Restaurant Ranglisten logo

Der Gastrosoph Juni 2018

Japanisches Wagyu Entrecôte «Kagoshima» gegrilltes Carpaccio | Zwiebel | Sauerrahm von Stefan Heilemann, Ecco Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser

alle Jahre wieder regen wir uns über die subjektive Pellegrino-Liste auf, aber durch die enorme Vermarktungsmaschinerie des Nestle-Konzerns können auch wir sie nicht ignorieren. Immerhin, die Top3 2018 gehören im Moment sicher zum Besten was die Top-Gastronomie aufbieten kann. Dies sieht vor allem auch der Guide Michelin so und unsere Ranglisten für die Länder Italien, Spanien und Frankreich bestätigen das.

Übrigens, die Osteria Francescana in Modena besuchten wir erst vor kurzem am 23. Juni 2018 im Rahmen unserer Gourmet-Club Reise nach Italien (Berichte folgen). Das El Celler de Can Roca in Girona konnten die Mitglieder des Gourmet-Clubs letztes Jahr im Rahmen unserer „GourmeTour“ nach Barcelona kennenlernen. (Berichte finden Sie hier.). Das Mirazur an der Côte d'Azur werden wir voraussichtlich nächstes Jahr ins Programm aufnehmen. Unsere Gourmetreisen gehen also immer zu den Hotspots der Kulinarik.

Eine sofortige Mitgliedschaft im Gourmet-Club lohnt sich schon deshalb, weil Sie dann rechtzeitig über das neue Programm 2019 informiert sind und die besten Chancen auf einen Platz haben. Übrigens wenn Sie jetzt Förder-Mitglied werden, bekommen Sie eine Flasche Moët & Chandon Impérial Brut im Wert von € 38,00 Euro kostenlos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Podcast mit Drei-Sterne-Köchin Elena Arzak

Veröffentlicht am: 18.08.2022


Falstaff veröffentlicht Guide für Venetien

Le Calendre erhält höchste Punktzahl

Veröffentlicht am: 11.08.2022


Podcast mit Nathalie Leblond und Gregor Goncharov aus dem Lex Deux in München

Eine Doppelspitze aus zwei Küchenchefs in einem Sternerestaurant- kann das gut gehen? Und wenn ja wie? Die Antwort geben Nathalie Leblond und Gregor Goncharov, die seit 2021 im Les Deux gemeinsam die Menüs gestalten

Veröffentlicht am: 11.08.2022


Zehn Talente für deutschen Vorausscheid des S.Pellegrino Young Chef Awards ausgewählt

Entscheidung fällt am 4. Oktober in Köln

Veröffentlicht am: 10.08.2022


Neuer Restaurantmanager und Sommelier im LOUIS Hotel

Matthias Emmert ist künftig als Gastgeber in dem Münchener Hotel aktiv

Veröffentlicht am: 10.08.2022


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Neuer Küchenchef im Frankfurter Weinsinn

Michael Ellis verlässt Michelin - Wechsel zu Jumeirah

Osteria Francescana kehrt an die Spitze zurück

Exklusiv-Interviews von Restaurant-Ranglisten.de

Neustart für Maximilian Lorenz mit dem Restaurant maximilianlorenz und dem Weinlokal heinzhermann

Maximilian Lorenz

Mehr >>

Hotel des Monats November

presentation

Tannenhof in St. Anton am Arlberg

Das 5*superior Hotel Tannenhof ist ein ganz besonderes Haus. Denn es hält, was es verspricht!

Mehr >>

Für Restaurants:

Haben Sie eine Nachricht für uns?

Planen Sie ein Event?

Gibt es Neuigkeiten in Ihrem Restaurant, über die Sie die Gourmet-Welt informieren möchten? Schicken Sie uns Ihre Pressemitteilung, wenn möglich, mit einem passenden Foto an unsere Redaktion. Gerne veröffentlichen wir, nach redaktioneller Auswahl Ihre Nachricht in unseren News.

Planen Sie ein kulinarisches Event, aus das Sie interessierte Gäste hinweisen wollen? Dann ist unser kulinarischer Kalender der richtige Ort dafür. Wir veröffentlichen den Veranstaltungshinweis kostenlos, wenn Sie in unser Web-Formular alle notwendigen Informationen eintragen. Premium- und Standard-Kunden unseres Portals nehmen wir diese Arbeit ab, mailen Sie einfach alle notwendigen Informationen an unsere Redaktion

Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Oktober 2022: Ophelia, Konstanz

14. Oktober: Ophelia**, Konstanz

November 2022: oben, Heidelberg

13. November: Oben*, Heidelberg

September 2022: Wien

08. September - 11. September 2022 Wien mit Steirereck** und Amador*** (noch Plätze frei!)

Spannende Angebote

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
Eine Flasche Puremonde Rieslingsekt Grand Perles kostenlos

Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
  • Treffen beim gemeinsamen Dinner 
  • Keine Einschränkungen bei Nutzung unserer Restaurant-Daten 
  • Vollen Zugriff auf unseren Content 
  • Suchen nach gerade geöffnetem Restaurant in Ihrer Nähe 
  • Erstellen einer eigenen Favoriten-Liste 
  • Bewerten von Restaurants 
  • Persönliche Betreuung und Beratung 


UND Mitglieder nutzen unsere Inhalte werbefrei!

Der Mitgliedsbeitrag kostet ab 45 € pro Jahr (Sonder-Aktion!) und hat sich nach einem Restaurantbesuch amortisiert.

Jetzt selber Mitglied werden oder Jetzt eine Mitgliedschaft verschenken

Von San Sebastian bis New York - Erinnerungen an die Reisen des Gourmet-Clubs

JETZT Mitgliedschaft verschenken!

