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Frankfurt Tipp
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Aktuelle Restaurant-Krtiken

Baden-Württemberg

Restaurant Emma Wolf since 1920, Mannheim

"Wer hätte gedacht, an diesem ziemlich ungewöhnlichen Ort so ein klug durchdachtes Menü zu bekommen? Dennis Maiers Küche verzichtet auf allzu große Extravaganzen, ist einfach zugänglich und bietet doch eine ganze Reihe Raffinessen. Die Garzeiten stimmen, hier wird mutig abgeschmeckt und dass es nicht immer teuerste Zutaten braucht, um etwas Originelles zu kreieren, ist ein weiterer positiver Effekt. Erfreulich auch das Preisniveau, das sich in der Weinkarte fortsetzt. Zwar ist das Angebot sehr überschaubar, was möglicherweise den eingeschränkten Platzmöglichkeiten geschuldet ist, aber fündig werden sollte man trotzdem." (August 2018)

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Restaurant Zirbelstube im Hotel Colombi, Freiburg

"Vielleicht läuft die Küche mittlerweile erst abends zu Hochform auf (auch wenn es so freilich nicht sein sollte). Vielleicht sucht man seitens der Inhaberfamilie Burtsche noch immer einen Weg ins 21. Jahrhundert. Wenn man aber nicht erleben will, dass die zusehends betagteren Stammgäste langsam ausbleiben und man allenfalls noch auf ausländische Gäste setzen kann, also im Grunde niemand mehr nachkommt, bedürfte es mehr, als nur mal ein leicht asiatisch angehauchtes Gericht wie den nur bedingt überzeugenden Thunfisch auf die Karte zu setzen. Das ist zaghaft und ohne klare Ausrichtung, die ansonsten schlichtweg gehoben-bieder ist, eben wie man sie seit Jahrzehnten kennt. Dafür stand eindeutig die Perlhuhn-Brust. So steht zu befürchten, dass Herr Rischmeyer auch wieder nur den status quo erhalten soll. Nicht nur dem Fünf-Sterne-Hotel Colombi, sondern gerade auch der „Zirbelstube“ täte also ein mutiges Update gut, vielleicht auch in unternehmerischer Hinsicht, wenn es auch nur annähernd mit der vor allem kulinarischen Entwicklung der Konkurrenz mithalten will. Es müsste eigentlich ein Leichtes sein, sich Konzepte abzuschauen, wie man auch jüngere Damen und Herren in die „Zirbelstube“ locken kann. Dass es langfristig genau darum geht, möge sich als Erkenntnis in diesem Haus noch rechtzeitig durchsetzen." (Juli 2018)

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Restaurant Emma Wolf sine 1920, Mannheim

"Dennis Maier macht eine sehr ordentliche Küche, die hier und da Sterne-Niveau erreicht. Leider hat er im „Emma Wolf“ nicht die Bühne, um sein Talent und Potential voll auszuschöpfen. Wer im Einkaufszentrum „Stadtquartier Q6 Q7“ gut essen möchte, der ist in diesem Bistro, oder wie man es auch immer nennen mag, gut aufgehoben, es sei denn, ihm machen beengte Verhältnisse, Hektik und eine hohe Geräuschkulisse doch etwas aus."

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Maerz - Das Restaurant, Bietigheim-Bissingen

"Die Küche zeigt Kreativität und Potenzial, einen Sinn für innovative Crossover-Gerichte, befeuert durch den kosmopolitischem Erfahrungsschatz Küchenchefs, der immer weiter anwachsen wird."

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Restaurant Schwarzer Adler, Vogtsburg

"Als Fazit lässt sich sagen, dass eine leichte Modernisierung schon erkennbar war, sich der Schwarze Adler in seiner Grundausrichtung aber - hoffentlich - nicht ändern wird. Hier werden großartige Produkte in den Mittelpunkt gestellt und das französische Handwerk gefeiert. Hier kann man, ganz einfach, einen schönen Abend verbringen. Wenn dann noch ein Calon-Ségur und ein GC von Rousseau auf dem Tisch stehen und man mit tollen Menschen über Essen philosophiert, ist alles gut!"

