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Umbenennung

Aus dem Tafelspitz 1876 wird das 1876 Daniel Dal-Ben

Nordrhein-Westfalen

Kulinarische Handschrift von Daniel Dal-Ben soll stärker verankert werden

Daniel Dal-Ben

DÜSSELDORF. Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres vollzieht der Düsseldorfer Sternekoch Daniel Dal-Ben gemeinsam mit seinem Team um Restaurantleiterin Tanja Herzig und Sous Chef Philippe Zessler den bereits Ende 2019
angekündigten Namenswechsel seines Restaurants. Aus Tafelspitz 1876 wird 1876 Daniel Dal-Ben. Dieser strategische Schritt steht symbolisch für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Restaurantkonzepts im Düsseldorfer Zooviertel seit Eröffnung in 2002.

Bereits 17 Jahre kocht, überrascht, begeistert und unterhält das Düsseldorfer Original Daniel Dal-Ben in seinem Restaurant mit Wohnzimmer-Atmosphäre sein nationales und internationales Kulinarik-Publikum. Sein Küchenstil? Inspiration! Denn der 47-jährige Düsseldorfer Jong, dessen Vater als Gastarbeiter aus dem Veneto in die Rheinmetropole kam, tischt seinen Gästen immer das auf, was ihn gerade anspricht, was er fühlt und welche außergewöhnlichen Produkte er gerade entdeckt hat. Eine feste Karte gibt es daher nicht und so wird das gegessen, was auf den Tisch kommt: ein Chefs Choice – ein nahezu wöchentlich wechselndes Menü nach Geschmack des Küchenchefs. Die Gerichte werden den Gästen im Vorfeld nicht verraten, was auch schwierig wäre, denn Dal-Ben kocht das, was er im Moment fühlt, möchte und worauf er Lust hat: eben all das, was ihn beispielsweise auf dem Wochenmarkt inspiriert oder an besonderen Zutaten begegnet. „Mach‘ doch einfach das, was Du möchtest! Diesen Ratschlag gab mir meine Frau Anfang vergangenen Jahres, den ich seitdem mit großem Erfolg befolge.“ Um diesem gewachsenen Konzept noch mehr die eigene Handschrift zu verleihen, ist der Küchenchef ab sofort auch fester Bestandteil des Restaurantnamens. Neben dem Launch eines neuen Logos soll auch die Innenausstattung des Restaurants, in dem 14 Gäste Platz finden, weiterentwickelt und Daniel Dal-Ben als Marke, welche für eine unkomplizierte und überraschende Vielfalt in der Restaurant-Küche stehen soll, aufgebaut werden.

Kulinarisches Doppelherz: Vom Tafelspitz 1876 zum 1876 Daniel Dal-Ben

„In meiner Brust schlagen zwei Löwenherzen: das, des Bergischen Löwen, dem Wappentier von Düsseldorf, und das, des Markuslöwen, dem Wappentier von Treviso (Veneto). Diese beiden Orte repräsentieren für mich zwei kulinarisch-weltoffene Orte, die durch ihre multikulturellen Aromen und Produkte, durch Einwanderer und Handelstreibende mir und meinem Team die Möglichkeit eröffnen uns an den Speisekammern der fünf Kontinente zu bedienen, ohne unsere eigenen Wurzeln zu verlassen. Daher findet sich der Löwe auch in unserem neuen Restaurant-Logo wieder. Als weiteres Element steht das Jahr 1876 für die Eröffnung des Düsseldorfer Zoos, der sich bis 1943 in dem uns gegenüberliegenden Park befand und dem Viertel seinen Namen gab, welches eigentlich Düsseltal heißt“, erläutert Dal-Ben sein neues Namenskonzept. „Nach 17 Jahren war es an der Zeit zu zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben und ein fester Bestandteil der Düsseldorfer Spitzengastronomie sind. Aus dem traditionell-angehauchten ‚Tafelspitz‘ ist ein modernes 1876 Daniel DalBen erwachsen. Wir haben festgestellt, dass der Begriff ‚Tafelspitz‘ die meisten Gäste viel zu sehr gedanklich einschränkt: Tafelspitz ist zwar eines meiner Leibgerichte, aber das ist nicht das, was auf den Tellern bei uns tagtäglich serviert wird. Wir kochen mal bürgerlich, mal fein oder mal exotisch – inspiriert von allen Küchen dieser Welt. Ich bin ‚multikulti‘ mit italienischen Wurzeln und das spiegelt sich auch in den Menüs wieder, die wir servieren.

