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La Vie
Frankfurt Tipp

Aktuelle Restaurant-Krtiken

Baden-Württemberg

Gasthaus zum Raben *, Horben

"Ein Menü in dieser Qualität, um nicht zu sagen in dieser Brillanz haben wir in diesem Hause noch kaum jemals erlebt. Es stand für das Musterbeispiel von „eindeutigem“ Stern, an dem es einfach nichts zu rütteln gibt und den Steffen Disch ja schon seit 2013 vom GM verliehen bekommt. Das Alleinstellungsmerkmal heißt „Soulfood mit so bodenständiger wie internationaler Note“ in diesem auch atmosphärisch so angenehmen „Gasthaus“, ein Begriff, auf den das Ehepaar Disch großen Wert legt."

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Restaurant Schwarzer Adler *, Vogtsburg

"Das Lokal war übrigens an einem schlichten Freitagabend ohne Feiertag komplett gefüllt. Inklusive einer geschlossenen Gesellschaft in der Bar! Dennoch kamen die Gerichte mit einer geschmacklichen Präzision und ohne lästige Pausen auf den Tisch. Und wenn auch. Sollte der Weindurst noch nicht gesättigt sein: Im Gegensatz zu anderen Restaurants dieser Klasse und darüber, kann man im „Schwarzen Adler“ die kleinen Flaschen bezahlen."

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Restaurant Hirschen **, Sulzburg

"„Klassisch“ kann vielleicht in Deutschland niemand besser kochen als Douce Steiner. Aber sie ist keineswegs stehengeblieben. Man darf auch nicht vermuten, wenn ein anderer Koch ebenfalls Edelprodukte verwenden würde, käme er auf ihr Niveau. Nein, dazu gehört langjährige Erfahrung, vielleicht auch eine Ausbildung bei Wohlfahrt und die Fähigkeit, Aromen und Aromaten sorgsam und mit Verstand einzusetzen. Es entsteht dann eine Leichtigkeit des Seins und das Aromafeuerwerk vergisst man nicht so schnell. Wir werden definitiv wiederkommen."

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Restaurant Le Corange *, Mannheim

"Im „Le Corange“ kann man ganz gut essen. Einige Gerichte erreichen *-Niveau, andere eher nicht. Dennoch verlässt man wohlgestimmt den Tisch, hat man doch zwei Stunden über den Dächern von Mannheim in angenehmer Atmosphäre, mit freundlichem, jungem Service, ordentlichem Wein und ambitionierter Küche verbracht."

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Bayern

Restaurant sosein *, Heroldsberg

"Nach meinem Gefühl hat sich die Küchenleistung seit meinem letzten Besuch noch einmal deutlich gesteigert. Die Feinabstimmung der Gerichte scheint mir nun noch präziser, auch ist manches zugänglicher geworden - was bei einer konzeptlastigen Küche wie dieser ja grundsätzlich begrüßenswert ist. Fragolini schrieb hier im November 2015, einige Gerichte im Sosein gingen ins Extreme und seien nicht einfach zu essen (s.o.) - Das ist in Heroldsberg ganz klar Geschichte. Inzwischen ist hier alles pure Gaumenfreude. Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch!"

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Restaurant Essigbrätlein **, Nürnberg

"Wahrscheinlich fehlt mir der philosophisch-basierte Ansatz von Dollase, der bei diesem Menu ausgeflippt wäre und ein zweiseitiges Essay verfasst hätte. Ich bin gern bereit, mich in ein Gericht zu vertiefen. Die Aromen zu identifizieren, ihr Zusammenspiel zu bewundern. Aber nach dem Besuch im „Essigbrätlein“ frage ich mich ernsthaft, was daran zwei Sterne sein soll. Mit viel Wohlwollen ein Stern. Mit welchem Aufwand und Aromasicherheit beispielsweise ein Jan Hartwig oder Joachim Wissler agieren, da ist das „Essigbrätlein“ Äonen von entfernt. Wenn ich ein Restaurant verlasse, muss mich wenigstens ein Gang begeistert haben. Wenn die anderen Gänge nur solide waren, lag es an meinen hohen Ansprüchen. Empfehlen würde ich es dennoch Freunden und Bekannten. Das „Essigbrätlein“ würde ich niemanden empfehlen. "

