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Der Gastrosoph Juni 2018

Japanisches Wagyu Entrecôte «Kagoshima» gegrilltes Carpaccio | Zwiebel | Sauerrahm von Stefan Heilemann, Ecco Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser

alle Jahre wieder regen wir uns über die subjektive Pellegrino-Liste auf, aber durch die enorme Vermarktungsmaschinerie des Nestle-Konzerns können auch wir sie nicht ignorieren. Immerhin, die Top3 2018 gehören im Moment sicher zum Besten was die Top-Gastronomie aufbieten kann. Dies sieht vor allem auch der Guide Michelin so und unsere Ranglisten für die Länder Italien, Spanien und Frankreich bestätigen das.

Übrigens, die Osteria Francescana in Modena besuchten wir erst vor kurzem am 23. Juni 2018 im Rahmen unserer Gourmet-Club Reise nach Italien (Berichte folgen). Das El Celler de Can Roca in Girona konnten die Mitglieder des Gourmet-Clubs letztes Jahr im Rahmen unserer „GourmeTour“ nach Barcelona kennenlernen. (Berichte finden Sie hier.). Das Mirazur an der Côte d'Azur werden wir voraussichtlich nächstes Jahr ins Programm aufnehmen. Unsere Gourmetreisen gehen also immer zu den Hotspots der Kulinarik.

Eine sofortige Mitgliedschaft im Gourmet-Club lohnt sich schon deshalb, weil Sie dann rechtzeitig über das neue Programm 2019 informiert sind und die besten Chancen auf einen Platz haben. Übrigens wenn Sie jetzt Förder-Mitglied werden, bekommen Sie eine Flasche Moët & Chandon Impérial Brut im Wert von € 38,00 Euro kostenlos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Hannes Tschida vom Gasthaus Zum Fröhlichen Arbeiter ist „Wirtshausführer Wirt 2022“

Wirtshausführer 2022 vorgestellt

Veröffentlicht am: 28.10.2021


Auf der Suche nach Deutschlands besten Sommeliers

Kartenvorverkauf zum Finale der Sommelier-Trophy 2021

Veröffentlicht am: 28.10.2021


Vorschau auf das Finale des S. Pellegrino Young Chef Awards

Die besten Kochtalente der Welt treten am 29. Oktober in Mailand an

Veröffentlicht am: 27.10.2021


Maison Décotterd gestartet

Umzug ins Glion Institute of Higher Education abgeschlossen

Veröffentlicht am: 26.10.2021


ECKART 2021 für Jan Hartwig

Anlässlich des 80. Geburtstags von Eckart Witzigmann geht der ECKART 2021 zudem an ein innovatives Projekt für gesunde und nachhaltige Ernährung.

Veröffentlicht am: 26.10.2021


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Hotel des Monats November

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Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Oktober 2021: The Table Kevin Fehling ***, Hamburg

8, Oktober 2020:  Club-Treffen im The Table Kevin Fehling in Hamburg (ausverkauft)

November 2021: Steinheuers **

19. November 2021: Club-Abend im Steinheuers ** in Heppingen

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Mühle, Schluchsee

"Ich bin überzeugt das Nicolas Nussbaumer mit seinem kleinen Team schnell gute Bewertungen in den Guides erreichen und von sich reden machen wird. Die Basis dafür ist gelegt, mit bemerkenswerten Fähigkeiten beim Umgang mit den Hauptprodukten. Alle Fisch- und Fleischstücke waren perfekt gegart und optimal zubereitet. Auch zeigten alle Gerichte eine kulinarische Idee, die ich als interessant und gut durchdacht empfunden habe. Also eine absolut tragfähige Basis – und dass nach zwei Monaten als Küchenchef. Optimierungspotenzial gibt es aus meiner Sicht – die Beschreibungen der einzelenen Gerichte macht es deutlich - noch bei der Feinabstimmung von Proportionen bzw. Intensitäten auf dem Teller, auch und gerade um die Einzelheiten der Gerichte besser zu Geltung zu bringen." (Oktober 2021)

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Restaurant Hirschen, Sulzburg

" Insgesamt durften wir ein wunderbares Menü essen, das weniger auf vordergründige Geschmacksexplosionen setzte, aber desto mehr auf den mündigen Gourmet, der sich die fein abgestimmten Aromen auf der Zunge zergehen lässt. Die hier schon erwähnte Leichtigkeit von Douce Steiners, vom Merlan zutreffend als „klassisch-modern“ beschriebener Küche ist eine erfreuliche Tatsache!" (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Ophielia, Konstanz

