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Der Gastrosoph Dezember 2018

Neues Duo an der Spitze der Restaurant-Rangliste 2019: Klaus Erfort und Sven Elverfeld

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel. Rechtzeitig zu den Feiertagen habe ich heute ein kleines Geschenk für Sie.Wie im letzten Newsletter angekündigt, gibt es ab sofort einen 2019er Ranglisten-Zwischenstand für Deutschland und die Schweiz. Natürlich noch ohne die neuen Bewertungen vom Michelin, die ja erst für Februar 2019 zu erwarten sind. Solange bewertete Restaurants geöffnet sind und keinen kompletten Wechsel vollzogen haben, ist der Michelin (Stand 2018) noch aktuell und es gelten die Sterne und Bibs für die ausgezeichneten Restaurants. Erstmalig erreicht Sven Elverfeld in seiner beeindruckenden Kochkarriere Platz 1 in Deutschland. Er teilt sich den Platz punktgleich mit Klaus Erfort. Herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie die neue Deutschland-Rangliste und die neue Schweiz-Rangliste.

Mit kulinarischen Grüßen

Hannes Buchner

Herausgeber

Gourmet News

Geisels Weingalerie an neuem Standort im Herzen Münchens

Mehr als 850 Weine und großzügige Räume mit freundlicher Atmosphäre – Raritäten und feine Tropfen vom eigenen Weinberg inklusive

Veröffentlicht am: 23.03.2019


JRE: Problemloser Zugang zu sauberem Wasser ist nicht Aufgabe von Restaurants

Alexander Huber kritisiert Pläne der EU-Kommission

Veröffentlicht am: 23.03.2019


Neuer Chef de Cuisine im Weinhaus Neuner

Benjamin Kunz übernimmt die Aufgabe von Johann Rappenglück

Veröffentlicht am: 21.03.2019


Johann Rappenglück kommt an den Tegernsee

Nach dem Ausstieg im Les Deux wird er Pächter Schlossbrennerei Tegernsee

Veröffentlicht am: 20.03.2019


Neuer Restaurantleiter im See Restaurant Saag

Andreas Katona wechselt aus Wiener Gourmet-Tempel in das beste Restaurant Kärntens

Veröffentlicht am: 20.03.2019


Die meistgeklickten News der vergangenen Wochen

Zwei neue Zwei-Sterner in den Niederlanden

München: Les Deux ohne Johann Rappenglück

Hochkarätige Köche bei der CHEF-SACHE 2019

Für Restaurants:

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Der Gourmet-Club

Vorschau Menü des Monats

Ob im Drei-Sterne-Restaurant, bei arrivierten Meistern oder bei jungen, talentierten Köchen - als Mitglied unseres Gourmet-Clubs haben Sie regelmäßig die Möglichkeit, besondere Menüs zu attraktiven Konditionen zu genießen. Bei unseren "Menüs des Monats" können Sie an dem "Club-Abend" mit uns speisen und so nicht nur spannende Restaurants, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Sie können diese Menüs aber auch den ganzen Monat über uns - je nach Verfügbarkeit und Angebot des Restaurants - buchen. Außerdem bieten wir Ihnen regelmäßig die Gelegenheit zur Teilnahme an unseren Gourmetouren, die Sie zu kulinarisch besonders reizvollen Zielen ins Ausland führen. 

März 2019: Haus Stemberg

Walter und Sascha Stemberg

März 2019: Haus Stemberg*, Sascha Stemberg, Velbert (NRW)

Club-Treffen am 16.03.2019 mit außergewönhlicher Weinbegleitung von Walter Stemberg. Package mit einem Besuch der ProWein (Tickets nur für Fachbesucher) in Düsseldorf geplant. Nur wenige Plätze vorhanden!

März 2019: Reise nach Stockholm

Gourmet-Club-Reise nach Stockholm vom 27.03. bis 31.03.2019 mit u.a. Franztén, Oaxen Krog u.a. Es sind noch wenige Plätze frei. Jetzt reservieren!

