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EM 2021 als Chance für die Gastronomie

Die Pandemie brachte der Gastronomie nicht nur eine schlechte Jahreszeit, sondern praktisch ein miserables Jahr. Mit der EM in diesem Jahr könnte es sich ändern, immerhin fordern selbst eher missmutige Politiker, auf die Gastronomie als zwölften Mann zu setzen und einiges zu ermöglichen. Aber was kann ein Gastronom für sich nutzen und wie kann die EM 2021 zu einer Chance werden, die umsatzlosen Zeiten wenigstens ansatzweise auszugleichen? Dieser Artikel gibt einige Tipps.

Was ist bald wieder möglich?

Was bald möglich ist, hängt natürlich immer von der Inzidenz des Bundeslands und der Inzidenz des eigenen Standorts ab. Genaue Aussagen lassen sich hier also nicht treffen, denn niemand kann in die Zukunft schauen – auch Gastronome nicht. Auf der anderen Seite ist die Inzidenz vielerorts im Sinkflug, das Wetter wird besser und die Menschen halten sich wieder draußen auf. Somit gilt:

  • Außengastronomie – sie ist beinahe überall wieder erlaubt. Je nach Inzidenz benötigten Ungeimpfte einen negativen Testnachweis, anderenorts dürfen alle ungetestet zurück auf die Bänke. Abstandsregelungen und häufig auch Maskenregelungen, sobald sich jemand vom Tisch wegbewegt, sind weiterhin gültig.
  • Innengastronomie – in einigen Städten ist die Inzidenz so niedrig, dass die Gastronomie auch ihre Innenräume wieder öffnen darf. Die Nachweispflicht von Geimpften besteht meist, auch müssen sich ungeimpfte Gäste testen lassen. Welche Regelung hier genau gilt, muss ein Wirt in seiner Stadt und dem Bundesland in Erfahrung bringen. Klare Aussagen sind hier schlichtweg nicht zu treffen.
  • Public Viewing – Karl Lauterbach, eigentlich als Skeptiker bekannt, brachte zuletzt das Public Viewing ins Gespräch. Er würde gerne Marktplätze entsprechend gestalten, dass hier Fußball geschaut werden kann. Zugleich will er die Zeitenregel der Außengastronomie verändern, sodass während der EM auch die Spiele nach 21 Uhr vollständig im Außenbereich eines Betriebs verfolgt werden können.

Wie früher wird es auch diesen Sommer nicht. Das ist meist schon nicht möglich, da es eine klare Linie innerhalb einer Region geben muss. Man kann beispielsweise nicht auf dem Marktplatz das Public Viewing mit 5.000 Menschen im Stehen und in der Enge erlauben, wenn der Festivalbetreiber einige Kilometer weiter auf freier Fläche nur 1.000 Gäste mit Maske und Sitzplätzen einlassen darf.

Wie immer gilt: Was bald wieder möglich ist, hängt von der Politik, den Inzidenzen, den Bürgermeistern, den Landespolitikern und auch von den Gegebenheiten ab. Ideenreiche und einfallsreiche Entscheider bieten den Gastronomen und jedem anderen Veranstalter die größten Vorteile. Leider hat sie nicht jeder bei sich vor Ort.

Innovative Ideen nutzen

Zum Teil unabhängig irgendwelcher neuer Regelungen können Gastronome natürlich für sich tätig werden und die EM für sich nutzen. Mitunter macht ein Blick nach Großbritannien oder auch zuletzt nach Porto vor, wie es geht:

