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Hotel des Monats

arrow left Oktober 2013: Pfaffenkeller, Pfaffenkeller, Wollbach, Deutschland arrow right

Kontaktdaten

 
Hotel: Pfaffenkeller
Adresse: Rathausstr. 9
79400 Wollbach
Küche: Slow Food
+49 (7626) 9774290
+49 (7626) 9774 29 99

Das historische Hotel Pfaffenkeller in Wollbach im Markgräflerland. In der „Toskana Deutschlands“...

Heute allerdings dürfen sich die Gäste freuen: Über das total sanierte und durch baubiologische Materialien umgerüstete Haus, eingebettet in einen üppig blühenden Gastgarten. Die vordere Fritzstube, eine behagliche Gaststube mit grünem Kachelofen, nebenan festlich eingedeckt das feine Restaurant, in gemütlich-altertümlichem Stil und Charme, Gesslers Hut ist hängengeblieben, eine repräsentable Bühne für die „Gourmetküche mit kreativen Gaumenkombinationen, mit Sinn für das Wesentliche und nicht zu viel Schnickschnack“ , so die Philosophie des Koches.

Neun außergewöhnliche Zimmer und Suiten: Durch Personennamen der Hausgeschichte „nummeriert“, im Sanitärbereich auf den raumgeschicktesten und schicksten Stand gebracht, die Wände apart in einer venezianischen Spachteltechnik marmoriert, Philip Stark-Design. Eine Herberge, die reizvoll Vergangenheit und Gegenwart umspannt. Der bedeutende alemannische Mundartdichter und evangelische Pfarrer Johann Peter Hebel hätte ein Liedlein drüber dichten können. Und die Schreiberin fühlt sich zurück versetzt in eine Zeit, die gnadenlos verklärt wird. Wie dem auch sei, Nostalgie feiert hier Urständ.

Was TV und Radio angeht, das bleibt außen vor, W-Lan und Hotspot für die allzu Geschäftigen ist selbstverständlich.

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Die Zugehörigkeit zu den Relais du Silence Häusern wirkt verstärkend: Der beschauliche Charakter des Hauses nimmt einen gefangen, das malerische Dornröschendorf tut ein Übriges, es scheint aus der hektischen Zeit gefallen zu sein, einer Umgehungsstraße gedankt. Beschaulich darf wörtlich genommen werden, ein originelles Potpourri an Antiquitäten, Teppichen, Gemälden, Einrichtungsgegenständen, liebevoll gesammelt und auf die Zimmer verteilt, lädt zum Entdecken ein. Alte und neue Kunst wechselt im scheinbar unbekümmerten Modus. Reizende Nippesfiguren, Bronzejungfern posieren auf Miniaturchaiselongues, Jugendstillampen, antike Toilettenstühle, Waschlavoirs, Gemälde aller Kunstrichtungen… der Sammler schwelgt. Fromme Hirten, liebliche Madonnen geleiten in den Schlaf. Und der ist gut, denn „Achtung: Alle Betten, erst recht die Matratzen, sind neu“. Geweckt wird man höchstens vom Klang des Regulators an der Wand oder Vogelgezwitscher.

Die beiden Besitzer oder Überzeugungstäter, wie sie sich selbstironisch nennen, Georg Gysin-Spitz, Hotelier und der schweizerische Ehemann Claude -Francois, Koch, gehen mit der gleichen Akkuratesse an Hotel und Küche ran wie sie es in ihren ursprünglichen Berufen als Betriebsökonom und Dipl. Ing. gewohnt sind, nichts wird dem Zufall überlassen. Ausdauer und Leidenschaft kommen hinzu, nachdem sie die bauverzögernden Widrigkeiten gemeistert und die Bausteine zu einem liebenswerten Kleinod aufgetürmt haben.

„Kunst, schlemmen und pennen“, eine zutreffende Kurzformel für das etwas andere Gourmethotel und Restaurant. Jetzt im Herbst blasen die Gysin-Spitz zum großen Halali: Wildwochen sind der absolute Renner im Pfaffenkeller. Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit. Gut Ding will Weile haben.

Autor: Margret Buchner

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