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Die besten Weiterbildungen für Gastronomen

Wer den Einstieg in die Gastronomiebranche gewählt hat, ist damit bereits den ersten Schritt auf der Karriereleiter gegangen. Doch wie in allen Branchen, gilt auch in der Gastronomie: Man lernt nie aus. Getreu diesem Motto gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungen für Köche, Hotelkaufleute, Restaurantfachleute und Fachkräfte der Systemgastronomie. Wir zeigen, welche Weiterbildungen die beliebtesten sind.

Gastronomie und Hotellerie gelten als bedeutende, krisensichere Wirtschaftszweige. Allerdings gibt sich nicht jeder mit einer einmal abgeschlossenen Ausbildung zufrieden. Das muss man aber auch nicht, stehen Köchen, Systemgastronomen und Hotelfachleuten doch zahlreiche Weiterbildungsoptionen offen. Je nach persönlichem Interesse und eigener Kompetenzen, kann man entweder innerhalb der Gastronomie Karriere machen oder aber eine passende Weiterbildung als Sprungbrett in einen vollkommen neuen Berufszweig ansehen.

Von der Ausbildung die Karriereleiter nach oben

Entgegen der Meinung vieler, hat man in der Gastronomie gute Aufstiegschancen. Grundlage ist jedoch zunächst eine abgeschlossene Ausbildung. Der klassische Weg führt über folgende sechs Ausbildungsberufe:

  • Koch/Köchin
  • Hotelfachmann/-frau
  • Hotel- und Restaurantfachmann/-frau
  • Hotel- und Restaurantkaufmann/-frau
  • Fachkraft im Gastgewerbe
  • Fachkraft für Systemgastronomie

Alle Ausbildungen dauern in der Regel 3 Jahre. Einzige Ausnahme stellt die Ausbildung zur Fachkraft für Gastgewerbe dar, die 2 Jahre in Anspruch nimmt. Wer es geschickt anstellt, kann vom einstigen Ausbildungsberuf in ein paar Jahren aufsteigen. Besonders beliebt sind Anstellungen als Restaurantleiter, Küchenchef, Franchisenehmer oder der Sprung in die obere Management-Etage.

Überlegungen vor einer Weiterbildung

Nicht ausgelastet im Arbeitsalltag? Unzufrieden mit dem Gehalt? Dann wird es höchste Zeit, das zu ändern. Für ein höheres Gehalt und interessantere Aufgaben ist eine Weiterbildung in der Gastronomie  wie geschaffen. Hat man sich ausreichend Wissen und Qualifikationen angeeignet, ist es durchaus möglich, sich als einstiger Koch den Traum eines eigenen Restaurants zu erfüllen.

Bevor man sich für eine bestimmte Weiterbildung entscheidet, sollten alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Außerdem sollte man sich intensiv damit beschäftigen, was es bedeutet, sich für eine Aufstiegsfortbildung zu entscheiden. Diese befähigt zwar dazu, höherwertigere Aufgaben zu übernehmen und die Karriereleiter nach oben zu klettern, verlangt einem aber auch einiges ab.

Folgende Überlegungen sollte man vor einer Weiterbildung anstellen:

  • Wie lange dauert die gewählte Maßnahme?
  • Kann ich während der Weiterbildung weiterhin in meinem Beruf arbeiten?
  • Welche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Wie komme ich während der Weiterbildung für meinen Lebensunterhalt auf?
  • Erfülle ich alle Voraussetzungen für Studium bzw. Weiterbildung?
  • Wird der ausgesuchte Abschluss staatlich anerkannt?
  • Wo möchte ich den Schwerpunkt setzen?

Diese Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es

Weiterbildung ist nicht gleich Weiterbildung. Die einzelnen Arten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Fortbildungsdauer. Auch bei Voraussetzungen, Kosten und Bildungsträgern gibt es Unterschiede. Deswegen sollte man gut überlegen, mit welcher Weiterbildungsart man seine Ziele erreichen kann. Infrage kommen etwa

  • innerbetriebliche Weiterbildungen
  • Besuch einer Meisterschule
  • Besuch einer Hotelfachschule
  • Fernlehrgänge
  • ein Hochschulstudium
  • Fachseminare
  • ein Auslandsaufenthalt
  • überbetriebliche Schulungen

Während unternehmensinterne Weiterbildungen in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt werden, sieht es bei Weiterbildungsseminaren privater Bildungsträger anders aus. Für die Weiterbildungskosten muss der Teilnehmer selbst aufkommen. Erfüllt man einige Voraussetzungen, kann man aber auch eine der vielen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Zu den bekanntesten gehören