"Dirk Hoberg liefert im „Ophelia“ eine sehr souveräne Leistung ab. Seine Gerichte sind ausgesprochen detailreich, dabei klug und kreativ komponiert. Trotzdem bleibt das alles immer auf einem klassischen Fundament verortet und vermeidet kontroverse Elemente und Kombinationen. Das würde das gut situierte Publikum hier vermutlich auch nicht goutieren.
Dafür wissen makelloses und aufwändiges Handwerk umso mehr zu beeindrucken." (Veröffentlicht im September 2021)

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Brasserie Colette by Tim Raue, Konstanz

"Die Colette-Brasserien schaffen es tatsächlich, ein wenig Frankreich-Flair zu erzeugen. Das typische Ambiente sowie das Angebot, das neben dem bereits Erwähnten auch Klassiker wie Boeuf Bourgignon, Artischocken oder Steak Frites bietet, bedient eine Bandbreite aus Bekanntem und kreativ Modernisiertem. Die Preise sind angemessen und selbst in einer ansonsten etwas hochpreisigeren Urlaubsregion wie Konstanz noch sehr akkurat.
Auch der Service entspricht dem Standard, den man hier erwarten kann und macht seine Sache freundlich und aufmerksam." (Veröffentlicht im September 2021)

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Bayern

Käfer-Schenke, München

"Wiederkommen würde ich hier nur noch "wenn die Firma zahlt", man mehr als 6 Gäste hat oder mit Geschäftsgästen, die keine Überraschungen mögen und eine sichere Bank erleben wollen. Für die ist das hier dann eine sehr gute Adresse in München." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Aska, Regensburg

"Insgesamt war es ein sehr gelungener Mittag mit klassischen japanischen Gängen und höchster Produktqualität. Es wird ganz klar keine Crossoverküche angestrebt und das ist auch gut so. Schön war auch die Abwechslung zwischen kalten und warmen Gängen. Auch die Sakebegleitung hat mir mit den verschiedenen Geschmacksbildern und ihrer Abstimmung auf die Gänge gut gefallen, wenngleich ich von Sake einfach zu wenig Ahnung habe, um diese wirklich beurteilen zu können." (Veröffentlich im September 2021)

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Restaurant Überfahrt, Rottach-Egern

"Grundsätzlich war eigentlich das gesamte Menü typisch Christian Jürgens, hätte ich stilistisch und auch von der Anrichteweise blind erkannt." (Juni 2021)

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Berlin

Restaurant Bandol sur Mer, Berlin

"Das Menü im Bandol sur Mer fand ich sehr überzeugend. Die Gänge arbeiten den Eigenschmack der verwendeten Produkte gut heraus. Auch die Feinabstimmung der Komponenten stimmt. So sind die Geschmacksbilder stimmig und durchaus ungewöhnlich - mit anderen Worten sie zeigen die Handschrift eines Kochs, der weiß was er tut. Für meinen Geschmack hätte bei den “salzigen Gängen” hier und da ein salziger Akzent gesetzt werden können, so wurde doch stark der Eigengeschmack der Produkte unterstrichen. Besonders loben möchte ich die Desserts, die einfach etwas zwingender waren, als die Gerichte zuvor. Insgesamt – auch angesichts des Preises und der interessant ausgewählten von Sommelière Lisa Karsten gut präsentierten Weinbegleitung – ist das Bandol sur Mer für mich ein empfehlenswertes Restaurant." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant prism, Berlin

" Das Menü hatte einige Stärken und leider – für meinen Geschmack – zu viele Schwächen. Bei der Kombination kräftiger Aromen und Kontrasten entstehen interessante Effekte, die im überzeugen. Aber aufgrund der Proportionierung wird außer beim bemerkenswert guten Hummer und dem Bries kaum Produktwirkung erzeugt – auch weil die einzelnen Gänge zum Teil doch recht klein geraten sind. So sind die Hauptprodukte mehrfach in kleine Stücke oder Scheiben geschnitten. Ihr Eigengeschmack kommt so nicht optimal zur Geltung. Zudem fehlt mir die Balance: während die sechs ersten Gänge eher klein sind und ich am nach dem Hauptgang durchaus noch Appetit verspüre, schaffe ich nach den zwei Desserts kaum noch die Pralinen. Da stimmt für mich die Balance zwischen salzig und süß nicht. Ein Reinfall war der Besuch sicher nicht, der Stern geht voll in Ordnung, aber angesichts des Preises für das Menü von 160 Euro gibt es in Berlin für mich deutlich interessantere Adressen mit zudem auch noch besserem Preis-Leistungsverhältnis." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant BRIKZ, Berlin