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Berlin

Restaurant Tim Raue **

"Raues Kreationen bestechen neben Kreativität und komplexen Geschmacksbildern durch unglaubliche Präzision und Routine. Ein Lob, welches durch den letzten Begriff eindeutig auch Kritik atmet. Routine kann beruhigend und sicher erscheinen, vermittelt Beständigkeit und Geschmackssicherheit. Keine Experimente. Routine kann aber auch erheblich zur Entlastung der Küche beitragen. Die Grundausrichtung steht, das Erfolgsrezept steht. Gerichte, die seit Jahren auf der Karte stehen, werden liebevoll bewahrt und perfektioniert. Die Geschmacksräume dieser Signature Dishes kommen letztlich ohne Überraschungen, dafür mit hohem Wiedererkennungswert und Verlässlichkeit aus."

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Restaurant Nobelhart & Schmutzig *

"Mit großer Ernsthaftigkeit wird nach dem optimalen Geschmackserlebnis gesucht und eine puristische Küche präsentiert. Die Tellerchen werden mit Leidenschaft und Hingabe annonciert, doch ein Aromenfeuerwerk darf man nicht erwarten. Es schmeckt das Produkt so wie es sein soll und das ist das eigentliche Vergnügen."

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Restaurant reinstoff **

"Das Menü fand ich sehr stark. Es gab absolut keine Schwachstelle. Es überzeugte mich mit einer frühlingshaften Leichtigkeit, Filigranität und Präzision in den Aromenkonstruktionen. Daniel Achilles versteht es offensichtlich an bekannte Geschmacksbilder anzudocken, diese aber leicht in spannendere Gefilde zu verschieben. Auf jeden Fall war dieses Menü wesentlich klarer definiert in seinen Aromenbildern als das bei meinem vorherigen Besuch. Wenn man mal wieder die Frage stellt, welches Berliner Restaurant sich anschickt, ein heißer Kandidat für den dritten Stern zu sein, darf aus meiner Sicht – zumindest auf Basis dieses Menüs – mit Fug und Recht auch das reinstoff genannt werden.  Alexander Seiser hat nach nur wenigen Tagen im reinstoff mit seiner Weinauswahl die Aromenwelten der Gerichte bereits sehr gut getroffen – zudem waren alle gezeigten Weine auch für sich interessant und gut solo zu trinken. Sicher wird er mit noch mehr Feinjustierung die Gerichte noch mehr aufwerten können."

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Restaurant Schwein

"Die Basis der Kreationen von Christopher Kümper und seiner Küchencrew ist ein solides Handwerk. Ansonsten pendelt die Küche zwischen Tradition und Avantgarde. Wobei ich mir derzeit noch nicht sicher bin, ob die Reise in die eine oder andere Richtung gehen soll, oder ob die Verbindung von Tradition und Avantgarde bereits das Ziel Kümpers ist.Einige Gerichte bestechen durch eine erstaunliche Präzision, andere (Lamm) traut man sich selbst zu Hause zu. Die Zusammenstellung der einzelnen Komponenten war letztlich immer stimmig und klug. Die zum Handwerk gehörende Kreativität ist jedenfalls vorhanden. Insgesamt erlebten wir einen überaus interessanten und kulinarisch spannenden Abend, der zweifellos nach einer Wiederholung ruft."

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Hamburg

Restaurant Salt & Silver - Zentrale

"1A mit Stern. Gemütliche Atmosphäre, sehr aufmerksamer Service und das Essen ist außergewöhnlich gut für ein Restaurant in dieser Preisklasse. Das muss sich hinter Restaurants wie dem Cosme in NYC nur ein kleines bisschen verstecken. Sehr gute Tacos, die Hauptgerichte sind auch spitze. Sehr komplex komponierte Teller mit vielen Geschmackskomponenten, die aber alle gute zusammenpassen und sich weit von der "mexikanischen Norm" entfernen. Die Drinks sind mit die besten, die ich bisher in Hamburg getrunken habe. Kategorie: Lieblingsladen."