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Bayern

Restaurant Königshof, München

"Für mich ist und bleibt dieser Ort absolut einmalig. Mit seinen herausragenden Produkten, der klar fokussierten Küche, der Mischung aus traditionellem österreichischem und französischem Einschlag, dem super sympathischen Service und der hohen Weinkompetenz. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste baldige Wiedersehen." (August 2018)

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Restaurant Schuhbecks Fine Dining im Boettner, München

"Insgesamt ein vergnüglicher Mittag, der Service kenntnisreich und sehr angenehm. Also jederzeit wieder? Ja, aber … Es war, wie schon erwähnt, ein heißer Tag. Ein Tag, um draußen unterm Sonnenschirm zu sitzen. Oder drinnen, mit Klimaanlage. Beides kann das Böttners jedoch nicht bieten. Ich würde also im Hochsommer nicht wieder hingehen." (August 2018)

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Restaurant Dallmayr, München

"Das Dallmayr verabschiedet sich mit einer runden, hochklassigen Gesamtleistung, die ich ganz am oberen Rand der Zwei-Sterne-Kategorie einstufe. Die Gerichte sind durchaus klassisch und stets harmonisch. Durch die Reduzierung auf eine überschaubare Zahl an Komponenten sind alle Gerichte klar strukturiert, fein und so präzise konstruiert, dass alle Elemente so gut wie immer perfekt ineinandergreifen. Dies verleiht dem Menü eine gewisse Gelassenheit – hier wirkt nichts forciert. Gleichzeitig sind die Gänge aber auch interessant gestaltet und keineswegs langweilig oder „gewöhnlich“, sondern tragen eine individuelle Handschrift. Der Vergleich mit andere Restaurants zeigt, dass es nicht einfach ist, diesen Grad an kulinarischer Gelassenheit bei gleichzeitig hoher geschmacklicher Qualität und Eigenständigkeit zu erreichen. Mir gefielen hier die beiden Fleischgänge besonders gut"

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Berlin

Restaurant Rutz

"Das „Rutz“ ist durchaus ein unterhaltsames, wenngleich auch angestrengt wirkendes Restaurant. Der Service betreut die Gäste engagiert und beredt, doch wird um die Küche von Marco Müller ein „Riesenbuhei“ gemacht, so als wäre irgendein Guru am Werk, der in seiner Hexenküche Wunderdinge vollbringt. Müller mag sich ja einen Riesenkopf um seine Kreationen machen, doch wirkt das alles schon sehr gewollt. Kaum einmal führt das vom redlich bemühten Service annoncierte Gericht zu dem angesagten besonderen Geschmackserlebnis, da meist die wesentlichen Komponenten nicht pointiert herausgearbeitet werden, sondern eher nur „vermengt“ werden. Auf diese Weise entsteht kaum einmal ein Gericht mit „Wow-Effekt“, so dass bei uns eigentlich keine Begeisterung für diese Küche aufkommen will. Auf diese Weise bleibt der Gast recht ratlos zurück, nein, ich möchte es nicht pauschalisieren, wir blieben an diesem Abend ratlos zurück. Vielleicht haben wir die Küche von Marco Müller ja wirklich nicht verstanden, aber ich frage mich schon, ob es der Anspruch einer Küche sein kann, beim Gast ein gesteigertes Erkenntnisvermögen einzufordern, um hinter die Intuition eines Küchenchefs zu kommen."