"Arne Anker und seinen beiden Mitstreiter in der Küche präsentieren ein sehr ausgereiftes, in sich stimmiges Menü. Es wird – außer natürlich beim Kaviar – auf offensichtliche Luxusprodukte verzichtet. Stattdessen stehen heimische Zutaten im Zentrum, die aber ohne den „Regional-Zirkus“ präsentiert werden. Auch die Aromenstrukturen sind komplex und Proportionen gut austariert und proportioniert. Die Qualität der Kombinationen hat für mich Sterneniveau. Mit dem Setting und der Konzentration auf ein kurzes Menü scheint mir der Stern jedoch kein für das Konzept entscheidender Punkt zu sein. Hier geht es darum, Gäste zu gewinnen, die Qualität suchen, aber nicht so viel Geld ausgeben wollen, bzw. den Gourmets, die vielleicht auch mal nicht so viel Zeit für ein umfassendes Dinner haben. Man könnte sagen: das BRIKZ ist sowas wie ein wundervoller Gourmet-Lunch allerdings am Abend." (veröffentlicht im September 2021)

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Hessen

Restaurant Lohninger, Frankfurt

"Mich hat die Küchenleistung an diesem Abend wieder mal begeistert, das Lohninger ist für mich persönlich das beste Restaurant in Frankfurt." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Lafleur, Frankfurt am Main

"Für mich war das Gemüsetörtchen ein STAR, auch wenn es nicht in der Bravo war :-) Es war unfassbar lecker!" (Veröffentlicht im April 2021)

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Restaurant Gustav, Frankfurt am Main

"Es ist schon faszinierend, mit welch unterschiedlichen Konzepten ambitionierte Restaurants die Corona-bedingten Schließungen überbrücken und ihre Take-away-Angebote und ihren Lieferservice gestalten. Auch das Gustav** in Frankfurt mischt hier engagiert mit und hat neben seinen Wochenend-Menüs nun auch mittwochs ein "Abendbrot" im Angebot. Wir haben es probiert und waren sehr angetan von dem, was sich so alles in der "Gustav-Tasche" befand." (Veröffentlicht im Märt 2021)

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Niedersachsen

Restaurant Jante, Hannover

"War bereits unser letzter Besuch 2019 Beleg dafür, dass im „Jante“ eine sehr eigenständige Küche gepflegt wird, die sich typischen Kategorisierungen entzieht, hat sich dieser Eindruck noch einmal weiter verfestigt. Ist das hier regional? Ja, sicher – aber es wird nicht wie ein Schild vor sich hergetragen. Ist dies klassisch, modern, avantgardistisch? Womöglich von allem etwas. In vielem ist traditionelles Handwerk erkennbar, viele Details zeugen von zeitgemäßen Techniken. Die Kombinationen klingen manchmal gewagt, aber die Widerhaken halten sich in Grenzen und vorherrschend ist ein zwar mitunter überraschender, aber immer harmonischer Gesamteindruck.
Insofern wirkt Tony Hohlfelds Stilistik mittlerweile nicht nur eigenständig, sondern auch souverän. Man merkt, dass hier jemand seinen Weg gefunden hat und seine Ideen konsequent weiter entwickelt. Gut, dass dies auch vom roten Guide so erkannt wurde." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant 11A, Hannover

"Der Erfolg des „11A“ ist relativ einfach zu erklären. Zu verhältnismäßig günstigen Preisen kann man hier sorgfältig zubereitete Gerichte mit sehr guten Zutaten bekommen. Die Bezugsquellen werden hier komplett aufgelistet. Das schafft Vertrauen. Bei den Hauptgerichten reißt man, bis auf die Steaks, die 20 Euro-Grenze nicht. Die meisten Weine sind von ordentlicher Qualität und ebenfalls sehr erschwinglich. Hier wird man nicht schräg angeschaut, wenn man nur einen Gang bestellt und ein Bier dazu bestellt. Der Ton ist direkt, aber immer freundlich." (Veröffentlicht im August 2021)

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Restaurant Basil, Hannover

" Aber eigentlich braucht es nicht mal solche Prestige-Weine, um sich im „Basil“ immer wie im Weinhimmel zu fühlen. Gutes Essen, aufmerksamen und super freundlichen Service gibt es noch dazu. Und damit hat es alles, was es braucht, um ein Lieblingsrestaurant zu sein. Aber eigentlich braucht es nicht mal solche Prestige-Weine, um sich im „Basil“ immer wie im Weinhimmel zu fühlen. Gutes Essen, aufmerksamen und super freundlichen Service gibt es noch dazu. Und damit hat es alles, was es braucht, um ein Lieblingsrestaurant zu sein." (Veröffentlicht im Juli 2021)

