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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Hirschen, Sulzburg

"Das „Restaurant Douce Steiner“ in Sulzburg ist ohne jeden Zweifel einen Umweg wert. Wer eine französisch inspirierte, moderne Küche liebt, ist in diesem Restaurant bestens aufgehoben. Die Bodenständigkeit von Ambiente und Service kontrastiert auf launige Art und Weise mit der jungen Küche von Douce Steiner. Die vom Michelin vergebenen zwei Sterne sind uneingeschränkt verdient." (Mai 2019)

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Restaurant Goldener Adler, Stuttgart

"Ja, so ganz schlau bin ich aus dem Goldenen Adler nicht geworden - es blitzt hier und da das Können auf aber auf dem empfohlenen Niveau habe ich meine Essen nicht ganz gesehen. Mit Kollegen im Kessel jedoch trotzdem eine Reservierung wert - dabei hilft auch die gute regionale Weinauswahl den ein oder anderen Tropfen zu finden." (Mai 2019)

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Restaurant Schwarzer Adler, Vogtsburg

"Anlässlich des 50 jährigen Stern "bestehens" , gibts noch bis Ende Mai eine kulinarische Reise durch diese Zeit. Fazit: ein toller Ausflug in die Vergangenheit mit verblüffenden Erkenntnissen aus der Vergangenheit " (Mai 2019)

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Berlin

CODA

"Zu oft braucht man hier finde ich nicht zu kommen, dafür hat sich im Vergleich zu vor 2 Jahren nicht so viel verändert. Aber eine gelungene Horizonterweiterung und damit für mich ein Pflichtbesuch, wenn in Berlin, ist es für mich nach wie vor." (Mai 2019)

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Restaurant Facil

"Das war für mich ein tolles Mittagessen mit zugänglichen Geschmacksbildern und tollen Produkten (Wagyu-Rind, Lachs). Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die beiden Hauptgänge und die beiden Desserts etwas repetitiv im Geschmack waren, aber das liegt wohl auch daran, dass die Mittagskarte nicht auf eine Bestellung mehrerer Hauptgänge und Desserts abzielt. Ich werde definitiv noch einmal wiederkommen." (Mai 2019)

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Restaurant Horvath

"Ich finde, dieses Menü wirkt deutlich üppiger und molliger als ich es von den Besuchen des Horvaths im Hochsommer gewohnt bin. Ob es jahreszeitlich bedingt ist oder Sebastian Frank im Moment generell stärker in diese Richtung arbeitet, vermag ich nicht zu sagen. Sebastian Frank zeigt, mal wieder, was man mit vergleichbar einfachen Produkten, wie Zwiebeln, Sellerie und Röstgemüse so alles machen kann. Der Grad der Befassungstiefe damit erzeugt äußert eigenständige, spannende Gerichte. Alles in allem ist das Horvath für mich sicher eine der spannendsten Gourmet-Adressen zurzeit in Deutschland." (Mai 2019)

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Hamburg

100/200.kitchen

"Das Essen im 100/200 macht richtig Spaß und ist gleichzeitig kulinarisch interessant und trotz der schlicht wirkenden Gerichte anspruchsvoll, da die Geschmackstiefe stets bemerkenswert hoch ist. Alle Gerichte sind äußerst präzise zubereitet und gleichzeitig auf Zugänglichkeit und Wohlgeschmack ausgerichtet. Die Weinbegleitung unterstreicht die Gerichte sehr gut." (Juni 2019

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Restaurant bianc

"Das Menü im Bianc zeigt, wie wichtig ein starker Auftakt ist. Die Snacks sind sehr animierend und ein echtes Highlight auf Top-Niveau. Da bleibt die Stimmung am Tisch dann gut. Erst hier beim Verfassen des Berichts fällt mir auf, wie schwankend die Qualität der Gänge ist. Die Gerichte sind zweifelsohne sehr präzise ausgearbeitet. Aber mir fehlt die Balance. Die aromatische Wirkung ist meist einnehmend, Aber zu oft übertönt der Aromatik von Saucen und Cremes das Hauptprodukt, sodass dessen Qualität nicht erkennbar wird. Deswegen geht für die mich die gegenwärtige Bewertung mit einem Stern voll in Ordnung. Dass die Ambition auf mehr, die bei Küchenchef Matteo Ferrantino klar erkennbar ist (Facebook-Post zur Sternevergabe: „Step number one … done“), gerechtfertigt ist, zeigen die Gerichte, bei denen die Balance stimmt. Sie sind klar auf Zwei-Sterne-Niveau.  ." (Juni 2019)