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Hamburg

Restaurant bianc

"Das war ein sehr starker Auftritt, den Matteo Ferrantino mit diesem Menü hingelegt hat. Es gab in der Tat keinen schwachen Gang, dafür einige starke Höhepunkte wie die Artischocke, den Steinbutt oder das Ibérico Schwein. Wo andere Spitzenköche sich und dem Gast häufig beweisen wollen, dass sie Einflüsse aus allen möglichen Kulturen in ihre Gerichte einfließen lassen können, was dann mitunter zu einer Verwischung des eigenen Profils führen kann (wenn auch nicht muss!), ist die Linie im „Bianc“ ganz klar und eindeutig. Wir befinden uns am Mittelmeer. Mal mehr in Italien, mal mehr in Spanien, ab und zu auch an der Côte d'Azur und ein wenig Portugal schimmert hier und da sicherlich auch durch. Aber die Bilder, die Matteo Ferrantino vermittelt, zaubern in der Tat immer südliche Assoziationen hervor. Und damit muss man konstatieren, dass die Mission wohl gelungen ist." (August 2018)

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Restaurant Haebel

"Am Ende fanden wir beide das Haebel gut, aber nicht so gut, dass wir öfter hingehen wollten, gerade wegen der doch recht beengten Atmosphäre. Die Küche war auf jeden Fall sehr gut, teils ausbaufähig im Hinblick auf mehr Mut bei der Komposition der Teller (v.a. beim Hauptgang und beim Dessert) und im Hinblick auf die Herausarbeitung eines durchgängig wiedererkennbaren Stils. Mir persönlich fehlte es an Identität, es waren viele Elemente dabei, die derzeit "in" sind und so auch in zahlreichen anderen Restaurants zu finden sind: relativ pure Kompositionen, die aromatisierte aufgeschlagene Butter, keine eingekochten Saucen, sondern eher Saucen in Richtung Beurre Blanc, Vinaigrette, Hollandaise, etc. Dadurch fehlte es mir hier und da an Geschmackstiefe." (Juli 2018)

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Jellyfish

"Ich fand das Menü von Stefan Barnhusen sehr überzeugend. Die Saucen waren dicht und hatten Geschmackstiefe. Vor allem die Beilagen waren dazu optimal abgestimmt in der Menge exakt justiert. Teilweise kann das Zusammenspiel mit dem Hauptprodukt noch verbessert werden, dann wäre das Jellyfish für mich ein Zwei-Sterne-Kandidat. So würde ich das Menü im gehobenen Ein-Sterne-Bereich sehen. Das Jellyfish ist also mit seinem neuen Küchenchef voll auf Kurs. Ich finde die Küche nun runder und ausgereifter, unangestrengt mit einem angenehmen Grad am Komplexität."

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Hessen

Carmelo Greco, Frankfurt / Main

"Mit einem Besuch bei Carmelo Greco kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Das ist moderne italienische Küche auf solidem Niveau in feinem Ambiente, egal ob man drinnen im feinen Restaurant oder draußen auf der hübschen Terrasse sitzt. Und nicht zu vergessen: Das Restaurant hat mittags geöffnet!" (August 2018)

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Niedersachsen

Restaurant Aqua, Wolfsburg

"Das Menü von Sven Elverfeld ist aus meiner Sicht etwas fordernder. als in den Monaten zuvor. Nicht weil, die Gänge aromatisch kompliziert sind, sondern weil Saucen eine geringere Rolle spielen, als in den Gericht bei meinem vorherigen Besuch im September 2017. Dadurch ist der entspannende Genussfaktor, das Zurücklehnen, für mich nicht so leicht möglich. Statt dessen entsteht jetzt die Spannung durch eine direkte Verbindung der einzelnen Komponenten. Bei mir erfordert das mehr Aufmerksamkeit, ich muss mir die Gerichte mehr erarbeiten. Also ist das Menü auf eine andere Art sehr genussvoll - und ich würde sagen, spannungsreicher und in der Summe genauso gut.
Es sind genau diese Veränderungen von Menü zu Menü, weswegen ich das Aqua so gerne mag und so häufig besuche. Auch dieses Ma(h)l hat sich mal wieder mehr als gelohnt!"