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant maiBeck, Köln

"Der „Laden“ brummte übrigens an jenem Abend, und dennoch fanden wir die Abstände zwischen den Gängen fast durchgehend stimmig, vor allem aber die Auftritte des Servicepersonals, das nicht nur durch Freundlichkeit punkten konnte, sondern auch durch eine perfekt abgestimmte Weinbegleitung, die jeweils punktgenau zu den servierten Gängen an den Tisch kam. Das ist ja leider nicht überall selbstverständlich. Der Besuch dieses Restaurants bietet sich schon allein wegen seiner Laufdistanz zum Hauptbahnhof an, wenn es mal etwas schneller gehen soll, doch das ist freilich nur ein Nebenaspekt. Am Ende verließen wir das „maiBeck“ zufrieden, sprich meine Begleitung, die noch wenig Erfahrung mit der gehobenen Küche hat, war noch einmal etwas näher an die Erfahrung herangerückt, wie vergnüglich Essen auf diesem Niveau sein kann, und ich selbst konnte die traumatische Salat-Erfahrung vom Anfang als überwunden einordnen, weil der angenehme Gesamteindruck des Abends überwog." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant La Cuisine Rademacher, Köln

"Noch am Tisch lassen wir das Menü vor dem inneren Auge rekapitulieren und natürlich drängen sich Vergleiche zu anderen Restaurants mit Michelinstern auf. Marlon Rademacher praktiziert eine vornehmlich klassisch französisch basierte Küche, die er mit modernen Akzenten versieht. Das ist handwerklich gut gemacht, lebt auch von den verwendeten guten Zutaten, könnte aber an der ein oder anderen Stelle eine feinere Akzentuierung, zum Beispiel bei den Proportionen, vertragen. Vor allem beim Steinbutt sind für mein Empfinden die Olivenöl-Sabayon und das Risotto zu üppig und das Zitronenschalenpüree schlichtweg zu dominant. Es sind kleine Stellschrauben, die man hier drehen müsste, um aus einem guten bis sehr guten ein hervorragendes Gericht zu machen." (Veröffentlicht im August 2021)

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Restaurant Coeur d'Artichaut, Münster

"Als Fazit kann man ziehen, dass dieses zentral gelegene Casual-Fine-Dining-Lokal für das längere Zeit sternelose Münster auf jeden Fall eine kulinarische Bereicherung darstellt und diesbezüglich eine Lücke schließt, denn zwangloses Genießen auf diesem (zugegebenermaßen auch hohen Preis-) Niveau war in der altehrwürdigen Universitätsstadt lange Zeit nicht möglich." (Veröffentlicht im August 2021)

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Rheinland-Pfalz

Restaurant YOSO, Andernach

"So entstehen fantasievolle, raffinierte Gerichte, die eine Eigenständigkeit bilden und die gängigen Geschmacksbilder der Gourmet-Küche verlassen. Die gewisse Schärfe der eingesetzten Gewürze und Saucen ist so wunderbar austariert, dass sie die europäische Zunge nicht irritiert, sondern harmonisch in die Gerichte eingebunden ist." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Zur Krone, Neupotz

"Durch das gesamte Menü hat sich in meinen Notizen das Attribut harmonisch gezogen. Faycal Bettiouis Küche ist sehr klassisch französisch basiert. Sie konzentriert sich auf wenige Zutaten pro Gang. Überflüssiges wird man kaum finden, Provozierendes ebenso wenig. Wie er uns im Gespräch nach dem Menü erklärt, war die Erfahrung in Thomas Kellers „Per Se“ in dieser Hinsicht für ihn schon prägend, denn auch dort wird eine Konzentration auf das Wesentliche praktiziert. So sehr wir offen für viele verschiedene Küchenstile sind, finde ich diese Beschränkung immer häufiger sehr wohltuend. Wenn es dann mit makellosem Handwerk einhergeht, steht für mich dem ungetrübten Genuss nichts mehr entgegen. Lediglich an der ein oder anderen Stelle hätte ich an diesem Abend die Proportionen etwas anders gehandhabt, zum Beispiel bei der Maissuppe oder der besseren Essbarkeit wegen bei den Amuse Bouches. Aber angesichts der Gesamtleistung, die den hier längst strahlenden Michelinstern mehr als rechtfertigt, ist das zu vernachlässigen." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

