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Hotel des Monats

April 2018: BEI SCHUMANN, Juwel, Kirschau, Deutschland arrow right

Kontaktdaten

 
image of Philipp Liebisch
Chef de Cuisine
Philipp Liebisch

Einen Hang zum Romantischen, zum Sinnlichen, ja, auch Übersinnlichen sollten Sie mitbringen.

Die Liebe zum Märchen, gern im Orient angesiedelt, wärmt vorab die Sinne. Wenn nicht, dann kann der Funke überspringen. Der Funke, den das  HOTEL BEI SCHUMANN zündet, angefangen bei der sympathischen Hausherrin Petra Schumann, dem engagierten Personal bis zum kreativ-feinsinnigen Küchenchef Philipp Liebisch  und der spektakulär explodiert im weitgespannten Wellness- und SPA- Kosmos des Hauses. Petra und Rüdiger Schumann haben sich während einer Reise in die Oberlausitz so in das verwaiste Jugendstilobjekt verliebt, dass sie es 1996 gekauft und 1998 eröffnet haben. Nach langwierigen Renovierungsarbeiten, hin und wieder am Rande des Wahnsinns, wurde mit BEI SCHUMANN ein Hideway der Erholung geschaffen. In einer Region, die federleicht hügelig daherkommt, aber von harter Arbeit erzählt. Im ehemaligen Fremdenhof „Die Webers“ von 1923, der auf das Textilhandwerk in der Region verweist, gibt es Luxus pur und  Annehmlichkeiten im Übermaß. Wellness- und Beautybereich sind posthume Wiedergutmachung früherer Entbehrungen. Dafür wurde 2005 ein dreigeschossiger Tempel, eine Art sakrale Rotunde mit zwölf Säulen, nach den Caracalla Thermen in Rom erbaut. Zu Ehren des göttlichen Abbildes: dem Mensch. Tag und Nacht zugänglich, hier darf die sogenannte Krone der Schöpfung ihren Vorlieben und Launen frönen.

Hier wird sie von 85 Mitarbeitern umsorgt. Ebenerdig unter der Kuppel ein Pool, weiße Badezelte laden zum Träumen ein. Und das Übersinnliche kommt zum Einsatz: 12 Edelsteinquellen für jedes Sternzeichen versprechen Energie für seine gläubigen Träger. Die sinnliche Außenwahrnehmung unterstützt der graphische Wandfries eines enthusiastischen Viktor Hugo über Mann und Frau, der schwärmerisch mit der Zeile schließt: der Mann steht, wo die Erde endet, die Frau, wo der Himmel beginnt.

Nah angegliedert 22 Themensuiten und 23 Zimmer.

Schon die Begrüßung ist Reinigungsritual für staubige Reisende, eine feucht-heiße Frotteerolle für Hände und Dekolleté, die erstaunlich erfrischt. Erst dann ein obligatorisches Getränk. Die Tempelsuiten, die Schreiberin bewohnt eine - größer als ihre Wohnung, um sie in vorübergehenden Besitz zu nehmen, sollte sie mit Schrankkoffer anreisen -, sind luxuriöse Wohnerlebnisse, meist in kräftigen Farben mit edel ausgestatteten Badezimmern, die Dusche eine Regenoase, ein Megaphon wäre zur Verständigung vonnöten zwischen ihr und der geschwungenen Badewanne. Balkone zur Gartenseite mit Portikus Garten und Außenpool. Ganze Jahreszeit-Aufenthalte könnte man BEI SCHUMANN verbringen. Sommers wie im Winter. Der SEEWUNDERBAR mit natürlichem Bergquellwasser gespeist lockt mit und ohne Bootsfahrt, mit und ohne Workout am Ufer, das Außenareal mit Kneippbecken, Kalttauchbecken, erfrischender Eisbrunnen, neun verschiedene Saunen; die Oberlausitz lädt zum Wandern, Reiten, Angeln  und Entdecken ein, eine knappe halbe Stunde zur schönen historischen Kreisstadt Bautzen, hier wird noch sorbisch gesprochen, und Krabat, die Sagenfigur kennt jeder.

 

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Im Winter können Sie den gesamten Wellnessbereich durcharbeiten, sich keine Minute langweilen und - sofern Sie weiblich sind- entsteigen Sie, so Venus will, wie die Grazien bei Lukas Cranach aus dem Jungbrunnen. Meditationsraum, Türkischer Hamam, Rhassoul , Massagen und jede Menge Verschönerung. Für Seele und Leib. Spaß ist geschlechterübergreifend impliziert.

Vier Restaurants, sehr beliebt das italienische „Al Forno“ mit der offenen Showküche, über die Grenzen Sachsens bekannt. Die Weberstube, in der man bestimmt noch die Teichelmauke bekommt, wenn man vorher anfragt, ein klassisches Oberlausitzer Kartoffel-Fleisch -Gericht. Hell, freundlich der Frühstücksraum KIRSCHGARTEN, prallreif die Kirschlampen. In den  schwellenden Polstern derKULT-HIPPO-BAR bekommen Sie alles, was ein leidenschaftlicher Barkeeper wie Benni Pfeiffer kreiert bis hin zum selbstgemachten Tonic. Das Haus spielt die Skala der Sinnlichkeit rauf und runter, in der Zwillingskirsche, in Farben, Symbolen, Stoffen, Tapeten, Teppichen, in  Gerüchen, Aromen, in Arrangements (pflegende Weinbäder in der Paarwanne).

Philipp Liebisch, Sternekoch in seinem Gourmetrestaurant Juwel, bringt sie auf den Tisch. Durch die zurückhaltend- charmante Restaurantleiterin Jana Metting und die profunde Sommelière Dominique Henning. Er, der Meister der drei Komponentenküche, die er schlicht „drei Aromenphilosophie“ nennt, obwohl sie raffiniert vielfältig schmeckt durch unterschiedliche Textur und Zubereitungsart. Die Aromen entwickeln sich wechselnd würzig, aber der genuine Grundton des Produktes bleibt erhalten. Alle Gänge ein optisches und gustatorisches Vergnügen.

Und welche Frucht kann sinnlicher sein und saftiger vermitteln als eine üppig runde Kirsche? Köstlich und überraschend grüßt sie in der Ouvertüre und verabschiedet sich süß im Dessert.

Roter Faden und Logo des HOTEL BEI SCHUMANN. Eine gleichwertige Zwillingskirsche, nur der Stiel rundet sich auf einer Seite in einer winzigen Schleife.

Autor: Margret Buchner

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