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The Table Kevin Feling

"Ja, das ist ganz große Oper! Modern inszeniert, ohne jegliche Schwere und die Hauptakteure immer im Blick und Vordergrund. Nichts ist dem Zufall überlassen, jeder kreative Akzent ist bewusst gesetzt und nachvollziehbar. Und selbst einfache Annoncierungen entpuppen sich als kunsthandwerkliche Meisterleistungen. Natürlich kommt das Amuse gueule „Labskaus“ nicht als der herkömmliche norddeutsche Klassiker auf den Teller, sondern wird im Glas serviert. Kevin Fehling erläutert diese Petitesse so: „Ganz unten im Glas befindet sich Matjes mit Gewürzgurken-Würfeln, dazu gibt es ein Bratkartoffel-Espuma, einen Kartoffelschaum, der mit gerösteten Kartoffeln, gerösteten Zwiebeln und Speck hergestellt wurde. Ein Rote-Bete-Sorbet, Corned-Beef-Würfel, Petersilienkresse, eingelegte kleine rote Zwiebelspitzen und ein Gewürzgurken-Gelee runden das Gericht ab.“ Chapeau! Und das war nur ein Amuse gueule! Ich bin mächtig beeindruckt und maße mir nicht an, auch nur ein Wort über die weitere Gangfolge zu verlieren, außer, dass wir seit „Ewigkeiten“ nicht mehr so gut gegessen und uns dabei so prächtig vergnügt haben!" (Mai 2019)

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Restaurant Jellyfish

"Das Menü überzeugt weitgehend – von der Schwäche des Hauptganges mal abgesehen. Gerade die polyzentrischen Teller, bei denen von der Sauce ausgehend verschiedene Kombinationen möglich sind, sind reizvoll. Der eher harmonisch angelegte Lache- und Zander-Gang könnten sind nicht ganz so spannend, aber vollkommen in Ordnung. Sehr schade, dass es Jellyfish nicht mehr gibt – es war mit der hervorragend zusammengestellten und preislich interessanten Weinkarte, sowie dem Casual-Charakter eine Gourmet-Adresse mit eigenem Charakter in Hamburg. Mit Stefan Barnhusen hat es sich zudem kulinarisch sehr positiv entwickelt. Ich würde mich freuen, weiter von ihm zu hören." (Mai 2019)

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Niedersachsen

Restaurant N° 4, Buxtehude

"Derzeit sind die Saucen das bestimmende Rückgrat der Küche von Jens Rittmeyer. Regionale Produkte sind vielfältig ins Menü eingebaut, aber nicht der durchgängig bestimmende Faktor. Sein Ziel ist es, die Regionalität noch zu verstärken. Das würde den Geschmack der Gerichte sicher noch unverwechselbarer machen, wie der Gang mit der Sonnenblumenwurzel bereits zeigt. Jens Rittmeyer beweist, dass süffige Gerichte nicht der klassisch französischen Küche vorbehalten sein müssen, sondern die vermeintliche Nova Regio-Küche zugänglicher und auch spannender machen kann. Sommelier Adrian Imm macht einen guten Job. Die Weinbegleitung ist stimmig und eine gute Mischung aus bekannten und unbekanntem. Insgesamt ist das No.4 auf einem guten Weg. Jens Rittmeyer hat einen klaren Fokus, den er noch weiter ausarbeiten will und sollte. Wenn er die richtigen Produzenten dafür gefunden hat, wird es sicher noch spannender im No.4 zu essen. Jetzt dürften sich vor allem die Fans guter Saucen und süffiger Gerichte optimal abgeholt fühlen." (Mai 2019)

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Restaurant Ole Deele, Burgwedel