" Die Küche von Daniel Schimkowitsch könnte man schlagwortartig so beschreiben:französisch-mediterrane Wurzeln, japanischer Einschlag, Top-Produkte, kreative Gerichte. Aber das wäre zu kurz gesprungen und wird der Sache kaum gerecht. Schimkowitsch gelingt es im L.A. Jordan, eine fast beispiellose Küche zu zelebrieren, die von großer Geschmackssicherheit und handwerklichem Können zeugt. Asiatische Elemente finden sich in der Top-Gastronomie häufig, doch kaum jemand baut sie so ein, dass ein derart persönlicher Stil entsteht, der die japanische Küche zwar immer wieder deutlich zitiert, sie aber keinesfalls kopiert, was im Zweifelsfall auch kaum akzeptabel gelingen könnte. Dies ist eine Küche im Hier und Jetzt, die frei von Beliebigkeiten auf das Wesentliche konzentriert ist und dabei konsequent auf höchste Qualität bei den eingesetzten Produkten setzt. Wir waren hiervon sehr angetan. Wenn dies eine Begründung für den zweiten Stern sein könnte, ich hätte nichts dagegen!" (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Schloss Niederweis, Niederweis

"In Summe wird hier eine sehr ansprechende französisch orientierte, traditionelle Küche serviert, die je nach Tagesform einen Stern erreicht. Der Bib Gourmand ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Meine zwei Kritikpunkte wären zum einen die 2 handwerklichen Fehler (zu salzige Vorspeise und abgeschmolzenes Sorbet) – wobei die Salzigkeit seitens der Küche durchaus beabsichtigt war, wir hatten es vor Ort angesprochen – und zum anderen, dass es drinnen doch recht dunkel ist. Allerdings kann man hier auch draußen sitzen, sodass das Argument mittags nicht immer zieht." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Ayler Kupp, Ayl

"Alle Gerichte haben mit einer bemerkenswerten Präzision überzeugt, die man in dieser Kategorie der „guten Küche“ nicht häufig findet. Die Gerichte sind zwar nicht außergewöhnlich, aber keineswegs langweilig kombiniert, sondern stimmig. So stellt man sich moderne Landhausküche vor." (Veröffentlicht im August 2021)

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Restaurant Schanz, Piesport

"Was Thomas Schanz hier gezeigt hat, hat mich sehr beeindruckt. Der Einsatz von Gewürzen und Kräutern in den warmen Gerichten zeigt, wie gut sich seine kulinarische Handschrift seit meinem vorherigen Besuch 2017 entwickelt hat. Ob Thymian, Minze, Kardamom oder Pfeffer: die Kräuter und Gewürze sind in den jeweiligen Gerichten dauerhaft präsent eingesetzt, überdecken aber nichts, sondern bereiten trotz ihrer Kraft den Produkten eine ungewöhnliche und dadurch spannende Bühne. Das macht diese Gerichte außergewöhnlich. Aber auch die vorherigen, vielleicht etwas klassischeren Gerichte zeugen von ausgereifter Kombinationssicherheit bei der Feinabstimmung der Aromen. Wenn man an Köche denkt, die zu den Drei-Sterne-Kandidaten gehören, muss man aus meiner Sicht sagen, das Thomas Schanz ihnen dicht auf den Fersen ist – der Kohlfisch und der Hummer sind definitiv höchsten kulinarischen Weihen würdig.Die Weinbegleitung mag nicht aufregendste sein, aber sie ist mit regulär 85 Euro auch preislich moderat und ist so passend zum Menü zusammengestellt, dass die Weine die Gerichte gut unterstützen." (Veröffentlicht im August 2021)

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Restaurant Schloss Niederweis, Niederweis

"Was aber wäre die vorzügliche Küchenleistung ohne die passende Weinbegleitung? Da die Weinkarte auch online verfügbar ist, konnte ich schon im Vorfeld eine Auswahl treffen und die fällt gar nicht leicht. Denn vor allem in den deutschen Anbaugebieten ist die Auswahl ausgezeichnet, aber angesichts der Preise auch nicht einfach. Denn die sind so gastfreundlich kalkuliert, dass man am liebsten einmal querbeet die Karte rauf und runter trinken möchte. Aber es ist natürlich nicht nur das charmante Preisniveau, das sich hier durch alles zieht, sondern vor allem eine tadellose Küchenleistung, der man die ausgezeichnete Schule anmerkt, die guten Produkte und Gerichte, die ihre klassische und traditionelle Basis nicht verleugnen und dennoch ganz zeitgemäß bleiben. Der Service ist aufmerksam und freundlich, die Weinkarte wie beschrieben ein Eldorado. Was bleibt also als Fazit? Manchmal braucht es einen Zufall, um einen Schatz zu finden. Zum Beispiel so einen, wie Sebastian und Sandra Poss hier geschaffen haben." (Veröffentlicht im August 2021)

