Restaurants aus 20 Städten im Ranking
(01. Juni 2026) -Das Restaurant Smyth in Chicago, Illinois, ist zum „Besten Restaurant Nordamerikas 2026“ gekürt worden. Die in New Orleans Hotel ausgerichtete Zeremonie feierte die Vielfalt und Exzellenz der Gastronomieszene Nordamerikas; dabei wurden herausragende Restaurants und Branchenführer aus dem gesamten Gebiet sowohl im Rahmen der zweiten Ausgabe der Liste als auch in speziellen, bereits im Vorfeld angekündigten Preiskategorien gewürdigt.
Das Smyth verbesserte sich damit von Platz 4 der ersten Ausgabe der Liste aus dem Jahr 2025. Was das Smyth auszeichnet, ist sein zutiefst persönlicher kulinarischer Ansatz, der in einem engen Netzwerk aus Erzeugern und Lieferanten verwurzelt ist. Das Ergebnis ist ein sich stetig weiterentwickelndes Geschmackserlebnis, das gleichermaßen intim und präzise wirkt – und bei dem jedes Gericht die jeweilige Jahreszeit widerspiegelt. In einem ruhigen, minimalistischen Ambiente in Chicago gelegen, strahlt das Smyth eine unaufdringliche, fesselnde Atmosphäre aus, wobei der Fokus stets fest auf dem Essen liegt. Eine offene Küche sorgt für ein Gefühl von Offenheit und Verbundenheit zwischen dem Gast und dem Küchenteam; zudem ist jeder Gang so konzipiert, dass die Zutaten für sich selbst sprechen können – das Ergebnis ist eine Küche, die raffiniert, ausdrucksstark und eng mit ihrer Umgebung verbunden wirkt.
Auf das Smyth folgen in den Top 10 das Eight (Nr. 2) in Calgary – ausgezeichnet als „Bestes Restaurant in Westkanada 2026“ – sowie das Restaurant Pearl Morissette (Nr. 3) in Lincoln, das als „Bestes Restaurant in Zentralkanada 2026“ geehrt wurde. Das Dakar NOLA (Nr. 4) in New Orleans erhält die Auszeichnung als „Bestes Restaurant in den Südstaaten der USA 2026“, das Mon Lapin (Nr. 5) aus Montreal ist das „Beste Restaurant in Ostkanada 2026“, und das Albi (Nr. 6) aus Washington D.C. wird zudem als „Bestes Restaurant im Nordosten der USA 2026“ gewürdigt. Der Spitzenreiter des Vorjahres, das Atomix (Nr. 7) in New York City, das Quetzal (Nr. 8) in Toronto, das Tanière3 (Nr. 9) in Québec City und das César (Nr. 10) in New York City vervollständigen die Top 10. Insgesamt umfasst die Liste 14 Restaurants aus Kanada und 36 aus den Vereinigten Staaten.
Achtzehn neue Restaurants finden in diesem Jahr Aufnahme in die Liste der Plätze 1 bis 50; dazu zählen das Eight (Nr. 2) in Calgary, das Edulis (Nr. 25) in Toronto, das Avize (Nr. 29) in Atlanta, das Acamaya (Nr. 30) in New Orleans, das Addison by William Bradley (Nr. 31) in San Diego, das Sabayon (Nr. 34) in Montreal und das AnnaLena (Nr. 35) in Vancouver. Aus New York City sind als Neuzugänge das Kabawa (Nr. 14), das Torrisi (Nr. 38), das Tatiana by Kwame Onwuachi (Nr. 39), das Semma (Nr. 41) und die Gramercy Tavern (Nr. 43) vertreten. Schließlich geben auch das Pascual (Nr. 42) in Washington D.C., das Sons & Daughters (Nr. 45) in San Francisco, das Somni (Nr. 46) in Los Angeles, das Wild Blue (Nr. 47) in Whistler, das The Pine (Nr. 48) in Collingwood und das Diane’s Place (Nr. 50) in Minneapolis ihr Debüt auf der diesjährigen Liste. In diesem Jahr sind zudem sechs neue Städte auf der Liste vertreten: Atlanta, Calgary, Collingwood, Minneapolis, San Diego und Whistler.
