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Der Gastrosoph Dezember 2018

Neues Duo an der Spitze der Restaurant-Rangliste 2019: Klaus Erfort und Sven Elverfeld

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel. Rechtzeitig zu den Feiertagen habe ich heute ein kleines Geschenk für Sie.Wie im letzten Newsletter angekündigt, gibt es ab sofort einen 2019er Ranglisten-Zwischenstand für Deutschland und die Schweiz. Natürlich noch ohne die neuen Bewertungen vom Michelin, die ja erst für Februar 2019 zu erwarten sind. Solange bewertete Restaurants geöffnet sind und keinen kompletten Wechsel vollzogen haben, ist der Michelin (Stand 2018) noch aktuell und es gelten die Sterne und Bibs für die ausgezeichneten Restaurants. Erstmalig erreicht Sven Elverfeld in seiner beeindruckenden Kochkarriere Platz 1 in Deutschland. Er teilt sich den Platz punktgleich mit Klaus Erfort. Herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie die neue Deutschland-Rangliste und die neue Schweiz-Rangliste.

Mit kulinarischen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Interview mit Zwei-Sterne-Koch Patrick Mahler, Restaurant focus ATELIER in Vitznau

Patrick Mahler hat mit dem focus ATELIER in Vitznau zwei Michelin-Sterne erreicht - und will sich dort stilistisch nicht festlegen.

Veröffentlicht am: 07.07.2022


Keine neuen Sternerestaurants in Kroatien

Ein neues Bib Gourmand-Restaurant

Veröffentlicht am: 06.07.2022


PURS wird Mitglied bei Relais & Châteaux

Insgesamt neun weitere Mitglieder aufgenommen

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Neue Restaurantleiterin im Mod by Sven Nöthel

Marion Nagel ist aus dem Dorstener Goldenen Anker nach Düsseldorf gewechselt

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Bastian Falkenroth gibt sein Sylter Restaurant auf

Fehlendes Fachpersonal und allgemeine Lage als Gründe genannt

Veröffentlicht am: 05.07.2022


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Zwei neue Zwei-Sterner in den Niederlanden

München: Les Deux ohne Johann Rappenglück

Hochkarätige Köche bei der CHEF-SACHE 2019

Für Restaurants:

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Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

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Aktuelle Restaurant-Kritiken aus unserem Forum

Baden-Württemberg

Restaurant oben, Heidelberg

"Das Gesamtpaket im oben stimmt einfach: ein wunderschön gestaltetes Restaurant, eine herzliche, persönliche und professionelle Gästebetreuung durch das gesamte Team mit Robert Rädel, Mona Schmid und damals Anna Kaufmann macht den Abend zur puren Freude. Das ist ambitionierter Genuss in entspannter Atmosphäre. Die Küche wirkt unangestrengt, aber nicht unambitioniert – das heißt: sie weiß genau, wie mit den Mitteln des kleinen Teams ein maximaler Genusseffekt erzielt wird. Die Gerichte sind aromatisch und kompositorisch durchdacht und geschmacklich auf den Punkt. Es wird aromatisch das ausgereizt, was dazu führt, dass die Produkte bestens in Szene gesetzt werden. Diese Abwesenheit von „krampfigem“ auf dem Teller und in der Ansprache des Gastes lassen dieses Wohlgefühl- und die Wohnzimmeratmosphäre entstehen, die viele Restaurants versuchen entstehen zu lassen, aber hier ist einer der wenigen Orte, an denen es gelingt. Wenn die Reservierung leichter wäre, wäre es ein Lokal der Kategorie „Lieblingsrestaurant“." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Wolfshöhle, Freiburg

"Martin Fauster ist allemal ein würdiger Nachfolger von Sascha Weiss. Der Stern dürfte 2023 kommen. Das Menü, das wir genießen durften, bot eine Steigerung, die sich einem vor allem im Rückblick erschließt. Auch zünftig klingende, aber sicherlich hochfeine À la carte-Gerichte wie das Steirische Backhendl als Reminiszenz an seine Heimat machen Lust auf mehr. Dergleichen ließe sich auch einmal an einem Freitag- oder Samstagmittag genießen, dazu vielleicht ein gepflegtes Glaserl Welschriesling oder Sauvignon Blanc... So ist die neue „Wolfshöhle“ Bistro und Gourmetlokal in einem. Das gefällt mir durchaus – und wir kommen gewiss wieder!" (Veröffentlicht im März 2022)