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Mehr Berichte über Restaurants in Rheinland-Pfalz

Saarland

Restaurant Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

"Es war ein wie eingangs beschrieben ein ordentlicher Abend, aber eben auch nicht mehr." (veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

"Kulinarisch zeigt sich alles in bester Ordnung auch so kurz nach dem Restart. Die Kombinationen sitzen perfekt und auch wenn die meisten Kombinationen bereits erprobt sind und vielleicht an ein zwei Stellen die Produkte „nur“ in sehr guter und nicht in absoluter Spitzenqualität zur Verfügung gestanden haben, kann man sagen, „funktioniert“ das Menü so, dass das Hochgenuss-Gefühl, das man sich von einem Besuch in einem der allerbesten Restaurants erhofft, ausgelöst werden, die jeder Gourmet während des Lockdowns so schmerzlich vermisst haben wird." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

"Nichtsdestotrotz muss ganz klar konstatiert werden, dass ich – auch wenn es vielleicht andere Restaurants gibt, welche mir bezüglich des Gesamtpakets aus Küche, Service und Ambiente/Atmosphäre vom Wohlfühlfaktor her noch ein wenig mehr zusagen – rein von der Küchenleistung her spontan kein Lokal nennen könnte, in dem ich in meinem kulinarischen Leben bisher besser bekocht worden bin (dies sahen meine fünf Begleiter im Übrigen genauso) …vielen Dank dafür an den „Baumeister“ samt Brigade!" (Veröffentlicht im Septeber 2021)

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Restaurant Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

"Was haben wir uns auf diesen Abend gefreut – und wir sehr haben wir es wieder genossen. Christian Baus Küche ist in jedem Detail nicht weniger als Weltklasse. Die von mir hochgeschätzte Elizabeth Auerbach, die über viele Jahre ihren außergewöhnlichen Blog „elizabethonfood.com“ betrieb, sagte über Bau sinngemäß, dass er für sie der beste Koch seiner Generation sei. Nun hat sie wahrlich weitaus mehr Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungen, aber auch was meinen überschaubareren Horizont betrifft, möchte ich dem nicht widersprechen." (Veröffentlicht im Juli 2021)

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Restaruant Esplanade, Saarbrücken

"Saarbrücken hat für uns einen neuen „Sehnsuchtsort“, bei dem alles zusammenpasst: Ein schickes Hotel, eine großartige Küche und Gastgeber, die ihre jeweiligen Aufgaben mit Herzblut und Anspruch zur Freude der Gäste meistern. Wir werden sicherlich die nächste Gelegenheit suchen, wieder ins Saarland zu reisen." (Veröffentlicht Juli 2021)

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Schleswig-Holstein

Restaurant Meierei Dirk Luther, Glücksburg

"Der Stil ist eher traditionell, klassisch französisch geprägt mit modernen Akzenten. Handwerklich ist das alles makellos. Vermutlich ist es auch genau das, was das gutsituierte Publikum hier oben erwartet.
Das ist überhaupt nichts Negatives. Denn Dirk Luther kocht einfach sehr souverän. In jedem Gericht ist spürbar, dass er niemandem mehr etwas beweisen muss. Geschmackssichere Kompositionen, keine störenden oder irritierenden Kontraste – hier ist alles auf harmonische Kombinationen ausgelegt. Ein Gang wie die Entenleber im Shiitake-Sud stellt da schon fast das Extravaganteste dar und verlässt doch trotzdem nicht das klassische Fundament." (Veröffentlicht im September 2021)

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Restaurant JM, Westerland

"Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, geführt von Tochter Jane Müller und Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), ist ohne Fehl und Tadel. Die kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag sorgt dafür, dass wir uns im ehemaligen „Pesel“ sehr wohlgefühlt haben." (August 2021)

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Restaurant Söl'ring Hof, Rantum

"Die spannende Küche von Berner und seiner Mannschaft haben wir bereits im vergangenen Jahr genießen dürfen und ich darf für mich feststellen, es war noch um einiges besser. Geht hier einer auf den 3 Stern zu?" (Veröffentlicht im August 2021)