"Unser zweiter Besuch innerhalb eines halben Jahres hat den hervorragenden Eindruck des Erstbesuchs ohne Zweifel untermauert. Die Küche der „Ole Deele“ ist für meinen Geschmack momentan das Maß der Dinge in der Region Hannover. Vielleicht ist es meinem Alter geschuldet, dass ich trotz allem Spaß an Avantgarde immer mehr Gefallen finde an einem Stil, der das klassische Fundament nicht verleugnet und mit klugen Modernisierungen und Interpretationen zu überzeugen weiß. Genau das erkenne ich in Benjamin Galleins Küche, der sich die Patisserie von Nico Kuckenberg nahtlos anschließt. Was wäre aber ein kulinarisch perfekter Abend, wenn nicht auch der Service auf dem Niveau spielen würde? Oliver Fabris als humorvoller, kenntnisreicher, ebenso lockerer wie formvollendeter Gastgeber und Elke Wacker im Service bieten dafür den adäquaten Rahmen. Die genussfreudige und ausgelassene Tischgesellschaft hatte jedenfalls ihren Spaß. Und zwar von Anfang bis Ende!" (Mai 2019)

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Restaurant Zeitfür...., Hannover

" Und so wie unsere Desserts zwischen modern, kreativ und etwas bieder solide schwankten, so präsentierte sich der gesamte Abend. Ich habe noch eine Weile gedacht, wozu die Küche imstande wäre, wenn sie sich mehr trauen würde. Garnele, Rillette, Taube und Milchreis haben deutlich erkennen lassen, wie fantasievoll es hier durchgehend sein könnte. Nun gut, ein wenig mehr Mut zur Würze könnte auch nicht schaden. Aber befremdlich fand ich vor allem die Unentschiedenheit, mit der sich das „zeitfür...“ präsentiert. Dass man auch die Feinschmecker erreichen möchte, macht man ja sowohl mit vielen Gerichten deutlich als auch mit der Wahl von Karsten Fricke als ambitioniertem Küchenchef. Wenn man auch weiterhin Bistro-typische Gerichte präsentieren möchte, wäre es vielleicht hilfreich, die Karte entsprechend aufzuteilen. Nur so als Idee." (Februar 2019)

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant Phaedra, Köln

"Im „phaedra“ wird mediterran gekocht. Exaltierte Kombinationen sind die Sache von Kostas Tzikas nicht, dafür aber stimmige Kombinationen, sorgfältige Zubereitungen und ausgezeichnete Zutaten. Das Ambiente ist großstädtisch, der Service, den Tzikas auch häufig selbst mit übernimmt, aufmerksam und effizient. In der an guten Adressen in Köln ohnehin schon nicht armen Gastronomieszene ist das „phaedra“ eine schöne Ergänzung." (Juni 2019)

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Restaurant Pottkind, Köln

"Mit dem „Pottkind“ hat Köln eine weitere empfehlenswerte Adresse erhalten, die sich im Bistronomie-Segment erfolgreich platziert. Hier wird Küche mit Anspruch, aber ohne Attitüde praktiziert. Regionalität spielt hier eine entscheidende Rolle, aber es findet so selbstverständlich statt, dass es fern von bedeutungsschwerem Dogma daher kommt. Tatsächlich ist die Bezeichnung Heimatküche für den Küchenstil hier gar nicht so abwegig, wenn auch in deutlich zeitgemäßerem Gewand." (Juni 2019)

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Restaurant Haus Stemberg, Velbert

"Auch in fünfter Generation legen Stembergs Wert darauf, dass man immer ein Gasthaus war und es auch bleiben möchte. Der über die Jahre gewonnenen Auszeichnungen ist man sich sehr bewusst, will aber trotzdem keinerlei Hemmschwellen aufkommen lassen. Hier kann man bestellen, worauf immer man Lust hat. Auch an diesem Tag sitzen einträchtig Gäste beieinander, die nur zwei Gänge bestellen und andere, die ganze Menüs bestellen. Allen gemeinsam ist, dass sie wissen, wie sorgfältig hier gekocht wird. Ob es Klassiker sind, die moderat verfeinert sind oder Gerichte mit eindeutig kreativerem Touch. Und häufig, wie in unserem Menü, sind die Grenzen vollkommen fließend. Die Mischung macht's. Jedenfalls wird hier jeder fündig und glücklich. Die gelebte Gastfreundschaft tut ihr Übriges dazu." (Juni 2019)

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Restaurant maximilian lorenz, Köln

