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Der Gastrosoph Juni 2018

Japanisches Wagyu Entrecôte «Kagoshima» gegrilltes Carpaccio | Zwiebel | Sauerrahm von Stefan Heilemann, Ecco Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser

alle Jahre wieder regen wir uns über die subjektive Pellegrino-Liste auf, aber durch die enorme Vermarktungsmaschinerie des Nestle-Konzerns können auch wir sie nicht ignorieren. Immerhin, die Top3 2018 gehören im Moment sicher zum Besten was die Top-Gastronomie aufbieten kann. Dies sieht vor allem auch der Guide Michelin so und unsere Ranglisten für die Länder Italien, Spanien und Frankreich bestätigen das.

Übrigens, die Osteria Francescana in Modena besuchten wir erst vor kurzem am 23. Juni 2018 im Rahmen unserer Gourmet-Club Reise nach Italien (Berichte folgen). Das El Celler de Can Roca in Girona konnten die Mitglieder des Gourmet-Clubs letztes Jahr im Rahmen unserer „GourmeTour“ nach Barcelona kennenlernen. (Berichte finden Sie hier.). Das Mirazur an der Côte d'Azur werden wir voraussichtlich nächstes Jahr ins Programm aufnehmen. Unsere Gourmetreisen gehen also immer zu den Hotspots der Kulinarik.

Eine sofortige Mitgliedschaft im Gourmet-Club lohnt sich schon deshalb, weil Sie dann rechtzeitig über das neue Programm 2019 informiert sind und die besten Chancen auf einen Platz haben. Übrigens wenn Sie jetzt Förder-Mitglied werden, bekommen Sie eine Flasche Moët & Chandon Impérial Brut im Wert von € 38,00 Euro kostenlos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Andreas Saul: "Köche müssen nicht jeden Tag zwei Gerichte posten"

Der Küchenchef des Bandol sur Mer über seine Social-Media-Abstinenz und Casual Fine Dining

Veröffentlicht am: 14.07.2019


Schloss Hohenhaus ist neues Mitglied bei L'Art de Vivre

Zusammenschluss für Lebensart, Lebensfreude und Lebensgenuss wird größer

Veröffentlicht am: 12.07.2019


Bernhard Reiser kooperiert mit Modehaus

Neu-Eröffnung der Gastronomie im Modehaus Gebrüder Götz im September

Veröffentlicht am: 12.07.2019


"Für eine neue Esskultur - Einen Gedanken säen"

Die Gemeinschaft plant Treffen von AkteurInnen aus Landwirtschaft und Gastronomie zur Vernetzung und zum Wissensaustausch

Veröffentlicht am: 12.07.2019


Neuer Küchenchef im AMERON Hamburg Hotel Speicherstadt

Christopher Gieritz ist neuer Chefkoch in der cantinetta ristorante & bar

Veröffentlicht am: 12.07.2019


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Neuer Küchenchef im Frankfurter Weinsinn

Michael Ellis verlässt Michelin - Wechsel zu Jumeirah

Osteria Francescana kehrt an die Spitze zurück

Exklusiv-Interviews von Restaurant-Ranglisten.de

Neustart für Maximilian Lorenz mit dem Restaurant maximilianlorenz und dem Weinlokal heinzhermann

Maximilian Lorenz

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Hotel des Monats Mai

presentation

Puradies in Leogang

Seit dem Dezember 2018 lockt das neue ESSE:NZ im PURADIES sowohl Fine Dining-Liebhaber als auch Steak- und Sushi-Begeisterte in das Designhotel.

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Für Restaurants:

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Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Juli 2019: Gästehaus Klaus Erfort ***

Klaus Erfort

Juli 2019: Gästehaus Klaus Erfort***, Klaus Erfort, Saarbrücken (SL)

Club-Treffen am Chefs Table am 05.07.2019. (Warteliste)

September 2019: Haerlin **

Christoph Rüffer

September 2019:Haerlin **, Christoph Rüffer, Vier Jahreszeiten, Hamburg, Club-Treffen am Freitag den 13. September 2019, 19:00 Uhr

Oktober 2019: Dichterstub'n

Thomas Kellermann

Oktober 2019: Dichterstub'n, Thomas Kellermann, Egerner Höfe, Rottach-Egern (BY) Club-Treffen am Freitag den 11. Oktober 2019, 19:00 Uhr