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Benelux

Restaurant Rijks, Amsterdam

"Unter dem Strich haben wir hier ein gutes Essen auf 1-Sterne-Niveau genossen bei welchem jeder Gang überzeugen konnte. „Wenn ich das nächste Mal in Amsterdam bin möchte ich hier unbedingt wiederkommen,“ sagt mein Arbeitskollege. Dem kann ich mich nur anschließen!" (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant Rijnzicht, Doornenburg

"Was die Brüder Cornelissen aus der Küche des „Rijnzicht“ schicken, ist durch die Bank überraschend und beeindruckend. Von den ersten Grüßen bis zum finalen Dessert – die Mignardises zum Kaffee haben wir uns diesmal geschenkt – legt man großen Wert auf eine originelle Präsentation. Aber das alleine würde nicht viel nützen, wenn die Gerichte nicht auch stimmig und kreativ komponiert wären." (Juli 2021)

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Restaurant The Jane, Antwerpen

"Völlig begeistert und auf positive Weise freudig ermattet widmen wir uns den letzten Resten in unseren Gläsern. Nick Bril und Gianluca Di Taranto haben nicht zu viel versprochen. Ein wunderbarer Lunch solle es werden und genau das war es wieder. Nick Bril versteht es, die Produkte der Region und hier vor allem der Nordsee in fantasievolle Gerichte zu verwandeln, die komplex sind, aber immer unmittelbar zugänglich und damit leicht zu verstehen. Ihm geht es nicht um Irritationen, sondern um den bestmöglichen Rahmen für ein fabelhaftes Produkt und dafür darf auch die Gewürzwelt der weiten Welt herhalten. Und Gianluca? Er hat jedes Mal eine der spannendsten Weinbegleitungen in petto, die man sich wünschen kann. Neuentdeckungen, Unerwartetes, aber auch Klassiker. Auch hier geht es um den perfekten Match und da gibt es keine Scheuklappen. Dass er dazu einer der humorvollsten Sommeliers und Gastgeber ist, die man sich nur wünschen kann, sei nur der Ordnung halber erwähnt. Das Duo Bril / Di Taranto ist jedenfalls ein perfect Match!
Und das wird flankiert von einem ebenso perfekten Service, der Herzlichkeit und Natürlichkeit in der DNA zu haben scheint." (September 2020)

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Frankreich

Restaurant Septime, Paris

"Wir haben hier einen sehr schönen Abend verlebt mit einer guten Küche, dem Michelin-Stern voll gerechtfertigt, in einer sehr schönen Atmosphäre mit einem freundlichen und zuvorkommenden Service. Auch den Preis empfand ich als recht gutes Preis- und Leistungsverhältnis. Darüber hinaus muss man aber die Küche im Dorf lassen und den Hype verstehe ich auch nicht ganz. Es ist ein gutes Restaurant, aber es nicht das beste von Paris, es ist auch keine absolut außergewöhnliche Erfahrung in Paris und es ist sicherlich nicht eins der 50 besten Restaurants der Welt. Aber für diesen Hype kann das Restaurant nichts – und wenn man die Gelegenheit hat, sollte man unbedingt hingehen." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant La Table d'Olivier Nasti, Kaysersberg

"Olivier Nastis Küche verbindet auf sehr gekonnte Weise typische Geschmacksbilder der elsässischen Region und verpasst ihnen ein sehr zeitgemäßes, modernes Gewand. Seine Küche hat ein sehr klassisches Fundament, was vor allem bei der wunderbaren Zucchiniblüte, dem Hauptgang oder den Desserts zu sehen ist, entwickelt vieles aber auch sehr intelligent weiter wie beim Aal, den Tomaten und dem Karottengang. Insofern ist ein Essen bei Nasti in jedem Fall ein unterhaltsames, weil abwechslungsreiches Vergnügen." (November 2020)

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Restaurant L'Alchémille, Kayersberg

"Jérôme Jaegle versteht es, ein Menü zu gestalten, in dem Fisch und Fleisch nicht wirklich die Hauptrolle spielen und das trotzdem nichts vermissen lässt. Der Genuss- und Kreativfaktor ist ausgesprochen hoch und insofern ist dies eine sehr zeitgemäße Küche, gepaart mit fabelhaftem Handwerk. Der Service bleibt etwas zurückhaltend, was möglicherweise der Sprachbarriere geschuldet ist, aber er agiert freundlich und aufmerksam. Dass das „L’Alchémille“ mittlerweile zu mehr als einem Geheimtipp geworden ist, können wir jedenfalls nach diesem Abend sehr nachvollziehen." (Oktober 2020)