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Restaurant Maria Magdalena

"ein Ableger des Leche de Tigre für eine Freestyle Variante peruanischer Hausmannskost. Es gibt v.a. Eintöpfe und Schmorgerichte. Die sind aber sehr gut gelungen - von der Aubergine mit Polenta, eingelegtem Paprikasalat und Walnüssen über den Schweinebauch mit Salsiccia, eingelegter Jalapeno, Sellerie-Apfel-Salat und Kartoffelragout bis zur lange gebackenen Süßkartoffel. Hier strotzt jeder Teller nur so voller Aroma, man muss Schärfe gut vertragen, aber dann entfalten sich hier in etwa so gute Geschmacksexplosionen wie im Hauptrestaurant, dem Leche de Tigre. Die Drinks sind süffig, aber etwas harmlos. Dafür gibt es hier eine wirklich passable Weinkarte."

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Restaurant Leche de Tigre

"1A, super Ceviche (viele Köche denken ja, Ceviche sei roher Fisch, der mit etwas Limettensaft roh mariniert und dann mit Chili und Koriander serviert wird), auch ansonsten sehr gut komponierte und zubereitete Teller. Pisco Sour auch nicht schlecht. Sehr voll, sehr laut, nichts für einen romantischen Abend zu zweit, aber für alle anderen Okkasionen unbedingt empfehlenswert. Sofern man Schärfe abkann."

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Restaurant Lakeside

"Cornelius Speinle zeigt mit seinem nicht kleinen Team ein sehr exaktes Handwerk. Alles ist sehr präzise gearbeitet, die Qualität der verwendeten Produkte ist überzeugend. Ob es nun an der Auswahl der Gänge für dieses Lunch- Menü liegt, oder an der Startphase, in der vielleicht die Gerichte noch etwas auf „Nummer sicher“ konzipiert sind, um erstmal festzustellen, in welche Richtung er mit den Gästen gehen kann, mir waren die Gerichte ein wenig zu unentschieden gestaltet. Aromen, Intenrsitäten oder Kombinationen, die anecken könnten, waren eigentlich nur in den Amuses angedeutet. Damit meine ich, dass die Austernaromen im Austern-Gang auch Austern-nicht-Esser gefallen werden und das Lamm auch Nicht-Lamm-Fans. Wie lang die Vorbereitungszeit vor dem Start eines Restaurants auch immer ist, Konzepte müssen sich im täglichen Geschäft und beim tatsächlichen Publikum bewähren. In einigen Wochen oder Monaten wird man sicher genauer abschätzen können, wohin die Reise stilistisch geht. Corneliuis Speinle macht mir jedenfalls den Eindruck, dass er noch ein paar Asse im Ärmel hat."

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Niedersachsen

Restaurant Titus, Hannover

"Der Abend war gelungen und es war schön, nach längerer Zeit mal wieder in dieser hannöverschen Institution gewesen zu sein, auch wenn die ersten Gänge etwas überladen waren und bei mir für leichte Irritationen sorgten. Ab dem Fischgang war das Menü für mich wieder klar auf Kurs, weil deutlich fokussierter. Überhaupt finde ich Dieter Gruberts Küche dann besonders stark, wenn seine Gerichte einen klaren Mittelpunkt haben und nicht zu viele Mitspieler vom eigentlichen Hauptdarsteller ablenken. Zusammen mit seinen großartigen Saucen ist er dann nahezu unschlagbar. Mit seinen Soufflés ist er das sowieso."

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La Vie ***, Osnabrück (12 Jahre, 12 Sterne - Gastkochevent)

"Wie sich herauskristallisieren sollte waren die einzelnen Gänge von 3 unterschiedlichen Stilen geprägt, die, jeder auf seine Art, zu überzeugen wussten. Der Herr Beck hat mit seinen Kreationen mehr auf die Tiefe gesetzt, Herr Bühner bestach durch eine sehr fein ausbalanciert Eleganz während die Herren Boerma und Fehling schon recht kräftig mit Süße und Säure spielten."