Suchen Sie das perfekte Geschenk für Gourmets?
Verschenken Sie doch mal eine Mitgliedschaft.

Hier können Sie bestellen!

Wer das Forum liebt, wird Förder-Mitglied!

Zusätzlich zu einer „normalen“ Mitgliedschaft gibt es jetzt weitere Möglichkeiten das Portal und das Forum zu fördern. Es ist unerlässlich weitere Investitionen für die zukünftige Entwicklung der Restaurant-Ranglisten und vor allem des Forums zu tätigen. Dies geht nur mit Ihrer Hilfe.

Wenn Sie sich mit dem Gourmet-Portal und seinen Angeboten oder Teilen davon (Forum, Portal, Club, News etc.) identifizieren können, dann werden Sie jetzt Fördermitglied und profitieren von weiteren Vorteilen.

Mit der Zahlung von 178€/Jahr inkl. MwSt. leisten Sie einen erheblichen Beitrag zur Weiterentwicklung und fördern die Entwicklung hin zu einem werbefreien Webauftritt. Sie profitieren von einem kostengünstigen Shuttlebus-Service zu Ihrem Lieblings-Restaurant. Weitere gute Gründe finden Sie im Anmelde-Formular. 

Ab 490€ inkl. MwSt. Förderbeitrag pro Jahr bekommen Sie einen Platz auf unserer Förder-Tafel auf der Startseite mit Ihrem Wunschbild (35x45px) und Link auf eine Webseite/URL Ihrer Wahl. Ein Link von Restaurant-Ranglisten.de ist deutlich mehr Wert und bringt Ihrem Webauftritt (Seite, Blog, Facebook, Instagram etc.) wichtige Zugriffe, die für Suchmaschinen unerlässlich sind.

Ab 990€ inkl. MwSt. Förderbeitrag pro Jahr profitieren Sie außerdem von einem kostenlosen Besuch in einem Top-Restaurant in Deutschland Ihrer Wahl inkl. Shuttle- und Reservierungs-Service im Wert von 250€ und einer Flasche Champagner.

Hier kommen Sie zum Anmelde-Formular: https://www.restaurant-ranglisten.de/registrierung/

Aktuelle Restaurant-Kritiken

Bayern

Restaurant Les Deux, München

"Nathalie Leblond und Gregor Goncharov zeigen in dem Menü viel Potenzial: sie arbeiten in den salzigen Gängen mit – und das ist ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr – großzügigen Portionen von Fisch und Fleisch. Dies erlaubt es ihnen mal mehr, mal weniger klassische Aromenkombinationen zu entwickeln, die kräftig und aussagestark sind. Dabei wechseln sie gekonnt zwischen modernen, kreativen und klassischen Aromenkombinationen. Diese Bandbreite kann man als Vielfalt begrüßen oder als unentschiedenen Stilmix kritisch sehen, die Qualität der einzelnen Gänge ist auf jedenfalls stimmig. Die gemeinsame Handschrift der beiden Küchenchefs wird sich wahrscheinlich noch konkretisieren. So war für mich das Menü vielversprechend." (Veröffentlicht im August 2022)

Mehr >>

Restaurant Tantris DNA, München

"Das Tantris DNA hat sich bei unserem Besuch durchaus auf 1- bis 2-Sterne-Niveau bewegt und bietet eine tolle, intime Atmosphäre mit klassischer französischer Küche. Man darf gespannt sein wie die nächsten Schritte aussehen werden, ich werde wiederkommen. Gerade für Mittags oder auch mal Montagabend eine Adresse wie ich sie noch letztes Jahr schmerzlich vermisst habe als ich an einem Montag Geburtstag hatte." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant JAN (Pop up), München

"Kulinarisch zeigt Jan Hartwig, dass er auch mit kleinem Team und in eingeschränkten Möglichkeiten ein hervorragender Koch ist. Die Gerichte hier setzen mehr auf den Wohlfühlfaktor, zeigen viel klassisches Handwerk und große Geschmackstiefe. Auch wenn manche Feinheiten und Finessen fehlen, ist das ein durchweg rundes, angenehmes Menü, in dem mehr als sonst, die Worte „einfach lecker“ passend sind. Aufgrund dessen würde ich sagen: der Besuch ist etwas „für Fans“, die Jan Hartwig auf diesem Teilstück seines Weges begleiten wollen und den besonderen Erlebniswert der Location und den Reiz des Provisorischen wahrnehmen wollen. Wer erst wieder in Jan Hartwigs neuem Restaurant einkehrt, hat vielleicht ein Kapitel übersprungen, wird aber wahrscheinlich den roten Faden seiner kulinarischen Entwicklung nicht verloren haben." (Veröffentlicht im Mai 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Bayern

Berlin

Restaurant CODA, Berlin

"Für mich ein Pflichtbesuch für jeden kulinarisch interessierten. Alle anderen erfreuen sich an der sexy Atmosphäre des Restaurants mit „etwas interessantem aber gutem zu Essen“ (Veröffentlicht im August 2022)