November 2019: Gourmet-Restaurant Le Cerf **

Boris Rommel

November 2019: Gourmet-Restaurant Le Cerf **, Boris Rommel, Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe (BW), Club-Treffen am Freitag den 08. November 2019, 19:00 Uhr

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
  • Vollen Zugriff auf unseren Content 
  • Suchen nach gerade geöffnetem Restaurant in Ihrer Nähe 
  • Erstellen einer eigenen Favoriten-Liste 
  • Bewerten von Restaurants 
  • Persönliche Betreuung und Beratung 


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Ab 990€ inkl. MwSt. Förderbeitrag pro Jahr profitieren Sie außerdem von einem kostenlosen Besuch in einem Top-Restaurant in Deutschland Ihrer Wahl inkl. Shuttle- und Reservierungs-Service im Wert von 250€ und einer Flasche Champagner.

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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Hirschen, Sulzburg

"Das „Restaurant Douce Steiner“ in Sulzburg ist ohne jeden Zweifel einen Umweg wert. Wer eine französisch inspirierte, moderne Küche liebt, ist in diesem Restaurant bestens aufgehoben. Die Bodenständigkeit von Ambiente und Service kontrastiert auf launige Art und Weise mit der jungen Küche von Douce Steiner. Die vom Michelin vergebenen zwei Sterne sind uneingeschränkt verdient." (Mai 2019)

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Restaurant Goldener Adler, Stuttgart

"Ja, so ganz schlau bin ich aus dem Goldenen Adler nicht geworden - es blitzt hier und da das Können auf aber auf dem empfohlenen Niveau habe ich meine Essen nicht ganz gesehen. Mit Kollegen im Kessel jedoch trotzdem eine Reservierung wert - dabei hilft auch die gute regionale Weinauswahl den ein oder anderen Tropfen zu finden." (Mai 2019)

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Restaurant Schwarzer Adler, Vogtsburg

"Anlässlich des 50 jährigen Stern "bestehens" , gibts noch bis Ende Mai eine kulinarische Reise durch diese Zeit. Fazit: ein toller Ausflug in die Vergangenheit mit verblüffenden Erkenntnissen aus der Vergangenheit " (Mai 2019)

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Bayern

Restaurant Sosein, Heroldsberg

"Jeder einzelne Gang für sich stimmig und wohlschmeckend. Im Ganzen war aber das Menü ein wenig säurelastig. Auch die Getränkebegleitung ging in diese Richtung. Ein gelungener Abend. Höhepunkte des Menüs die Saiblingsleber in Molke und das junge Gemüse." (Juli 2019)

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Restaurant Laurentius Stube, Oberstaufen

"Die „Laurentius Stube“ ist ein ganz neues Projekt der Benteles, von dem sie sich Anziehungskraft erhoffen, und offenbar kommt es tatsächlich schon gut an, zumal in einer, wie gesagt, kulinarisch nicht so sehr verwöhnten Gegend. Schielt man hier auch auf einen Macaron? Dann müsste man die dünne Weinkarte noch kräftig aufpeppen. Gerade der offene Ausschank ist hier noch ausgesprochen schwachbrüstig.
Sascha Bulander würde entsprechende Ambitionen in der ihm eigenen, durchaus angenehmen Bescheidenheit und Bodenständigkeit wohl kaum zugeben. Sollte dem aber so sein, stimmt zumindest die Richtung seiner Küche. Man sollte und wird ihn auch sicherlich "machen lassen" – am besten mit noch mehr Mut zur Opulenz oder auch zur Innovation in Sachen Zutaten und Produkte. Das könnte langfristig zu einer Auszeichnung führen, wie er sie sich bestimmt verdient hätte. Ich drücke die Daumen!" (März 2019)

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Restaurant Tantris, München

Foto: QWERTZ im Tantris

" Der Lunch im Tantris hat mir ganz hervorragend gefallen. Hier wird die klassische Kochkunst gepflegt. Die Kombinationen sind erprobt und präzise umgesetzt, auch bei süffigen Gerichten ist das wichtig, das Saucen, Fleisch und Beilagen in der Feinabstimmung der Mengen zueinander passen, damit sie nicht ins Eindimensionale abrutschen. Das war bei diesem Menü sehr gelungen." (Januar 2019)