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Österreich

Rote Wand Chef's Table, Lech am Arlberg

"Die Erwartungen an dieses Menü waren mit der Geschichte, die Max Natmessnig mitbringt, natürlich sehr hoch. Und auch wenn wir nie in New York im „Chef’s Table“ waren und sich zwangsläufig Vergleiche zum „Frantzén“ aufdrängen, war dies ein sehr eigenständiges Erlebnis. Klar, auch das Geschirr, vieles von Hering, gibt es so wohl auch in New York. Aber davon unbenommen waren die Gänge sehr eigenständig, erfreulich reduziert und gleichzeitig komplex. Auf unnötige Deko, Tupfen und Cremes kann man angesichts der ausgeklügelten Kombinationen verzichten. Dass dieses Menü mit der Roten Garnele und der Ente mindestens zwei absolute Top-Highlights für mich bot, die es nach jetzigem Stand in die Jahres-Best of-Liste schaffen dürften, hebt es schon mal deutlich über den Standard." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

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Restaurant Steira Wirt, Trautmannsdorf

"Wir sind ja seit langem bekennende Österreich-Fans und wir kennen alle Restaurants der beteiligten Köche zum Teil seit vielen Jahren. Dieses Menü hat ohne Frage unsere Sehnsucht darin bestärkt, hoffentlich bald wieder all die wunderbaren Orte und Restaurants aufsuchen zu können. Was uns auf all unseren Reisen nach Österreich so oft begeistert hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der man den heimischen Produkten eine glanzvolle Bühne gibt und sie wahlweise rustikal-bürgerlich oder kreativ-modern in Szene setzt. Selten wird man dort exotische Produkte finden oder Edelzutaten, die aus ganz Europa oder von weiter her angekarrt werden müssen. Die regionalen Zutaten sind in der Regel von so bestechender Qualität, dass sie keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Und die Köche, nicht nur die in der Spitze, nutzen diese mit unaufgesetztem Stolz. Deshalb hätte diese Box, und speziell zu diesem Anlass, nicht besser zusammengestellt sein können. Sie präsentiert das Beste des Landes von den Besten des Landes." (Veröffentlicht im Juni 2021)

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Rote Wand Chef's Table, Lech am Arlberg

"Besonders begeistert mich wie nach unserem Besuch im Chef’s Table in Brooklyn Fare damals – das Menü war leicht! Man könnte noch etwas essen vom Appetit her, ist aber satt und befriedigt. Alles war zudem so perfekt gewürzt, dass der Kopf denkt jeder nächste Bissen wird genauso gut was ich in der Form in meinem Leben eben nur in New York und im Epicure in Paris erlebt habe. Unser Besuch im Rote Wand Chef’s Table hat alle Auszeichnungen verdient und schreit dringend nach Wiederholung. Wie gut, dass es von München jetzt nur mehr ein paar Autostunden sind ..." (Veröffentlich im Juni 2021)

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Schweiz

Restaurant Cheval Blanc by Peter Knogl, Basel

"Es war einer der Abende, die man am Ende nie vergessen wird. Wir haben gehofft und gebangt, das der Wettergott es endlich mal gut mit uns meint und es, auf der Terrasse das Abendessen zu geniessen." (Veröffentlicht im August 2021)

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Restaurant Alex Lake Zürich, Thalwil

"Für mich ein Glücktreffer! Ich konnte in den vergangen Monaten bei mehreren Besuchen die Arbeit von Tino Staub und seiner Mannschaft sowohl in Menüform als auch a la Carte kosten und war immer wieder begeistert von seiner Küche." (Veröffentlicht im Juli 2021)

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Restaurant Sens, Vitznau

"EIN GAUMENSCHMAUS ERSTEN RANGES MIT TEILWEISE ABENTEUERLICHEN KOMPOSITIONEN, EIN GENUSS, AUF DEN MAN SICH EINLASSEN MUSS UND DANN UMSO MEHR EIN UNVERGESSENES GEFÜHL HINTERLÄSST. DER SERVICE, DER JEDEN GAST AM ANFANG ZU EINER „SPIELRUNDE“ EINLÄDT, MEHR MÖCHTE MAN DOCH BITTE NICH VERRATEN, WAR FREUNDLICH , ZUVORKOMMEND UND KOMPETENT. AM ENDE wurden fürs 7 gängige Menu CHF 230 aufgerufen, auf jeden Fall gerechtfertigt . Die Weinkarte ist übersichtlich, aber nichts für den kleinen Geldbeutel." (Veröffentlicht im Juni 202!)

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