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Rheinland-Pfalz

Restaurant Yoso *, Andernach

" Wir waren , mit Ausnahe, der beiden Hauptgerichte mehr als zufrieden. Man merkt, das die Gerichte nicht mehr so burschikos wie am Anfang herkommen und filigrane Feinheiten der Sterneküche positiven Einfluss genommen haben. Dies in einem Klecks hier und dort, die aber in der Mehrzahl wirklich passend im Geschmack sind. Der Service war aufmerksam und freundlich."

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Restaurant Sonnora ***, Dreis

"Mit Ausnahme des Hauptgangs hat das Team von Clemens Rambichler ein makelloses Menü hingelegt. Exzellente Produkte und herausragende Saucen ergeben Gerichte mit hoher Geschmackstiefe. Dass alle Gerichte wie aus einer Feder wirken, zeigt, dass Clemens Rambichler nicht nur sein kulinarisches Erbe verwalten wird, sondern die Küche von Helmut Thieltges lebendig hält, damit das Sonnora das Sonnora bleiben kann."

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Sachsen

Falco ** - der Tisch, Leipzig

"Zusammengefasst fand ich das Menü diesmal deutlich besser als das letzte Mal. Wirkte auf mich deutlich fokussierter (v.a. der Hauptgang). Gang 1 & 4 hatten zwar viele verschiedene Zutaten, die aber dennoch miteinander harmonierten. Einzig beim Fischgang wäre für mich weniger mehr gewesen, da die zusätzlichen Crems für mich keinen Mehrwert boten bzw. eher vom tollen Seehecht abgelenkt haben. Das ist aber natürlich nur ein sehr kleiner Kritikpunkt. Ganz unabhängig davon hatte ich auch überhaupt nicht das Gefühl, dass ich im Gegensatz zum Hauptrestaurant "B-Ware" bekommen habe. Positiv hervorheben möchte ich noch die Portionsgröße. Da wird nämlich auch überhaupt nicht gegeizt und die Portionen waren im Vergleich zu meinen 7 Gang Menü bei letzten Mal doch deutlich größer."

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Benelux

Restaurant 212, Amsterdam

" Richard van Oostenbrugge und Thomas Groot nutzen die Möglichkeiten, die ihnen die eigene Location bietet, sehr geschickt. In Punkto Geschmacksintensität und Originalität wirken manche Gerichte noch gewagter. Der auffällig häufige Einsatz von Räucheraromen in sehr unterschiedlichen Intensitäten ist zumindest schon mal ein mutiges Konzept für den Start.In der Präsentation hingegen geht es nicht mehr g anz so verspielt elegant zu, sondern direkter und unmittelbarer. Im Gespräch erwähnt van Oostenbrugge, dass man sich jetzt in der Anfangszeit noch auf der sicheren Seite bewege, auf lange Sicht aber wolle man radikaler werden. Was das genau bedeutet, bleibt abzuwarten. Vielleicht deutet der sehr puristische Hauptgang in die Richtung, die man anstrebt"

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Restaurant Aan de Poel **, Amstelveen

"Die Küche von Stefan van Sprang überzeugt nicht nur durch eine ausgefeilte Optik und Präsentation, sondern vor allem auch durch kluge Kompositionen, die bei allem Abwechslungsreichtum immer ein klares Harmoniebild in den Vordergrund stellt. Die zwei Sterne, die das „Aan de Poel“ seit 2013 hält, scheinen mir sehr angemessen. Der Service ist versiert, freundlich, aber immer locker und trägt so ebenfalls dazu bei, dass wir uns wohl fühlen. Auch wenn die Menüpreise in den Niederlanden generell noch recht niedrig sind, ist der Preis für diesen Lunch in jedem Fall ein veritabler Schnapper. Als wir das Haus verlassen, ist bereits klar, dass wir wieder kommen werden. Dann auch gerne am Abend."