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant maiBeck, Köln

"Nach dem sehr zögerlichen Beginn (lange Wartezeit und nur bedingt überzeugender Fischgang) hatte ich noch einen recht vergnüglichen Mittag im bzw. vor dem „maiBeck“, das mit seiner tollen Lage, dem nonchalanten Service und der unkomplizierten Freude an gutem Essen und Trinken, der man sich dort in völliger Entspannung widmen darf, punkten konnte. Gerne wieder!" (August 2018)

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Restaurant Zur Tant, Köln

"Lange hat mich ein Restaurant nicht mehr so positiv überrascht. Hier wird zwar nicht versucht das Rad neu zu erfinden. Aber hier kann man kochen, hat Geschmack und versteht Balance, und scheint keinerlei Kompromisse beim Einkauf zu machen. Der Service ist leger, angenehm und kenntnisreich, besonders auch in Bezug auf die verlockende und freundlich kalkulierte Weinkarte. Die Tante mit ihrem sympathischen Team verdient ein volleres Haus." (August 2018)

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Le Moissonnier, Köln

"Dieses Menü ist durchgängig von hoher Qualität, intelligentem Kombinationsvermögen und handwerklichem Können geprägt. Und was macht Menchon daraus? Genau! Nach wie vor eine Küche gegen die Langeweile, die damals vielleicht revolutionär war und sich nicht der gängigen Produkte der übrigen Sterneküche bediente und Lust an neuen Kombinationen weckte."

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Restaurant Vendôme, Bergisch-Gladbach

" Ich bin diesmal mit offenen Erwartungen hingegangen und habe mich überraschen lassen. Technisch und handwerklich hat vieles gut funktioniert (Kalbsbries, Eis, Topfensoufflé). Geschmacklich auf dem Teller hingegen habe ich für mich versucht zu beantworten: Wie würde ich dieses Essen einwerten, wenn ich es woanders gegegessen hätte? Zum Beispiel im Adlon Esszimmer Berlin? Wenn ich diesen Quervergleich bemühe fällt es mir schwer zu sagen was bei diesem Mittagessen den dritten zusätzlichen Stern gegenüber den vergleichbaren Zweisternen ausgemacht hat. Was sind die Momente gewesen die man mehrfach nachbestellen wollen würde? Von denen man die Teller abschlecken möchte? Die man fiebrig bis spät in die Nacht nachkochen wollen würde? Ich lasse mir gerne vorwerfen die Küche von Herrn Wissler abermals nicht verstanden zu haben, aber mehr als zwei Sterne könnte ich auf Basis dieses - ohne zweifel sehr schönen und entspannten - Mittags nicht vergeben. In Summe schlägt das Menü mit ca. €800 für vier zu Buche, was ich persönlich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde."

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Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach

"Joachim Wissler wird für mich wohl nie langweilig werden, sondern stets ein Erlebnis; wenn auch einige Gerichte für mich Ecken und Kanten haben – oder gerade deswegen."

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Henne.Weinbar, Köln

"Die „Henne“, das „Henne“ oder wie man es künftig auch immer nennen mag, wird seinen Platz finden in Kölns Szene. Die Lage ist schon mal prädestiniert, wenn vermutlich auch nicht die günstigste, aber mit dem Konzept, der Preisgestaltung, dem charmanten Service und vor allem der Qualität hat man alle Karten in der Hand, hier dauerhaft ein volles Haus und Erfolg zu haben. Fände ich gut!"

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Rheinland-Pfalz

Restaurant Yoso, Andernach

"Das war ein wunderbares Essen, das sehr abwechslungsreich alle Sinne angesprochen hat. Ich fand das Konzept der verschiedenen Elemente zwar zunächst etwas konstruiert, aber in der Rückbetrachtung ist die Küche dem sehr gerecht geworden. Faszinierend war für mich die sehr unterschiedliche Ausprägung von Schärfe in verschiedenen Gängen. Und dass nahezu jeder Gang sehr abwechslungs- und detailreich gestaltet war, zeugt auch davon, dass man sich hier viele Gedanken über passende und überraschende Kombinationen macht. In den allermeisten Fällen geht das auch wunderbar auf." (Juli 2018)