Zum Angebot

April 2019: Schwarzwaldstube ***

Torsten Michel

April 2019:Schwarzwaldstube***, Torsten Michel, Traube Tonbach, Baiersbronn (BW)

Club-Treffen am 12.04.2019. Weiterreise zur Villa René Lalique** nach Wingen-sûr-Moder am 13.04.2019 geplant.

Mai 2019: Horváth **

Sebastian Frank / Foto: Thomas Ruhl

Mai 2019:Horváth**, Sebastian Frank, Berlin

Club-Treffen am 03.05.2019

Juni 2019: Amador **

Juni 2019:Amador**, Juan Amador, Wien

Club-Treffen am 07.06.2019.

Juni 2019: Côte d'Azur

Juni 2018: Direktvergleich an der Côte d’Azur: Mirazur** in Menton und La Vague d‘Or*** in St-Tropez vom 23. bis 26. Juni. Der Direktvergleich ist inkl. 3 Übernachtungen, Shuttle und zwei Restaurantbesuche, Preis und Details folgen. Eigene Anreise möglich. Die Anmeldung ist bereits möglich und ratsam, da nur wenige Plätze zur Verfügung stehen.

Juli 2019: Gästehaus Klaus Erfort

Klaus Erfort

Juli 2019: Gästehaus Klaus Erfort***, Klaus Erfort, Saarbrücken (SL)

Club-Treffen am Chefs Table am 05.07.2019.

Der Gourmet-Club von Restaurant-Ranglisten.de

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Gourmet-Club:
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Außerdem: Vergünstigungen in Top-Restaurants & Hotels 

  • Exklusive Teilnahme an kulinarischen Verlosungen 
  • GourmeTour (z.B. Kopenhagen, San Sebastian, Paris, Sylt etc.) 
  • Menü des Monats bei hochdekorierten Köchen 
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Aktuelle Restaurant-Kritiken aus unserem Forum

Baden-Württemberg

Restaurant Olivo, Stuttgart

Foto: HeikeMünchen

"Im Olivo wird ganz offensichtlich der zweite Stern angestrebt. Das kann ich ob der Küchenleistung sehr gut nachvollziehen. Ob er in diesem Jahr bereits kommt? Das wissen wir natürlich noch nicht. Der souverän lockere und freundliche Service um Herrn Berg hat zum Wohlgefühl natürlich ebenfalls beigetragen."

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OPUS V, Mannheim

 Foto: QWERTZ im OPUS V

" Die gut gelungenen Gerichte zeigen jedoch, dass das Opus V sich mit einem unteren bis mittleren Zwei-Sterneniveau nicht zufriedengeben braucht. Die guten Gängen sind schlüssig komponiert und geschmacklich sehr reizvoll." (November 2018)

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Restaurant Le Corange, Mannheim

Foto: QWERTZ

"Das Menü liegt handwerklich auf einem sehr guten Niveau. Dominik Markowitz zeigt eine Küche, die im positiven Sinne gefällig ist, also gefallen will und das auch erreicht. Aber ich muss schon Fragezeichen hinter die Menükomposition setzen. Den Rote Bete-Gang finde falsch platziert und zwei Gänge ähnlicher Konstruktionsweise in einem mit sechs Gängen jetzt nicht übermäßig langen Menü sollte doch zu vermeiden sein. So meine ich, dass das Le Corange den Stern knapp erreicht. Die Handwerkliche Qualität der Küche lässt aber vermuten, dass mit einem stimmigeren Menükonzept eine prominentere Position unter den Einsternern denkbar wäre." (November 2018)

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Bayern

Restaurant Laurentius Stube, Oberstaufen

"Die „Laurentius Stube“ ist ein ganz neues Projekt der Benteles, von dem sie sich Anziehungskraft erhoffen, und offenbar kommt es tatsächlich schon gut an, zumal in einer, wie gesagt, kulinarisch nicht so sehr verwöhnten Gegend. Schielt man hier auch auf einen Macaron? Dann müsste man die dünne Weinkarte noch kräftig aufpeppen. Gerade der offene Ausschank ist hier noch ausgesprochen schwachbrüstig.
Sascha Bulander würde entsprechende Ambitionen in der ihm eigenen, durchaus angenehmen Bescheidenheit und Bodenständigkeit wohl kaum zugeben. Sollte dem aber so sein, stimmt zumindest die Richtung seiner Küche. Man sollte und wird ihn auch sicherlich "machen lassen" – am besten mit noch mehr Mut zur Opulenz oder auch zur Innovation in Sachen Zutaten und Produkte. Das könnte langfristig zu einer Auszeichnung führen, wie er sie sich bestimmt verdient hätte. Ich drücke die Daumen!" (März 2019)