Faye Huggett, Director of Community für „North America’s 50 Best Restaurants“, sagt: „Die zweite Ausgabe von ‚North America’s 50 Best Restaurants‘ feiert die außergewöhnliche Vielfalt, Kreativität und Exzellenz, die die Gastronomieszene der Region auszeichnen. Von wegweisenden Institutionen bis hin zu mutigen neuen Stimmen spiegelt die Liste die Tiefe und Dynamik der reichen kulinarischen Landschaft Nordamerikas wider. Herzlichen Glückwunsch an das ‚Smyth‘, das zum ‚Besten Restaurant Nordamerikas 2026‘ gekürt wurde, sowie an alle Köche und Teams, deren Leidenschaft und Kreativität die Branche immer wieder voranbringen.“
In seiner Heimatstadt New Orleans wurde Emeril Lagasse vom Restaurant „Emeril’s“ (Nr. 20) mit dem „SevenRooms Icon Award“ ausgezeichnet – einer von acht Sonderpreisen, die an diesem Abend verliehen wurden. Die Ehrung würdigt seinen bleibenden Einfluss auf die amerikanische Küche und Gastfreundschaft, während er beginnt, den Staffelstab an seinen Sohn E.J. Lagasse weiterzugeben, der dazu beiträgt, das Erbe des Restaurants fortzuführen. Emeril hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, kreolische und Cajun-Aromen einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen und die kulinarische Identität von New Orleans zu prägen.
Eunji Lee vom „Lysée“ in New York City wurde zur Gewinnerin des Preises für den „Besten Pâtissier Nordamerikas 2026“ (North America’s Best Pastry Chef Award) gekürt, der von Valrhona gesponsert wird. Bekannt für ihren raffinierten, zeitgenössischen Stil, verbindet sie klassische französische Techniken mit subtilen koreanischen Einflüssen, um Desserts zu kreieren, die gleichermaßen präzise und visuell beeindruckend sind. Im „Lysée“ legt ihre Arbeit den Schwerpunkt auf Ausgewogenheit, Saisonalität und Innovation – oft durch kreative Kooperationen, die die moderne Pâtisserie vorantreiben.
Der Preis für den „Besten Sommelier Nordamerikas 2026“ (North America’s Best Sommelier Award), gesponsert von Vik, geht an Aldo Sohm vom „Le Bernardin“ (Nr. 13) sowie der „Aldo Sohm Wine Bar“ in New York City. Sohm gilt weithin als einer der weltweit führenden Sommeliers und wird für seine außergewöhnliche Expertise, seine Präzision sowie seine Fähigkeit geschätzt, das Thema Wein einem breiten Publikum zugänglich und spannend zu vermitteln.
Corey Lee vom „Benu“ (Nr. 33) in San Francisco wurde zum Gewinner des „Estrella Damm Chefs' Choice Award 2026“ ernannt – der einzigen Auszeichnung, über die ausschließlich von den Kollegen aus der Köche-Zunft abgestimmt wird. Lee genießt innerhalb der globalen kulinarischen Gemeinschaft hohes Ansehen und ist bekannt für seinen durchdachten, höchst raffinierten Ansatz, der koreanische, kantonesische und europäische Techniken, Kulturen und Erzählweisen zu einem einzigartigen kulinarischen Erlebnis vereint.
Das Atelier Crenn (Nr. 44) wurde zum Gewinner des „Sustainable Restaurant Award 2026“ gekürt – eine Auszeichnung, die seine Vorreiterrolle bei der Förderung umweltverträglicher Praktiken in der gehobenen Gastronomie würdigt. Unter der Leitung von Dominique Crenn verfolgt das Restaurant einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz: Dazu gehören die Priorisierung ethischer Beschaffung und der Abfallreduzierung, der Betrieb als plastikfreies Haus sowie der Bezug von Produkten von Crenns eigener „Bleu Belle Farm“, auf der regenerative Landwirtschaftspraktiken angewendet werden.
Mashama Bailey vom Restaurant „The Grey“ wurde mit dem Titel „North America’s Best Female Chef 2026“ ausgezeichnet. Als prägende Stimme der zeitgenössischen amerikanischen Küche wird sie für ihren narrativen Ansatz gewürdigt, der „The Grey“ zu einem der renommiertesten Restaurants des Landes gemacht hat – ein Erfolg, der tief in einer nuancierten Auseinandersetzung mit der Geschichte von Savannah verwurzelt ist. Der Preis würdigt Baileys nachhaltigen Einfluss auf die kulinarische Landschaft sowie ihre fortwährende Rolle bei der Erweiterung der kulturellen und historischen Dimensionen der modernen amerikanischen Gastronomie.