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Gourmetrestaurant "fine dining RS", Salach

"Ein sehr schöner Abend, unterstützt durch einen flinken und herzlichen Service, trotz voller Besetzung, vor allem aber geprägt von wirklich interessanten Kreationen eines jungen Küchenchefs, dem noch höhere Bewertungen zuzutrauen sind, wenn im Detail noch mehr Feinjustierung, beispielsweise bei den Temperaturen oder Texturen, gelingt. Im Gespräch hatte ich nicht den Eindruck, dass Markus Waibel sich dagegen wehren würde… Patron Straubinger ist sichtlich stolz auf seinen Schüler und als Mentor mit enormer Erfahrung für dieses „Projekt“ vielleicht ja genau der richtige Mann." (Januar 2022)

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Bayern

Restaurant JAN (Pop up), München

"Kulinarisch zeigt Jan Hartwig, dass er auch mit kleinem Team und in eingeschränkten Möglichkeiten ein hervorragender Koch ist. Die Gerichte hier setzen mehr auf den Wohlfühlfaktor, zeigen viel klassisches Handwerk und große Geschmackstiefe. Auch wenn manche Feinheiten und Finessen fehlen, ist das ein durchweg rundes, angenehmes Menü, in dem mehr als sonst, die Worte „einfach lecker“ passend sind. Aufgrund dessen würde ich sagen: der Besuch ist etwas „für Fans“, die Jan Hartwig auf diesem Teilstück seines Weges begleiten wollen und den besonderen Erlebniswert der Location und den Reiz des Provisorischen wahrnehmen wollen. Wer erst wieder in Jan Hartwigs neuem Restaurant einkehrt, hat vielleicht ein Kapitel übersprungen, wird aber wahrscheinlich den roten Faden seiner kulinarischen Entwicklung nicht verloren haben." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant etz, Nürnberg

"Alle Gerichte haben eine konzeptionelle Aussage und geschmacklichen Tiefgang, der aber nicht zu verkopften, sondern zu verständlichen, interessanten und komplexen Geschmacksbildern führt. Die Qualitäten und Signature Dishes aus dem Sosein werden gekonnt fortgeführt bzw. weiterentwickelt. Aus meiner Sicht gehört somit das ETZ zu den führenden Restaurants der Küche, die regionale Produkte und kreatives Handwerk in den Mittelpunkt stellt. Das Ganze wird außerordentlich angenehm und entspannt durch Felix Schneider und sein Team aus Küche und Service präsentiert." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant JAN (Pop up), München

"Der Ruf von Jan Hartwig zieht scheinbar viele Besucher an wobei ich so meine Zweifel am Konzept habe. Meine Quintessenz war, kann man mal machen, lohnt aber insgesamt nicht und ich kann nur empfehlen abzuwarten bis das neue Restaurant öffnet." (Veröffentlicht im April 2022)

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Restaurant Tisane, Nürnberg

"Das Tisane ist ein echtes Thekenrestaurant: man sieht bereits einiges an Aktion am Herd. Sicher kann man das bei entsprechender Gestaltung der Speisekarte noch ausweiten, aber man merkt auch, dass das Restaurant noch im Aufbau ist. Aber bereits jetzt macht es Freude, einen Blick auf einen der kommenden Gänge zu werfen, der langsam vorbereitet wird. Gleichzeitig gibt es immer was zu Schauen. Atmosphäre, Musik, und Lichtstimmung sind urban und stilvoll. Die Umgebung des gesamten Komplexes auch rund um das Restaurant ist modern und stimmig gestaltet.
Das Menü begann etwas irritierend für mich, so dass ich nicht wusste, in welche Stilrichtungen mich René Stein führen will. Aber ab dem dritten Gang war es dann konsistenter und klarer: die Gerichte stützen sich auf eine überschaubare Anzahl von Komponenten, was allerdings nicht zu geschmacklichem Purismus führt. Stattdessen wir ein relativ großer aromatischer Bogen aufgespannt. Das gelingt dann besonders gut, wenn die Aromen feiner abgestimmt und nicht zu plakativ gewählt sind. Zu dem großen Aromenbogen gehören für René Stein auch bittere Aromen, denen er deutlich wahrnehmbare Räume gibt. Nach einer gewissen „Eingewöhnung“ habe ich stimmige, gut gestaltete und ungewöhnliche Gänge erlebt." (Veröffentlicht im April 2022)

