja, die auch den Service leitet, mit großer Fachkenntnis zusammengestellt wurde. Sie bietet alles, was in Österreich Rang und Namen hat und derzeit spannend ist. Andere Regionen gibt es natürlich auch, aber für uns verbietet sich das, wenn wir in Österreich unterwegs sind. Die Preise jedenfalls, die hier aufgerufen werden, laden förmlich zu einer zweiten (oder dritten) Flasche ein." (September 2018)

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Polen

Restaurant Atelier Amaro, Warschau

"Insgesamt fand ich also von den 9 "Momenten" (hier als Synonym für "Gänge" verwendet) zwei als nicht so super, dafür gab es aber mit dem Stör, dem Seehecht und den Beeren drei absolute Highlights. Der Rest war mal mehr oder weniger gut, aber zumindest immer sehr schmackhaft. Zusammenfassend würde ich mich wohl dem Urteil des Guide Michelins hinsichtlich des einen Sterns anschließen. Bei 88 € für 9-Gang-Menü ist das meiner Ansicht nach aber auf jeden Fall eine Empfehlung wert." (September 2018)

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Schweiz

Restaurant Anne-Sophie Pic au Beau-Rivage Palace, Lausanne

"Anne-Sophie Pic präsentiert durch Paolo Boscaro Erzeugnisse des Schweizer Terroirs in ihrer nobelsten Form. Geschmackserlebnisse und Texturen, aromatische Komplexität und gustative Ausgewogenheit ist mit zwei Michelinsternen nur unzureichend bewertet. An diesem Abend passt einfach alles zusammen. Entspanntes kulinarisches Vergnügen, umrahmt von einem luxuriösen Ambiente. Mal schauen, was Valence so bietet." (November 2018)

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