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Ayler Kupp, Ayl

"In früheren Zeiten gab es ausschliesslich Lauer Weine, heute nicht mehr. Die aktuellen Lauer Weine gibts Glasweise, die älteren Jahrgänge als Flasche. Dazu das Who ist Who der Saar, sogar einen Müller Kabinett zu gerade mal 47 EUR. Die Preise sind mehr als fair kalkuliert. Offene andere Weine gibts nach Lust und Laune der Chefin oder vielleicht öffnet sie auch eine Flasche mit der Aussage, trinken sie und dann rechnen wir ab. Sehr sympathisch. Wir haben uns dann für ein paar Lauer Weine entschieden. Als Rotwein offerierte sie uns einen 2015er Pinot von Grünhäuser, toller Wein. Wenn man dann weiss, das dieser im Weingut zu 32 Eur offeriert wird und hier zu 49 verkauft wird, dann darf man mehr als zufrieden sein. Fazit: Neben einem sehr kompetenten Service mit tollen Informationen zu Wein und Landschaft durch Frau Diekert gab es ein wirklich sehr gutes Menue."

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Sachsen

Restaurant Falco, Leipzig

"Zusammenfassend haben hier für mich diesmal wirklich alle Zutaten perfekt miteinander harmoniert und ich hatte im Gegensatz zum letzten Mal auch nicht den Eindruck, dass es zu viele bzw. unnütze Zutaten waren. Ergo alle Daumen für das heutige Menü nach oben!" (Juli 2018)

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Benelux

Restaurant Pure C, Cadzand-Bad

"Wir sind ungeheuer beschwingt, nahezu euphorisiert. Ich weiß nicht, wie Sergio Herman es schafft, all seinen Restaurants diese besondere Stimmung zu verpassen, die den Gast mit einem Mix aus fabelhaftem Essen, einzigartigem Ambiente, der passenden Musik und einem Service, der Charme im Blut hat, vollends einnimmt. Natürlich ist das Essen auch hier das Wichtigste und Syrco Bakker schafft es, ähnlich wie Nick Bril, einen eigenen Stil zu entwickeln, der trotzdem – auch wenn wir nie bei ihm selbst gegessen haben - ganz viel von Sergio Herman zu atmen scheint. Bakkers Küche nutzt die Möglichkeiten der Region komplett aus und bei aller Internationalität, die er seinen Gerichten durch den gelegentlichen, pointierten Einsatz von asiatischen Komponenten gibt, ist sie doch ganz ein Spiegel dieses Streifens der Nordsee. Warum die Leistung im „Pure C“ nach wie vor nur mit einem Stern vom Michelin ausgezeichnet wird, ist nicht wirklich verständlich. Die Küche ist für mich so klug und durchdacht, so stimmig, leicht zugänglich und doch mit Tiefgang, dass für mich längst eine Aufwertung fällig ist."

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Inter Scaldes, Kruiningen

" Im „Inter Scaldes“ werden die Werte von „Relais & Châteaux“ aufs Vorbildlichste gelebt. Die Hotelzimmer haben Charakter und Stil, der Service ist makellos und ganz auf herzliche Gastfreundschaft ausgerichtet. Gekrönt wird das Ganze von einer Küche, die viel Souveränität ausstrahlt und auf angenehme Weise traditionell, aber nicht angestaubt wirkt. Auch wenn mir manche Gerichte fast ein wenig zu mild und nicht pointiert erschienen, war die Gesamtleistung über den ganzen Abend hinweg doch auf so einem hohen Niveau, dass die drei Sterne durchaus vertretbar sind. Aber ob es nun zwei oder drei Sterne sind, ist eigentlich zweitrangig, wenn man sich in diesem Haus von der Ankunft bis zur Abreise so wohl fühlt wie hier."
 