Die kulinarischen Genusswelten von Daniel Dal-Ben

Schlechtes Essen macht schlechte Laune! Gutes Essen sorgt für gute Laune!“ Diese Lebensweisheit übernahm Daniel Dal-Ben schon früh von seinem Vater, der laut DalBen „die beste Spaghetti-Soße der Welt kochte“. „Er sagte einmal zu mir, ‚wenn ich im Lotto gewinne, dann kaufe ich mir weder Haus noch Auto, sondern werde jeden Tag Fasan statt Huhn essen‘ – eine Lebenseinstellung, die mich bis heute geprägt und meine Kochweise maßgeblich beeinflusst hat“, so Dal-Ben. Genau dieses Lebensgefühl findet sich im schicken Restaurant, das einem gemütlichen Wohnzimmer gleicht, wieder: Ankommen, setzen und gemeinsam genießen. Einen Abend lang ganz entspannt auf kulinarische Genussreise gehen und Produkte von höchster Qualität erleben – ohne aus einer langen Speisekarte auswählen zu müssen. Denn zu Essen gibt es ein Menü mit frischen Produkten und außergewöhnlichen Kreationen. Die einzelnen Gerichte offenbaren sich dem Gourmand erst, wenn sie serviert werden. Der Gast muss nur wählen, ob er ein Acht- oder Zwölf-Gang-Menü bevorzugt.

„Wer zu uns reinkommt, der soll sich gleich wohlfühlen, entspannen und ohne Stress genießen. Unsere Gäste nehmen wir mit auf eine kulinarische Reise, auf der man rheinische Gerichte ebenso entdecken kann wie exotische Aromen oder neue Produkte. Ich lege mich auf keinen Küchenstil fest. So isst der Gast heute bei mir deutsche Gerichte und morgen vielleicht asiatisch angehauchte oder nordafrikanische Küche. Es bleibt immer spannend und wird nie langweilig. Unsere Mission ist es, das Interesse für tolle Produkte und gutes Essen zu wecken und die Angst vor der Sterneküche zu nehmen.

Dass das Konzept nicht nur bei den Gästen sondern auch bei renommierten Restaurantkritikern Anklang findet, belegen zahlreiche Auszeichnungen für das „1876“. Seit 2007 zeichnet der französische Restaurantführer Michelin das Restaurant mit einem MICHELIN Stern aus und im Gusto ist das 1876 mit 8 Pfannen bewertet. Der Gault&Millau attestiert Dal-Ben 16 Punkte und beschreibt sein persönliches Konzept mit folgendem Zitat: „Alles ist handwerklich sauber gearbeitet und erinnert auf eine sehr positive Art an einen in der Gourmandise aus der Mode gekommenen Geschmacksbegriff: lecker.“

Aber nicht nur in seiner Küche ist Daniel Dal-Ben aktiv. So hat er seine Teilnahme am 11. Zurheide Gourmet Festival, das am 22. März 2020 in Düsseldorfs ErlebnisSupermarkt stattfinden wird, fest zugesagt. Dort wird er u. a. neben Sterne- und Spitzenköchen wie 3 Sterne-Kochlegende Dieter Müller, 2 Sterne-Koch Tristan Brandt und TV-Star 2 Sterne-Koch Frank Rosin ein außergewöhnliches „Hot Cloche“-Menü präsentieren.

Langeweile bedeutet für mich Stillstand. Deshalb bin ich ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen, Produkten und Projekten. Die Begeisterung für die Vielfalt der Kulinarik werde ich auch weiterhin mit meinen Gästen und meinem Team teilen. Ich freue mich auf alles, was noch kommen wird, jetzt unter neuer Fahne 1876 Daniel Dal-Ben“, so der Düsseldorfer Sternekoch. Wer Daniel Dal-Ben und sein Team persönlich kennen lernen und auf eine kulinarische Genussreise gehen möchte, der findet sämtliche Informationen und Reservierungsmöglichkeiten unter: www.1876.restaurant. Das Restaurant empfängt seine Gäste dienstags bis samstags ab 18.30 Uhr. Ruhetage sind Sonntag und Montag.

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1876 Daniel Dal-Ben

Grunerstr. 42 a
40239 Düsseldorf
Küchenchef: Daniel Dal-Ben
Kapazität / Sitzplätze: 26
Mitarbeiter: 7

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