"Das Essen war insgesamt gut gemacht; aber es sagte uns nicht komplett zu. Die Weine fand ich geschmacklich sogar sehr gut. Ambiente und Service konnten uns aber nicht so richtig begeistern. Sicher kann eine tolle Bedienung ein schlechtes Essen nicht aus dem Feuer reißen. Aber umgekehrt schon; denn es schmeckt mir besser, wenn das Drumherum mich anspricht." (Mai 2019)

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Restaurant Ox & Klee, Köln

"Ganz dem Teamgedanken verbunden war unser Menü von allen Köchen des Hauses mit jeweils einem Gang bestückt worden. Daniel Gottschlich hatte seinen Mitarbeitern dabei freie Hand gelassen. Das Motto war „ein Kindheitserlebnis“. So waren die Gerichte fast alle in Gedanken an die Mütter komponiert, aber natürlich neu interpretiert. Sicher waren die Gänge untereinander abgestimmt worden; doch der Küchenchef versicherte, dass er seinem Team viele Freiheiten gelassen habe. So sei das Menü für uns gemacht und dadurch einmalig in seiner Zusammenstellung heute." (Mai 2019)

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Restaurant maximilian lorenz, Köln

"Das Duo Lorenz / Hirschfeld hat uns in weiten Teilen eine sehr pointierte Stilistik präsentiert, die regionale Zutaten kreativ in Szene setzt und sich auch mal zurück nimmt, wenn es Sinn macht. Dass mich gerade die Vorspeise nicht recht zu überzeugen wusste, ist zwar etwas bedauerlich, weil doch der Beginn eigentlich ein positives Ausrufezeichen setzen sollte. Dafür holte das Menü in den folgenden Gängen mächtig auf. Dass man im Gourmetbereich ausschließlich auf deutsche Weine setzt, ist mutig, kann man aber auch als selbstbewusstes Statement verstehen. Erfreulich ist, dass es auch im mittleren Preissegment ausreichend Auswahl gibt, so dass man sich hier bei den Getränken nicht verschulden muss. Und wem die deutsche Auswahl nicht genug ist, kann auch aus der internationalen Karte des „heinzhermann“ etwas Passendes für sich finden." (Mai 2019)

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Frankreich

Restaurant Pave d’Auge, Beuvron-en-Auge

"Bis auf die Amuse Bouches ein sehr gutes Menü. Überwiegend saisonale und regionale Produkte. Sehr guter Service, ausschließlich von Herren in dunklen Anzügen" (Juni 2019)

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Restaurant Le Millénaire, Reims

"Wie man unschwer erkennt, hat mich das Essen nicht wirklich vom Hocker gehauen. Abgesehen von der sich durch mehrere Gerichte ziehenden Gewürzarmut gab es zwar handwerklich nicht viel auszusetzen, aber wirkliche Überraschungsmomente bot die Küche eben auch nicht. Verglichen mit hiesigen Restaurants erlebe ich bei nicht besternten Restaurants oft mehr Kreativität und ebenso solides Handwerk. Positiv anzumerken sind der professionelle Service, der auch bei vollem Haus alles im Griff hat und das gute Timing, das angenehme Wartezeiten zwischen den Gängen bot. Aus der gut sortierten und fair bepreisten Weinkarte wählten wir einen ausgezeichneten Chablis und einen sehr guten Zweitwein von Château Pédesclaux aus dem Pauillac. Insgesamt also kein Abend, über den man sich ärgern muss, aber auch keiner, der nach Wiederholung schreit." (Dezember 2018)

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Restaurant Le Jardin des Remparts, Beaune

"In jedem Fall hat mir die Küche von Christophe Bocquillon gut gefallen. Sie ist klassisch basiert mit einigen moderaten, modernen Twists. Herausragend dabei für mich das Tartar von der Rotbarbe, das auf exemplarische Art Klassik und Originalität verbindet. Der Service ist auf internationales Publikum eingestellt und macht seine Sache sehr professionell. Lediglich zum Schluss schwächelt er ein wenig und wir müssen selbst aktiv werden, um die Rechnung zu bekommen. Am Gesamteindruck ändert das nichts, denn wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Atmosphäre auf der Terrasse ist entspannt, die Ausstattung geschmackvoll, die Weinkarte selbstverständlich mit dem Besten aus der Region bestückt zu noch akzeptablen Preisen." (Oktober 2018)