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The Jane, Antwerpen

"Es fasziniert schon, wie es der Küche gelingt, die Gerichte so anzurichten. Teilweise sind die Kombinationen grandios und erinnern an das Old SLuis. Andere sind wieder nur gut und erinnern auch an das Old Sluis. Dies alles auf einem Niveau, was die ** absolut gerechtfertigt und bei den grandiosen Gerichten wären es auch die ***. Da ja der Michelin eigentlich nur das Essen bewertet, fällt es mir schwer, eine Antwort darauf zu erhalten, wieso eigentlich keine ***. Sollten hier aber auch andere Dinge Einfluss nehmen, dann kann ich mir durchaus vorstellen, das man nicht mit allem einverstanden sein muss. Wir waren vom Essen , Weinbegleitung , Preis und Ambiente begeistert, werden aber angesichts der nervenden musikalischen Dauerbedröhung sicherlich nicht wieder kommen."

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Großbritannien

Restaurant Hedone, London

"Die Küche des Hedone überzeugt durch die Verwendung von Produkten, die Referenzqualität erreichen oder ihr sehr nahe kommen. Besonders dann wenn sie diese mit wenigen weiteren Aromen und sehr fokussiert in Szene setzt, haben auch die Gerichte Top-Niveau. Manchmal verliert sich dieser Fokus etwas, wenn die Beilagen sich nicht so recht unterordnen wollen. Dennoch war dies für mich in der Summe das beste Menü unserer London-Reise.
Den Besuch des Hedone habe ich sehr genossen. Wir saßen in einem praktisch leeren Restaurant, konnten ein wenig den Köchen bei der Zubereitung unserer Speisen und der Vorbereitung des Abendgeschäfts zuschauen und wurden vom den sympathischen Servicemitarbeiterinnen gut versorgt und über die Gerichte informiert." (August 2018)

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Restaurant Gordon Ramsay, London

"Die Teller im RestaurantGorodpn Ramsay sind bildschön gestaltet, die Aromen der Produkte sind klar, filigran und sehr präzise herausgearbeitet.Das wirkt sehr elegeant. Aromatische Überraschungen gibt es nicht. Das kann man – je nach persönlicher Vorliebe - als puristisch mögen, oder als zu einfach kritisieren. Dank exzellenter Produkte und der präzisen Ausführung tendiere ich zum Ersteren. Mehr als das i-Tüpfelchen ist aber Service, der formvollendet, sympathisch und empathisch den Abend gestaltet. Sowohl die Küche, als auch der Service haben internationales Format."

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Restaurant The Clove Club, London

"Der Lunch im Clove Club hat mir sehr gut gefallen. Die Gerichte überzeugen mit klaren und gut kombinierten Aromen, die teilweise ungewöhnlich, aber nicht kompliziert sind. Absolut eine Empfehlung. Die Küche ist – obwohl in ganz anderem Rahmen – der des Marcus nicht unähnlich, scheint mir aber noch etwas fokussierter und stärker am natürlichen Geschmack der Produkte orientiert."(April 2018)

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Restaurant The Ledbury, London

"Das Menü im The Lebury war sehr überzeugend - vor allem dann, wenn die Gerichte stark auf das Hauptprodukt fokussiert waren. Alle Gericht waren harmonisch konstruiert und haben sehr gut geschmeckt, insofern war es ganz einfach, den Abend wirklich zu genießen. Was ich aber schon etwas auffällig fand: es gab für mich keine wirkliche kulinarische Linie im Menü. Der erste Gang wirkte ein wenig molekular inspiriert, dann gab einige sehr produktfokussierte und puristischere Gänge und das Ei und der Hauptgang waren üppiger. Mein Eindruck ist, dass die Gerichte nicht so als Menü entwickelt wurden, sondern im Ledbury Gerichte einzeln entstehen und die Menüs dann je nach Jahreszeit, Produktverfügbarkeit oder welchen Kriterien auch immer zusammengestellt werden. Dadurch fällt es mir schwer, das Restaurant in eine Schublade zu stecken, bzw. den Stil zu benennen, Aber das tut ja dem Genuss keinen Abbruch.."