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Berlin

Restaurant Bandol sur Mer

"Das Bandol sur Mer bietet ganz authentisches Casual Fine Dining. Bei aller Lockerheit heißt das nicht, dass hier nachlässig gearbeitet würde. Die Küche von Andreas Saul genügt ausgewachsenen Sterneansprüchen. Seine Gerichte sind sehr stimmig konstruiert. Die meist alltäglichen bzw. regionalen Produkte sind auf interessante Art und Weise miteinander kombiniert. Alles ist präzise aufeinander abgestimmt. Das führt zu spannenden, durchaus ungewöhnlichen Kombinationen, die reizvoll, aber nicht überfordernd sind. Die Gerichte eigenen sich sowohl zum konzentrierten Essen, als auch zum eher entspannten Genuss. Der Stern ist also als wohlverdient anzusehen, über einige Gerichte, vor allen über den Hauptgang, hätte ich mich auch in einem Zwei-Sternerestaurant nicht beschwert. Für mich hat das Bandol sur Mer also nun ein klares Profil: modern, aber nicht angestrengt oder anstrengend, oder gar hipsterisiert und dennoch überraschend spannend." (Juli 2019)

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Brasserie Colette

"Tim Raue hat mit dem Colette eine moderne Brasserie geschaffen, die über Standards hinaus eine ausgezeichnete, kreative Küche bietet. Hinzu kommt, dass das Lokal an jedem Tag mittags und abends geöffnet hat, so dass man auch die öffnungsschwachen Zeiten der Woche genussreich verbringen kann." (Julli 2019)

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Restaurant Facil

"Das Facil ist eine feste Größe in der Berliner Spitzen-Gastronomie und bietet ein willkommenes feines Kontrastprogramm zu den „jungen Wilden“ in der Szene, die immer auch etwas angestrengt Missionarisches haben. Das ist Michael Kempf absolut fremd, da es ihm ausschließlich um „casual fine dining“ im besten Sinne des Wortes geht, und das ist ohne wenn und aber zwei Sterne wert." (Juni 2019)

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Hamburg

100/200.kitchen

"Das Essen im 100/200 macht richtig Spaß und ist gleichzeitig kulinarisch interessant und trotz der schlicht wirkenden Gerichte anspruchsvoll, da die Geschmackstiefe stets bemerkenswert hoch ist. Alle Gerichte sind äußerst präzise zubereitet und gleichzeitig auf Zugänglichkeit und Wohlgeschmack ausgerichtet. Die Weinbegleitung unterstreicht die Gerichte sehr gut." (Juni 2019

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Restaurant bianc

Foto: QWERTZ im Bianc

"Das Menü im Bianc zeigt, wie wichtig ein starker Auftakt ist. Die Snacks sind sehr animierend und ein echtes Highlight auf Top-Niveau. Da bleibt die Stimmung am Tisch dann gut. Erst hier beim Verfassen des Berichts fällt mir auf, wie schwankend die Qualität der Gänge ist. Die Gerichte sind zweifelsohne sehr präzise ausgearbeitet. Aber mir fehlt die Balance. Die aromatische Wirkung ist meist einnehmend, Aber zu oft übertönt der Aromatik von Saucen und Cremes das Hauptprodukt, sodass dessen Qualität nicht erkennbar wird. Deswegen geht für die mich die gegenwärtige Bewertung mit einem Stern voll in Ordnung. Dass die Ambition auf mehr, die bei Küchenchef Matteo Ferrantino klar erkennbar ist (Facebook-Post zur Sternevergabe: „Step number one … done“), gerechtfertigt ist, zeigen die Gerichte, bei denen die Balance stimmt. Sie sind klar auf Zwei-Sterne-Niveau.  ." (Juni 2019)

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The Table Kevin Feling

Foto: QWERTZ im The Table

"Ja, das ist ganz große Oper! Modern inszeniert, ohne jegliche Schwere und die Hauptakteure immer im Blick und Vordergrund. Nichts ist dem Zufall überlassen, jeder kreative Akzent ist bewusst gesetzt und nachvollziehbar. Und selbst einfache Annoncierungen entpuppen sich als kunsthandwerkliche Meisterleistungen. Natürlich kommt das Amuse gueule „Labskaus“ nicht als der herkömmliche norddeutsche Klassiker auf den Teller, sondern wird im Glas serviert. Kevin Fehling erläutert diese Petitesse so: „Ganz unten im Glas befindet sich Matjes mit Gewürzgurken-Würfeln, dazu gibt es ein Bratkartoffel-Espuma, einen Kartoffelschaum, der mit gerösteten Kartoffeln, gerösteten Zwiebeln und Speck hergestellt wurde. Ein Rote-Bete-Sorbet, Corned-Beef-Würfel, Petersilienkresse, eingelegte kleine rote Zwiebelspitzen und ein Gewürzgurken-Gelee runden das Gericht ab.“ Chapeau! Und das war nur ein Amuse gueule! Ich bin mächtig beeindruckt und maße mir nicht an, auch nur ein Wort über die weitere Gangfolge zu verlieren, außer, dass wir seit „Ewigkeiten“ nicht mehr so gut gegessen und uns dabei so prächtig vergnügt haben!" (Mai 2019)