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Restaurant Tantris, München

Foto: QWERTZ im Tantris

" Der Lunch im Tantris hat mir ganz hervorragend gefallen. Hier wird die klassische Kochkunst gepflegt. Die Kombinationen sind erprobt und präzise umgesetzt, auch bei süffigen Gerichten ist das wichtig, das Saucen, Fleisch und Beilagen in der Feinabstimmung der Mengen zueinander passen, damit sie nicht ins Eindimensionale abrutschen. Das war bei diesem Menü sehr gelungen." (Januar 2019)

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Restaurant Schuhbecks Fine Dining im Boettner, München

Foto: HeikeMünchen im Schuhbecks Fine Dining, München

"Insgesamt ein vergnüglicher Mittag, der Service kenntnisreich und sehr angenehm. Also jederzeit wieder? Ja, aber … Es war, wie schon erwähnt, ein heißer Tag. Ein Tag, um draußen unterm Sonnenschirm zu sitzen. Oder drinnen, mit Klimaanlage. Beides kann das Böttners jedoch nicht bieten. Ich würde also im Hochsommer nicht wieder hingehen." (August 2018)

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Berlin

Restaurant Nobelhart & Schmutzig, Berlin

"Ein Stern im Guide ist ganz sicher nachvollziehbar. Kommt der spießige (Wahl-)Schwabe also wieder in das Epizentrum des hippen Berlins? Ganz sicher!" (März 2019)

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Restaurant Cell

"In jedem Gang gibt es einen Bestandteil, der sich im nächsten Gang wiederholt. Damit Sie jetzt nicht rätseln müssen, helfe ich Ihnen.
Im ersten und im zweiten Gericht finden wir Buchweizen. Gericht zwei und drei teilen sich die Steckrübe. Weiter geht es mit Saibling, dann Rind, es folgt Zitrone, danach Schwarzkohl und dann Kürbis. Na, verwirrt?" (Februar 2019)

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Restaurant einsunternull

http://bit.ly/2G39Hua

"Der Lunch im einsunternull war sehr überzeugend. Auffällig war, wie sich der Geschmack verschiedener Getreide- und Körner als Thema durch das Menü zog. Diese dunklen Aromen gegen den Gerichten einiges an Tiefe. Das einsunternull bleibt für mich mit dieser Küchenlinie ein sehr gutes Restaurant für ein Mittagessen – die Gerichte sind nicht zu üppig, aber spannend. Sie sind bis ins Detail durchdacht und ausgearbeitet. Meines Erachtens hat sich die Substanz der Gerichte gegenüber meinem Besuch im Dezember 2016 verbessert."

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Hamburg

100/200.kitchen

Foto: QWERTZ im 100/200.kitchen

"Bravo sage ich nach diesem Menü. Thomas Imbusch hat sein Menü deutlich präziser definiert, als zur Eröffnung des Restaurants. Dieses Menü war genauso produktfokussiert und ebenso präzise gekocht, wie bei den vorherigen beiden Besuchen. Aber es hatte für mich jetzt eine klarer durchgezogene kulinarische Linie." (Februar 2019)

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The Table Kevin Fehling

Foto: QWERTZ im The Table Kevin Fehling

" Ich bin mit diesem Menü hochzufrieden. Wie bei Kevin Fehling üblich sind alle Gerichte hochpräzise ausgearbeitet. Aber dennoch konnte ich mich gut zurücklehnen und die Kreationen auch genießen und nicht nur Staunen. Gerade der Dim Sum-Gang zeigt für mich Kevin Fehling eine neue Facette, die zeigt, dass seine perfekt austarierte Küche auch bei süffig wirkenden Gängen gut funktioniert. Dadurch fächert sich für die Bandbreite des Menüs mehr auf, was dem Gesamtgenuss zugutekommt. Die Weinbegleitung von David Eitel war wie immer exzellent ausgewählt. Den nächsten Besuch haben wir gleich für November vereinbart." (Februar 2019)