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Portugal

Restaurant Belcanto, Lissabon

"Auf 2-Stern-Niveau habe ich für mich persönlich das Belcanto an diesem Abend auf Grund der Ausrutscher allerdings nicht gesehen. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich das angeblich innovativere "Evolution-Menü" und nicht das klassische Tasting Menü hatte." (Juni 2019)

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Restaurant 100Maneiras, Lissbon

"Ich hatte dort sehr viel Spaß, von den 13 Gängen waren aber nur 1-2 auf Sterneniveau. Dafür fand ich den Preis von 110 € fast schon etwas zu hoch." (Juni 2019)

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Restaurant Minibar, Lissbon

"Wird wie auch das Belcanto von José Avillez betrieben. Wie der Name schon sagt ist es kein klassisches Restaurant, sondern eher eine stylische Bar. Dem Ambiente angemessen gibt auch eine eher kreative Küche und ausgefallene Cocktails. Ich hatte das Epic-Menü bestehend aus 11 Gängen in Amouse Bouche Größe - unter anderem mit Foie Gras Rocherpralinen, einem Miniburger und einer Vanilleschaum gefüllten Limette - was für 55 € wirklich empfehlenswert ist." (Juni 2019)

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Restaurant AntiQVVM, Porto

"Für mich an dem Abend ein sehr solides Menü mit zwei Höhepunkten und keinem größeren Ausfall. Insgesamt gab es für mich qualitativ so gut wie keinen Unterschied zu den anderen beiden Restaurants und der eine Michelinstern ist meiner Ansicht nach wohl verdient." (Juni 2019)

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Restaurant The Yeatman, Vila Nova de Gaia

"Insgesamt bewegt sich das Yeatman für mich auf einem Level mit dem Belcanto in Lissabon. Im Belcanto waren die Highlights besser, dafür gab es allerdings auch einige Ausfälle. Diese hatte ich hier nicht. Dennoch war für mich an dem Abend auch das Menü im Yeatman "nur" auf einem guten 1-Sterne-Niveau." (Juni 2019)

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Schweden

Restaurant Gastrologik, Stockholm

"Meine Meinung über das Gastrologik ähnelt der über das Menü im Oaxen Krog. Alles ist sehr präzise abgestimmt, gut kombiniert und fein ausgearbeitet. Die Geschmäcker hier sind durchaus auch mal etwas herausfordernder. Aber wieder ist es bei einigen Gerichten deren geringe Größe, die es nicht möglich macht, eine Speise so lange zu essen, dass sie sich stärker ins Gedächtnis eingraben kann. Wenn es zum Konzept gehört, derart viele Kleinigkeiten zu servieren, geht das sicher auch nicht anders, denn wer kann sich Geschmäcker von 22 Gerichten so schnell merken? Es geht wohl hier eher mehr um den Essfluss und das sich aus den einzelnen Mosaiksteinen ergebende Gesamtbild. Das ist dann auch wirklich stimmig. Mit der Jakobsmuschel und der Langoustine hat das Gastrologik zudem zwei Gänge im Menü gehabt, die mit zu den besten gehören, die ich in Stockholm gegessen habe.
." (Juni 2019)

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Restaurant Frantzén, Stockholm

" Das Frantzén ist das so ziemlich perfekte Restaurant-Erlebnis. Björn Frantzéns Küche ist klar von japanischen Einflüssen geprägt. Die Gerichte aus wenigen Elementen präzise komponiert. Die Geschmackstiefe ist enorm. Wir waren mit dem Gourmet-Club ja schon in einigen Restaurants, von Weltruf. Aber in keines hätte ich sofort am nächsten Tag wieder hingehen wollen. Das ist im Frantzén anders – am liebsten wäre ich am nächsten Tag zum Lunc wiedergekommen. Die Küche ist sehr zugänglich und berührt auf einer emotionalen Ebene. Dies alles passiert in einer entspannt wirkenden Atmosphäre, die sehr wohnlich wirkt. Der Service ist hochprofessionell und obwohl man ja in vielen Berichten lesen kann, dass der Ablaufgenau so ist, wie wir ihn erlebt haben, wirkt alles individuell und persönlich. Das Frantzén hat jede Höchstnote, Ehrung und Lobpreisung in Listen aller Art verdient. Das Restaurant liegt genau am Puls der Zeit." (Mai 2019)