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Restaurant Jellyfish

"Das Menü überzeugt weitgehend – von der Schwäche des Hauptganges mal abgesehen. Gerade die polyzentrischen Teller, bei denen von der Sauce ausgehend verschiedene Kombinationen möglich sind, sind reizvoll. Der eher harmonisch angelegte Lache- und Zander-Gang könnten sind nicht ganz so spannend, aber vollkommen in Ordnung. Sehr schade, dass es Jellyfish nicht mehr gibt – es war mit der hervorragend zusammengestellten und preislich interessanten Weinkarte, sowie dem Casual-Charakter eine Gourmet-Adresse mit eigenem Charakter in Hamburg. Mit Stefan Barnhusen hat es sich zudem kulinarisch sehr positiv entwickelt. Ich würde mich freuen, weiter von ihm zu hören." (Mai 2019)

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Niedersachsen

Restaurant Die Insel, Hannover

Foto: Tischnotizen in Die Insel, Hannover

"Benjamin Meusel schafft es, die Klassiker tadellos zuzubereiten und ihnen manchmal einen moderaten modernen Twist mitzugeben. Der Steinbutt wurde am Tisch hoch gelobt, an der Beurre Blanc hatte lediglich der Großinquisitor am Tisch ein wenig zu mäkeln. Nachdem die Sauciere jedoch die Runde bei den übrigen Gästen gemacht hatte, war klar, dass 5:1 Stimmen nicht täuschen können. Die fanden die Sauce perfekt. Auch alle weiteren probierten Gänge konnten gefallen und vor allem der Ravioli stach hier qualitativ als Gericht heraus. So sehr zu loben ist, dass man die Gäste nicht hungrig nach Hause schicken will, so sehr sollte man dennoch einige Portionsgrößen überdenken. Zumal im Rahmen eines mehrgängigen Menüs kommt man hier doch bei einigen Gerichten an seine Grenze." (Juli 2019)

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Bistro Schweizerhof, Hannover

"Marcel Elbruda zeigt, dass er über Kreativität und Gespür für stimmige Kompositionen verfügt. Handwerklich ist das bis auf Kleinigkeiten auch deutlich über dem Durchschnitt.
So bleibt es etwas verwunderlich, dass das Bistro Schweizerhof so gänzlich unterhalb des Radars fliegt. Das Potential für höhere Weihen ist jedenfalls vorhanden."

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Restaurant N° 4, Buxtehude

Foto: QWERTZ im No4 in Buxtehude

"Derzeit sind die Saucen das bestimmende Rückgrat der Küche von Jens Rittmeyer. Regionale Produkte sind vielfältig ins Menü eingebaut, aber nicht der durchgängig bestimmende Faktor. Sein Ziel ist es, die Regionalität noch zu verstärken. Das würde den Geschmack der Gerichte sicher noch unverwechselbarer machen, wie der Gang mit der Sonnenblumenwurzel bereits zeigt. Jens Rittmeyer beweist, dass süffige Gerichte nicht der klassisch französischen Küche vorbehalten sein müssen, sondern die vermeintliche Nova Regio-Küche zugänglicher und auch spannender machen kann. Sommelier Adrian Imm macht einen guten Job. Die Weinbegleitung ist stimmig und eine gute Mischung aus bekannten und unbekanntem. Insgesamt ist das No.4 auf einem guten Weg. Jens Rittmeyer hat einen klaren Fokus, den er noch weiter ausarbeiten will und sollte. Wenn er die richtigen Produzenten dafür gefunden hat, wird es sicher noch spannender im No.4 zu essen. Jetzt dürften sich vor allem die Fans guter Saucen und süffiger Gerichte optimal abgeholt fühlen." (Mai 2019)

