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Mühlviertler Kulinarik

Wie schmeckt das Mühlviertel?

Ein Bierliebhaber würde sofort antworten: „bitter-hopfig“. „Aromatisch-würzig“, sagt hingegen der Kräuterexperte. „Es hat den Geschmack und die Stärke von Leinöl“, weiß wiederum der Gourmet. „Und das robuste Aroma von rauchigem Speck und Most-Apfelwein“, fügt der Insider hinzu. Das Tolle: Jeder von ihnen hat recht.

Biere aus der Region

Das Mühlviertel ist in der Tat ein Bierland. Seit mehr als 500 Jahren wird hier, im Norden Österreichs, gebraut. Und es gibt kaum jemanden, der die Kunst des Brauens nicht schon einmal ausprobiert hätte. Der Klerus in der Klosterbrauerei Schlägl, der ältesten noch existierenden Klosterbrauerei in Österreich, hat es zum Beispiel gewagt. Die Bürger, die noch im 21. Jahrhundert ihr Bier in der Braucommune Freistadt erzeugten, sind hier ebenso zu nennen. Und natürlich auch Privatpersonen, wie die Brauerei Hofstetten, die seit mehreren Generationen im Familienbesitz ist. Zwei Dinge haben all diese Mühlviertler Brauereien gemeinsam: Sie sind relativ klein und haben sich hochgradig auf ihre Produkte spezialisiert. Der Geschmack der Biere wird in der Region vom weichen Wasser beeinflusst, genauso wie vom Hopfen, der – wie könnte es anders sein – auch im Mühlviertel wächst und gedeiht.

Intensive Kräuter und Öle

Das besondere Klima des Mühlviertels ist nicht nur gut für den Hopfen, sondern hier gedeihen auch jede Menge Kräuter. Das haben auch die Landwirte der Bergkräuter-Genossenschaft in Hirschbach längst zu schätzen gelernt. Sie nehmen sich bereits seit vielen Jahren dieser Mühlviertler Spezialität an. Die hiesigen Kräuter absorbieren die Kraft des Mühlviertler Bodens und entwickeln ein besonders intensives Aroma und einen eindringlichen Geschmack. Ganz rein und ursprünglich oder als Gewürz- oder Teemischung landen sie dann in den Küchen des Landes.

Das Gleiche gilt für das Leinöl. Die kleinen Fläschchen mit dem „flüssigen Gold“, wie es oft bezeichnet wird, strotzen nur so vor positiven Eigenschaften, die die eigene Gesundheit fördern können. Und der Anbau von Flachs hat im Mühlviertel ebenfalls eine lange Tradition, die durch die vielen Webereien begann. Dementsprechend ist die Ölmühle in Haslach zum Beispiel bereits mehr als 600 Jahre alt. Und immer noch tropft das wertvolle, goldene Öl in die Flaschen.

Leckere Lebkuchen

Aber auch für Naschkatzen hat das Mühlviertel viel zu bieten: In der Lebkuchen-Erlebniswelt des traditionellen Lebkuchenherstellers Kastner in Bad Leonfelden können Besucher zum Beispiel in die Welt des Lebkuchens eintauchen und interessante Informationen über die Geschichte und die Rohstoffe dieses alten Backwarenprodukts erfahren. Mit einer eigenen Lebkuchendekoration kommen sie dem Thema sogar noch näher.

Eine solche Reise durch die Welt der süßen Köstlichkeiten macht Lust auf mehr – zum Glück befinden sich der Fabrikladen und das Lebzelter Café in unmittelbarer Nähe zur Lebkuchenfabrik.

Köstlicher Apfelwein

So ursprünglich wie das Land selbst, sind auch seine Spezialitäten. Wie fast überall in Oberösterreich, so ist auch im Mühlviertel Apfelwein, der aus speziellen heimischen Apfel- und Birnensorten hergestellt wird, ein beliebter Durstlöscher. In den letzten Jahren hat er eine unglaubliche Wiederbelebung erfahren und wurde zu einer neuen qualitativen Blüte gebracht. Heute gehört er daher zu einer zünftigen Jause, einer wichtigen österreichischen Tradition, als Erfrischung fast dazu.  

Und dabei darf auch ein weiterer, wichtiger Mühlviertler Zeitgenosse nicht fehlen: geräucherter Speck. Dieser wird gut gewürzt und geräuchert serviert – und das nicht nur auf dem Jausen-Brett. Denn was wäre das Mühlviertel ohne seine hervorragenden Gastronomen, die nicht nur tolle Gastgeber sind, sondern auch wissen, wie man die lokalen Spezialitäten mit kulinarischer Raffinesse präsentiert. So findet sich der geräucherte Speck zum Beispiel in Form der so typischen, gebackenen Speckknödel wieder. Und das Leinöl gibt den Leinölerdäpfeln, einem bekannten Mühlviertler Gericht, erst den letzten Schliff. Zu diesen Schmankerln gesellt sich natürlich auch, wie könnte es anders sein, ein gutes Glas Mühlviertler Bier.

Restaurants mit Hauben-Rating Hotspots für lokale Küche

Einer der berühmtesten Köche des Mühlviertels ist der Zwei-Hauben-Koch Thomas Hofer. Er zaubert im Hotel Bergergut, einem genussaffinen Paradies speziell für Paare, seine kulinarischen Kreationen. Diese sind zwar von der ursprünglichen Küche des Mühlviertels geprägt, gehen jedoch weit über diese hinaus. Thomas Hofer lernte sein Handwerk in einem Haubenlokal in Linz und wurde dort bereits auf seine spätere, große Zukunft vorbereitet. Er vertiefte fortan seine Kenntnisse rund um die Kulinarik des Landes und perfektionierte seine Fähigkeiten in diversen Küchen von Salzburg bis zum Arlberg. Seine Tätigkeit im Bergergut ist auch als Comeback zu sehen, denn vor ein paar Jahren war er hier bereits als Küchenchef im Einsatz gewesen. Nach einigen Zwischenstopps in den Sterneküchen der österreichischen Gastronomie und der Eröffnung seines eigenen Restaurants, dem CULINARIAT in Hellmonsödt bei Linz, ist er nun wieder im Bergergut tätig.

Weitere Haubenrestaurants im Mühlviertel sind der Keplingerwirt in St. Johann am Wimberg und der Mühltalhof in Neufelden.

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