  • Aufstiegs-BAföG (bis zu 15.000 Fördergeld)
  • Bildungsprämie (Kostenübernahme in Höhe von 50 % der Weiterbildungskosten, jedoch maximal 500 Euro)
  • WeGebAU-Programm (Förderung über Erhalt eines Bildungsgutscheins)

Mit einer brancheninternen Fortbildung Karriere machen

Wer sich in der Gastronomie zuhause fühlt und definitiv in der Branche bleiben möchte, muss sich nicht mit seiner aktuellen Berufsposition zufriedengeben. Mit einer brancheninternen Fortbildung kann man die Möglichkeit nutzen, die Karriereleiter Sprosse für Sprosse nach oben zu klettern. Aber welche Fortbildungen gehören zu den beliebtesten?

Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt

In der Gastronomiebranche genießt der Staatlich geprüfte Hotelbetriebswirt ein hohes Ansehen. Um diese Fortbildung durchführen zu können, muss man über eine abgeschlossene Ausbildung im Fach verfügen und einige Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Erfüllt man die Zugangsvoraussetzungen, findet die Fortbildung an einer staatlich anerkannten deutschen Hotelfachschule statt. Der erfolgreiche Abschluss öffnet Türen zu Führungs- und Managementpositionen.

F&B Manager

Als Food and Beverage Manager kümmert man sich um alles, was mit Essen und Trinken zu tun hat. Neben der Organisation und der Planung spielt auch die Logistik von Einkäufen eine zentrale Rolle. Außerdem fallen F&B Managern administrative Aufgaben in Hotel oder Restaurant zu. Was die Hierarchie anbelangt, steht der F&B Manager über dem Küchenchef oder dem Restaurantleiter.

Küchenmeister

Küchenmeister übernehmen Führungsaufgaben in Hotel- und Restaurantküchen. Vom Bestellen der Waren bis hin zur Einteilung des Küchenpersonals haben sie vielfältige, verantwortungsbewusste Aufgaben. Die Fortbildung kann in Voll- und Teilzeitkursen absolviert werden und dauert zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Abgeschlossen wird sie mit einer Prüfung vor der IHK, die bei Bestehen einen Meisterbrief ausstellt.

Fachwirt für Messe-, Tagung- und Kongresswirtschaft

Kann man eine Ausbildung im gastgewerblichen, kaufmännischen oder verwaltenden Bereich vorweisen, befähigt dies zu einer Fortbildung zum Fachwirt für Messe-, Tagung- und Kongresswirtschaft. Auch hier findet eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer statt.

Sommelier

Für alle, die Wein lieben und einen guten Geschmackssinn haben, kann die Qualifizierung zum Sommelier eine Alternative zu Weiterbildungen darstellen. Auch hier zahlt es sich aus, wenn man bereits in der Gastronomie tätig ist. Ansprechpartner für eine Fortbildung zum Sommelier ist die Deutsche Wein- und Sommelierschule. Ein großer Vorteil: Die Fortbildung kann auch berufsbegleitend stattfinden. Eine weitere Option besteht darin, einen Vollzeitlehrgang zu besuchen. Dieser kann unter bestimmten Voraussetzungen durch BAföG finanziert werden.

Hilfreiche Zusatzqualifikationen im Gastronomiebereich

Unabhängig von den angesprochenen Fortbildungen, bieten sich im Gastrogewerbe auch Weiterbildungen an. Diese vermitteln branchenspezifisches Know-how und erleichtern den Arbeitsalltag. Außerdem können einem zusätzliche Qualifikationen und Spezialisierungen Vorteile anderen Bewerben gegenüber verschaffen.

Besonders zu empfehlen für alle, die im Hotel- oder Restaurantempfang arbeiten, sind zum Beispiel Office-, Software- und Englischkenntnisse.

Fazit: Führungs- und Managementpositionen dank Weiterbildung zum Greifen nah

Ob Hoteldirektor, Betriebsleiter oder Unternehmer – mit Fortbildungen und Weiterbildungen in der Gastronomiebranche wird es möglich, Führungspositionen zu bekleiden. Zwar legt eine Ausbildung im Gastrogewerbe den Grundstein für eine entsprechende Karriere – ganz ohne zusätzliche Qualifikationen geht es aber nicht. Um in die Management- und Führungsebene zu gelangen, muss man auch Fachwissen im Bereich der Betriebswirtschaft nachweisen können. Externe Bildungsträger schaffen zahlreiche Qualifikationsmöglichkeiten für zukünftige Küchendirektoren, Bankettleiter oder Hoteldirektoren.

 

 

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