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Restaurant Oaxen Krog, Stockholm

"Die Küche des Oaxen Krog hat mich an dem Abend selbst sehr überzeugt. Die Speisen sind unglaublich präzise zubereitet und in den Mengen perfekt proportioniert. Die Aromen passen fast immer haargenau zueinander. Man schmeckt die Nähe zu den regionalen Produkten, die durch das exakte Handwerk sehr gut zur Geltung gebracht werden. Aber aufgrund der geringen Größe der meisten Gänge ziehen die Geschmäcker auch ziemlich schnell an mir vorbei, sodass sich zwar ein sehr positiver Gesamteindruck festsetzt, aber kaum einzelne Gänge im Gedächtnis bleiben. An dem Abend habe ich mich durchaus gefragt, warum das Oaxen Krog nicht drei Sterne hat. Da sich mir aber nur wenige Gänge wirklich ins Gedächtnis einprägen, bin ich der Meinung, dass das Restaurant mit zwei Sternen am oberen Ende der Skala gut bewertet ist." (Mai 2019)

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Spanien

Restaurant Hisop, Barcelona

"Das „Hisop“ bietet sicherlich keine experimentelle Avantgarde-Küche, wie man es vielleicht am ehesten in dieser Stadt erwarten würde. Stattdessen liefert Oriol Ivern eine leicht zugängliche Küche, die ganz auf harmonischen Geschmack setzt. Die Zubereitungen sind handwerklich akkurat, auf klug und überschaubar komponierte Gerichte konzentriert. Das trifft offenbar den Geschmack vieler Gäste. An diesem Dienstagabend ist das Restaurant ausgebucht. Zum Erfolg trägt sicherlich auch die moderate, fast schon günstige Preisgestaltung bei, die sich auch auf der mehr als gästefreundlich bepreisten Weinkarte fortsetzt. Der Service ist professionell und gut auf das zahlreiche internationale Publikum eingestellt. Allzu ausgiebige Small Talks sollte man aber, vor allem bei Hochbetrieb, nicht erwarten. " (April 2019)

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Restaurant ABac, Barcelona

"Die Küche von Jordi Cruz spielt gekonnt mit regionalen Traditionen, die er mal kräftiger, mal moderater modernisiert. Neben einigen großartigen Produktpräsentationen wie bei der Zwiebel, Garnele und Taube gab es mit der Seegurke und der Forelle auch einige relativ klassische Zubereitungen, die ganz stark waren. Dass zu einem Avantgarde-Menü zwangsläufig auch einige Spielereien gehören, wie die Kerze aus Schweinefett, die blaue Auster oder die Käsesphären, bringt zwar nicht immer geschmacklichen Mehrwert, trägt aber in jedem Fall zu einem unterhaltsamen Abend bei. Wo die Apéros sehr stark begannen, ist es etwas betrüblich, dass gerade die Desserts gegenüber dem vorherigen Menü abfielen und nicht den erhofften positiven Schlusspunkt setzen konnten. Gerade das seltsame Kaugummi-Dessert war eher ein geschmacklicher Tiefschlag. Aber unterm Strich gab es erheblich mehr Gänge, die uns überzeugen konnten. Im „ABaC“ ist man auf ein sehr internationales Publikum eingestellt und der Service wird dem sehr professionell und freundlich gerecht. Bei den vielen durchaus auf Effekte zielenden und in kurzen Intervallen inszenierten Gängen fällt es aber merklich schwer, eine individuellere Konversation zu starten. Und so bleibt ein Abend mit einigen Highlights, einigen unterhaltsamen Spielereien und ein paar Durchhängern. Ein, zwei weniger von letzteren und ich wäre richtig begeistert gewesen." (April 2019)

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Restaurant Dos Palillos, Barcelona

" Bei den Gerichten begeisterten uns viele der Kleinigkeiten mit herausragender Qualität und Originalität. Da fallen die weniger überzeugenden Gerichte, von denen es nur wenige gab, nicht wirklich ins Gewicht. Dieser Abend hat uns viel Spaß gemacht und dass zumindest an der ein oder anderen Stelle ganz zart auch noch ein bisschen „El Bulli“-Erbe zu spüren war, hat das Vergnügen noch zusätzlich gesteigert." (April 2019)

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