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Landkreis Leer

Zahl der Infektionen nach Restaurantbesuch steigt weiter

Corona, Niedersachsen

DEHOGA reagiert bestürzt auf den Ausbruch. Ministerpräsident Weil skeptisch in Bezug auf weitere Lockerungen

Stephan Weil

Update 29. Mai

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung steigt die Zahl der Corona-Fälle nach Angaben des Landkreises Leer weiter an: Gesichert hängen damit 37 Fälle zusammen.  Auch die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich noch einmal erhöht, auf rund 280. Weitere sind zu erwarten. Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Der Restaurantbetreiber plant einem Bericht der Ostfriesen-Zeitung eine neue Lizenz zu beantragen. Dazu wolle er eine Gesellschaft gründen, die den Betrieb des Restaurants weiterführen soll.

Update 28. Mai:

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle noch immer an. Am Donnerstag (Stand 17 Uhr) lag die Zahl der Infizierten, die mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht werden, allein im Landkreis Leer bei 34 (plus vier). Hinzu kommen Folgefälle auch in anderen Landkreisen. Die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich ebenfalls noch einmal erhöht, auf jetzt 217.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Der Landkreis Leer wird seine Strategie bei Corona-Tests in Bezug auf Personen in Quarantäne erweitern, weil das Robert-Koch-Institut als oberste Gesundheitsbehörde aktuell neue Empfehlungen herausgegeben hat. Das bedeutet: Das Gesundheitsamt wird Personen, für die Quarantäne angeordnet wird, empfehlen, sich testen zu lassen – auch wenn sie keine Symptome haben. Das gilt nicht nur für neue Fälle, sondern auch für diejenigen, die sich bereits in Quarantäne befinden. Man muss aber betonen: Durch ein negatives Testergebnis wird die Quarantänezeit nicht verkürzt, da es sich um eine Momentaufnahme handelt und die Person auch Tage später noch positiv werden könnte.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Betreiber seine Lizenz zurückgegeben hat, die, wie der NDR berichtet, ihm ohne entzogen werden sollte. Moormerlands Bürgermeisterin Bettina Stöhr (SPD) sagte dem Sender, der Wirt habe der Gemeinde das Führungszeugnis nicht so rechtzeitig vorgelegt, dass sie das Dokument noch vor der Eröffnungsfeier prüfen konnte. Die Lizenz sei nur unter Vorbehalt erteilt worden. Seitdem das Zeugnis vorliege, werde der Entzug der Lizenz vorbereitet. Der Betreiber wollte sich dazu auf Nachfrage des Senders nicht äußern.

Update vom 27. Mai 2020:

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle weiterhin an. Am Mittwoch (Stand 17 Uhr) lag die Zahl der Infizierten, die mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, bei über 30. Auch die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich noch einmal erhöht, von 154 auf 175.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Update vom 26. Mai 2020:

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle immer noch an. Wie der Landkreis Leer mitteilt, lag am Dienstag (Stand 17 Uhr) die Zahl der Infizierten, die mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, bei insgesamt 27 (plus 5). Auch die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich noch einmal erhöht, von 133 auf 154.

Die Infizierten stammen aus vier Landkreisen: Leer, Aurich, Emsland und Ammerland. Unter den 27 positiv getesteten Fällen sind 23 Personen, die nach derzeitigen Erkenntnissen am 15. Mai bei der Zusammenkunft in dem Restaurant waren.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Update vom 25. Mai 2020:

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer ist die Zahl der zusammenhängenden Corona-Fälle auch am Montag weiter gestiegen. Weitere vier Personen wurden positiv auf das Virus getestet, so dass sich die Gesamtzahl der Fälle bis zum Nachmittag (Stand 17 Uhr) auf 22 erhöht hat, teilte der Landkreis Leer mit.In der Folge gibt es zusätzliche Quarantänefälle: Inzwischen sind es 133, bis Sonntagnachmittag waren es 118 gewesen. Unter den positiv getesteten Fällen sind 18 Personen, die nach derzeitigen Erkenntnissen das Restaurant besucht haben. Mit dem Virus angesteckt wurden auch vier weitere Personen aus den Landkreisen Leer, Emsland und Aurich. Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen. Eine Befragung unter den Gästen hat Indizien geliefert, dass möglicherweise gegen Corona-Auflagen verstoßen wurde. Diesen Hinweisen wird der Landkreis Leer nachgehen. Das Verfahren ist jetzt eingeleitet worden.