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Berlin

Restaurant Tulus Lotrek, Berlin

"Was Max Strohe an Gerichten konzipiert, ist durchgehend auf den Punkt, sehr fokussiert auf die Hauptzutaten, oft reduziert und ohne jegliche überflüssige Details. Tupfen und ausdekorierte Straßen sind seine Sache nicht. Ausgezeichnete Produkte, klassisches Handwerk und Geschmack, der unmittelbar und direkt ins Herz trifft, umso mehr. Warum unsere Freundin so begeistert von der Küche ist, habe ich schnell verstanden. Beschreibt sie die Küche ihres eigenen Restaurants mit den Attributen „ohne Schnickschnack und Chichi“, ist es genau dies, was man auch im „tulus lotrek“ findet. Und das trifft in gleicher Weise auf das Serviceteam zu. Hier wirkt nichts gekünstelt. Jeder agiert hier mit dem Gast auf Augenhöhe und ist nur daran interessiert, dass es einem gut geht. Dazu können auch ein gepflegter Rausch oder der kontrollierte Verlust zivilisatorischer Gepflogenheiten gehören. Solange man mit einem Lächeln das Restaurant verlässt, haben die hinreißende Ilona Scholl, der begeisternde Felix Fuchs und auch das übrige vor Charme überlaufende Team ihren Job gut gemacht." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Rutz, Berlin

"Die Gerichte im „Rutz“ werden häufig als eher leise beschrieben. Das kann man durchaus so sehen, vor allem im Gegensatz zu anderen Häusern, in denen aromatisch gerne auch mal bis an die Grenze ausgereizt wird. Für mich war auffällig, dass sich durch das gesamte Menü kaum eine Komponente in den Vordergrund gespielt hatte. Es ist nicht ohne Grund, dass sich das Attribut harmonisch konsequent durch meine Aufzeichnungen zieht.
Im ersten Moment überraschen vor allem die oft gewagt anmutenden Kombinationen, die sich aber immer schlüssig auflösen. In der Rückbetrachtung erscheinen mir viele Gerichte wie Bilder, in die man langsam eintaucht und deren Zauber sich erst mit Abstand völlig entfalten." (Veröffentlicht im Dezember 2021)

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Restaurant Golvet, Berlin

"Das war ein wunderschöner Abschluss zu meinem vegetarischen Menü, das geschmacklich und handwerklich auf aller höchstem Niveau war." (Veröffentlicht im November 2021)

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Hamburg

Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Neu sind die Aromen-Kombinations-Teller, die verspielter sind, als die klar auf ein Produkt fokussierten Teller, aber nicht weniger Tiefgang bieten. Sie haben einen größeren Spannungsbogen und bieten mehr “Entdeckungspotenzial” mit Ecken und Kanten. Sie machen das Menü vielfältiger, auch wenn die die Gerichte für sich genommen noch nicht so zwingend finde, wie die sehr produktbezogenen Gerichte des Menüs.
Auch dieses Menü hat wieder produktbezogene Gerichte mit bestechenden Aromenkombinationen. In erster Linie sind da die Auster und der Seeteufel zu nennen. Die setzen zwar weiterhin auf einen gewissen Purismus, haben aber gegenüber früheren schon ein größeres Aromenspielfeld. Die Klassiker sind dann die Ruheorte im Menü: Wan weiß was passiert, freut sich darauf und dank der Geschmackstiefe und Produktwirkung bin ich auch beim wiederholten Genuss sehr zufrieden damit. Insgesamt ist es ein Menü mit bekannten und erwartbaren, sowie neuen Gerichten mit komplexen Geschmackskompositionen und einem hohen Produkterlebnis. Zusammen mit den Klassikern sieht man die Vielschichtigkeit, die dieses Menü bietet: intellektuelle Teller und solche zum Fallenlassen. Puristisches Produkterlebnis und eher auf Kombinationen orientierte Gerichte, klassische Geschmacksbilder und neue Erlebnisse für den Gaumen. Das ist wirklich eine ganze Menge – und eine Bandbreite in der Stimmigkeit nicht allzu häufig zu finden ist." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Im Vergleich zu dem Menü im September gibt in den Überschriften große Ähnlichkeiten, auf mich wirken die Gerichte aber ausgereifter und die Gesamtbalance des Menüs ist stimmiger. Gab es im September Unwuchten, was den Fettanteil angeht, war dies nun kein Thema mehr – und das, obwohl eigentlich nichts Grundlegendes geändert wurde. Das zeigt meines Erachtens die Detailverliebtheit und Präzision der Küche: Ich mag es, wie Thomas Imbusch das Potenzial von Produkten und Geschmäckern ausreizt, ich mag die handwerkliche Qualität, die dieses geschmackliche Potenzial ermöglicht. Daraus erwächst das klare Statement des 100/200, das zum Ausdruck bringt: man muss das Konzept und die Küche nicht mögen, aber wenn es so macht, geht es kaum besser.." (Veröffentlicht im April 2022)