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Restaurant Haerlin

Foto: Tischnotizen im Haerlin, Hamburg

" Unser erster Besuch im „Haerlin“ hat uns ein spannendes Menü geboten. Christoph Rüffer kocht ohne Frage auf einem technisch beeindruckenden Niveau, das sowohl die große Klassik bedienen kann wie beim hervorragenden Kalbsbries-Gänseleber-Gang als auch ganz modern und frisch wirken kann. Exemplarisch stehen dafür die Desserts und auch die überraschende Vorspeise, die den vermutlich elegantesten Tomatensalat auf den Teller gebracht hat, an den ich mich erinnern kann. Bis auf den Kabeljau, bei dem der Meerfenchel mit seiner dominanten Note die Harmonie für mich ziemlich ins Wanken brachte, gab es an keinem Gang wirklich etwas auszusetzen. Wenn es ein Gang, wie das Dessert, in meine persönliche Jahresbestenliste schafft, hat ein Menü schon mehr geschafft als viele andere." (Januar 2019)

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Niedersachsen

Restaurant Zeitfür...., Hannover

Foto: Tischnotizen im Zeitfür..., Hannover

" Und so wie unsere Desserts zwischen modern, kreativ und etwas bieder solide schwankten, so präsentierte sich der gesamte Abend. Ich habe noch eine Weile gedacht, wozu die Küche imstande wäre, wenn sie sich mehr trauen würde. Garnele, Rillette, Taube und Milchreis haben deutlich erkennen lassen, wie fantasievoll es hier durchgehend sein könnte. Nun gut, ein wenig mehr Mut zur Würze könnte auch nicht schaden. Aber befremdlich fand ich vor allem die Unentschiedenheit, mit der sich das „zeitfür...“ präsentiert. Dass man auch die Feinschmecker erreichen möchte, macht man ja sowohl mit vielen Gerichten deutlich als auch mit der Wahl von Karsten Fricke als ambitioniertem Küchenchef. Wenn man auch weiterhin Bistro-typische Gerichte präsentieren möchte, wäre es vielleicht hilfreich, die Karte entsprechend aufzuteilen. Nur so als Idee." (Februar 2019)

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Berggasthaus Niedersachsen, Gehrden

"Konzeptionell bewegt sich das Programm weiterhin zwischen Regionalem, Mediterranem und kreativeren Feinschmecker-Ausflügen. Allerdings wirkten viele Gänge auf mich noch eine Spur feiner abgestimmt. Und mit der Wachtel, dem Kaisergranat, dem Safran-Risotto und dem Steinbutt hatten wir Gerichte, die weit über dem Niveau üblicher bürgerlicher Gasthäuser liegen. Die Desserts könnten noch etwas mehr Finesse vertragen, aber ansonsten darf die Entwicklung gerne so weiter gehen." (Februar 2019)

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Restaurant Aqua, Wolfsburg

Foto: QWERTZ im Aqua

"Für mich hat seine Küche inzwischen ein großes Maß an Gelassenheit entwickelt. Nichts wirkt forciert oder angestrengt. Die Gerichte ruhen mehr und mehr in sich. Sie haben und zeigen ihre Komplexität und Individualität, aber dies auf eine Weise, die ganz natürlich, selbstverständlich und beiläufig wirkt. Die regionalen Produkte sind auf absoluter Augenhöhe mit internationalen Produkten ins Menü eingebaut. Ich denke, Sven Elverfeld gelingt es im Moment am besten in Deutschland, das Zufrieden-Machende einer harmonienorientierten Küche mit dem Spannungerzeugenden einer kontrastreichen Küche zu verbinden und auszubalancieren. Weil ich das Aqua schon immer sehr gern gemocht habe, fällt es mir schwer mit „besser“ oder „schlechter“ zu argumentieren, aber weiter gereift ist die Küche in der letzten Zeit zweifelsohne." (Januar 2019)