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Nordrhein-Westfalen

Essers Gasthaus, Köln

"Wir kommen hierher, weil es ein zweites Zuhause geworden ist, wie eine warme Decke, die man sich umlegt, wenn es draußen kalt ist und weil es ein strahlendes Lachen ist, das Dir die gute Laune zurück gibt, wenn die Welt es gerade nicht so gut mit Dir meint. Und weil es halt das beste Backhendl weit und breit hat." (Juni 2019)

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Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach

"Insgesamt wieder ein sehr beeindruckendes spannendes Menü." (Juni 2019)

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Restaurant Phaedra, Köln

"Im „phaedra“ wird mediterran gekocht. Exaltierte Kombinationen sind die Sache von Kostas Tzikas nicht, dafür aber stimmige Kombinationen, sorgfältige Zubereitungen und ausgezeichnete Zutaten. Das Ambiente ist großstädtisch, der Service, den Tzikas auch häufig selbst mit übernimmt, aufmerksam und effizient. In der an guten Adressen in Köln ohnehin schon nicht armen Gastronomieszene ist das „phaedra“ eine schöne Ergänzung." (Juni 2019)

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Restaurant Pottkind, Köln

"Mit dem „Pottkind“ hat Köln eine weitere empfehlenswerte Adresse erhalten, die sich im Bistronomie-Segment erfolgreich platziert. Hier wird Küche mit Anspruch, aber ohne Attitüde praktiziert. Regionalität spielt hier eine entscheidende Rolle, aber es findet so selbstverständlich statt, dass es fern von bedeutungsschwerem Dogma daher kommt. Tatsächlich ist die Bezeichnung Heimatküche für den Küchenstil hier gar nicht so abwegig, wenn auch in deutlich zeitgemäßerem Gewand." (Juni 2019)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

Foto: Tischnotizen im Haus Stemberg

"Auch in fünfter Generation legen Stembergs Wert darauf, dass man immer ein Gasthaus war und es auch bleiben möchte. Der über die Jahre gewonnenen Auszeichnungen ist man sich sehr bewusst, will aber trotzdem keinerlei Hemmschwellen aufkommen lassen. Hier kann man bestellen, worauf immer man Lust hat. Auch an diesem Tag sitzen einträchtig Gäste beieinander, die nur zwei Gänge bestellen und andere, die ganze Menüs bestellen. Allen gemeinsam ist, dass sie wissen, wie sorgfältig hier gekocht wird. Ob es Klassiker sind, die moderat verfeinert sind oder Gerichte mit eindeutig kreativerem Touch. Und häufig, wie in unserem Menü, sind die Grenzen vollkommen fließend. Die Mischung macht's. Jedenfalls wird hier jeder fündig und glücklich. Die gelebte Gastfreundschaft tut ihr Übriges dazu." (Juni 2019)

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Restaurant maximilian lorenz, Köln

"Das Essen war insgesamt gut gemacht; aber es sagte uns nicht komplett zu. Die Weine fand ich geschmacklich sogar sehr gut. Ambiente und Service konnten uns aber nicht so richtig begeistern. Sicher kann eine tolle Bedienung ein schlechtes Essen nicht aus dem Feuer reißen. Aber umgekehrt schon; denn es schmeckt mir besser, wenn das Drumherum mich anspricht." (Mai 2019)

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Restaurant Ox & Klee, Köln

"Ganz dem Teamgedanken verbunden war unser Menü von allen Köchen des Hauses mit jeweils einem Gang bestückt worden. Daniel Gottschlich hatte seinen Mitarbeitern dabei freie Hand gelassen. Das Motto war „ein Kindheitserlebnis“. So waren die Gerichte fast alle in Gedanken an die Mütter komponiert, aber natürlich neu interpretiert. Sicher waren die Gänge untereinander abgestimmt worden; doch der Küchenchef versicherte, dass er seinem Team viele Freiheiten gelassen habe. So sei das Menü für uns gemacht und dadurch einmalig in seiner Zusammenstellung heute." (Mai 2019)

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Restaurant maximilian lorenz, Köln