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Restaurant Librije Zusje **, Amsterdam

"Zwar gab es ein, zwei Gerichte, die mich nicht völlig haben überzeugen können, wie der Hauptgang oder das Dessert. Dem standen aber einige brillante Gänge gegenüber, wie der Hummer mit Entenleber zu Beginn, der Carabinero und die Jakobsmuschel, die mich komplett begeistert haben. Und auch Gänge wie der Tremello blieben zwar geschmacklich etwas hinter der optischen Erwartung zurück, haben mein Herz aber trotzdem voll erreicht, weil sie für einen sehr eigenständigen Stil stehen, den Sidney Schutte hier entwickelt. Neben einem hohen handwerklichen Können und einer in weiten Teilen beeindruckenden Präsentation waren viele Gerichte hier von einer Originalität, wie ich sie lange nicht mehr erlebt habe."

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Restaurant Ron Gastrobar *, Amsterdam

"Nach dem etwas holprigen Service-Start, der sicherlich dem voll besetzten Haus zuzuschreiben ist, wird es im Laufe des Abends alles deutlich flüssiger. Der Service, der alleine in unserem Bereich etwa 30 Plätze nahezu alleine bedienen muss, wird entspannter, die Abstände zwischen den Gängen stimmen und zum Ende hin ist auch ein Smalltalk drin. Zum Wesen der Gastrobars gehört, dass den Gästen hier alle Freiheiten gelassen werden. Ob man anstelle eines Desserts noch mal die Foie Gras bestellt, wie wir es an einem anderen Tisch beobachten, oder sich sonst wie aus der Karte bedient, ist hier alles kein Problem. Die Stimmung ist ausgelassen, angesichts der Qualität auf dem Teller sieht man nur zufriedene Gesichter und auch wir haben unseren Spaß an den kreativen Schlenkern und der durchweg guten Umsetzung – auch wenn nicht immer jedes Detail 100% ins Schwarze trifft. Angesichts der mehr als moderaten Preise, die geradezu animieren, sich einmal quer durch die Karte zu probieren, ist das allemal zu verschmerzen. So bleibt „Ron Gastrobar“ auch weiterhin eine sichere Bank für uns."

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Italien

Restaurant Cielo *, Ostuni

"Damit hat der junge Küchenchef Andrea Cannalire ein Menü zusammengestellt, das moderne und klassische Elemente aufweist. Spielt er im ersten Gang betont auf der Klaviatur der kreativen Spitzenküche, so scheut er sich nicht, mit der Brandade im Hauptgang einen Klassiker zu servieren, dem er seine Klassik belässt und nicht durch Modernismen zu verfremden versucht. Das eine ist so wunderbar wie das andere und macht deutlich, dass sich hier ein Küchenchef mit größeren Ambitionen auf den Weg gemacht hat, zumal er seinen ersten Stern erst 2017 verliehen bekam und sicherlich noch von sich reden machen wird. Wir haben die Küche weitgehend auf 2-Sterne-Niveau erlebt und sprechen daher gerne eine Empfehlung für dieses sympathische Restaurant aus."

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Spanien

Restaurant Dani Garcia **, Marbella

"Zusammenfassend war das Menü für 65 € eine echte Hausmarke. Küchengrüße und Pralinen waren zwar nur nett, dafür aber entweder sehr interessant präsentiert oder es gab im Hinblick auf die Pralinen eine große Auswahl. Dazu dann mit der Gänseleber und dem Spanferkel zwei richtig gute Gänge zum wohlfühlen. Wie im Text schon erwähnt haben sowohl der Reis mit Tintenfisch und Aiolicreme als auch v.a. das Desert das Menü um mindestens ein Level gehoben. Beide Gänge fand ich absolut fantastisch und gehören zum Besten was ich bisher in Gourmetrestaurants gegessen habe. In diesem Sinne daher eine volle Empfehlung für das Restaurant an alle Andalusienurlauber."