Das „Albi“ (Nr. 6) wurde mit dem „Highest Climber Award 2026“ ausgezeichnet – gesponsert von Lee Kum Kee –, nachdem es seit der Erstveröffentlichung der Liste um 28 Plätze aufgestiegen ist. Diese Leistung spiegelt den wachsenden Einfluss des Restaurants auf die regionale wie auch auf die nationale Gastronomieszene wider. Das „Eight“ (Nr. 2) in Calgary erhielt den „Highest New Entry Award 2026“; dies markiert ein herausragendes Debüt, das den unmittelbaren Einfluss des Restaurants auf die nordamerikanische Kulinarik-Landschaft sowie seinen Aufstieg zu einer der spannendsten neuen Stimmen der zeitgenössischen Gastronomie unterstreicht.
John „The Bajan Farmer“ Jones, Leiter von „Thirteen Acre Farms“, wurde mit dem „Champions of Change Award 2026“ ausgezeichnet – gesponsert von illycaffè. Gewürdigt wird damit sein Engagement, die Abhängigkeit von Barbados von Lebensmittelimporten zu verringern, indem er die lokale Pflanzenproduktion ausbaut und die nationale Ernährungssicherheit stärkt. Mit diesem Preis ist eine finanzielle Zuwendung verbunden, die dazu dient, Jones’ fortlaufende Arbeit zu unterstützen und auszubauen. Darüber hinaus wurde das Restaurant „Pearl Morissette“ in Lincoln mit dem „Art of Hospitality Award 2026“ geehrt, während das „Wildweed“ in Cincinnati den „One To Watch Award 2026“ erhielt. Damit sind die drei bereits im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung angekündigten Auszeichnungen komplett.
| Platz 2026 | Platz 2025 | Restaurant | Stadt | Land |
| 1 | 4 | Smyth | Chicago | USA |
| 2 | Eight | Calgary | Kanada | |
| 3 | 3 | Restaurant Pearl Morissette | Lincoln | USA |
| 4 | 6 | Dakar NOLA | New Orleans | USA |
| 5 | 2 | Mon Lapin | Montreal | Kanada |
| 6 | 34 | Albi | Washington DC | USA |
| 7 | 1 | Atomix | New York | USA |
| 8 | 11 | Quetzal | Toronto | Kanada |
| 9 | 5 | Tanière3 | Quebec City | Kanada |
| 10 | 38 | César | New York | USA |
| 11 | 7 | Kalaya | Philadelphia | USA |
| 12 | 10 | Le Veau d'Or | New York | USA |
| 13 | 9 | Le Bernardin | New York | USA |
| 14 | Kabawa | New York | USA | |
| 15 | 29 | Le Violon | Montreal | Kanada |
| 16 | 8 | SingleThread | Healdsburg | USA |
| 17 | 28 | Published on Main | Vancouver | Kanada |
| 18 | 35 | Jungsik | New York | USA |
| 19 | 40 | Penny | New York | USA |
| 20 | 30 | Emeril's | New Orleans | USA |
| 21 | 19 | Chubby Fish | Charleston | USA |
| 22 | 21 | Saison | San Francisco | USA |
| 23 | 24 | Aska | New York | USA |
| 24 | 17 | Moon Rabbit | Washington DC | USA |
| 25 | Edulis | Toronto | Kanada | |
| 26 | 42 | Holbox | Los Angeles | USA |
| 27 | 50 | Beba | Montreal | Kanada |
| 28 | 44 | Mhel | Toronto | Kanada |
| 29 | Avize | Atlanta | USA | |
| 30 | Acamaya | New Orleans | USA | |
| 31 | Addison by William Bradley | San Diego | USA | |
| 32 | 47 | Providence | Los Angeles | USA |
| 33 | 13 | Benu | San Francisco | USA |
| 34 | Sabayon | Montreal | Kanada | |
| 35 | AnnaLena | Vancouver | Kanada | |
| 36 | 36 | Corima | New York | USA |
| 37 | Dōgon by Kwame Onwuachi | Washington DC | USA | |
| 38 | Torrisi | New York | USA | |
| 39 | Tatiana by Kwame Onwuachi | New York | USA | |
| 40 | 16 | Friday Saturday Sunday | Philadelphia | USA |
| 41 | Semma | New York | USA | |
| 42 | Pascual | Washington DC | USA | |
| 43 | Gramercy Tavern | New York | USA | |
| 44 | 46 | Atelier Crenn | San Francisco | USA |
| 45 | Sons & Daughters | San Francisco | USA | |
| 46 | Somni | Los Angeles | USA | |
| 47 | Wild Blue | Whistler | Kanada | |
| 48 | The Pine | Collingwood | Kanada | |
| 49 | 26 | Kato | Los Angeles | USA |
| 50 | Diane's Place | Minneapolis | USA |