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Nordrhein-Westfalen

Ratsstuben, Haltern am See

"Eine besondere bzw. spezielle Ausrichtung der Küche war zwar nicht direkt zu erkennen, da verschiedenste Stile und Länderküchen in das Menü integriert bzw. munter miteinander kombiniert wurden (klassisch-französisch präsentierte Gänsestopfleberterrine, asiatisch angehauchter Hauptgang, eine für die deutsche Gourmetküche typische, da sehr kleinteilig gearbeitete Dessertkreation mit vielen Einzelkomponenten etc.), was dem Genuss aber keinen Abbruch tat, da eigentlich alle Gänge nicht allzu verkopft präsentiert wurden, einen so nicht zu sehr forderten und einfach nur Spaß machten, da die Produktqualität durchgehend überzeugend war, die Kombinationen passten, gelungene Texturkontraste vorhanden waren, handwerklich sauber gearbeitet und auch das Auge durchaus erfreut wurde. (Westfälisches) Gourmetherz, was willst du mehr!"

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Restaurant Le Moissonnier, Köln

Foto: Tischnotizen im Le Moissonnier

"Auch nach 32 Jahren hat das „Le Moissonnier“ nichts von seiner Strahlkraft für mich verloren. Eric Menchons Kreativitätsmaschine läuft unermüdlich weiter. Arabische Akzente geben den Gerichten häufig einen besonderen Kick. Dieses Mal fand ich den Einsatz von Gegrilltem sehr gelungen. Ob die Satellitenteller in den einzelnen Gängen immer einen direkten Bezug haben müssen, finde ich nicht wichtig. Bei vergangenen Besuchen war nicht immer sofort erkennbar, ob sie eine bewusste Ergänzung oder Kontrastierung sein sollten. Trotzdem machte das Querprobieren und -kombinieren immer schon Spaß. In diesem Menü empfand ich vieles als sehr stimmig und zueinander gehörend, ob als texturelle und geschmackliche Ergänzung. Ganz herausragend waren hierbei meine „Bouillabaisse“-Interpretation und das Short Rib. Alleine für diese Gänge hätte sich der Besuch bereits gelohnt." (Februar 2019)

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Yoshi by Nagaya, Düsseldorf

Foto: QWERTZ

"Das Yoshi hat mich überzeugt. Die Produktqualitäten sind oder liegen nahe am Referenzbereich und dies wird auch gut zur Geltung gebracht. Die Aromen habe eine große Klarheit. Die Kombinationen der Speisen sitzen. Für den Preis von 118 Euro bzw 152 Euro mit Wagyu kann man eigentlich nicht wesentlich mehr erwarten. Das Yoshi ist aus meiner Sicht eine klare Empfehlung. Ich bin kein großer Kenner der japanischen Küche und kann daher nicht beurteilen, wie originalgetreu die Gerichte gestaltet sind und wo es der persönliche Einfluss von Herrn Nagaya spürbar ist, aber alles wirkt stimmig. Der Stern ist jedenfalls gerechtfertigt." (Dezember 2018)

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Rheinland-Pfalz

Restaurant PURS, Andernach

Foto: Tischnotizen im PURS, Andernach

"Dass wir von diesem Abend komplett begeistert waren, liegt nicht nur am wunderschönen Ambiente, dem stets aufmerksamen und herzlichen Service oder der ausgezeichneten Weinbegleitung, sondern in erster Linie natürlich am hervorragenden Menü, das sich ohne Schwäche zeigte. Die Gerichte sind mit großer Detailliebe angerichtet, häufig originell komponiert, aber durchweg stimmig. Handwerklich ist das alles sowieso auf Top-Niveau." (Februar 2019)

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Restaurant L.A. Jordan, Deidesheim