Mehr >>

Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Das Tulus Lotrek ist eine spannende Adresse, insbesondere für Saucen-Fans, aber auch gerade auf romantischen Dates kann man hier einen exzellenten Abend verbringen. Bei der ersten Hälfte des Menüs waren wir zugegebenermaßen noch nicht so auf Kurs (keine ganz großen Highlights, ziemlich kleine Portionsgrößen zu einem dann doch recht stolzen Preis) aber die zweite Menühälfte war dann durchgängig auf 2-3 Sterne-Niveau. In Summe steht das Restaurant für mich damit irgendwo zwischen 1 bis 2 Sternen, je nach Tagesform. Das erklärt vielleicht auch warum der Guide Michelin sich kurz darauf entschieden hat weiterhin erst einmal bei einem Stern zu bleiben – es würde mich aber nicht wundern, wenn es früher oder später zwei Sterne werden. Bei allem Respekt muss ich aber auch dazu sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht das Allerbeste ist – mit dem Wein, dem Döner-Extragang (ohne den wir dann wahrscheinlich doch etwas hungrig geblieben wären), Trinkgeld und zwei Mal das Menü landen wir bei €750. Dem Erfolg des Restaurants tut es jedoch keinen Abbruch, es ist an einem Sonntagabend bis auf den letzten Platz ausreserviert und es bleibt dem sympathischen Betreiber nur zu wünschen, dass dies weiter so bleibt." (Veröffentlicht im August 2022)

Mehr >>

Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Was Max Strohe an Gerichten konzipiert, ist durchgehend auf den Punkt, sehr fokussiert auf die Hauptzutaten, oft reduziert und ohne jegliche überflüssige Details. Tupfen und ausdekorierte Straßen sind seine Sache nicht. Ausgezeichnete Produkte, klassisches Handwerk und Geschmack, der unmittelbar und direkt ins Herz trifft, umso mehr. Warum unsere Freundin so begeistert von der Küche ist, habe ich schnell verstanden. Beschreibt sie die Küche ihres eigenen Restaurants mit den Attributen „ohne Schnickschnack und Chichi“, ist es genau dies, was man auch im „tulus lotrek“ findet. Und das trifft in gleicher Weise auf das Serviceteam zu. Hier wirkt nichts gekünstelt. Jeder agiert hier mit dem Gast auf Augenhöhe und ist nur daran interessiert, dass es einem gut geht. Dazu können auch ein gepflegter Rausch oder der kontrollierte Verlust zivilisatorischer Gepflogenheiten gehören. Solange man mit einem Lächeln das Restaurant verlässt, haben die hinreißende Ilona Scholl, der begeisternde Felix Fuchs und auch das übrige vor Charme überlaufende Team ihren Job gut gemacht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Berlin

Hamburg

Restaurant Heldenplatz, Hamburg

"Die Küche im „Heldenplatz“ bietet keine großartigen Neuinterpretationen oder innovativen Kreationen, aber sehr ordentlich ausgeführte Gerichte auf durchgehend gutem Niveau. Manche Gänge könnten mit etwas Finetuning oder stärker herausgearbeiteten Akzenten noch deutlicher gewinnen, aber auch so ist dies ein sehr befriedigendes Menü. Besonders hervorzuheben ist die Weinkarte, in der, bis auf wenige hochpreisigere Flaschen, mehr als 50 Weine auch glasweise zu bestellen sind. Julia Hampp, die als Eigentümerin auch den Service leitet, lässt den Gast auch gerne probieren, bevor eine Flasche in Gänze serviert wird. Ein sehr vorbildhaftes Vorgehen." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant 100/200, Hamburg

"Mit dem zweiten Stern muss gerechnet werden, war mein Gefühl bei diesem Besuch. Dass es dann wenige Wochen später auch so kam, ist eine gute und nachvollziehbare Entscheidung. Ausweislich meiner vier Berichte, kann man die Entwicklung sicher auch gut nachvollziehen. Geschmacklich sind die Gerichte immer nah am Optimum gewesen. Auch wenn von Anfang an, es im 100/200 ein starkes, relativ klares Konzept gegeben hat, kann man sehen, wie dieses sich immer weiter verfeinert hat. Nachdem lange das 100/200 für mich vor allem für großartige Produkterlebnisse stand – ich habe für nicht wenige Produkte hier Referenzqualitäten genießen dürfen – ist nun mit zwei Sternen auch die Kombinatorik auf ein neues Level gehoben worden. In der Einfachhkeit liegt ganz sicher immer noch die Komplexität – auch wenn heute längst nicht mehr jedes Gericht so „einfach“ ist, wie noch vor ein oder zwei Jahren. Kombinationen, wie der Taschenkrebs und das erste Dessert sind keineswegs „einfach“, sondern komplex. Mit dieser Erweiterung des kulinarischen Spektrums scheint mir eine neue Entwicklungsstufe eingeleitet worden zu sein. Ich würde nun also sagen: hier geht es nun um Einfachheit UND Komplexität." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Philipps Restaurant, Hamburg

"Die Küchenleistung bewegt sich insgesamt auf einem guten Niveau. Es ist kreativ, aber nicht überkandidelt, leicht zugänglich und durchgehend lecker. Auffallend ist, dass hier beherzt gewürzt wird, was wir durchaus schätzen." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant The Table Kevin Fehling, Hamburg

"Kevin Fehlings „The Table“ bleibt für uns in Hamburg erste Wahl und das, weil hier ein Gesamterlebnis auf höchstem Niveau präsentiert wird, das bei aller Perfektion der Fertigung und Präzision im Ablauf immer wieder Überraschendes und Persönliches parat hat, was kaum zu toppen ist." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant Bianc, Hamburg

"Das Menü zeigt so gut wie keine Schwäche. Die Aromatik ist kraftvoll und ausdrucksstark und immer sehr angenehm mediterran. Aber auch die Produkte kommen meist bestens zu Geltung und so ergeben sich Gerichte ohne großen Erklärungsbedarf, die sicher jedem gefallen. Auch der Service agiert den ganzen Abend über gekonnt und angenehm professionell – lässt man das Zeremoniell zu Beginn außer Acht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Hamburg