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Südafrika

Clico, Johannesburg (März 2018)

"In Summe würde ich das Essen knapp unter deutschem Sterneniveau einsortieren. Phänomenal ist natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis. 6 Gänge kosten €40, 6 begleitende Weine (De Gelder, Mulderbosch Sauvignon Blanc, Fram Chardonnay 2016, Faithful Hound Blend 2015 Stellenbosch, 2014 Beaumont Pinotage, Waterford Heatherleigh) von guter Qualität kosten weitere €10 (!!), ein Aperitif und ein Cappucino verlieren sich mit €3 auf der Karte, sodass ich am Ende €60 bezahle und jeden meiner Gänge in die lokalen, klassischen Steakhäuser (Butcher Shop, Grillhouse) bereue, die fast mehr kosten bei deutlich geringerer kulinarischer Ausbeute. Zumindest das ist ja dann wieder genauso wie in Deutschland."

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Restaurant dw11-13, Johannesburg (März 2018)

"Dunkeld West (nahe Rosebank): Hier wird kreativ-modern gekocht, das Restaurant entspricht auch am ehesten dem Look & Feel des klassischen deutschen Sternerestaurants. Erstmals gibt es hier einen fair bepreisten glasweisen Champagner zum Aperitif (€12 für ein Glas Laurent-Perrier) und es kommt das Coravin-System zum Einsatz - man kann also auch die großen Weine ohne Probleme probieren. Die Küche kann ich nicht mehr in vielen Worten wiedergeben, es wird wild und kreativ aufgetischt mit Sphären, Cremetupfern und Co. Aber: Das Ergebnis schmeckt sehr gut und tief, wie eine große Küche schmecken sollte. In unserem Breiten durchaus einen Michelin-Stern wert, mit gelegentlichen Ausreißern nach oben."

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Restaurant Winehouse, Johannesburg (März 2018)

" Der Koch hier, den ich zufällig abends vor dem Service vor der Küche antreffe, träumt ebenfalls von kreativer Küche ähnlich dem dw11-13 schräg gegenüber, aber seine Küche schmeckt deutlich klasisscher. Entenbrust in Orangensauce, Rinderfilet mit geschmorter Zwiebel und Kartoffelspalten, usw. Besonders abends sitzt man hier sehr gemütlich. Die Küche würde ich knapp unter dem Niveau eines Sterns einstufen. Für Menschen die der klassischen Küche nahestehen wohl auch oftmals auf diesem Niveau."

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Restaurants Chefs Warehouse & Canteen und Thali, Kapstadt (März 2018)

" Zwei verwandte Restaurants mit einem identisch Konzept (Sharing Platters in 4-5 Gängen für ZAR750 für 2, das entspricht €50 für zwei). Beide kochen auf Sterneniveau - Chefs Warehouse & Canteen europäisch, Thali indisch. Auf diesem Niveau hat das Chefs Warehouse für mich die Nase minimal vorne, aber beide Adressen waren toll. Reservierungen gibt es hier nicht, aber das Chefs Warehouse kann man Mittags vor 12h30 ohne Platzangst besuchen, das Thali an einem Freitagabend vor 18h30 ohne Probleme."

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Restaurant Pot Luck Club, Kapstadt (März 2018)

" Flop der Reise war der Pot Luck Club der auf dem selben Areal beheimatet ist wie die berühmte Test Kitchen. Der Service ist komplett überfordert (unsere Getränke kommen erst beim vierten Teller). Im Prinzip werden hier auch Tapas serviert, aber einerseits lässt die Produktqualität zu Wünschen übrig, andererseits sind die servierten Portionen angesichts der Preise von ca. €6-10 selbst für ein Restaurant in Deutschland schlicht zu teuer. Mir rätselhaft wie dieser Laden so beliebt werden konnte, wir sind nach einigen Gängen in ein sehr gutes lokales Steakhaus namens Nelsons Eye geflüchtet. Urbanologi in Johannesburg wirkt wie eine gelungene Kopie dieses Restaurants."

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