Foto: QWERTZ im L.A. Jordan

"Daniel Schimkowitsch kocht aus meiner Sicht nicht grundsätzlich besser oder anders, als im vergangenen Jahr. Aber die Gerichte zeigen eine größere handwerkliche und geschmackliche Bandbreite. Das macht das Menü für mich wesentlich reizvoller und somit besser. Klar, asiatische Schärfe bleibt das wichtigste Erkennungsmerkmal der Küche, aber allein schon, dass es zu Beginn zwei Gänge gibt, die ihr Hauptprodukt nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen, wie es später mit dem Saibling und der Garnele der Fall ist, wird es einfach facettenreicher. Mir gefällt das deutlich besser, auch wenn die grundsätzliche Qualität der Küche unverändert hoch geblieben ist." (Dezember 2018)

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Restaurant Intense, Kallstadt

Foto: QWERTZ im Restaurant Intense, Kallstadt

"Benjamin Peifer hat es geschafft, eine wirklich eigenständige Küche in einem eigenständigen Restaurant aufzubauen. Er ist dabei ein eigenes Reich weiter zu gestalten. Die guten Standards zu Beginn und zum Abschluss des Menüs sind geblieben – die Gerichte dazwischen sind deutlich entschiedener und beherzter kombiniert als vor einem Jahr.
Für mich hat Konzept, wie es Benjamin Peifer eigenständig umsetzt, internationale Klasse. Klar in höher besternten Restaurants mit größerer Küchen-Crew gibt es ausdifferenziertere, handwerklich aufwendigere Gerichte, aber in den Gerichten des Intense stecken so viele gute Ideen und guter Geschmack, dass dies nicht ins Gewicht fällt. Mich haben mehrere Gänge an diesem Abend wirklich berührt, vor allem der Stör, die Fleischgänge und die Roter Bete. Schwächen gab es keine, das ist eine Performance, was die emotionale Wirkung angeht, die Restaurants mit höchsten Noten auch nicht jeden Abend schaffen." (November 2018)

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Saarland

GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken

"Nicht zu Unrecht hat Klaus Erfort herausragende Bewertungen und ist mit die Nummer 1 in Deutschland." (Februar 2019)

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Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

Foto: QWERTZ

"Im Vergleich zu meinem vorherigen Besuch im Mai 2017 hat sich die Küche von Christian Bau aus meiner Sicht weiter fokussiert. Nach der stilistischen Fortentwicklung des Menükonzepts Paris-Tokio und der damit verbundenen Präsenz von leichteren Saucen bzw. Dashi, hat sich Christian Bau offenbar um die Menge verschiedener Aromen insgesamt und Dramaturgie im gesamten Menü gekümmert und wie ich finde ein großartiges Ergebnis erzielt. Obwohl wir ein leicht erweitertes großes Menü hatten, kann ich alle Gänge vollkommen und bis auf den letzten Bissen genießen, ohne unangnehmes Völlegefühl. Sonst hat mich ein Bau-Menü geschafft, jetzt schaffe ich es. Dies hat meines Erachtens mit Gängen wie der Artischocke zu tun, die mit den Bitterstoffen das Gefühl der Sättigung zügeln, oder dem leichteren Langoustine-Gang. Die Sauen erschienen zudem leichter. Der Umami-Aromendruck erscheint mir auch etwas reduziert. Das gefällt mir außerordentlich gut. Vielleicht ist dadurch mancher Gang für sich genommen nicht ganz so ausdrucksstarkrund wie in früheren Menüs, das „Mannschaftsspiel“ der einzelnen Gänge im Menü ist dafür merklich verbessert und es ergibt sich noch mehr der Eindruck einer Reise. Mir scheint, dass Christian Baus Küche etwas mehr Ecken und Kanten bekommen hat, ohne ihre Tugenden der Präzision und des Wohlgeschmacks aufzugeben. Es wirkt einfach weiter gereift." (Dezember 2018)

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Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

Foto: Tischnotizen im Victors Fine Dining

"Schwer vorstellbar, dass in Deutschland etwas über Christian Bau geht. Seit Jahren kocht er auf schwindelerregendem Niveau, mit einem ganz eigenen Küchenstil, der hierzulande einmalig ist. Es ist schon verwunderlich, warum dies nicht auch in den einschlägigen, wenn auch manchmal kritisch zu hinterfragenden, Weltbestenlisten viel stärker Beachtung findet." (November 2018)

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Schleswig-Holstein