Hessen

Restaurant Philipp Soldan, Frankenberg

"Ansonsten aber konnte man nur mit der Zunge schnalzen ob der stimmigen Kompositionen, welche die offene Küche verließen: Hervorragende Produktqualitäten, bestens getroffene Garpunkte, unglaublich intensive und gut gezogene Fonds und Soßen sowie grandios austarierte Sorbets (ein kleines Glanzstück z.B. der geeiste Kopfsalat zum Kaisergranat). Auch kleinen, vermeintlich eher unspektakulären Beilagen wie z.B. den (Käse-) Spätzle zum Maibock wurde in der Küche viel Aufmerksamkeit geschenkt: Sie kamen so gut abgeschmeckt und ausdrucksstark auf den Teller, dass man kurz überlegte (wären die Portionsgrößen nicht so üppig gewesen…), von ihnen noch einen Nachschlag zu verlangen! Überhaupt scheint diese Ausdrucksstärke bzw. intensive Würze ein Markenzeichen von Herrn Arnecke zu sein, der auf der Klaviatur der Gewürze und Geschmäcker aber so geschickt spielt, dass alle Kreationen zwar recht „laut“ bzw. kräftig, aber nie übertrieben bzw. überwürzt daherkommen!" (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant Villa Merton, Frankfurt

"Ein Menü ohne Fehl und Tadel. Ein Menü ohne Belanglosigkeiten auf dem Teller. Ein Menü ohne Fragezeichen. Dafür aber: Ein Menü mit Finesse und Eleganz zum puren Genuss!
Der vom Michelin seit Jahren verliehene Stern ist wohlverdient!" (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Restaurant Lafleur, Frankfurt am Main

"Harmonie kennzeichnet ohne Frage die Küche von Andreas Krolik, so war es auch in diesem Menü. Bei manchen Gerichten ist eine gewisse Eintönigkeit der Preis. Aber bei den meisten Gängen gelingt es, feine, zusätzliche Akzente zu setzen, die in der Gesamtharmonie Momente der Spannung oder Kontraste und somit einen großartigen Genussmoment schaffen. Dies steht meines Erachtens der Küche von Andreas Krolik sehr gut, weil dadurch die Vielschichtigkeit der Gerichte klarer erkennbar wird. Insgesamt kann man sagen, dass die Küche durchweg verlässliche Zwei-Sterne-Qualität bietet - bei den besten Gerichten ist es sogar noch etwas mehr." (Veröffentlicht im April 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Hessen

Niedersachsen

Restaurant Titus, Hannover

"Dieter Grubert macht auch an neuem Standort da weiter, wo er an alter Wirkungsstätte aufgehört hatte. Seine Gerichte sind ideenreich, mitunter von überbordender Kreativität. Das kann dann auch einfach mal zu viel des Guten sein und vom Kern einer an sich guten Idee ablenken. Wirklich überzeugend ist seine Küche vor allem immer dann, wenn sie sich eher etwas zurücknimmt. Der Skrei, für mich der überzeugendste Gang des Abends, ist hierfür ein gutes Beispiel. Klassik beherrscht Grubert aus dem Effeff. Ob Stopfleber oder Soufflé – hier macht dem Altmeister niemand etwas vor. Und es ist wohl auch genau diese Mischung aus Tradition und kreativen Ideen, die die Gäste hier so schätzen. Dieter Grubert bedient Beliebtes, steht aber auch nicht still." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant Handwerk, Hannover

"Beschränkte sich Thomas Wohlfeld immer schon auf wenige Komponenten in seinen Gerichten, hat sich daran zwar im Kern nichts geändert und doch erscheint mir vieles noch komplexer und von größerer Tiefe geprägt. Gleichwohl bleibt seine Küche immer leicht zugänglich und süffig. Mit Gängen wie der Schweinebacke mit Aal traut sich Wohlfeld auch an etwas unkonventionellere Kombinationen, die im Zweifel auch mal polarisieren können. Für mich darf er sich gerne auch in Zukunft so etwas trauen. Der Service, der von Ann-Kristin Wohlfeld gewohnt charmant geleitet wird, trägt wie immer auch dazu bei, dass wir uns wohlfühlen. Uns gefällt die Atmosphäre und die persönliche Stimmung, meistens sogar die Musikuntermalung. Vor allem aber das, was auf dem Teller passiert. Und das ist von so durchgehend überzeugendem Niveau, dass die Frage bleibt, wann es hier endlich den längst verdienten Stern gibt?" (Veröffentlicht im Februar 2022)

Mehr >>

Restaurant Schorse, Hannover

"So beenden wir ein Essen, das uns nicht nur gut gesättigt in den Abend entlässt, sondern auch durchgehend Spaß gemacht hat. Die Abgrenzung zum Fine Dining-Bereich gelingt gut und die Karte hat ein eigenständiges Profil, das in der Tat sehr mehrheitsfähig, dabei aber alles andere als langweilig oder beliebig ist. Die kreativen Schlenker, die man hier einbaut, sind so geschickt gesetzt, dass sie eher konservative Esser nicht verschrecken müssen, aber interessant genug für neugierige Gäste sind. Der Service, bei den früheren Betreibern eine der großen Schwachstellen, macht seine Sache hier ausgesprochen gut. Aufmerksam und kenntnisreich bei Nachfragen zur Stelle, den Kontakt zum Gast suchend, aber nicht aufdringlich. Mit diesem Niveau machen wir uns über die Zukunft des „Schorse“, wie der Gastronomie im Leineschloss generell, keine Sorgen. Haben wir hier doch gleich zwei Adressen, die den Wiederbesuch lohnen." (Veröffentlicht im Januar 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Restaurant Le Moissonnier, Köln