Foto: Tischnotizen im maximilianlorenz, Köln

"Das Duo Lorenz / Hirschfeld hat uns in weiten Teilen eine sehr pointierte Stilistik präsentiert, die regionale Zutaten kreativ in Szene setzt und sich auch mal zurück nimmt, wenn es Sinn macht. Dass mich gerade die Vorspeise nicht recht zu überzeugen wusste, ist zwar etwas bedauerlich, weil doch der Beginn eigentlich ein positives Ausrufezeichen setzen sollte. Dafür holte das Menü in den folgenden Gängen mächtig auf. Dass man im Gourmetbereich ausschließlich auf deutsche Weine setzt, ist mutig, kann man aber auch als selbstbewusstes Statement verstehen. Erfreulich ist, dass es auch im mittleren Preissegment ausreichend Auswahl gibt, so dass man sich hier bei den Getränken nicht verschulden muss. Und wem die deutsche Auswahl nicht genug ist, kann auch aus der internationalen Karte des „heinzhermann“ etwas Passendes für sich finden." (Mai 2019)

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Frankreich

Restaurant Villa René Lalique, Wingen-sur-Moder

"Die Gerichte haben alle ein spannendes Element. Oft sind es die extra gereichten Kleinigkeiten, die geschmacklich reizvoll und „ungewohnter“ im Geschmacksbild sind. Dies gibt den Gerichten einen individuellen Touch. Vor allem die Taube und die Rotbarbe überzeugten mich mit kreativen Aromenverbindungen und durchaus mutigem Einsatz der Aromen. Manches wirkt doch arg artifiziell und forciert, so dass im Detail für nicht alles wirklich schlüssig ist.
Dazu kommt das beeindruckende Ambiente des Restaurants, das die perfekte Bühne für Speisen auf allerhöchstem Niveau bietet und meines Erachtens haben die Speisen dies auch eingelöst.
Der Service agiert hier weniger persönlich, eher professionell-neutral, erfüllt aber jeden Wunsch mit großer Selbstverständlichkeit. Dass hier ein dritter Stern angestrebt wird, ist spürbar. Aber dazu fehlt aus meiner Sicht doch etwas." (Juni 2019)

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Restaurant Pave d’Auge, Beuvron-en-Auge

"Bis auf die Amuse Bouches ein sehr gutes Menü. Überwiegend saisonale und regionale Produkte. Sehr guter Service, ausschließlich von Herren in dunklen Anzügen" (Juni 2019)

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Restaurant Le Millénaire, Reims

Foto: Tischnotizen

"Wie man unschwer erkennt, hat mich das Essen nicht wirklich vom Hocker gehauen. Abgesehen von der sich durch mehrere Gerichte ziehenden Gewürzarmut gab es zwar handwerklich nicht viel auszusetzen, aber wirkliche Überraschungsmomente bot die Küche eben auch nicht. Verglichen mit hiesigen Restaurants erlebe ich bei nicht besternten Restaurants oft mehr Kreativität und ebenso solides Handwerk. Positiv anzumerken sind der professionelle Service, der auch bei vollem Haus alles im Griff hat und das gute Timing, das angenehme Wartezeiten zwischen den Gängen bot. Aus der gut sortierten und fair bepreisten Weinkarte wählten wir einen ausgezeichneten Chablis und einen sehr guten Zweitwein von Château Pédesclaux aus dem Pauillac. Insgesamt also kein Abend, über den man sich ärgern muss, aber auch keiner, der nach Wiederholung schreit." (Dezember 2018)

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Portugal

Restaurant Belcanto, Lissabon

"Auf 2-Stern-Niveau habe ich für mich persönlich das Belcanto an diesem Abend auf Grund der Ausrutscher allerdings nicht gesehen. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich das angeblich innovativere "Evolution-Menü" und nicht das klassische Tasting Menü hatte." (Juni 2019)

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Restaurant 100Maneiras, Lissbon

"Ich hatte dort sehr viel Spaß, von den 13 Gängen waren aber nur 1-2 auf Sterneniveau. Dafür fand ich den Preis von 110 € fast schon etwas zu hoch." (Juni 2019)

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Restaurant Minibar, Lissbon

"Wird wie auch das Belcanto von José Avillez betrieben. Wie der Name schon sagt ist es kein klassisches Restaurant, sondern eher eine stylische Bar. Dem Ambiente angemessen gibt auch eine eher kreative Küche und ausgefallene Cocktails. Ich hatte das Epic-Menü bestehend aus 11 Gängen in Amouse Bouche Größe - unter anderem mit Foie Gras Rocherpralinen, einem Miniburger und einer Vanilleschaum gefüllten Limette - was für 55 € wirklich empfehlenswert ist." (Juni 2019)