  • Außengastronomie – kaum ein Gastwirt verzichtet wohl aktuell auf einen Außenschankbereich. So mancher Wirt stellt notfalls die Tische und Bänke auf den Bürgersteig (unter Beachtung der Gehwegbreite) oder setzt notfalls den Hinterhof als Biergarten auf.
  • Live-EM – anders als bei der Bundesliga kann jeder Wirt mühelos EM-Spiele live bei sich im Betrieb oder im Außenbereich zeigen. Während die Sportsbar bei Sky markante Hürden bietet, finden die Spiele der EM bei den öffentlich-rechtlichen Sendern statt. Und das heißt: Mit der GEZ ist das Vergnügen ohnehin schon abgedeckt. Wirte sind gut beraten, ihre Außen- und eventuell Innenbereiche mit TV-Geräten auszustatten und ihren Gästen das Live-Erlebnis in der ›Menge‹ zu bieten.
  • Fußball-Menü - für viele Gastronome ist es heute schwer, die benötigten Waren einzukaufen. So wirklich weiß niemand, wie lange der Betrieb offenbleibt. Ein Fußballmenü könnte nun helfen. Klassische ›Fußballgerichte‹ werden nun präsentiert: Burger, Pommes, Gyros, Bratkartoffeln – gerne mit entsprechenden Länderfahnen. Wer sich von der Konkurrenz deutlicher abheben möchte, der kann die Gerichte auch auf die Spielpaarung beziehen: Das Spiel Deutschland gegen Frankreich würde nun deutsche und französische Speisen auf der Karte haben. Auch hier lassen sich die Zutaten und Gerichte massiv einschränken.

Es wäre natürlich ein großer Vorteil für alle Wirte, wenn die Richtlinie für den Außenbereich für die EM fallen würde. Könnten die Außenbereiche bis nach Abpfiff des Abendspiels geöffnet bleiben, würden die Gäste garantiert noch zum 21-Uhr-Spiel vorbeischauen.

EM 2021 – es könnte spannend werden

Die Frage der Fragen ist: Wer hat überhaupt Chancen auf den Titel? Die Deutschen taten sich in der Vergangenheit schwer, doch könnte der sichere Abgang Löws natürlich beflügelnd wirken. Zudem haben die Deutschen nun einen fixen Champions-League-Sieger im Team, der nicht nur mit dem Team siegte, sondern das alles entscheidende Tor schoss. Und was sagen die Quoten der Wettbüros?

  • Frankreich – die Nation wird auf Rang ens gesetzt – und das bei fast allen Buchmachern.
  • England - die Briten stehen nur knapp hinter Frankreich. In der Tat unterscheiden sich die Quoten nur um kleinste Teile.
  • Belgien - etwas schlechter stehen die Belgier dar. Die letzten Wettbewerbe bestritten die Belgier phänomenal, doch brachen sie auf den letzten Metern stets ein.
  • Deutschland - mit einem deutlichen Abstand zu Belgien kommt Deutschland. Die Vorbereitungen und die Nations League versetzten die Buchmacher in den Habacht-Status.
  • Spanien - die Nation zieht bei den Buchmachern fast mit Deutschland gleich.

Wer eine Wette platzieren möchte, hat also viele Möglichkeiten. Darüber hinaus ist es jedoch auch wichtig, sich den Wettanbieter genau anzuschauen. Passende Portale bieten einen Überblick und darüber hinaus Wett Tipps: Vorhersagen, Prognosen und Analyse von Experten.

Der Titelhalter Portugal wird vielfach erst nach Deutschland gesetzt. Allerdings sind die Vorabquoten der Buchmacher alles andere als Garanten für oder gegen einen Titelgewinn. Letztendlich entscheidet nur das, was auf dem Platz geschieht. Und es ist durchaus möglich, dass die Deutschen dem scheidenden Trainer einen Sieg gönnen wollen – und dem Nachfolger Flick als aktuelle Europameister entgegentreten möchten.

Fazit – hoffen und Ausnahmegenehmigungen ergreifen

Es sieht so aus, als würden auch in diesem Jahr währen der EM Ausnahmeregelungen für die Gastronomie in Stein gemeißelt. Sinnvoll wäre es, denn wie soll ein Wirt in München die Sachlage verstehen, dass in der Allianz-Arena um 21 Uhr angepfiffen werden kann, er aber pünktlich die Türen schließen und somit die Gäste nach Hause schicken muss? Wirte sollte sich also schon überlegen, wie sie den Fernseher wetterfest in den Außenbereich schaffen und ob sie spezielle Angebote auf die Karte zaubern. Wie wäre es damit, bei einem Sieg Deutschlands bei zwei getrunkenen Bieren eines gratis draufzulegen?

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