"Auch nach so vielen Jahren können uns Vincent Moissonnier und Eric Menchon immer noch überraschen. Die Kreativitätsmaschine läuft weiterhin auf Hochtouren und auch, wenn nicht alle Satellitenteller auf den ersten Blick in einem direkten Kontext zum Hauptteller zu stehen scheinen, fügen sich alle Gerichte in Summe dann doch immer perfekt zusammen. Die Atmosphäre ist wie gewohnt quirlig, der Service hat auch bei vollem Betrieb alles im Blick. Wie sehr haben wir all das in den letzten zwei Jahren vermisst. Und wie schön ist es, es endlich wieder zu erleben." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Gasthaus Stollenwerk, Köln

"Das „Gasthaus Stollenwerk“ hat durchaus das Zeug, eine regelmäßige Adresse zu werden, wenn man Lust auf unkomplizierte, aber nicht belanglose Küche hat und oder einfach nur zum Wein oder Kölsch etwas Anständiges essen möchte. Ich würde wetten, dass auch Currywurst und Burger hier durchaus Spaß machen. Für uns auf jeden Fall eine sympathische Stadtteilentdeckung." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Restaurant Prunier, Köln

"Die Küche an Enrico Hirschfelds vorheriger Wirkungsstätte hatte einen so grundlegend anderen Charakter, dass wir neugierig waren, wie er in diesem klassisch ausgerichteten Umfeld eigene Akzente setzen kann.
Denn dass das Publikum besonders an einem Ort, wo Kaviar, Lachs und Champagner die Hauptrollen spielen, eher traditionelle Gerichte und keine modernistischen Experimente erwartet, ist klar. Enrico Hirschfeld kommt damit aber sehr gut zurecht. Er beherrscht und bedient sowohl das Prunier-Standardprogramm, kann aber auch bei den à la Carte-Gerichten und vor allem in den Menüs auch kreative Ideen einfließen lassen. Das eröffnet eine Mehrheitsfähigkeit, die auch weitere Zielgruppen anspricht. Uns gefällt dieser Stil sowie die handwerkliche Ausführung auf jeden Fall ausgezeichnet. Und dass wir uns in dem kleinen Restaurant sehr wohl fühlen, liegt auch am aufmerksamen Service unter Führung der charmanten Ronja Morgenstern, die um Schlagfertigkeit und Humor nicht verlegen ist." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

"An keiner Stelle blitzte die so oft beschriebene besondere Inspiration und Kreativität von Daniel Schimkowitsch auf. Man hatte fast das Gefühl, dass hier jemand nach der erneuten „Missachtung“ durch den Michelin einen großen Frust schiebt und ein Menü aus seinem „Menü-Baukasten“ zusammengestellt hat, ohne seiner zuletzt gezeigten Genialität Raum zu geben. Den zweiten Stern erkennen wir derzeit leider nicht, sind aber voller Hoffnung, dass Daniel Schimkowitsch nach der Sommerpause wieder voll angreifen wird. Wir werden das mit großem Wohlwollen weiter beobachten, denn wir kommen immer wieder gerne in dieses sympathische Haus und dieses feine Restaurant." (Veröffentlicht im August 2022)

Mehr >>

Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Heppingen

"Für mich war das Menü vorzüglich – der stilistische Generationenübergang in der Küche ist ganz offensichtlich weiter fortgeschritten. Ohne, dass die klassischen Wurzeln vernachlässigt werden, wirkt die Küche zeitgemäß. Von Portiongröße, Produktauswahl und Harmoniebestreben stellt Christian Binder die Küche weiterhin auf ein klassisches Fundament. State of the Art ist hingegen, wie Christian Binder das Gemüse in seinen Kombinationen einsetzt, nämlich stets auf Augenhöhe zu Fisch oder Fleisch – und das mit einer hohen geschmacklichen Präzision. Es ist eine große Freude, da man das Menü entspannt und zurückgelehnt genießen kann, gleichzeitig aber keine Langeweile aufkommt. Zudem wirken die Kombinationen ganz selbstverständlich und unangestrengt. Damit ist die Position als eines der besten Zwei-Sterne-Restaurants de Landes für mich gesichert. Auch wenn es weiterhin Steinheuers Restaurant heißt, hat sich aus meiner Sicht die Handschrift Christian Binders gut entwickelt ist auch als solche wahrnehmbar. Es könnte für mich auch gut und gerne „Steinheuers Restaurant by Christian Binder“ heißen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Restaurant Hofgut Ruppertsberg, Deidesheim

"Bei den Fisch- und Fleischgerichten waren zwar die Ausgangsprodukte von sehr guter Qualität. Auch waren sie korrekt zu bereitet, das heißt gut gegart, mit vernünftig getroffenem Garpunkt. Aber eine Schwäche zieht sich für mich vom Altrheinwels bis zum Rinderfilet durchs Menü: Die Saucen sind zu dünn und ausdrucksschwach." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Rheinland-Pfalz