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Restaurant 100/200.kitchen, Hamburg

"Das 100/200 hat im September 2021 ein in der Summe überzeugendes Menü abgeliefert. Im Detail fehlte mir etwas Balance: aufs ganze Menü gesehen war schon sehr viel Fett und sehr viel Brot dabei. Das sättigt dann dann ziemlich. Handwerklich war die Ausführung wie immer sehr überzeugend - ebenso die Produkte : wo bekommt man aus Herz, Zunge und Lefzenfleisch so schöne Gerichte auf dem Niveau? Das sind aus meiner Sicht sind es die konzeptionellen Aspekte gepaart mit dem handwerklichen Niveau, was die zwei Sterne rechtfertigt. Wie viel dann aber noch die Detailarbeit an den Gerichten gebracht hat, wird der nächste Bericht zeigen." (Veröffentlicht im März 2022)

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Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Gasthaus Stollenwerk, Köln

"Das „Gasthaus Stollenwerk“ hat durchaus das Zeug, eine regelmäßige Adresse zu werden, wenn man Lust auf unkomplizierte, aber nicht belanglose Küche hat und oder einfach nur zum Wein oder Kölsch etwas Anständiges essen möchte. Ich würde wetten, dass auch Currywurst und Burger hier durchaus Spaß machen. Für uns auf jeden Fall eine sympathische Stadtteilentdeckung." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Restaurant Prunier, Köln

"Die Küche an Enrico Hirschfelds vorheriger Wirkungsstätte hatte einen so grundlegend anderen Charakter, dass wir neugierig waren, wie er in diesem klassisch ausgerichteten Umfeld eigene Akzente setzen kann.
Denn dass das Publikum besonders an einem Ort, wo Kaviar, Lachs und Champagner die Hauptrollen spielen, eher traditionelle Gerichte und keine modernistischen Experimente erwartet, ist klar. Enrico Hirschfeld kommt damit aber sehr gut zurecht. Er beherrscht und bedient sowohl das Prunier-Standardprogramm, kann aber auch bei den à la Carte-Gerichten und vor allem in den Menüs auch kreative Ideen einfließen lassen. Das eröffnet eine Mehrheitsfähigkeit, die auch weitere Zielgruppen anspricht. Uns gefällt dieser Stil sowie die handwerkliche Ausführung auf jeden Fall ausgezeichnet. Und dass wir uns in dem kleinen Restaurant sehr wohl fühlen, liegt auch am aufmerksamen Service unter Führung der charmanten Ronja Morgenstern, die um Schlagfertigkeit und Humor nicht verlegen ist." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

"Was für ein Mittagessen! Gut gegessen haben wir bei Sascha Stemberg schon immer, aber heute war es auf einem durchgehend beeindruckenden Niveau, bei dem ich wirklich alle Gänge ausgezeichnet fand. Die Teller sind klug komponiert, zwar komplex, aber nicht überladen und mit klaren Geschmacksbildern. In dieser Form war das ganz, ganz stark." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Setzkasten, Düsseldorf