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Restaurant Marcus Wareing, London

"Das war eine überzeugende Leistung maximal mittlerem Zwei-Sterne-Niveau. Die Gerichte liegen zumeist an gängigen Geschmacksbildern. Haben aber stets einen schönen kleinen Twist. Sie sind durchweg gut bis markant gewürzt und die crispy-Textur darf offensichtlich in keinem Gericht fehlen. Ein erfreuliches Esserlebnis zum Mittag auf solidem Niveau."

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Restaurant Hedone, London

"In Summe zahle ich 400 GBP für zwei, denen ich noch ein paar Tage hinterher weine, und mache gedanklich drei Kreuze, dass wir wieder nach London zurückfahren. Produktfokussiert war es heute, ohne Frage. Aber für mich war es zum ersten Mal überfordernd, gleichzeitig eine relativ unempathische Erfahrung, und trotz allem habe ich nicht die angeblich so zahlreichen herausragenden Qualitäten erspüren können. Wie andere 2 Sterne fordern können, ist mir nach unserem Mittagessen ein Rätsel, wir haben ein paar Gänge erlebt die auf 1-Sterne-Niveau kamen (ggf. Jakobsmuschel, Krabbe, ggf. Kalbsbries, Dessert) aber das war es dann auch. Den Chef haben wir übrigens nicht gesehen."

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Restaurant Yauatcha Soho, London

"Das asiatische Evergreen der Hakkasan Group war auch diesmal ein Muss und bei einem Besuch um 22h (nach Deutschland-Spiel) sind Walk-Ins willkommen. Der Laden läuft seit 2004 und brummt trotzdem auch heute wieder. Begeistert waren wir von den Einstimmungen z.B. "Prawn cheung fun" - eine Art weiche Dim Sum mit knackigen Garnelen - oder Pork and Prawn Shui Mai, die es so langsam auch in andere Küchen schaffen (zuletzt gesehen in Johannesburg und Berlin). "Stir fry sliced beef with youtiao and water chestnut" (für 20 Pfund) sind abermals über jeden Zweifel erhaben, "Classic sweet and sour pork" bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück und ist leider tatsächlich so "klassisch" wie man es aus anderen chinesischen Restaurants kennt. Aber das tut der Begeisterung keinen Abbruch. Für €100 für zwei (inkl. einem Drink pro Person) zwar für deutsche Verhältnisse einigermaßen teuer aber im Rahmen. Für mich hat der Stern hier abermals gepasst, aber ich kann mir weiterhin vorstellen, dass sich hier viele deutsche Besucher danach mit dem Stern schwertun können."

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Restaurant Janavar, London

" Das lokale indische Restaurant unseres Vertrauens haben wir per Walk-In am späten Freitagabend besucht und uns durch die Karte probiert. Es musste natürlich wieder der hervorragende "Malai Stone Bass Tikka" her, der die Auszeichnungen durch und durch verdient hat. Daneben haben wir das Old Delhi Butter Chicken verköstigt (nicht sehr einfallsreich, ich weiß). Auch die Beilagen hier werden zelebriert und stehen oft für sich genommen, ein Hauptgericht ist da manchmal gar nicht notwendig. Unter anderem Jamavar Dal (schwarze Linsen), Palak Paneer (Hüttenkäse in Spinat gekocht) oder Safran Reis. In Summe kamen wir hier mit einem Drink pro Person für zwei auf €150. Was mir diesmal aufgefallen ist, dass hier viel zurückhaltender und purer gewürzt wird als in anderen guten indischen Restaurants und dadurch Geschmacksrichtungen klarer sind. Ob ich auf Basis dieses Besuchs einen Stern verleihen würde - darüber bin ich diesmal etwas unsicherer. Im Quervergleich mit dem Yauatcha Soho sehe ich das Jamavar etwas hinten dran."

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Dinner by Heston Blumenthal, London

"Insgesamt bin ich ziemlich verärgert: der Michelin gibt hier zwei Sterne, die Preise haben Zwei-Sterne-Niveau, aber die Qualität vor allem der Vorspeisen, aber im Grunde auch der weiteren Gänge, kann sich so auch in einem Steakhaus erwarten. Im Grunde ist das Dinner by Heston Blumenthal ein gewöhnliches Hotelrestaurant, dass mit einem berühmten Namensgeber, der ein Speisenkonzept erarbeitet hat, das reizvoll klingt und handwerklich sauber umgesetzt wird. Geschmacklich ist jedoch meilenweit von dem entfernt, was Preise und Bewertungen erwarten lassen. Das ist Sterne-Nepp erster Güte."