Sachsen

Restaurant C'est la Vie, Leipzig

"Zusammenfassend muss ich aufpassen jetzt nicht in Superlativen zu schreiben, aber auch dieses Menü war wieder absolut hervorragend und hat mich teils mehr abgeholt, als manche Menüs in 2- bzw. 3-Sternerestaurants. Sicher ist das eine rein subjektive Empfindung von jemanden, der v.a. die klassische französische Küche sehr mag, aber das waren für mich die Gänge 15-21 in diesem Restaurant und es gab keinen, den ich jetzt als Ausfall bezeichnen würde. Wenn ich unbedingt etwas kritisieren müsste, dann wäre das vielleicht die Produktqualität (Kabeljau und Kalbsbries habe ich z.B. sicher schon mal in besserer Qualität gegessen - dann aber auch deutlich mehr dafür bezahlt), wobei diese aber absolut nicht negativ auffällt. Außerdem könnten einige Gänge (z.B. Foie Gras oder das letzte Dessert) dem einen oder anderen zu klassisch sein. Für mich persönlich liegt die Wahrheit aber auf dem Teller bzw. im Geschmack und da sind auch diese Gänge super. Ein Extra-Lob muss an dieser Stelle noch an die Sommeliere gehen, die auch mir als Weinunkundigen die verschiedenen "Tropfen" mit ausführlichen Erklärungen und Geschichten schmackhaft machen kann. Einen Wein von 2007 für 12€ bekommt man zudem in der Weinbegleitung auch nicht so oft." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Restaurant C'est la Vie, Leipzig

"In der Zusammenfassung also wirklich ein sehr tolles Menü. Gerade die Kaninchenpastet, Stör, Reh (trotz der Würzung) und das Haselnussdessert (ich liebe einfach schokoladige Desserts) waren wirklich super. Wenn man den Vergleich zur absoluten Spitze ziehen möchte - z.B. Bareiss oder Schwarzwaldstube - fehlt natürlich noch etwas (u.a. auch 150 € im Menüpreis) aber meiner Ansicht nach war das im Bereich der klassische französische Küche auf jden Fall im Sternebereich. Bin gespannt, ob der Guide Michelin das in den kommenden Jahren auch mal so sieht." (Veröffentlicht im Dezember 2021)

Mehr >>

Restaurant Falco, Leipzig

Foto: QWERTZ im Falco, Leipzig

" Peter Maria Schnurr kocht inzwischen mit viel Aromenkraft und deutlicher Schärfe. Waren beim letzten Mal die Gerichte mir etwas zu plakativ und dadurch unnötig eindimensional, hat sich des nun wieder gebessert. Alle Gerichte enthalten Elemente, die die Aromenkraft besser ausbalancieren und begrenzen. Dadurch bekommen die Gerichte wieder ihre Vielschichtigkeit und die von mir zuletzt vermisste Differenziertheit. Mir hat das Menü sehr gut gefallen. Alle Gänge hatten ihren Reiz und lagen qualitativ für mich auf einem gleich hohen Niveau."

Mehr >>

Benelux

Restaurant Bozar, Brüssel

"Karen Torosyan liefert im „Bozar“ eine französische Hochküche, die fast ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint. Sie drängt nicht darauf, alles neu zu erfinden oder wild zu kombinieren. Sie widmet sich dem Traditionellen, das es zu erhalten und zur Perfektion zu bringen gilt. Kreativität ordnet sich hier dem Handwerk unter und das wird im „Bozar“ auf beeindruckende Weise demonstriert. Langweilig ist die Küche aber in keinem Moment. Es wird mutig und beherzt gewürzt und wie kann so perfekt ausgeführtes Handwerk je langweilig sein? Vor allem, wenn es Traditionen erhält, deren Aufwand heute kaum noch jemand zu betreiben bereit ist. Damit schafft man sich ein Alleinstellungsmerkmal, das auch heute ganz offensichtlich noch zahlreiche Anhänger findet. Das Restaurant ist mittags wie abends sehr gut gebucht." (Veröffentlicht im Juni 2022) 

Mehr >>

Restaurant Le Pristine, Antwerpen

"Mit „Le Pristine“ hat Sergio Herman ein weiteres Erfolgskonzept kreiert. Es verbindet die fabelhaften Produkte seiner Heimat mit der hemmungslosen und unkomplizierten Genussfreude italienischer Küche. Auch wenn es das ein oder andere fleischige Gericht gibt, spielen Meeresfrüchte dabei die eindeutige Hauptrolle. Das alles wird so lässig in urbanem, designten Rahmen serviert, dass natürlich Parallelen zum „The Jane“ aufkommen, zumindest was die Location angeht. Herman hat einfach ein Händchen für stimmige Gesamtkonzepte, die alle Sinne ansprechen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Restaurant Lola, Brüssel

"Die Atmosphäre ist international, lebhaft und ausgelassen. Der Service bleibt auch bei vollem Betrieb aufmerksam, die fast ausschließlich französisch bestückte Weinkarte mit Schwerpunkt bei Rotweinen bietet für diesen Rahmen etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Dass mich die von mir gewählte Vorspeise und das Dessert nicht besonders überzeugt haben, ändert nichts an dem insgesamt guten Eindruck, den das „Lola“ hinterlassen hat. Die Küche bemüht sich um Neuinterpretationen bekannter Gerichte und vor allem bei den Hauptgerichten ist dies auch gut gelungen. Auch traditionelle Klassiker beherrscht man tadellos. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen guten Griff in der Karte zu machen, ziemlich hoch." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg

Dänemark

Restaurant Marv & Ben, Kopenhagen

"Die Küche überzeugt mit einem klaren Konzept, das zwar mit wenigen Komponenten pro Gericht auskommt, diese aber so klug und nuanciert einsetzt, dass sich im besten Fall ein komplexes, in jedem Fall aber ein sehr süffiges Geschmacksbild ergibt. Unser Menü war durchgehend auf einem Menü, das Michelin-Stern würdig war. Auch angesichts der noch verhältnismäßig günstigen Preise in jedem Fall eine klare Empfehlung." (Veröffentlicht im August 2022)