"Auch dieser Besuch im „Setzkasten“ hat den ausgezeichneten Eindruck unseres ersten Besuchs und des Take Away-Menüs bestätigt. Die Küche überzeugt mit Einfallsreichtum und augenzwinkernden Ideen. Die Produktqualitäten sind makellos. Angesichts des Angebotes im Markt, auf das man zurückgreifen kann, kaum ein Wunder. Auch handwerklich ist das alles von bestechender Ausführung.
Dass dazu der Service mit Schlagfertigkeit, Aufmerksamkeit und Humor dazu beiträgt, dass man sich wohlfühlt, tut sein Übriges zu einem gelungenen Abend. Davon zeugt auch die ausgelassene Stimmung im ausgebuchten Restaurant." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Restaurant Die Mühlenhelle, Gummersbach

"Die Mühlenhelle in Gummersbach ist eine sehr gute Hotel-Adresse, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Für das leibliche Wohl ist in Bistro und Restaurant gesorgt, wenngleich man an das Restaurant nicht allzu große Erwartungen stellen sollte. Mit dem, was wir an diesem Abend serviert bekamen, ist der Michelin-Stern eigentlich kaum gerechtfertigt; und mit 15 Punkten im Gault-Millau ist die Küche nach unseren Eindrücken gut bedient. Ich sehe dieses Haus als lokale Institution, als erstes Haus am Platz, in dem man sehr gut Familienfeiern und andere Festivitäten in einem wunderbaren Ambiente verbringen kann. Allein wegen der Küche aber lohnt sich derzeit eher kein Umweg durchs Bergische Land." (Veröffentlicht im Mai 2022)

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Rheinland-Pfalz

Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Heppingen

"Für mich war das Menü vorzüglich – der stilistische Generationenübergang in der Küche ist ganz offensichtlich weiter fortgeschritten. Ohne, dass die klassischen Wurzeln vernachlässigt werden, wirkt die Küche zeitgemäß. Von Portiongröße, Produktauswahl und Harmoniebestreben stellt Christian Binder die Küche weiterhin auf ein klassisches Fundament. State of the Art ist hingegen, wie Christian Binder das Gemüse in seinen Kombinationen einsetzt, nämlich stets auf Augenhöhe zu Fisch oder Fleisch – und das mit einer hohen geschmacklichen Präzision. Es ist eine große Freude, da man das Menü entspannt und zurückgelehnt genießen kann, gleichzeitig aber keine Langeweile aufkommt. Zudem wirken die Kombinationen ganz selbstverständlich und unangestrengt. Damit ist die Position als eines der besten Zwei-Sterne-Restaurants de Landes für mich gesichert. Auch wenn es weiterhin Steinheuers Restaurant heißt, hat sich aus meiner Sicht die Handschrift Christian Binders gut entwickelt ist auch als solche wahrnehmbar. Es könnte für mich auch gut und gerne „Steinheuers Restaurant by Christian Binder“ heißen." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Hofgut Ruppertsberg, Deidesheim

"Bei den Fisch- und Fleischgerichten waren zwar die Ausgangsprodukte von sehr guter Qualität. Auch waren sie korrekt zu bereitet, das heißt gut gegart, mit vernünftig getroffenem Garpunkt. Aber eine Schwäche zieht sich für mich vom Altrheinwels bis zum Rinderfilet durchs Menü: Die Saucen sind zu dünn und ausdrucksschwach." (Veröffentlicht im Juni 2022)

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Restaurant Sonnora, Dreis

"Natürlich gibt es auch weiterhin die allgegenwärtigen Luxuszutaten, die man hier erwartet. Und Clemens Rambichler folgt auch weiter dem Credo seines Lehrmeisters, der seinerzeit sagte: „Ein Spitzenrestaurant muss ein Schlaraffenland sein. Wer mehrere Hundert Kilometer für ein Essen fährt, der soll auch etwas geboten kriegen“ Aber er hat es geschafft, den klassischen Gerichten, die die Gäste hier auch weiterhin erwarten, ein sehr zeitgemäßes Gewand zu geben, das Tradition und Moderne perfekt zusammenführt. Auch die Patisserie, auch wenn viele Jahre her, für mich seinerzeit ein Schwachpunkt, hält das hohe Niveau mühelos. Eine durch und durch makellose Leistung, die gar nichts anderes als drei Sterne zulässt." (Veröffentlicht im Mai 2022) 

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Saarland

Schleswig-Holstein