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Restaurant AntiQVVM, Porto

"Für mich an dem Abend ein sehr solides Menü mit zwei Höhepunkten und keinem größeren Ausfall. Insgesamt gab es für mich qualitativ so gut wie keinen Unterschied zu den anderen beiden Restaurants und der eine Michelinstern ist meiner Ansicht nach wohl verdient." (Juni 2019)

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Restaurant The Yeatman, Vila Nova de Gaia

"Insgesamt bewegt sich das Yeatman für mich auf einem Level mit dem Belcanto in Lissabon. Im Belcanto waren die Highlights besser, dafür gab es allerdings auch einige Ausfälle. Diese hatte ich hier nicht. Dennoch war für mich an dem Abend auch das Menü im Yeatman "nur" auf einem guten 1-Sterne-Niveau." (Juni 2019)

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Schweden

Restaurant Gastrologik, Stockholm

Foto: QWERTZ im Gastrologik

"Meine Meinung über das Gastrologik ähnelt der über das Menü im Oaxen Krog. Alles ist sehr präzise abgestimmt, gut kombiniert und fein ausgearbeitet. Die Geschmäcker hier sind durchaus auch mal etwas herausfordernder. Aber wieder ist es bei einigen Gerichten deren geringe Größe, die es nicht möglich macht, eine Speise so lange zu essen, dass sie sich stärker ins Gedächtnis eingraben kann. Wenn es zum Konzept gehört, derart viele Kleinigkeiten zu servieren, geht das sicher auch nicht anders, denn wer kann sich Geschmäcker von 22 Gerichten so schnell merken? Es geht wohl hier eher mehr um den Essfluss und das sich aus den einzelnen Mosaiksteinen ergebende Gesamtbild. Das ist dann auch wirklich stimmig. Mit der Jakobsmuschel und der Langoustine hat das Gastrologik zudem zwei Gänge im Menü gehabt, die mit zu den besten gehören, die ich in Stockholm gegessen habe.
." (Juni 2019)

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Restaurant Frantzén, Stockholm

" Das Frantzén ist das so ziemlich perfekte Restaurant-Erlebnis. Björn Frantzéns Küche ist klar von japanischen Einflüssen geprägt. Die Gerichte aus wenigen Elementen präzise komponiert. Die Geschmackstiefe ist enorm. Wir waren mit dem Gourmet-Club ja schon in einigen Restaurants, von Weltruf. Aber in keines hätte ich sofort am nächsten Tag wieder hingehen wollen. Das ist im Frantzén anders – am liebsten wäre ich am nächsten Tag zum Lunc wiedergekommen. Die Küche ist sehr zugänglich und berührt auf einer emotionalen Ebene. Dies alles passiert in einer entspannt wirkenden Atmosphäre, die sehr wohnlich wirkt. Der Service ist hochprofessionell und obwohl man ja in vielen Berichten lesen kann, dass der Ablaufgenau so ist, wie wir ihn erlebt haben, wirkt alles individuell und persönlich. Das Frantzén hat jede Höchstnote, Ehrung und Lobpreisung in Listen aller Art verdient. Das Restaurant liegt genau am Puls der Zeit." (Mai 2019)

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Restaurant Oaxen Krog, Stockholm

Foto: QWERTZ im Oaxen Krog, Stockholm

"Die Küche des Oaxen Krog hat mich an dem Abend selbst sehr überzeugt. Die Speisen sind unglaublich präzise zubereitet und in den Mengen perfekt proportioniert. Die Aromen passen fast immer haargenau zueinander. Man schmeckt die Nähe zu den regionalen Produkten, die durch das exakte Handwerk sehr gut zur Geltung gebracht werden. Aber aufgrund der geringen Größe der meisten Gänge ziehen die Geschmäcker auch ziemlich schnell an mir vorbei, sodass sich zwar ein sehr positiver Gesamteindruck festsetzt, aber kaum einzelne Gänge im Gedächtnis bleiben. An dem Abend habe ich mich durchaus gefragt, warum das Oaxen Krog nicht drei Sterne hat. Da sich mir aber nur wenige Gänge wirklich ins Gedächtnis einprägen, bin ich der Meinung, dass das Restaurant mit zwei Sternen am oberen Ende der Skala gut bewertet ist." (Mai 2019)

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