Mehr >>

Restaurant Alchemist, Kopenhagen

"Bei 33 Speisen kann und soll auch nicht jede Kleinigkeit ein Highlight sein, sonst wäre man noch schneller überfordert, als man es angesichts der umfassenden Sinneseindrücke ohnehin ist. Für mich waren fünf, sechs echte Highlights dabei. Alles andere ist doch zumindest sehr gut gelungen. Stilistisch setzt sich das Alchemist deutlich von den Kopenhagener Restaurants ab, ich sehe es eher in einer Linie mit technik- und texturverliebten spanischen Küche. Auch aromatisch werden immer wieder mediterrane Anleihen genommen." (Veröffentlicht im Januar 2021)

Mehr >>

Restaurant Jordnær, Kopenhagen

" Das war ein Menü, das mich wirklich begeistert und beeindruckt hat. Die Produktqualität war exzellent – das kann man gar nicht genug hervorheben, denn sie ist die Grundlage dieser Küche. Besseren Fisch und besseres Seafood habe ich bislang noch nirgendwo gegessen, allenfalls gleichwertiges und wenn, dann schon gar nicht in dieser Opulenz. Die Generosität im Umgang mit besten Produkten und die handwerkliche Präzision hat Bau’sche Qualität. Die Küche hat japanische Anleihen, allerdings nur an wenigen Punkten auf der geschmacklichen Ebene, sondern diese beziehen sich eher auf die Produktfokussierung, die handwerkliche Exzellenz und der Purismus der meisten Gänge. Auch der Umgang mit dem Eigengeschmack der Produkte, die durch feine Ergänzungen unterstrichen wird, geht in dieser Richtung. Die aromatische Heimat des Menüs ist aber über weite Strecken klar Skandinavien beheimatet. Die Kompositionen sind so betörend, dass man sich im Moment des Genusses eine bessere Inszenierung der Produkte nicht vorstellen kann, so perfekt wirkt alles." (veröffentlicht im Dezember 2020, Besuch August 2020)

Mehr >>

Frankreich

Restaurant Skab, Nimes

"Am Ende waren wir uns einig: „Ahs“ und „Ohs“ hat uns das Menü zwar nur vereinzelt entlockt. In jedem Fall bietet das „Skab“ aber eine Leistung auf sehr solidem Niveau und ist daher als Restaurant gerade für den Mittag gewiss eine gute Adresse in Nîmes." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Restaurant Le Foch, Reims

"Auch wenn es deutliche Abstriche bei den Nachtischen gibt, war dies insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Menü. Jacky Louazé liefert eine klassische Küche, die sowohl gutes Handwerk und ebensolche Produkte bietet. Wie häufig in Frankreich ist man mit den Menüs auch preislich auf der interessanteren Seite und da ist das „Le Foch“ eine durchaus attraktive Adresse. Und nicht nur deshalb ist es eine gute Alternative zu den häufig mittelmäßigen und auf Touristen ausgerichteten Restaurants. Der Zuspruch gibt dem Konzept Recht. So häufig wir am Restaurant in der Vergangenheit vorbei gegangen sind, schien es immer gut besucht und auch an diesem Abend ist es ausgebucht. Für uns war es an den drei Tagen unseres Aufenthaltes das beste Essen. Und wir werden sicher nicht wieder so viele Jahre bis zum nächsten Besuch verstreichen lassen." (Veröffentlicht im Februar 2022)

Mehr >>

Restaurant Le Jardin, Reims

"Es ist unschwer zu erkennen, dass uns dieser Abend nur mäßig Spaß gemacht hat. Die gesamte Atmosphäre wirkte uns sehr unruhig und gehetzt. Die kurzen Zeiten zwischen den Gängen ließen kaum so etwas wie entspanntes Essen zu. Wenn jetzt wenigstens die Leistung auf dem Teller durchgehend überzeugend gewesen wäre, hätte das vielleicht einiges wettmachen können. Aber dazu schickte die Küche zu viel Durchschnittliches, gepaart mit einigen Nachlässigkeiten. Und obwohl wir uns beim Wein aus der umfangreichen und anspruchsvoll kalkulierten Karte eher im unteren Segment bedient haben, landen wir letztlich doch bei deutlich über 200 Euro. Das fühlte sich dann auch nicht stimmig an." (Veröffentlicht im Februar 2022)

Mehr >>

Restaurant La Table, Lille

"Ich hatte mich im Vorfeld nicht mit Thibaut Gambas Werdegang beschäftigt. Ansonsten hätte mich vielleicht die Mehrteiligkeit in einigen Gerichten nicht so gewundert. Aber wenn man wollte, könnte man hier durchaus eine kleine Referenz an seine Zeit bei Pierre Gagnaire erkennen.Gambas Küche ist zwar klassisch basiert, aber von großem Ideenreichtum. Zutaten werden häufig durchdekliniert und überraschend kombiniert. Das ist alles sehr schlüssig und jederzeit von ausgezeichnetem Geschmack. Unterm Strich war dies eine absolute Entdeckung und man sollte ihn in seiner weiteren Entwicklung beobachten. Ich kann mir vorstellen, dass man von ihm noch mehr hören wird.
Auf jeden Fall aber hat sich gezeigt, dass sich Umwege lohnen." (Veröffentlicht im Januar 2022)

Mehr >>

Mehr Berichte über Restaurants in Frankreich

Italien

Masseria Storica Pilapalucci, Toritto

"Das Haus ist sehr stolz auf seine Mitgliedschaft in der "Slow Food"-Bewegung und darauf, dass der Koch schon einige vegetarische Kochbücher rausgebracht hat - auch im italienischen Gambero Rossi wird man erwähnt. Für unsere Breitengrade wäre eine Empfehlung im Guide Michelin oder ein Bib Gourmand gerechtfertigt, in französischen Schulnoten würde ich eine 13 bis 14 von 20 vergeben." (Veröffentlicht im August 2022) 

