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Perosnalie

Philipp Liebisch ist neuer Küchendirektor der Ritter von Kempski Privathotels im Südharz

Sachsen-Anhalt

Persoanelle Neuausrichtung der Hotelgruppe

Das neue Führungsteam der Ritter von Kempski Privathotels: (v.l.) Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer, General Manager Thorsten Dressler, Küchendirektor Philipp Liebisch und Angelina Meixner, Hotelmanagerin des Romantik Hotel FreiWerk.

STOLBERG. Die Ritter von Kempski Privathotels haben sich neu ausgerichtet. Trotz rund zweimonatiger behördlich angeordneter Schließung ging das Unternehmen mit Sitz in Stolberg im Südharz mit Erweiterungsplänen, einer Wiedereröffnung und einem neuen Führungsteam in die Offensive. Zu den Ritter von Kempski Privathotels zählen derzeit das Naturresort Schindelbruch und das Romantik Hotel FreiWerk. Dazu gehört seit Anfang Juli auch Sternekoch Philipp Liebisch verantwortlich. Er hatte zuletzt im Hotel Bei Schumann in Kirschau im  Restaurant Juwel einen Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkte erkocht und zählt zu den TOP 50 Köchen in Deutschland. Weitere Stationen waren unter anderem die Sterne-Restaurants Lorenz Adlon im Hotel Adlon in Berlin, Die Quadriga im Hotel Brandenburger Hof in Berlin und das Restaurant Schwarzer Hahn im Deidesheimer Hof in Deidesheim. Mit Philipp Liebisch als Küchendirektor wird die gesamte gastronomische Ausrichtung der Ritter von Kempski Privathotels auf ein neues Niveau gehoben.

Neues Führungsteam

Für die Umsetzung der neuen Ausrichtung setzen die Ritter von Kempski Privathotels auf ein neues Führungsteam. Seit Mitte Juli 2020 steht an der Spitze der beiden Hotels General Manager Thorsten Dressler. Der erfahrene Hotelier blickt auf diverse Führungspositionen in der Stadt- und Wellnesshotellerie im Vier- und Fünf-Sterne Bereich zurück. 19 Jahre war er den Lindner Hotels treu, unter anderem als General Manager in Leukerbad in der Schweiz und in Speyer, zuletzt leitete er acht Jahre lang das Lindner Hotel Leipzig. „Thorsten Dressler zeichnet sich durch Kontinuität auf hohem Niveau und Detailfreude aus. Das war komplett überzeugend“, kommentiert Ritter von Kempski die Personalentscheidung.

Ebenfalls neu an Bord ist Angelina Meixner. Sie leitet als Hotelmanagerin das Romantik Hotel FreiWerk. Die gelernte Hotelfachfrau verfügt über langjährige Erfahrung in der Beherbergungsbranche und hat das Romantik Hotel FreiWerk bereits in der Voreröffnungsphase begleitet. 

„Wir haben die Krise genutzt, um uns neu aufzustellen und gehen mit einem wegweisenden Konzept und neuem Führungsteam gestärkt in die Zukunft“, ist Dr. Clemens Ritter von Kempski überzeugt. Der engagierte Unternehmer ist von der touristischen Zugkraft des Südharzes überzeugt und hat Expansionspläne in der Pipeline. Ein 44-Zimmer-Hotel soll im Stolberger Schloss entstehen, ein Gästehaus mit Ferienwohnungen und Boardinghaus ist geplant, und für Meetings, Trainings und Tagungen steht das Kreativhotel Stolberg in den Startlöchern.

„Die letzten fünf Monate waren für unsere Hotelgruppe die größte Herausforderung, die wir jemals hatten. Als Unternehmer war es geboten, voll in die Verantwortung zu gehen und den Mitarbeitern Hoffnung, Vertrauen und Mut zu vermitteln. Unter der Devise ‚Jetzt erst recht‘ habe ich mich entschlossen, alle geplanten Investitionen unverändert durchzuführen, dabei die COVID-19-Erfahrungen einzubauen und darüber hinaus eine umfassende Zukunftsstrategie aufzusetzen.“, erläutert Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels, seine Vorgehensweise.

Erste Maßnahmen während des Shutdowns

Während des Shutdowns hatte oberste Priorität, die über 100 Mitarbeiter zu halten und weiter zu motivieren. Hier spielte sowohl die kontinuierliche Kommunikation über persönliche Briefe, die Website und Social Media als auch die sofortige freiwillige Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent eine wichtige Rolle. Des Weiteren wurde die Erhaltung aller Arbeitsplätze frühzeitig garantiert. Darüber hinaus fiel die Entscheidung, den begonnenen umfangreichen Um- und Neubau vom Romantik Hotel FreiWerk unverändert fortzusetzen. Das 31-Zimmer Haus wurde als elegantes Hideaway am 15. Juli 2020 wiedereröffnet und erfreut sich aus dem Stand einer regen Nachfrage.

In einem Abteilungsleitertreffen während der Krise wurden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen aus der Pandemie dargestellt. „Hierbei hat mir meine Vergangenheit als Berater der Boston Consulting Group sehr geholfen. Wir benötigten eine neue Strategie“, so Ritter von Kempski weiter. Die nunmehr angepasste Strategie des Unternehmens bezieht sich auf die Eckpunkte Nachhaltigkeit, Sicherheit, Exklusivität, Preis-/Leistung und wurde gemeinsam mit den Abteilungsleitern erarbeitet. Sie konzentriert sich auf die neuen Qualitäten und Infrastruktur der Bereiche Logis, F&B sowie Spa und Wellness. Leitlinie waren die sich nachhaltig ändernden Erwartungen der Gäste an die Aufenthaltsqualität. Daraus wurden diverse Maßnahmen abgeleitet.

Erster Schritt: Der Erweiterungsbau des Naturresort Schindelbruch, die Landresidenz. Aus den geplanten 40 Zimmern wurden kurzfristig „nur“ 26, aber größere, luxuriöse Einheiten (bis 40 m²), alle mit eigener Terrasse oder Balkon und eigenem Außeneingang – ohne Hotelflur. Das Haus ist derzeit in Bau und wird durch einen luftigen Gang mit dem Haupthaus verbunden. Schritt zwei: Der 2.500 m² große Spa- und Wellnessbereich wird durch Investitionen in den zentralen Bereich neu aufgeteilt. Durch Erweiterungen in die Ausstattung wird das gesamte Angebot anschließend deutlich aufgewertet.

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