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Österreich

Restaurant Döllerer, Golling

"Andreas Döllerer hat uns erneut das Salzburger Land auf die Teller gebracht. Zugegeben in einer sehr modernisierten Form und, verglichen mit den vorherigen Menüs, an manchen Stellen erstaunlich radikal und reduziert. Und das hat mir ausgesprochen gut gefallen." (August 2018)

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Resturant Saziani Stub'n, Staden

"Harald Irka hat einen Stil entwickelt, der einen ganz klaren Fokus in der steirischen Region hat. Aber behutsam lässt er auch Einflüsse von weiter her einfließen, jedoch nie so vordergründig, dass man nicht immer noch eindeutig die Steiermark auf dem Teller erkennen würde. Die Gerichte sind in der Herstellung oft sehr komplex, vermitteln sich dem Gast aber immer auf sehr einfache und leicht zugängliche Weise. Süffig und harmonisch sind die Adjektive, die mir hier am häufigsten in den Sinn kommen. Auch, dass Fisch und Fleisch hier eine eher untergeordnete Rolle spielen, passt in das Gesamtbild einer modernen, kreativen und regional verwurzelten Küche. Dieser sehr eigenständige Stil ist faszinierend und hat uns auch dieses Mal wieder vollends überzeugt." (Juli 2018)

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Restaurant Konstantin Filippou, Wien

"Zeigt sich Wien an diesem Tag doch eher von der tristen und verregneten Seite, hat uns die Küche von Konstantin Filippou für eine kurze Zeit in deutlich freundlichere Gefilde gebeamt. Sind die Gerichte zum Lunch auch überwiegend etwas einfacher konzipiert als mutmaßlich am Abend, war dies erneut eine erfreuliche Auszeit am Mittag. Zu dem dafür aufgerufenen Preis wird man angesichts der gebotenen Qualität schwerlich ein besseres Angebot finden."

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Landhaus Bacher, Mautern

"In jedem Fall ist Thomas Dorfers Küche eine, die sowohl die langjährigen Stammgäste als auch Freunde modernisierter Klassik glücklich macht. Hier wird man wohl nichts Verstörendes auf dem Teller erleben und manches, das gewagt klingt, bleibt dann doch relativ zahm. Für mich dürfte es an manchen Stellen durchaus etwas wagemutiger zugehen, aber ich verstehe, dass es in diesem Haus um eine vorsichtige Modernisierung eines sehr bewährten Konzeptes geht."

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Gut Purbach, Purbach

" Regionalität ist ja allerorten das Zauberwort schlechthin. Natürlich sehen viele Köche zu, dass sie Zutaten von nahe liegenden Erzeugern beziehen und im Sinne von Nachhaltigkeit ist das ja auch unbedingt wünschenswert. Damit man aber tatsächlich das Gefühl hat, auch die Region auf dem Teller zu erleben, braucht es mehr. Max Stiegl versteht es, Regionalität und Tradition mit Moderne zu verknüpfen und dem Gast so zu vermitteln, was die pannonische Küche ausmacht. Das ist nicht dogmatisch – und wenn doch, dann auf sehr sympathische Weise. Küche, Service, Ambiente, Umgebung verschmelzen hier zu einer sehr authentischen Einheit."

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Südafrika

Restaurant La Colombe, Kapstadt

"Im La Colombe kann man einen fabelhaften und ausgedehnten Mittag verbringen. Hier wird Fine Dining zelebriert. In Europa würde ein vergleichbares Erlebnis für meine Begriffe 2 Sterne erhalten. Kein anderes von mir besuchte Restaurant in Südafrika konnte in der Küchenqualität hiermit mithalten."

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