Mehr >>

Roberts Stube im Felsenkeller, Meran

"Das Restaurant liegt sehr schön etwas abseits der Hauptwege in Meran am Zenoberg. Ein Slow Food Restaurant abseits der Sternelokale das den Grundgedanken von genussvolles, bewusstes und regionales Essen verkörpert.
Sehr gelungene a la carte Gerichte einzeln oder im Menü (auch glutenfrei) zu einen sehr guten Preis/ Leistungsverhältnis. Robert Steiner ist Küchenchef, seine Frau macht den Service mit sehr freundlicher und charmanter Art. Die Weinkarte kann sicherlich noch ausgebaut werden, aber durchwegs gut. Insgesamt sehr zu empfehlen wenn man in Meran oder Umgebung ist." (Veröffentlicht im Januar 2022)

Mehr >>

Sissi, Meran

"Wer zu viel von der Südtiroler Küche mit Knödel, Speck und lokalen Spezialitäten hat, ist dies ein absoluter Tipp. Sehr eigenständiger Konzept von Chef Andrea Fenoglio. Der Name des Restaurants passt zum Ambiente und Einrichtung des Restaurants das im ersten Moment eher ein wenig irritiert. Das Essen und der sehr nette Service einschließlich Andrea Fenoglio‘s Präsenz runden einen Besuch ab. Sehr schöne Weinkarte." (Veröffentlicht im Januar 2022)

Mehr >>

Norwegen

Restaurant Under, Lindesnes

"Was für ein spektakuläres Projekt: Ein Restaurant fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Die Küche ist aus meiner Sicht bemüht, ebenso spektakuläres zu bieten, aber das gelingt (noch) nicht durchweg auf dem Niveau der Arbeit, die die Architekten hier abgeliefert haben. Das Konzept in erster Linie mit dem zu arbeiten, was das Meer regional direkt an der Küste anbietet ist interessant. Komischerweise sind aber gerade die Muschelgerichte am Beginn aromatisch etwas grob und mir nicht filigran genug für das feine Produkt. Auffällig ist auch, dass viel mit erdigen und nussigen Aromen gespielt wird. Das passt gut zum Seetang und Schnecken, ist aber für ein „meeriges“ Menü natürlich ungewohnt. Die zweite Menühälfte wird dann zunehmend spannender und die Gerichte sind insgesamt stimmig. Ich hätte aufgrund des Produktfokus eine viel filigranere, puristischere Küche erwartet. Doch es werden Gerichte geboten, die durchaus kräftig und ausdrucksstark gestaltet sind. Die Gänge die zusätzlich auch ein ausreichendes Maß an Präzision in der Aromenabstimmung zeigen, sind dann auch wirklich außergewöhnlich und spannend." (Veröffentlicht im Juli 2022)

Mehr >>

Österreich

Kräuterreich, St. Veit im Pongau

"Jeder Gang des Menüs ein Highlight, fein abgestimmt und mit Perfektion aufs Teller gebracht. Die einzelnen Gerichte von Fluss&See, Wald&Wiese oder am Feld waren sehr kreativ und mit Kräuter und regionalen Produkten verfeinert." (Veröffentlicht im Juni 2022)

Mehr >>

Rote Wand Chef's Table, Lech am Arlberg

"Die Erwartungen an dieses Menü waren mit der Geschichte, die Max Natmessnig mitbringt, natürlich sehr hoch. Und auch wenn wir nie in New York im „Chef’s Table“ waren und sich zwangsläufig Vergleiche zum „Frantzén“ aufdrängen, war dies ein sehr eigenständiges Erlebnis. Klar, auch das Geschirr, vieles von Hering, gibt es so wohl auch in New York. Aber davon unbenommen waren die Gänge sehr eigenständig, erfreulich reduziert und gleichzeitig komplex. Auf unnötige Deko, Tupfen und Cremes kann man angesichts der ausgeklügelten Kombinationen verzichten. Dass dieses Menü mit der Roten Garnele und der Ente mindestens zwei absolute Top-Highlights für mich bot, die es nach jetzigem Stand in die Jahres-Best of-Liste schaffen dürften, hebt es schon mal deutlich über den Standard." (Veröffentlicht im Oktober 2021)

Mehr >>

Restaurant Steira Wirt, Trautmannsdorf

"Wir sind ja seit langem bekennende Österreich-Fans und wir kennen alle Restaurants der beteiligten Köche zum Teil seit vielen Jahren. Dieses Menü hat ohne Frage unsere Sehnsucht darin bestärkt, hoffentlich bald wieder all die wunderbaren Orte und Restaurants aufsuchen zu können. Was uns auf all unseren Reisen nach Österreich so oft begeistert hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der man den heimischen Produkten eine glanzvolle Bühne gibt und sie wahlweise rustikal-bürgerlich oder kreativ-modern in Szene setzt. Selten wird man dort exotische Produkte finden oder Edelzutaten, die aus ganz Europa oder von weiter her angekarrt werden müssen. Die regionalen Zutaten sind in der Regel von so bestechender Qualität, dass sie keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Und die Köche, nicht nur die in der Spitze, nutzen diese mit unaufgesetztem Stolz. Deshalb hätte diese Box, und speziell zu diesem Anlass, nicht besser zusammengestellt sein können. Sie präsentiert das Beste des Landes von den Besten des Landes." (Veröffentlicht im Juni 2021)

Mehr >>