Stand vom 24. Mai 2020:

LEER. Nach einer Restaurant-Wiedereröffnung in geschlossener Gesellschaft im Landkreis Leer ist die Zahl der Corona-Fälle noch einmal deutlich gestiegen. Weitere sieben Personen wurden positiv auf das Virus getestet, so dass sich die Gesamtzahl der zusammenhängenden Fälle bis Sonntagnachmittag auf 18 erhöht hat (Sonnabendnachmittag waren es elf gewesen). In der Folge sind auch mehr Quarantänefälle zu verzeichnen: Inzwischen sind es 118, bis Sonnabendnachmittag waren es rund 70 gewesen.

Unter den positiv getesteten Fällen sind 14 Personen, die am Abend des 15. Mai bei der Restaurant-Wiedereröffnung zugegen waren. Mit dem Virus angesteckt wurden in der Folge eine weitere Person aus dem Landkreis Leer sowie drei Personen aus den Nachbarkreisen Emsland und Aurich; diese vier Personen waren nicht in dem Restaurant. Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen. Unter den rund 70 Quarantäne-Fällen, die bis zum Sonnabendnachmittag angeordnet worden waren, hatten mehrere Personen Symptome gezeigt. Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag trafen noch entsprechende Testergebnisse ein, von denen mehrere positiv waren.

Eine Befragung unter den Gästen, die am 15. Mai im Restaurant waren, hat Indizien geliefert, dass an dem Abend möglicherweise gegen Corona-Auflagen verstoßen wurde. Diesen Hinweisen wird der Landkreis Leer nachgehen. In einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren, das eine Anhörung auch des Betreibers einschließt, soll geklärt werden, ob es tatsächlich Verstöße gab oder nicht. Dem Inhaber des Restaurants hat sich selbst mit Virus infiziert. Er betonte, an dem Abend seien alle Hygieneregeln  eingehalten worden. Zudem stellte er infrage, dass sich die Menschen tatsächlich an dem Abend infiziert haben sollen.

NDR-Bericht: Mitarbeiter der Meyer-Werft unter den Infizierten

Wie der NDR am Montag berichtet, sind auch Beschäftige der Papenburger Meyer-Werft unter den Infizierten, so auch die Personalchefin. Sie habe nach der Feier noch an mehreren Sitzungen teilgenommen, bestätigte der Betriebsratsvorsitzende Bloem dem Sender. Er sei - wie fast der gesamte Betriebsrat - in häuslicher Quarantäne. 

DEHOGA ist bestürzt

Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen, Detlef Schröder, erklärtein Hannover: „Der DEHOGA Niedersachsen ist bestürzt über den Infektionsfall in einem Restaurant im Landkreis Leer.  Wichtig ist jetzt, dass der Landkreis Leer den Infektionsfall in dem meldenden Restaurant lückenlos aufklärt, um genaue Kenntnis von den Ursachen der Infektionskette herzustellen. Schon jetzt wird deutlich, dass die latente Infektionsgefahr, die immer vorhanden ist, wenn Menschen zusammentreffen, nur maximal gemindert werden kann, wenn Gastwirt, Mitarbeiter und Gäste die gesetzlich festgelegten Abstands- und Hygienevorgaben kompromisslos einhalten.

Der DEHOGA Niedersachsen wird noch einmal verstärkt sensibilisieren, dass Gastwirte und ihre Gäste nur gemeinsam die strengen Vorgaben der gesetzlichen Abstands- und Hygieneregeln umsetzen können. Am Ende steht immer die Verantwortung des Gastwirts für seinen Betrieb, in dem Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter größtmögliche Sicherheit genießen sollen.“

Ministerpräsident Weil skeptisch

Ministerpräsident Stephan Weil äußerte sich in Zusammenhang mit der Diskussion über weitere Lockerungen der Corona-Auflagen zu dem Fall. Die Vorgänge in Leer und in einem Schlachthof Dissen zeigen nach den Worten des SPD-Politikers, dass "wir nach wie vor sehr vorsichtig sein und die Vorgaben beachten müssen. Das Coronavirus ist keineswegs aus der Welt, und deshalb wollen wir in Niedersachsen auch weiterhin die Lockerungen nur Schritt für Schritt ausweiten ohne den Bogen zu überspannen", so Weil zur Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

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