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Eröffnung

Pierre Beckerling ab Ende April im Schwarzgold

Nordrhein-Westfalen

Neues Restaurant in der ehemaligen Kokerei Hansa

Team Schwarzgold | Foto: Sascha Perrone
Foto: Sascha Perrone

DORTMUND. Am 25. April soll in der ehemaligen Kokerei Hansa das Restaurant Schwarzgold eröffnen. Küchenchef wird Pierre Beckerling, der bis Mai 2022 im IUMA in Dortmund arbeitete und dort unter anderem einen Stern im Guide Michelin erreichte.

Die Kokerei ist ein Industriedenkmal und einer von 25 Ankerpunkten der „Route Industriekultur“. Mit Räumlichkeiten wie der Kompressorenhalle, der Waschkaue oder zukünftig dem Salzlager ist die Kokerei zudem ein Ort für private Feiern und Firmen-Events. Das Fine-Dining-Restaurant Schwarzgold wird mit fünfzig Sitzplätzen im Salzager beheimatet sein. Das Lichkonzept soll dafür sorgen, dass die besondere Kulisse kunstvoll in Szene gesetzt wird. „In der Historie war das schwarze Gold der Wohlstand und der Stolz der Menschen unserer Region und wir möchten nun mit dem Schwarzgold unsere Nahrung und unsere Küche zum Mittelpunkt unserer Region und der Menschen machen. Der Name soll die Verbundenheit zum Ruhrgebiet und seiner Geschichte zeigen!“, erklärt Geschäftsführer Sascha Nies.

Nicht nur die Optik schlägt eine Brücke zur Geschichte des Ruhrgebiets, auch die Kulinarik führt zusammen, was zusammen gehört. Die Vision von Küchenchef Pierre Beckerling, der 2020 und 2021 mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet wurde, geht weit über die übliche Ruhrgebietsküche hinaus. Es ist ihm eine echte Herzensangelegenheit, die internationale Vielfalt derer mit einfließen zu lassen, die aus anderen Ländern wie z.B. der Türkei, Italien, Polen etc. hierherkamen und auch blieben. Immerhin leben hier Menschen aus mehr als 150 Nationen und machten so aus der „Malocher-Gegend“ die drittgrößte Metropolregion Europas nach Paris und London. Für “Ruhrpott-Kind“ Beckerling gehören diese Einflüsse ganz klar mit zur „Neuen Deutschen Welle“ der Kulinarik in dieser Region. Gleichzeitig spielen für ihn Saisonalität, Regionalität, Herkunft, Qualität und Frische in der offenen Küche eine große Rolle. In seinen Menüs, wahlweise jeweils fünf Gänge mit Fisch und Fleisch oder vegetarisch, werden für die Gäste nur die besten Produkte den Weg auf den Teller finden. 

Sein großer Wunsch ist es, dass im Schwarzgold das alles miteinander verschmilzt: Vielfalt, Traditionen und multikulturelle Einflüsse, die sich nicht nur auf dem Teller wiederfinden, sondern auch bei den Gästen verschiedenster Herkunft. Ein Restaurant, so bunt, ehrlich, offen und vielfältig wie das Ruhrgebiet.

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